Hallo!
Nach meiner Anmeldung war ich nur noch als stiller Mitleser hier, habe aber durch das Lesen bis dass einem die Augen schmerzten unheimlich viel erfahren, wo ich dachte "mensch,da erkennst du dich wieder" oder "hey, nicht nur du bist "so", das kennen auch andere" und an so ziemlicher jeder Stelle dachte ich "wow, dieser Zusammenhalt" und "alle Achtung, die haben schon sooo viel geschafft".
Es hat mir also unheimlich viel geholfen, die Tage bis heute rumzubekommen. Nun möchte ich euch gerne erzählen, was bislang war, wenn gliech es auch noch so wenig ist im Vergleich zu euch.
Ich habe Anfang Januar einen Termin mit einem ZA aus der Liste ausgemacht. Hab 5 Minuten bevor ich wegen der Mittelohrentzündung zu meinem Hausarzt bin, dort angerufen, getreu dem Motto "bevor du auch noch solche Zahnschmerzen bekommst, mach das lieber gliech". Wozu Ohrenschmerzen doch gut sein können

Die Dame am Telefon war sehr nett, musste leider den PC neustarten und ich somit ne ganze Ecke warten. Menno, da war ich schon so mutig und dann dieses Warten, aber die Zeit ging dann auch irgendwie rum. Hab ihr auch gesagt, dass ich bitte in die Sprechstunde für Angstpatienten möchte, drum ging es leider erst am 30.1 um 8.15
Am 13.1 hatte ich auf einmal einen Umschlag in meinem Postkasten. Vom Zahnarzt. Erstmal wurd mir verdammt schlecht, dann hab ich ihn mit zitternden Händen aufgemacht und schwupps war da ein Hauch von gutem Gefühl? Er hatte mir neben einem Schriftstück auch Infomaterial un ddiesen Fragebogen geschickt! Mensch, das muss ich diesmal nicht in der Prais machen, wo ich sowieso keinen gescheiten gedanken formuliert bekomme. Irgendwie hat mir das geholfen, sowas kenn ich gar nicht von Ärzten!
Am 20.1 schaffte ich es dann endlich, meinem Freund davon zu erzählen und ich war megaglücklich, so toll hat er reagiert. Er kann es zwar, so sagte er, nicht nachvollziehen, weil er da keine Probleme hat aber er versteht, dass es mir so unendlich schwer fällt!!
Puh, bis heute ging es also sogar noch so halbwegs. Doch leider kam jetzt ne Trübung. Ich wollte bis Mo zu meinen Eltern, die wissen zwar nichts von dem Termin, aber Ablenkung tut gut.
Nun ist zuhause der Norovirus ausgebrochen und ich kann nicht heim, zu gefährlich. Also kann ich nur Fr bis Sa zu meinem Freund, dann muss ich zu meinen Tieren zurück und mein Freund (so wie ich auch) für die Klausuren nächste Woche lernen.
Örks, Sa abend bis Di morgen allein? Da brach mein halbwegs gutes Gefühl erstmal total weg. Hab mich dann getraut, meinem Freund zu sagen, dass ich hoff, dass allein zu schaffen. Und dieser Schatz würd sogar von Münster zu mir kommen, wenn was ist, obwohl es die letzten Vorlesungen vor der Klausur sind. Hab also Rückendeckung und sofort ging es was besser.
Uffa, ist jetzt doch ganz viel geworden, passiert, wenn ich nervös bin, dann beginn ich entweder zu quasseln oder werd ganz still.
Für Di hab ich jetz so die ersten richtig mulmigen Gefühle, aber es geht ncoh erstaunlich gut, mal sehen, wie lange das anhält. Angesetzt ist nur Besprechung. Aber ich hab Schiss, dass der eine Zahn raus muss und dann die eine Seite kein Backenzahn mehr ist.
Ich hoffe nur, ich bekomm das We rum *hilfe*, werd mir morgen erstmal noch L. besorgen, ich kenn meinen Magen.
Bekomm ich ein paar Mutkekse und Daumendrücker fpr Di?
Grüße, das Häschen
Name des Medikamentes herauseditiert von zoe
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schißhäschen« (25. Januar 2007, 23:09)