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Sere

unregistriert

1

Sonntag, 27. August 2006, 20:04

Wurzelspitzenresektion

Hallo Zusammen,

nach einigen Wochen, die ich nun schon hier im Forum mitlese und mir vorallem durch einige Beiträge auch Mut angelesen habe vor einigen Zahnarztbesuchen, hab ich nun beschlossen, mich auch selbst anzumelden. Teilweise, weil ich Fragen und immernoch Panik vor Zahnärzten an sich habe und teilweise natürlich auch, um meine Erfahrungen zu den übrigen dazu zu geben.

Wie wahrscheinlich viele andere hier, hab auch ich mich lange lange Zeit um sämtliche Zahnarztbesuche erfolgreich gedrückt, natürlich zum Leid meiner Zähne, wie sich vor kurzem herausstellte...
Eines Morgens stand ich auf und bemerkte, dass irgendetwas mit meinem Gesicht nicht stimmte, bis ich dann in den Spiegel sah und bemerkte, dass sich wohl ein Zahn bzw. eine Zahnwurzel entzündet haben musste und somit mein halbes Gesicht fast bis auf Augenhöhe geschwollen war.

Bin dann den ganzen Tag damit rumgelaufen, da mir der Mut fehlte, einen Zahnarzt anzurufen, vorallem, da ich mit meinem alten Zahnarzt mehr schlechte als rechte Erfahrungen gemacht hatte und nun auch nicht wusste, zu wem ich gehen sollte.
Meine Mutter nahm sich also ein Herz und rief den Zahnarzt an, den ihre Schwester schon seit Jahren in höchsten Tönen lobt.
Bin dann gegen abend noch dorthin, war nur einige Straßen weiter zum Glück.

Wurde dann geröngt und festgestellt, dass ich eine dicke, eitrige Entzündung mit mir rumschleppte...

Um nicht einen ganzen Roman zu schreiben, einmal den Rest in Kurzfassung...

Zahn wurde aufgebohrt, Medikament rein, so weit so gut... Als nächstes folgte ein Schnitt im Zahnfleisch zur Entlastung der entzündeten Stelle... Bekam dann auch Penicillin verschrieben...
In der folgenden Woche wurde der Zahn zwei mal mit neuem Medikament und das Zahnfleisch mit neuer Watteeinlage versorgt, bis ich dann diese Woche Donnerstag um 8:30 voller Panik bei meinem neuen Zahnarzt auf der Matte stand und mich eine Wurzelspitzenresektion erwartete, über die ich mich natürlich im Vorfeld schon schlau gemacht hatte und die sich alles andere als angenehm anhörte.
Jedoch musste es ja gemacht werden und so ließ ich die eine Stunde andauernde Behandlung über mich ergehen, die im übrigens wirklich alles andere als angenehm war, aber glücklicherweise kaum schmerzhaft. 8o

Nun, 3 Tage später, sitze ich hier mit 3 Nähten über einem der oberen Schneidezähne und einem toten, gefüllten Zahn, nehme immernoch Penicillin und mache mir langsam Sorgen, dass ich meiner Gesundheit damit mehr schade, als ich ihr nutze.

Mein Zahnarzt sagte mir, das Medikament solle ich auch über die Behandlung hinaus weiter nehmen, damit sich danach nicht eine erneute Entzündung ankündigt, bis eben sämtliche Wunden verheilt sind.
Nun merke ich aber, dass mein Magen langsam rebelliert, genauso wie ich merke, dass ich langsam krank werde (Halsschmerzen, insgesamt unwohles Gefühl) und frage mich, ob das wirklich von der längeren Dauer der Einnahme des Penicillin herrührt (immerhin mittlerweile 17. Tag und ich hab noch 10 Tabletten, die ich noch auf nehmen soll) oder ob ich mir selbst einfach nur Panik mache, weil ich immer im Hinterkopf habe, dass sich der Zahn oder die Wunden nun doch wieder entzünden könnten und mir dann noch eine, vielleicht noch schlimmere Behandlung droht als die, die ich gerade so hinter mich gebracht habe...
Deshalb stellt sich mir die Frage, kann die längere Einnahme von Penicillin wirklich krank machen oder mache ich mich nur selbst krank durch meine Phantasien, was da noch alles auf mich zukommen könnte?


