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Nighean

unregistriert

1

Freitag, 8. Juni 2007, 17:54

Spritzen Phobie

Huhu,

ich habe ein großes Problem (was für ein Wunder :D ). Als ich das letzte Mal beim Zahnarzt war (vor 1,5 bis 2 Jahren), musste eine Stelle gebohrt werden, weil wohl glaub ich bei einer Füllung was abgebrochen war und da was neu gemacht werden musste. Naja, jedenfalls wurde dann auch noch eine Röntgenaufnahme gemacht, bei der rauskam, dass ich an einer Stelle Karies habe (hoffentlich sinds mittlerweile nicht noch mehr Stellen). Das war eigentlich auch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass ich vorher Jahre lang nicht mehr gegangen bin...
Naja, jetzt wollte sie aber, weils wohl schon so tief ist, nur mit Betäubung bohren. Problematisch daran ist: die Betäubung erfolgt über eine Spritze. So gut ihre Argumente auch sind, und so sehr dieses Spray auch helfen kann, dass man den Einstich nicht merkt, waschechte Phobiker schaffen das aber trotzdem nicht... Genau da liegt nämlich auch mein Problem: die blöde Spritze... Ich sehe ein, dass sie wohl ziemlich tief bohren muss und das ohne Betäubung nicht auszuhalten ist, aber mein Gott, es muss doch auch andere Betäubungswege/mittel geben, oder? Selbst eine Vollnarkose würde ich noch mitmachen (auch wenn ich vor Spritzen allgemein Angst habe, aber Spritzen in die Armbeuge hab ich schon mehrmals bekommen und das klappt auch nach einer Zeit irgendwann).
Habt ihr einen Rat für mich? Allmählich wirds nämlich wirklich gemein unangenehm...
Lieben Gruß
Nati
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spider

Moderator

Beiträge: 1 551

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Niedersachsen

2

Freitag, 8. Juni 2007, 18:25

RE: Spritzen Phobie

Hallo Nighean,

ich kann Deine noch vorherrschenden Gedanken sehr gut verstehen, denn bis vor einigen Jahren ging es mir leider noch ganz genauso. Jedenfalls mit der Betäubung beim ZA... 8o

Mittlerweile, nach unzählbar vielen guten diesbezüglichen Erfahrungen (und zwar nicht nur bei "meinem" ZA *stolzbin*...) erlaube ich mir nun ein kleines VETO 8) einzulegen für Deine folgende Bemerkung:

Zitat

Original von Nighean
... waschechte Phobiker schaffen das aber trotzdem nicht...


Ich war ohne Frage diesbezüglich ein "waschechter Phobiker" (...mind. 90° Angstschweiß :tongue:...) - hab es aber doch geschafft! :]

Wie?
Mein Problem mir selbst gegenüber anerkannt und eine dauerhafte Lösung gewünscht ... Mit meinem ZA gesprochen... der hat gaaaanz genau nachgefragt (und zugehört !!), wo genau denn mein Problem liegt (... ist nämlich bei jedem oftmals bissl anders gelagert...)... Ich habe Verständnis für meine Situation erhalten und auch die glaubhafte Aussicht vermittelt bekommen, daß es Lösungen und Auswege gibt.

Das Betäubungsgel durfte ich selber zunächst mal an der Zungenspitze ausprobieren... und :D... war echt total erstaunt und begeistert über die sofortige Wirkung!!!
DAS war schon mal neu und so ganz anders ,als ich es in der Erinnerung hatte von Besuchen, die Ewigkeiten... her waren... 8)

Wir haben bei den ersten Terminen zunächst Behandlungen, die ohne Betäubung möglich waren, gemacht, so daß ich immer mehr Vertrauen - in mich und meine Behandler - aufbauen konnte.
Und dann... 8o... kam der große "Test" :D.
Betäubungen können an verschiedenen Stellen im Mund auch unterschiedlich empfunden werden (..das weiß ich jetzt, das wußte ich damals noch nicht...) und der ZA suchte wohl zum Einstieg eine auf, bei der ich dann echt fast gar nix mehr spürte.
Das war schon der Hammer!!!
So lernte ich durch gute neue Erlebnisse - man kann es auch Verhaltenstherapie nennen.
Und parallel half mir dann auch noch zusätzlich die medizinische Hypnose aus meinem alten Teufelskreis heraus.

