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SuperRole

unregistriert

1

Sonntag, 23. Oktober 2005, 09:19

Angstpatient

Hallo ich bin neu hier im Forum.
Ich muss gleich zu Anfang sagen das ich an starken Angst und Panikattaken seit meinem 9 Lebensjahr leide.
Heute bin ich 33 Jahre und berufsunfähig.
Seit nun 5 Jahren sind die Angst und Panikattacken so stark, das ich das Haus nicht verlassen kann.Das heisst ich war auch das letzte mal
vor 5 Jahren beim Zahnarzt.Ich habe dort eine so starke Panikattacke erlitten, das ich seitdem nicht mehr dort war.Mein Zahnarzt war sogar mal zwischendruch bei mir zu Hausbesuch und hat sich die Zähne angeschaut.So schlechte Zähne habe ich gar nicht, ausser das sie etwas gelb sind.Aber nun ist an 2 Zähnen Karies endstanden, noch sind es kleine Löcher und ich habe keine Schmerzen.Ich habe nicht wie die meisten von Euch hier Angst vor einer Spritze, die macht mir nichts aus.
Ich habe mehr Angst vorm bohren und die Behandlung.Angst das ich wärend der Behandlung eine Panikattacke bekomme und mich nicht mehr unter Kontrolle habe und das der Zahnarzt mich dann nicht fertig behandeln kann.Das dann das Herz so wild rasst und ich zittere, keine Luft mehr bekomme und mit schwindlig wird und ich zusammenbreche.
Solche Probleme treten ja schon auf wenn ich das Haus verlasse.
Für extreme Angst muss ich Pschychopharmika Medikamente einnehmen ... .
Wie gesagt habe zuviel Angst vorm bohren und der Behandlungsdauer, weil ich da mit Sicherheit trotz dieses starken Medikamentes eine Panikattacke bekomme.
Am besten ist es wohl ich lasse die Zähne ziehen, wenn ich mal schmerzen bekomme.Das geht immer noch am schnellsten.Für 1 Zahn ziehen braucht mein Zahnarzt höchstens 5 Min. Aber ich werde mich wohl erst überwinden mit Begleitung und Medikament dort hinzugehen, wenn ich starke Schmerzen habe.
So schlimm das auch klingt.Ich bin wohl ein ziemlicher Extremfall.
Weil die meisten hier im Forum hauptsächlich nur an Oralphobie leiden.
Wärend es bei mir mehrere Phobien sind, die mein ganzes Leben bestimmen.Hoffe Trotzdem das ich hier vieleicht Hilfe finde und das es vieleicht ähnliche Fälle wie mich gibt.
MFG SuperRole

Editiert von Spider - bitte NUB v. a. Punkt 2. 14 beachten!

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »SuperRole« (23. Oktober 2005, 09:23)

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karen66

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Beiträge: 1 666

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Wohnort: Niedersachsen

2

Sonntag, 23. Oktober 2005, 11:44

Moin, auch ich bin hier neu im Forum. ich war seit über zwanzig Jahren nicht beim ZA. Meine größte Angst war das Überwinden überhaupt einen Termin zu machen, weil es mir unsäglich peinlich war. habe es aber jetzt geschafft. Wäre eine Behandlung unter Hypnose nicht etwas für Dich? Oder ist es nicht möglich, wenn man unter Panikattacken leidet?
Dank dieser ZA-Liste habe ich den für mich richtigen ZA gefunden, das kann ich jetzt schon sagen, obwohl ich erst ein Gesprächstermin hatte. Ich wünsche Dir, daß es auch für Dich Möglichkeiten gibt für eine entspannte Behandlung.
In HH gibt es z.B. einen ZA, der mit einem Psychotherapeuten zusammenarbeitet.. Toi Toi Toi!!!!!!

K.M.
schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. (ausser Bügelwäsche)

(Morgenstern)
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krummi

unregistriert

3

Sonntag, 23. Oktober 2005, 11:52

RE: Angstpatient

Hallo SuperRole,

dein Fall klingt wirklich schlimm... ich bin auch zu wenig Doc um genaueres zu wissen, aber du bist ja scheinbar (bezogen auf deine Panikattacken) schon in Behandlung - aber auch für Extrem-Angstpatienten gibt es ZA-Lösungen, da bin ich mir ganz sicher.

Könntest du dir Vorstellen unter Vollnarkose behandelt zu werden?