Ich hoffe, ich nerve euch net mit meinem Roman und hoffe auch, dass mir irgendwer helfen kann. ;(

Sere
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avivi

unregistriert

2

Sonntag, 27. August 2006, 20:36

Zitat

Original v. Sere:
Meine Mutter nahm sich also ein Herz und rief den Zahnarzt an


Na, liebe Sere, das viel größere Herz hast du dir genommen,
als du dich in die Praxis begeben hast!

Hochachtung und herzlichen Glückwunsch dazu!

Außerdem: Willkommen im Forum!

Deine und ähnliche Symptome nach Antibiotika-Einnahme und auch nach häufigerer Verabreichung von Betäubungsspritzen kenne ich.
Bei mir waren es teilweise auch Nierenschmerzen, brennende Augen, ebenso die erwähnten Halsschmerzen.

Ich konnte diese Nebenwirkungen ziemlich gut mit einem homöopathischen Meidkament zur Gift-/Schadstoffausleitung behandeln.

OKOUBAKA D3 als Globuli (Kügelchen).

Habe davon täglich 1x 5 Kügelchen genommen und meine Beschwerden waren dauerhaft geringer.

Ansonsten solltest du auf reichlichste Flüssigkeitseinnahme achten.

Ich hoffe, dass ich dir damit ein bißchen helfen konnte.
Ansonsten kommt mir diese sehr lange Zeit der Penicilin-Einnahme ungewöhnlich vor - bin aber kein Mediziner.
Vielleicht meldet sich dazu ja noch einer der anwesenden Zahnärzte/Ärztinnen ...

Ich wünsche dir alles Gute beim weiteren Verlauf deiner Behandlung.

Liebe Grüße,
Achim
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Sere

unregistriert

3

Sonntag, 27. August 2006, 21:26

Vielen lieben Dank Achim, das hat mir schon sehr viel weiter geholfen *lächel*

Zumindest muss ich mir jetzt keine ernsthaften Sorgen mehr machen, dass ich vielleicht doch ernsthaft krank werde... Zumal ich mir das jetzt auch garnicht leisten könnte... Mein Abendschulkurs hat diese Woche erst wieder angefangen und da kann ich es mir gerade in den ersten Wochen nicht leisten zu fehlen... Außerdem hab ich am Donnerstag auch noch meine Führerscheinprüfung... Da ist man schon nervös bis zum Zerreißen und da kommen einem dann auch noch Nebenwirkungen in die Quere...

Naja, mich hat es halt persönlich sehr gewundert, da die Nebenwirkungen erst nach der eigentlichen Behandlung und den insgesamt 4 oder 5 Betäubungsspritzen während der Behandlung aufgetreten sind und ich in der ganzen Zeit davor während ich das Antibiotika genommen habe, keinerlei Beschwerden außer die übliche Mattheit und Müdigkeit hatte.

Auch die Dauer der Einnahme kommt mir sehr spanisch vor... Vorallem da man ja normalerweise, wenn man dazu genötigt ist, Antibiotika zu nehmen, diese eigentlich nie länger als eine bis eineinhalb Wochen einnimmt...
Wäre auch sehr dankbar, wenn sich dazu vielleicht noch jemand äußern würde, der in dem Bereich mehr Ahnung oder Erfahrung hat als ich. *lieb in die runde schau*
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Elise

unregistriert

4

Sonntag, 27. August 2006, 21:28

ohje das hört sich ja nicht so toll an. :rolleyes:

Ich hatte ebenfalls eine Wurzelspitzenresektion an einem Schneidezahn.Und musste nach dem Eingriff 7Tage Antibitika nehmen,dann nochmals 7Tage da es sich trotzdem irgendwie entzündet hat.Hat immer so gepocht ;(.