Vielleicht kann Dir ja mein Bericht etwas Mut machen. :D

Und....Du hast nach einem Rat gefragt und Dir davor schon fast selber die Antwort gegeben: :D :D :D

Zitat

...aber Spritzen in die Armbeuge hab ich schon mehrmals bekommen und das klappt auch nach einer Zeit irgendwann)...


Weißt Du, das ist nämlich nix andres, als das, was ich bei meinem ZA gelernt habe: mehrmals (gut ) bekommen und dann klappt das auch immer besser, beim einen dauerts etwas länger... beim andren gehts eben schneller. Jeder hat sein Tempo- auch DU!

Ich wünsche Dir guten Erfolg und daß Du vielleicht auch schon bald nur noch die angenehmen Effekte einer gut wirkenden Betäubung sehen und damit die Behandlung viel entspannter erleben kannst!

PS: Ach ja... wenn Du oben in der "Suche"-Funktion mal die Begriffe "Spritzenphobie" und/oder "Spritzenangst" eingibst, dann bekommst Du hier schon einige Treffer, die auch viel Mut machen werden.

Mutmachende Grüße von
Spider

Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung, dass etwas anderes
wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
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incredible5

Team Moderator

Beiträge: 7 209

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Oberfranken

3

Freitag, 8. Juni 2007, 18:29

Hi Du!

versteh Dich da voll und ganz - Spritzen - aaaahhhhhhhhhh !!!!!

Ich machs ganz einfach - der tut mir ganz viel von dem Zahnfleisch-Betäubezeugs drauf, und ich höre über Kopfhörer Musik und mach die Augen zu - ganz echt wirklich - da kriegst Du nix mit. Die Helferin hat mich angestubst und gesagt, ich kann jetzt noch 10 Minuten ne Zeitung lesen - da hab ich erstmal nach der Spritze gefragt - und die war lang schon vorbei...

Probiers mal, drück Dir die Daumen !!!!

Alles Liebe :knuddel: :knuddel:
Assi
Disarm you with a smile. Smashing Pumpkins



Bitte achtet darauf, daß Ihr keine Namen von Behandlern nennt. Näheres hierzu findet Ihr hier unter Punkt 2.11
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Nighean

unregistriert

4

Freitag, 8. Juni 2007, 19:11

Hallo ihr Beiden,

erst mal vielen Dank für eure schnellen Antworten.
Glaube bei mir ist das Problem auch einfach: ich mach den Mund nicht auf. Selbst wenn ich es noch so sehr versuche, aber lesen, Musik hören, Augen schließen, das alles hab ich mehr oder weniger auch schon versucht. Allerdings bin ich so panisch, dass das echt nicht klappt.
Kann man denn keine Vollnarkose bekommen für eine Kariesbehandlung? Oder gibts nicht Zahnärzte, die mit anderen Methoden (was weiß ich, vielleicht Lachgas oder so) arbeiten?
Es muss doch auch was in dieser Richtung geben, oder?
Lieben Gruß
Nati
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Kielerin

unregistriert

5

Freitag, 8. Juni 2007, 20:30

hallo,

du schreibst, das du angst vor den spritzen hast. und du schreibst du machst den mund nicht auf.
das erschwert die sache im allgemeinen natürlich aber ich gehöre zu den menschen die ein ganz ausgeprägtes problem mit dem mund und den berührugen dort hatten und ich kann dir nur sagen es gibt immer einen weg und meistens ist er erstmal schwer zu gehen. aber um ihn finden zu können braucht es versuch und irtum, denn ich glaube der einziege weg der da helfen kann heißt vertrauen. und das braucht zeit. also immer mit der ruhe, so lange es irgend geht.:knuddel:

lg gabi
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Dakyras

unregistriert

6

Freitag, 8. Juni 2007, 20:44

Hi Nati,

ich kann dich auch gut verstehen.
Bei mir waren Spitzen sehr lange absolut Tabu.
(War als Kind besonders schlimm..)

Ich weiß nicht wie, aber mittlerweile sehe ich die Dinger einfach als notwendiges Übel.
Eigentlich tun die ja nix böses - sondern sie helfen ja damit es nicht wehtut.
Sind also eigentlich ganz nett.
Und ich bin immer wieder überrascht wie wenig man von denen spürt.
Trotzdem werd ich nervös wenn ich nur eine Spritze im TV oder als Bild sehe... :(
Aber die Tatsache das ich sehe welch Wunder der Arzt nach so einer dämlichen Spritze vollbringt..
Naja, deswegen steh ich's immer irgendwie durch.