Auf jeden Fall sind wir hier im Forum alle für dich da und werden versuchen dir - mit unseren beschränketen Mitteln - zu helfen und Mut zuzusprechen.

Allerdings liegt es auch an dir den ersten Schritt zu machen und dich nach speziellen ZA's umzusehen.

Liebe Grüße
krummi
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ischae

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Beiträge: 1 420

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Niedersachsen

4

Sonntag, 23. Oktober 2005, 12:37

RE: Angstpatient

Hallo Superrole,

herzlich willkommen bei uns in der Runde :knuddel:.

Du hast ja schon reichlich mit Angszuständen zu kämpfen und ich finde es durch aus verständlich, das Du Panik vor dem Besuch einer Praxis hast. Aber, du hast doch einen, wie es scheint, einen tollen ZA, der sogar schon zu dir nach Hause gekommen ist und weisst das lediglich 2 Löchen behandelt werden müssen. Das sind doch schon mal glänzende Voraussetzungen. nun gilt es herauszufinden, wie es Dir möglich wird die Praxis zukommen, da dein ZA ja schlecht die Geräte zu dir nach Hause schleppen kann.
Wie ist es mit Deiner Panik, wenn eine Begleitperson dabei ist? Du nimmst Psychopharmaka, bist Du auch in einer Theraphie wegen der Angstzustände?
Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, das dich eine Person deines Vertrauens in die Praxis begleitet um dir Sicherheit zu geben. Hat dein ZA irgendwelche Vorschläge gemacht?
Ich habe den Eindruck, das größte Handicap ist deine generelle Angsterkrankung und nicht unbedingt die Angst vor dem ZA und den Behandlungen. Evtl. können Dir auch deine Therapheuten (so denn vorhanden) dabei helfen diesen Weg zu gehen.
Zu warten bis die Zähne gezogen werden müssen, ist die denkbar schlechteste Lösung und ich denke Du sollestest Dir den Weg mit heftigen Zahnschmerzen bis zum Ziehen ersparen.
Vielleicht finden wir gemeinsam hier eine für Dich machbare Lösung.

liebe Grüße
Inge
Schenk der Welt ein Lächeln und Du bekommst 1000 zurück
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LadyPia

unregistriert

5

Sonntag, 23. Oktober 2005, 22:44

Also ich finde jeder Fall ist schlimm, egal was der jeinge für Probleme mit dem Zanarzt hat. Der Fall hier ist nun wirklich besonders schlimm...Aber was rede ich, das weiß jetzt jeder...


Was Du brauchst ist wirkliche hilfe, die dir hier im Forum sicherlich keiner Persönlich geben kann, das einzigste was wir für Dich tun können ist Dich auf zu muntern und Dir immer wieder zu sagen das es besser wäre zum Zahnarzt zu gehen, damit auch du weißt, das es bei dem Zahnarzt nicht schlimm sein muss!! Du musst Deine angst unter kontrolle bekommen sonst wirst du irgendwann ganz, ganz schlimme Zähne und vor allem ganz schlimme schmerzen haben! 2 Löcher sind in 10 Minuten weg, wenn sie nur so klein sind. Schade das Du nicht in Berlin wohnst sonst würde ich Dich an die Hand nehmen und zu meiner Zahnärztin schleppen, denn sie ist wirklich eine super liebe! Lass dir von deinem Zahnarzt helfen, ich denke er weiß jetzt schon von deiner angst und wird sicherlich alles ganz langsam angehen lassen! Ein versuch ist es wert und das weißt du sicherlich selbst!! Liebe grüße und alles glück der Welt!!!!
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SuperRole

unregistriert

6

Montag, 24. Oktober 2005, 00:08

Also es gibt in meiner Stadt hier sogar einen Zahnarzt der mit Hypnose arbeitet, wie ich übers Internet erfahren habe.Aber ich glaube irgendwie nicht so richtig auf die Wirkung von Hypnose.Und Vollnarkose ist ja auch nicht gut, wenn nur bei 2 Zähnen was kaputt ist.
Ich weis echt nicht was ich machen soll.Aber bei meinen Schiss werde ich wohl erst gehen, wenn ich Schmerzen bekomme.Und dann lasse ich die wohl lieber ziehen, als zick mal hinmüssen, wegen Wurzelbehnadlungen, Füllungswechsel u.s.w. Habe schon damals damit schlechte Erfahrungen gemacht.Hatte mal einen Zahn, da wurde der Nerv getötet, Wurzelbehandlung gemacht und eine Füllung mit Medezin reingetan. Ich musste damals deswegen 8 mal hin, und am Schluss musste der Zahn doch raus.Diesen ganzen Stress erspare ich mir lieber.Da ich sowieso immer zuhause bin und keine sozialen Kontake habe, macht es mir auch nicht viel aus, wenn mir Zähne fehlen.Sicherlich irgendwann werde ich mal eine Prothese brauchen.
Aber noch habe ich genügend Zähne im Mund.Was mich wundert ist nur wie schnell sich so eine Karies endwickeln kann.An dem einen Zahn war vor 2 Wochen 2 Loch und nun sind da schon 2 vorhanden.
MFG SuperRole
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Chris_C82