Antibiotika sind ja bekannt dafür,dass es zu Magen-Darm-Beschwerden kommen kann,trotzdem würdeich die weiter nehmen oder eben nochmals nachhaken.

Ich wünsche dir Gute Besserung! ;)
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avivi

unregistriert

5

Sonntag, 27. August 2006, 21:40

Hi Sere,

dass ich ähnliche Nebenwirkungen hatte, heißt ja nicht, dass die unbedenklich sind.

Auf jeden Fall solltest du ganz besonders auf gesunde Ernährung
in den kommenden Tagen achten, dich insgesamt versuchen zu schonen. Dadurch ist dein Körper eher in der Lage, die Gifte selber abzubauen.

Führerscheinprüfung?

Na, dann können wir ja zur Abwechslung mal für was anderes Daumen drücken ...

Achim
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Sere

unregistriert

6

Sonntag, 27. August 2006, 21:44

Naja, sicher heißt es nicht, dass die Symptome bei mir dann unbedenklich sind, aber es nimmt auf jeden Fall schonmal etwas die grausigen Phantasien, dass es in den nächsten Tagen noch schlimmer werden könnte... Klar kann es immer schlimmer werden, aber es MUSS eben nicht...
Auf gesunde Ernährung achte ich glücklicherweise immer bzw. das erledigt noch meine Mutter für mich, da ich noch daheim wohne mit meinen noch 18 Jahren.

Werde auf jeden Fall genauestens darauf achten, ob sich die Halsschmerzen und das Rumoren im Bauch noch weiter ausprägen oder ob es dabei bleibt, wie es jetzt ist *hoff hoff*
Werde ja leider nicht drumrum kommen, das Antibiotikum weiter zu nehmen... Möchte ja nicht auch noch eine erneute Entzündung riskieren...

Danke auch für's Daumen drücken, das kann ich sicherlich gut gebrauchen *lächel*

Jenny
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Sere

unregistriert

7

Sonntag, 27. August 2006, 23:39

Mir ist soeben aufgefallen, dass es wohl doch keine Halsschmerzen sind, was ich habe... Hab festgestellt, dass ich rechts am Hals zwischen Unterkiefer und Kehlkopf eine leichte Schwellung bzw. Verhärtung habe... Für meine absolut unzureichenden Kenntnisse wohl ein geschwollener Lymphknoten... Der aber auf Druck nicht schmerzt, dafür aber beim tiefen Einatmen, was mich sehr wundert...

Weiß zufällig jemand, ob eine Schwellung eines Lymphknotens nach einer WSR eventuell normal ist bzw. ob das vielleicht mit meiner vorherigen starken Wurzelentzündung zusammenhängt?

(Hatte vorher noch nie geschwollene Lymphknoten, zumindest nicht so, dass es mir aufgefallen wäre, von daher hab ich keine Ahnung, was ich damit anfangen soll, werd wohl aber morgen früh auch mal schnell meinen Zahnarzt anrufen und dort um Rat fragen :/ )
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Sere

unregistriert

8

Montag, 28. August 2006, 14:47

So, gradeben nochmal beim ZA gewesen... Brauch mir also keine Sorgen machen wegen meines Lymphknotens... Mit dem Zahn, an dem die WSR gemacht wurde, hat es rein garnichts zu tun, der sieht super aus und auch die Wunden verheilen absolut bestens =)
Freitag werden dann die Fäden gezogen und nächste Woche Donnerstag hab ich meinen ersten Termin zur PZR und genau eine Woche später geht's dann los, dass meine Zähne allmählich wieder geflickt werden... *toi toi toi*
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