Da ich von keinen anderen Methoden weiß und vor einer VN sogar noch mehr Angst habe, bleibt mir ja auch nichts anderes übrig.
So lasse ich die Spritzen ihren Job tun und stell sie mir als kleine Zicken vor die aber nix böses im Sinn haben..

Der Dak weiß nicht ob das hilfreich oder dämlich klingt... :rolleyes:
Aber ich wünsch dir alles gute* :]
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Nighean

unregistriert

7

Freitag, 8. Juni 2007, 21:10

Huhu!

Ich bin mir darüber im Klaren, dass ich nicht ewig drum herum komme... Irgendwann werde ich daran arbeiten müssen, aber da ich gerade ein akutes Problem habe, sollte das eben recht schnell gehen und so schnell baue zumindestens ich nicht so viel Vertrauen auf, dass mir jemand eine Spritze in den Mund geben darf. Das kann ich absolut ausschließen. Eher noch würde ich Amok laufen... 8o Nee, also für mich ist jetzt erst mal wichtig, dass ich grundsätzlich erst mal wieder ohne Zahnweh lebe (ist ja jetzt schon eine ganze Weile und wird immer schlimmer...).
Glaube, dass bei mir die Spritzenangst vor allen Dingen auch dadurch so ausgeprägt worden ist, weil meine Schwester als Kind dauernd ins Krankenhaus musste. Ich habe immer mitbekommen, wenn sie Spritzen bekommen hat und wie sie dabei geschrien hat. Dazu kommt sicher noch, dass meine Venen ein reges Freizeitverständnis haben und ständig umher wandern. Man könnte ja was verpassen. :rolleyes:
@ Dakyras: Ich finde es toll, dass du auf diesem Weg damit umgehen kannst. Ich glaube für solche Gedankengänge bin ich noch viel zu sehr von der Angst blockiert...
Lieben Gruß
Nati
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littlestar

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Wohnort: -

8

Freitag, 8. Juni 2007, 21:44

Huhu

Bis vor kurzem war der Gedanke an die Spritzen auch für mich nur ein Albtraum! Kam auch nur daher, dass ich schlechte Erfahrungen bei meinem ehem. ZA gemacht hatte!

Dennoch, letzte Woche kam ich dann um eine Spritze nicht drumrum. Hab meinen ZA halt vorher damit vollgetextet, dass ich davor am meisten Angst hätte etc etc ... und glücklicherweise hat dieser mich auch verstanden und gut auf mich eingeredet etc! Hat mir dann extra viel von diesem Zahnfleisch-Betäubungsding draufgetan und anschließend die Spritze gesetzt, von der ich allerdings gar nichts mehr mitbekommen habe!

Sprich, was ich eigentlich sagen will ist, red doch einfach mal mit deiner ZÄ und erzähl ihr deine Sorgen - ich hab aus meiner Erfahrung nur gelernt, dass ich mir in meinem Kopf viel schlimmeres ausgemahlt habe, als wie es eigentlich war!

Liebe Grüße!
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kaya

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9

Freitag, 8. Juni 2007, 22:03

Hey,

kann dich auch gut verstehen. Finde die obigen berichte schonmal sehr beruhigend. Ich hab schon von Spritzen gelesen, die eigentlich gar keine sind, aber namen dürfen hier ja nicht genannt werden.( Sollen angeblich ohne Nadel nur durch Druck funktionieren). Nur, wenn das problem schon beim "mundaufmachen" besteht (so wie bei mir), wird das dann helfen? Bei mir nutzt der gedanke, dass ich ohne piks behandelt werde auch nichts. Liegt wohl wirklich daran, daß man kein Vertrauen hat, wie Spider sagt. Wenn das Vertauen da wäre... ja dann wäre wohl alles kein problem mehr, oder? Mir hat man geraten, das 1. gespräch mit ner pille anzugehen. Warum wurde Lachgas vor vielen Jahren quasi ageschafft??? Die ZÄ hier im forum wissen da sicher besser bescheid.

LG :knuddel:
Liebe Grüße

Kaya
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spider

Moderator

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10

Samstag, 9. Juni 2007, 00:19

Zitat

Original von Nighean
...Dazu kommt sicher noch, dass meine Venen ein reges Freizeitverständnis haben und ständig umher wandern. Man könnte ja was verpassen. :rolleyes:...