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Wohnort: Rheinland-Pfalz

7

Montag, 24. Oktober 2005, 00:13

Aha.. Du hast also schon mal geboht (Wurzelbehandlung) bekommen..

Wie haste es denn damals durchgestanden???

MfG


Chris
"Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig." 2. Kor 12,9
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SuperRole

unregistriert

8

Montag, 24. Oktober 2005, 00:24

Mir ging es damals gesundheitlich besser, hättest du auch gewusst wenn du meinen beitrag oben richtig gelesen hättest.die letzten 5 jahre ist mein gesundheitszustand so schlecht geworden.
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krummi

unregistriert

9

Montag, 24. Oktober 2005, 00:46

Hi SuperRole,

du schreibst doch in deinem Bericht noch "sind es kleine Löcher" - dann klingt es doch zumindest nach "kleiner" Behandlung also nix mit Wurzelbehandlung, zig Terminen o.ä.!

Natürlich geht wahrscheinlich nichts schneller als einen Zahn zu ziehen, aber dafür müßtest du "irgendwann" doch auch mal zum Zahnarzt. Oder du spielst doch auch mit dem Gedanken "irgendwann dann halt mal ein Gebiß" zu benötigen - aber auch hierfür müßtest du mal zum ZA. Natürlich ist der Vorteil, "irgendwann" erst zu einem ZA zu müssen der, daß noch sehr viele Tage kommen und gehen werden, bis du dich deiner Angst stellen mußt... aber dann muß der ZA garantiert mehr machen, als zwei kleine Löcher versorgen und auch müssen mehr Termine wahrgenommen werden und wie wir von dir wissen ist jede Vorstellung einen Termiin zu haben für dich fast unerträglich...

Und trotzdem, versuche doch mal dein Problem div. Zahnärtzten zu schildern - schreibe eine e-mail mit genau den Details wie in deinem Threat - das ist erstmal anonym und du kannst dir schonmal eine Meinung über den ZA bilden. ZÄ, die gar nicht antworten kannst du (zumindest für deinen speziellen Fall) schonmal vergessen... aber lasse nichts unversucht - ich bin mir sicher, da draußen ist auch jemand der DIR helfen kann!

Gaaaaanz liebe Grüße
krummi
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Chris_C82

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Beiträge: 545

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Rheinland-Pfalz

10

Montag, 24. Oktober 2005, 00:49

Mh.. Sry.. habs überlesen.. Ist ja auch schon spät *gg*

[...] ist mir ein Begriff... Wenn du trotz Medikamenten noch an solchen Problemen leidest, frag ich mich allerdings auch, ob wohl deine Medikamente optimal eingestellt sind... Denn ihr Sinn ist ja quasi, dass sich die Krankheit bessert...

Bist du denn psychologisch betreut oder nur psychiatrisch?

MfG

Chris

[...] editiert von zoe gemäß Nutzungsbedingungen Punkt 2.14
"Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig." 2. Kor 12,9
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angstkaichen

unregistriert

11

Montag, 24. Oktober 2005, 00:54

Huhu,
Vorab: ich kann deine grosse angst wirklich gut nachvollziehen, geht mir selbst nicht anders aber 2aussagen von dir geben mir zu denken

Zitat:.Da ich sowieso immer zuhause bin und keine sozialen Kontake habe, macht es mir auch nicht viel aus, wenn mir Zähne fehlen

Entweder scheinst du dich komplett aufgegeben zu haben, oder du versteckst dich mit dieser Aussage hinter deiner Angst vor dem Zahnarzt. Glaubst Du nicht das es Dein Selbstbewusstsein wenigstens ein wenig anheben würde wenn du beim Zähneputzen keine Schmerzen hast und du beim blick in den Spiegel zufrieden feststellen kannst das du ne schöne Kauleiste hast?

