Hallo Du!
Ich sehe es wie meine Vorschreiber.
Ich finde, das Mail ist sehr gut geschrieben und sehr freundlich!
Erwarte Dir von einem Zahnarzt keinen Trost und kein Mitgefühl. Er / Sie ist Zahnarzt und kein Psychologe. Erwarte Dir einfach nur, dass er/ sie Dir Deine Zähne saniert und Dich dabei gut behandelt und nett zu Dir ist, Dir die Kontrolle überlässt.
Ich benehme mich wie Du beim Zahnarzt- ganz ehrlich, wie 1000 Kinder!! Meist brauche ich meinen Mann mit.
Die ersten Termine habe ich auch nur geheult. Sogar das Röntgenbild war schon ein Problem weil´s durch das Geplärre blöd verwackeln kann. Aber der ZA bekam das hin. Das Röntgenbild war ok und für ihn gut zu sehen dann. Und ich weinte nur, da fragte er, ob er mal schauen dürfte - mehr nicht!! Ich hab nur genickt und gemacht was er sagte (mich auf den Stuhl gesetzt)... er meinte dann nur, er wird NUR schauen. mehr nicht. und da hat er sich dran gehalten - war nicht so schlimm bei mir... dann war ich fertig.
Zu Hause angekommen bedankte ich mich per Mail dass er nichts gemacht hat und wir klärten per Mail was weiter passiert.
Beim nächsten Termin weinte ich auch wieder nur, hysterisch sogar. Er wusste Bescheid was passieren wird und blödelte irgendwas rum bis ich mich setzen konnte und er begann. Ich weinte die ganze Behandlung durch, ab und an wischten die meine Tränen weg.
So läuft das immer noch - also meistens! Und mein ZA tut so als wäre das ganz normal bei ihm. Also als würden sich alle so anstellen wie ich. Kein Mitleid, kein Trost, ein paar Scherzchen und los geht´s. Alles andere klärt das Mail.
Du schaffst das auch! *daumendrück*
PS: geh nicht mit mit Deiner Tochter. Ich kann das auch nicht bei meinen Kindern. Die Angst ist schnell übertragen, erspar ihnen das. Auch Schissermamis können Kinder haben, die sich auf ZA-Termine sogar freuen.