Nur mal so zum Verständnis: Im Mund wird keinesfalls in irgendwelche Venen gespritzt :(...
Spider

Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung, dass etwas anderes
wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
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maya

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11

Samstag, 9. Juni 2007, 03:03

spritzen sind der horror - und ich habe soooo schlimme panik davor ..... das geht gar nicht....
bei mir hat die spritzenpanik nix mit den schmerzen von der spritze zu tun .....


mein neuer za ( erst 6 mal da gewesen ) hat das nur klasse gemacht.
ich darf alles gucken. :anbet: :anbet: :anbet:
auch die schlimme spritze und er nimmt sich zeit. ich sehe genau, was er macht. und das ist klasse und nimmt die angst.
gucken können ist wichtig ... für mich. muss immer alles ganz genau wissen was passiert.

ich habe keine angst mehr vor spritzen bei diesem za.

[SIZE=7]bei spritzen in der armbeuge wäre das was anderes [/SIZE]
:rolleyes: 8o 8o 8o 8o

liebe grüsse
maya
jeder Mensch ist allein auf der Welt. Wenn man das begriffen hat, tut nichts mehr weh ! ! !
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Nighean

unregistriert

12

Samstag, 9. Juni 2007, 09:34

Zitat

Original von spider


Nur mal so zum Verständnis: Im Mund wird keinesfalls in irgendwelche Venen gespritzt :(...


Huhu!

*gg* Das nennt man dann wohl ein Missverständnis. :D
Dachte da eher an die Armbeuge. ;)

@ Maya: Jepp, bei mir hats auch nicht so sehr mit irgendwelchen Schmerzen zu tun. Aber in die Armbeuge klappt (mit gaaaaaanz viel Geduld und nach ca 1 Stunde oder so). Den Mund würde ich aber partout nicht aufmachen. Glaube würde mir dann jemand mit einer Spritze kommen, würde ich ihn höchstens zum Beißen öffnen. :P
Lieben Gruß
Nati
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flohchen

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13

Samstag, 9. Juni 2007, 12:09

also ein spritzendfreund bin ich ja nun auch nicht grad. ich versuche es dann immer so ähnlich wie der dak zu sehen - das die nix böses tun, sondern mir ja die schmerzen bei der behandlung nehmen. für mich ist das allerschlimmste immer die dauer des spritzens selbst. es tut nix weh, es piekst meistens auch nicht mal - aber das dauert immer so eeeeewig lange (mir kommt es wahrscheinlich 65mal so lange vor wie es eigentlich dauert). aber za spritzt eben schön langsam damit man auch gaaa nix merkt und damit sich alles schön verteilen kann. ich überlege dann währenddessen immer "haust ihm jetzt die srpitze aus der hand und rennst dann schnell weg oder bleibst liegen.....hoffentlich isser bald fertig" usw...
aber letztendlich ist es um ein vielfaches angenehmer wenn alles taub ist und man von der behandlung nix mehr mitbekommt.
eigentlich is das alles gar nich schlimm. :( :rolleyes:
Die kürzesten Wörter, nämlich 'ja' und 'nein' erfordern das meiste Nachdenken. Pythagoras von Samos
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Nighean

unregistriert

14

Sonntag, 10. Juni 2007, 19:01

Also ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich lieber Schmerzen ertrage, als eine Spritze auch nur IN MEINER NÄHE zu wissen. 8o
Allerdings klappt das nicht immer, weil man irgendwann einfach nicht mehr weiter machen kann, wenns zu sehr weh tut. Ansonsten würde ich immer eher den Schmerz als die Spritze wählen. Und selbst wenn ich bei einer Spritze nichts merken würde, würde ich ja eh nie mitbekommen, weil ich den Mund vor Angst nicht öffnen kann... Ich dreh durch, wenn auch nur eine Spritze im selben Raum mit mir ist und dann würde ich eher raus rennen und alles in Panik kurz und klein schlagen, als den Mund aufzumachen. Ich weiß, dass das nicht besonders förderlich ist, aber ich glaube bei mir müsste man schon damit anfangen, dass man mir Wochen lang einfach nur Bilder von Spritzen zeigt. :rolleyes:
Frustrierte Grüße
Nati
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kaya

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Wohnort: Niedersachsen

15

Sonntag, 10. Juni 2007, 19:34

hhm,

wäre das denn besser für dich mit dieser neuen Art der Betäubung ohne Nadel?
Darf man den Namen hier nennen?

LG
kaya
Liebe Grüße

Kaya
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Nighean

unregistriert

16

Sonntag, 10. Juni 2007, 23:53

Huhu!