Zitat: Noch habe ich genügend Zähne im Mund

ok, und was passiert, wenn Du dein "Esszimmer" weiter vor sich hin rotten lässt? Zum Frühstück ne Banane, Mittags ne Suppe und Abends ne Scheibe weiches Brot ohne Kruste?

Wenn ich deinen Beitrag richtig interpretiere leidest du neben deiner Angst vorm ZA auch noch an vielen anderen Ängsten.Ängste rauben einem Lebensqualität das weiss ich aus Erfahrung. Tu dir selbst was gutes und lass Dir von Deiner Angst nicht auch noch die Lebensqualität eines gesunden Gebisses versauen, in dem du verlernst wie es ist herzhaft in einen schönen roten , saftigen Apfel zu beissen (Nur mal so als Beispiel)

Da Du schreibst, das du mit Psychopharmaka behandelt wirst, gehe ich davon aus das Du dich in ärztlicher Behandlung befindest. Auf legalem Wege, würdest Du sonst wohl kaum an solche Medikamente herankommen. Du hast den wirklich grossartigen Schritt getan und hier im Forum gepostet (RESCHPÄÄÄGD :anbet:) dann versuche jetzt den nächsten Schritt zu machen in dem du wenigstens deinem behandelnden Arzt von deinem Leid mit deiner Zahnarzt Angst berichtest. Vielleicht weiss dieser einen Rat oder kann Dich an jemand kompetentes verweisen der Erfahrungen mit solchen , ich nenns mal "Hardcore Fällen" hat.

Wie gesagt habe ich auch tierische Panik vorm ZA Besuch , aber ich werde mir von Tag zu Tag mehr bewusst das ich hin MUSS wenns in meinem Mund nicht aussehen soll wie in einer zerbombten Ruine. Im Moment gehts noch aber in ein paar Jahren würde es darauf hinauslaufen und das will ich nicht! Und ich glaub ziemlich sicher das Du das auch nicht möchtest.

Wir könnens schaffen!!! :knuddel: :knuddel: :knuddel: :knuddel:
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Mats Mehrstedt

unregistriert

12

Montag, 24. Oktober 2005, 02:55

RE: Angstpatient

Lieber SuperRole,
die meisten Zahnärzte kennen sich nicht gut aus mit Panikattacken. Ich würde deshalb vorschlagen, dass der Psychiater, der die Panikattacken behandelt und der Zahnarzt zusammenarbeiten sollten. Mit Ihrer Zustimmung können sie es tun. Wenn der Psychiater sie mit den nötigen Medikamenten vorbereitet und am besten auch selbst in die Zahnarztpraxis mitgeht, kann man bestimmt eine für Sie erträgliche Zahnbehandlung durchführen. Sie sollten dann vorher gründlich mit dem Zahnarzt gesprochen haben, so dass Sie selbst hundertprozentig die Behandlung kontrollieren können. Sie sollten vielleicht am besten im Sitzen behandelt werden, damit man das Gefühl hat, jederzeit aufstehen zu können. Vereinbaren Sie einen Signalsystem mit dem Zahnarzt, so dass Sie jederzeit eine Pause einlegen können, falls es anfängt, zuviel für Sie zu werden. Es sollte auch erlaubt sein, die Behandlung mittendrin doch noch ganz unterbrechen zu dürfen, ohne das der Zahnarzt deshalb verärgert wird. Panikattacken müssen um jeden Preis vermieden werden. Ich nehme an, der Psychiater hat mit Ihnen besprochen, wie man Panikattacken verhindern kann?
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LadyPia

unregistriert

13

Montag, 24. Oktober 2005, 22:24

Ich würde dir raten einfach mal hin zu gehen...Die Technik von heute ist so weit vortgeschritten das eine Behandlung nicht mehr weh tut, du hast ja nichts schlimmes, also wird dir dort auch nichts passieren, was meinst du was andere Mitglieder hier aushalten mussten und müssen aber sie haben es ganz tapfer geschafft!! lese doch einfach ein bisschen im Forum dann kannst du sehen was sie soa lles erlebt haben und wie gut es ihnen geht! Ich kann dir nur sagen, gehe hin und finde dein vertrauen wieder!! Für dein Selbstvertraun ist es alle mal das beste!! ;)
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SuperRole

