Hallo und erstmal ganz lieben Dank an alle Daumendrücker und Muttütenverteiler ( ach spatzi: schokigeschmack war genau richtig)
Mittlerweile habe ich mich büschen erholt und kann mal berichten:
Heute Morgen hat mich also mein Herzblatt in den Golf gestopft und ab ging es, Zeit hatten wir genug und so sind wir fein gemütlich über die AB.
Klaro das ich wieder zu früh da war. Ein Aufleuchten im Gesicht der MTA hab ich gleich abgeblockt: *Ich bin nicht so früh da weil ich es nicht erwarten kann, sondern die blöden Ampeln waren alle auf grün!* Nach dem restlichen Papierkram ging es dann noch ins Wartezimmer. Wie passend das gerade noch Handwerker in der Praxis zugange waren, die Geräusche waren so schön passend. Es heulte eine Bohrmaschine (Bosch-Schlaghammer vermutlich), es kreischte eine Flex und irgendwo wurde heftigst mit dem Vorschlaghammer gewerkelt. Wirklich die besten Voraussetzungen für eine entspannte Behandlung

Dann durfte ich in das Behandlungzimmer maschieren und auf den Stuhl. Im Hintergrund legte die mTA das Werkzeug bereit, als sie mal kurz aus dem Zimmer war, habe ich meine Brille aufgesetzt und erschtmal geguckt. Man gut, was sahen meine entsetzen Augen, da lag eine aufgezogene Spritze, die alleine hätte mich nun nicht in Panik versetzt, aber als ich dann das Fläschen mit dem Betäubungsmittel genauer angesehen habe, Hilfe: da ist Konservierungsstoff drin, Benzoe *irgendewas* Oh nee, hatte ich nicht deutlich auf dem Anamesebogen geschrieben, das mir Lösungs-und Konservierungsmittel fürchterliche Schwierigkeiten machen. Doch hatte ich, also ab in die Anmeldung und Alarm gegeben, damit wird bitte nicht betäubt. Gut das war kein Problem, Doktore hatte auch Ampullen die ohne Konservierung auskommen.
Dann ging es los und nach 1 3/4 Stunden hatte ich eine gesprengte Brücke, 2 Zähne weniger (Wobei sich der obere Eckzahn sehr widerspenstig benahm, während der Backenzahn von alleine in die Zange sprang), eine Zyste die schon mit dem Kiefer verwachsen war war entfernt, und der Pfusch vom einem anderen ZA (hinterer Kiefer war endlos überschüssiges Gewebe)war gerichtet das alles wurde dann vernäht und schwups hatte ich das Provisorium (welches auf Anhieb gut sass :anbet

im Schnäuzchen.
Zusammenfassend: Es hat absolut nicht weh getan, nur ab und zu wars bisschen unangenehm wegen des Drucks, der KC und seine MTA waren wirklich sehr lieb und fürsorglich und nachdem ich nun ein wenig geruht habe, geht es mir eigentlich ganz gut. Die Wunden bluten noch ein ganz wenig und der Kiefer jault noch weil er so strapaziert wurde, aber das vergeht wieder.
Jetzt habe ich bis montag Zeit mich zu erholen, auf meinen Wunsch hin hat er mich bis einschließlich Freitag krankgeschrieben (ich kann meinen Job nur mit funktionstüchtigem Mauli erledigen). Morgen noch mal zur Kontrolle und dann in 10 Tagen Fäden ziehen.
Und dann auf auf zu neuen Taten, denn mit der heutigen Aktion bin ich ja noch lange nicht am Ende meines ZA-Weges.
Es hat sich wieder mal gezeigt, die Angst vorher is meistens schlimmer als die ganze Aktion.
Liebe Grüße
Inge