Mittwoch, 23. Mai 2012, 18:10 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

IchBins

Erfahrungspunkte:

Beiträge: 6

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Hessen

1

Samstag, 21. Januar 2012, 15:00

Was tun?

Hallo :) ,

ich bin zwar schon seit längerem hier angemeldet, lese aber eigentlich nur mit und freue mich über jeden, der Mut fasst und es letztendlich auch schafft :]

Ich schlage mich seit längerer Zeit mit einem Problem rum, welches vielleicht lächerlich klingt.

Vor einigen Jahren habe ich mich auf Empfehlung, bei einem ZA vorgestellt und war gleich begeistert. Ich war mir sicher-das schaffst du. Pustekuchen!
Nach den ersten üblichen Schritten....Zahnsteinentfernung etc. wurde die Angst stärker. Nicht, weil der ZA irgendwas verbockt habe, sondern weil sich meine Probleme verstärkten. Ich muß sagen, daß ich unter mehreren schwerwiegenden psychischen Problemen leide. Ich bekam plötzlich Angst vor den Spritzen, nicht vor dem Pieks, aber vor der Wirkung uvm. Ich habe aber das Problem nicht nur bei ZA, sondern auch bei anderen Ärzten. Nur kommt der ZA natürlich ein ganzes Stück näher...
"Natürlich" fiel ich in altes Muster und sagte immer öfter die Termine frühzeitig ab.... Kurz und gut-eigentlich konnte in der ganzen langen Zeit nicht wirklich viel gemacht werden.
Als ich dann das letzte Mal da war -ca. vor 1 Jahr- reagierte er auch genervt, was ich absolut verstehen kann!!! Trotzdem wurde ich komplett unsicher und ging gar nicht mehr. Irgendwie war plötzlich das Vertrauen weg und ich schämte mich furchtbar.
Dazwischen kamen mehrere Krankheiten, Todesfälle, etc.

Inzwischen habe ich an mir gearbeitet und sogar freiwillig jemanden gesucht, der mich bei schwierigen Vorhaben professionell unterstützt. Auf ihr Anraten soll und will ich mich jetzt wieder aktiv um die Zähne kümmern, besonders weil sich ziemliche Schmerzen langsam aber sicher breitmachen.

Ich habe mich inzwischen auch bei 2 Zahnärzten vorgestellt, fand sie auch ganz nett, nur irgendwie, komme ich von meinem "alten" ZA nicht ganz los. Was soll ich machen? Irgendwo ganz von vorne anfangen, oder mich durchkämpfen und wieder Kontakt aufnehmen? Was wäre, wenn ich wieder mal absagen müßte? Würde mir den noch geglaubt oder bleiben die Zweifel auf beiden Seiten?

Ich fürchte, ich mache mich wieder selber komplett verrückt :S

Was meint ihr? Bin für jeden Rat dankbar ;)

LG, IchBins
  • Zum Seitenanfang

Beiträge: 3 344

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Ruhrgebiet

2

Samstag, 21. Januar 2012, 15:36

hallo,

ich kann Dir nur sagen was ICH machen würde: ich würde eine mail an Deinen "alten" ZA schreiben und es
genauso schildern wie Du es hier getan hast. Das Du gerne wieder zu ihm kämst, das Du Dir Hilfe geholt
hast und vor allem das Du psychische Probleme hast. So kann der ZA viel besser nachvollziehen warum Du
manches Mal "gekniffen" hast oder nicht wiedergekommen bist.
Gleichzeitig würde ich schreiben das Du Dir Hilfe geholt hast, jetzt an Dir arbeitest, den festen Willen
hast zahntechnisch was machen zu lassen und es Dir trotzdem nochmal passieren könnte das Du absagst.

dann würde ich die Antwort abwarten. Wenn eine nette und positive Antwort kommt würde ich dann aber
auch versuchen zumindest die ersten Male die Termine wahrzunehmen.

nur Mut, irgendwas muss ja an ihm sein wenn die anderen ZÄ da nicht "mithalten" konnten :D

LG
Sabine
  • Zum Seitenanfang

lili85

Erfahrungspunkte:

Beiträge: 1 298

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Würzburg

3

Samstag, 21. Januar 2012, 15:48

Willkommen im Forum :knuddel:

Genau wie Sabine geschrieben hat, würde ich es auch machen. Kann dich nicht jemand zu den Terminen begleiten, so das die Gefahr gering ist, dass du "ständig" absagst? Wenn du das Vertrauen zu dem ZA hast, würde ich es dort nochmal probieren. Schreib warum du so reagierst und wenn du ne positive Antwort bekommst, mach nen Termin. Vielleicht findest du ja auch mit dem ZA ne Möglichkeit wie du es schaffen kannst, die Termine einzuhalten.

Liebe Grüße

lili
Nicht die Dinge selbst beunruhigen uns,

sondern die Meinung, die wir über die Dinge haben.

- Epiktet, 1. Jh. nach Chr. -
  • Zum Seitenanfang

IchBins

Erfahrungspunkte:

Beiträge: 6

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Hessen

4

Montag, 23. Januar 2012, 07:25

Guten Morgen ;) ,

ich möchte mich für eure Antworten bedanken. Ja, es ist schon so, daß ich überzeugt davon bin, daß der "alte" ZA wirklich Erfahrung hat und ich gut aufgehoben bin. Ich habe nie wirklich negative Erfahrungen gemacht, nur die Angst hat mich jedesmal total über den Haufen geschmissen. Bin halb mutig hin, Spritze wurde gesetzt, ich spüre die Wirkung-Panikattacke. Da man weiß, was kommt, ist die Angst schon eine Woche vorher absolut unerträglich. Wie gesagt, es liegt an mir... :S
Habe hier auch gelesen, daß wegen der Erfahrungswerte, häufig junge Ärzte gemieden werden. Ist das denn wirklich so? Haben junge Ärzte nicht vielleicht auch noch eine besondere Vorsicht? Was denkt ihr darüber?

Drücke fest die Daumen für Alle, die heute Termin haben :)

LG, IchBins
  • Zum Seitenanfang

rinchen

Erfahrungspunkte:

Beiträge: 265

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Südpfalz

5

Montag, 23. Januar 2012, 08:18

Hi IchBins, und herzlich willkommen hier.

also ich würde es auch so machen, deinen "alten" Zahnarzt anschreiben und alles genauso aufschreiben wie du es hier getan hast.

Ich hoffe und wünsche dir wirklich das du das schaffst :anbet:
30.12.11 erster Termin in Angstklinik, der ne rießige Liste machte und uns sehr teuer vorkam
12.01.12 Zweitmeinung bei einer Zahnärztin
16.01.12 PZR 10:00
19.01.12 meine allerste WZKB am 23.01 Mediwechsel
30.01.12 WZK gefüllt - dabei 4.Kanal entdeckt
13.02.12 Kunststofffüllung
  • Zum Seitenanfang

Mondschein

Erfahrungspunkte:

6

Montag, 23. Januar 2012, 10:22

Herzlich Willkommen,



auch meine Empfehlung ist, stelle dich nocheinmal deinen "alten" Zahnarzt vor, wenn du meinst, dass du dich gut aufgehoben fühlst. Du hast nichts mehr zu verlieren und könntest immernoch zu einen andern gehen. :knuddel:
LG Mondschein
  • Zum Seitenanfang