unregistriert

14

Dienstag, 25. Oktober 2005, 07:20

Hallo Lilli ;)
Du fragtest mich ob ich mich zur Zeit in einer Therapie befinde.
Nein schon seit einigen Jahren nicht mehr.Jegliche Therapieversuche im Laufe der letzten 24 Jahre schlugen bei mir fehl.Auch mehrere Aufenthalte in stationäre Kliniken konnten meine Angst und Panikattaken nicht helfen.Wie Du siehst habe ich sehr viel durchgemacht.
Und habe auch ehrlich gesagt keine Lust mehr, weil mir die Kraft dazu einfach fehlt.Es gibt viele Tage da kann ich noch nicht mal mehr vom Bett aufstehen so geschwächt fühle ich mich.Ich habe mich wohl schon vor längerer Zeit aufgegeben, leider :rolleyes:
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Ela49

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Wohnort: Hamburg

15

Dienstag, 25. Oktober 2005, 09:10

Moin SuperRole,

ich kann dich grad sehr gut verstehen, da ich selber 10 Jahre lang unter Panikattaken gelitten habe. Und ich kann dir ebenfalls versichern: man kommt da wieder raus! Auch ich war damals nicht mehr in der Lage, die Wohnung zu verlassen. Heute führe ich wieder ein fast normales Leben. Wenn du Interesse hast, würde ich mich gerne mit dir über dieses Thema austauschen; da wir aber hier im falschen Forum sind, melde dich doch einfach privat bei mir - wenn du möchtest.

LG
Ela
Alles ist gut geworden :D
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Chris_C82

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Beiträge: 545

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Rheinland-Pfalz

16

Dienstag, 25. Oktober 2005, 12:54

Ich denke nicht, dass du dich aufgegeben hast.. Warum hättest du dann hier schreiben sollen...

Vielleicht brauchst du nur mal ne Pause um dann wieder voll durch zu starten...

MfG

Chris
"Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig." 2. Kor 12,9
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Kleonora

unregistriert

17

Dienstag, 25. Oktober 2005, 15:12

Hallo Superrolle,

ich glaube du hast mehr Angst vor der Panickattake als vorm ZahnarztL Solange du dir Zeit lassen kannst, lass dir Zeit , wenns nicht mehr geht dann wird deine Angst vor schlechten Zähnen auch größer und das kann auch zu panik führen, also was macht das dann für ein Unterschied wovor du Panik bekommst, nur wenn du deine Zähne gemacht bekommen hast hast du wenigstens was davon.
Aber ich glaube du solltest dir Zeit lassen, sonst machst du dich zu fertig. Fixier dich eine Zeitlang nicht auf die Zähne so als ob das noch warten könnte und dann merkst du nach einer Zeit daß du mehr dazu bereit bist.
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ZFA-Antje

unregistriert

18

Mittwoch, 26. Oktober 2005, 09:36

Hmm, siehst Du das wirklich so?
Denkst Du nicht, dass es besser ist früher zum ZA zu gehen, als zu spät? Dann hat ein Angstpat. bestimmt keine Erfolgserlebnisse mehr, die aber furchtbar wichtig für ihn wären. Ausserdem ist die Behandlung dann auf jeden Fall schmerzhaft und unangenehm. das ist doch nicht schön!!! :rolleyes: Es ist zwar bestimmt schwer den ersten Schritt zu tun, aber bei einem lieben, guten ZA geht das dann doch...
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Schneckle

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Beiträge: 272

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Baden-Württemberg

19

Mittwoch, 26. Oktober 2005, 09:39

:(also da muss ich gleich mal was schreiben
ich hatte schon sehr viele behandlungen und KEINE davon war schmerzhaft
mit solch einer aussage verunsicherst du die leute hier nur noch mehr
Wer kämpft , kann verlieren. Wer nicht kämpft ,hat schon verloren.
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Rike

unregistriert

20

Mittwoch, 26. Oktober 2005, 09:47

@ Antje..Hey... klar ist es besser, früher als später zu einem ZA zu gehen... da brauchen wir gar nicht diskutieren. Und ja- wenn man einen gefunden hat, dem man absolut vertraut, ist vieles möglich, was man sich vorher gar nicht vorstellen konnte. :] :]
Die Aussage, daß ab einem gewissen Punkt Erfolgserlebnisse für einen Angstpatienten nicht mehr möglich sind - genau wie eine schmerzfreie Behandlung - halte ich für sehr gewagt. Und absolut kontraproduktiv.
rike
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