Davon habe ich bisher leider noch nie gehört. Aber ohne Nadel klingt toll. :] Was ist das denn genau? Wie funktioniert das?
Lieben Gruß
Nati
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Mouz

unregistriert

17

Montag, 11. Juni 2007, 02:32

Hallo.

Uhja, die bösen Spritzen.
Habe morgen früh um 11 Uhr auch einen Termin bei dem 100% tiefer gebohrt werden muss.
Und ich weiß auch aus der Vergangenheit, dass die Spritze nicht wirklich schmerzt. Das ist nichtmal ein wirkliches 'Pieken', das ist eher, als würdest du dir mit dem Finger etwas fester auf das zahnfleisch drücken, so in etwa fühlt es sich an - eher ein Druckgefühl.

Ich hab auch immer Bammel vor'm Zahnarzt. Aber ich denke JEDES mal wenn ich fertig bin 'haha, das wars schon? - war ja total leicht! :D '

Ich glaube manchmal bräuchte man eher etwas um das 'Kopfkino' abzustellen anstatt die Schmerzen ;)

Am nervigsten ist das Kribbeln eigentlich wenn die Betäubung nachlässt, aber da ist man chon laaaange zu Hause und in Sicherheit :D
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Kielerin

unregistriert

18

Montag, 11. Juni 2007, 08:16

hast du schonmal diesen thread hier gelesen?

lg gabi
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Nighean

unregistriert

19

Montag, 11. Juni 2007, 10:41

Huhu Gabi,

vielen Dank für den Link...
Bisher hatte ich ihn noch nicht gelesen aber jetzt schon. ;)
Vieles davon kenn ich nur zu gut. :rolleyes:
Glaube, wenn ich nicht noch eine andere "spritzenlose" Methode finde, dass ich mich dann für die VN entscheiden werde. Was anderes scheint für mich zur Zeit einfach nicht möglich... :(
Das Schlimme für mich an der Spritze ist ja nicht der Schmerz. Glaube, das haben manche hier missverstanden, weil immer wieder auf schmerzlindernde Mittel vor Spritzen hingewiesen wird. Wirklich schlimm ist die Spritze selber. Die beste Betäubung hilft nichts, wenn ich vor Angst vor der Spritze (und nur vor der Spritze), den Mund nicht aufmache...
Jetzt könnte man natürlich auch sagen, dass VNs auch Spritzen sind. Im Grunde genommen bekommt man ja eine Kanüle gelegt. Auch nicht einfach für mich, aber damit kann ich wenigstens etwas umgehen. Fragt mich nicht warum, aber Kanülen sind zwar auch sehr angstbesetzt, aber zur Zeit das Einzige, was ich trotz Spritzenphobie noch schaffen könnte... :]
Möchte ungerne weiter mit Zahnping rumrennen, deswegen werde ich, wenn keine Ideen kommen, mit denen ich besser umgehen könnte, wohl mal nach einer VN Ausschau halten...
Lieben Gruß
Nati
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Nighean

unregistriert

20

Montag, 11. Juni 2007, 20:41

Huhu,

ich habe heute mal ein paar Zahnarzt Homepages aus Aachen "gewälzt" und ein paar Zahnärzte einfach mal angeschrieben und meine Situation erklärt.
Von einem hab ich sogar schon eine Antwort *schluck*:
Er scheint Erfahrung mit Angstpatienten zu haben und will mit mir langsam die Angst abbauen. Allerdings arbeitet er auch nur mit Spritzen. ;(
Ansonsten scheint der so klasse zu sein. Hab mich mal auf seiner HP eingelesen und fands einfach nur klasse. Der hat quasi Tipps für Eltern geschrieben, damit Kinder von Anfang an lernen, dass zum Zahnarzt gehen nichts schlimmes ist. Alles sehr sehr einfühlsam. :anbet:
Wenn da nur nicht die Spritzen wären... dann würde ich da morgen direkt mal anrufen und einen Termin machen... *schnief*
Naja, ich habe ja noch anderen Zahnärzten geschrieben und manche von denen boten auch andere Methoden an (alternativ zum Bohren zum Beispiel, wobei ich nicht weiß, ob dann die Narkose noch nötig wäre) und ein Gel gegen Karies was dann später abgeschabt werden muss. Wie das genau klappt, weiß ich allerdings nicht. Ach und dann war da noch eine andere Methode, aber das hatte ich nicht so ganz verstanden und auch mal nachgefragt.
Drückt mir bitte die Daumen, dass ich ganz bald einen tollen und einfühlsamen ZA finde.
Lieben Gruß
Nati
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