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Ela49

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Wohnort: Hamburg

1

Freitag, 21. Oktober 2005, 12:41

Angst hört nie auf

Hallo an alle hier,

lese schon seit etlichen Monaten hier und habe mir viele Anregungen herausgepickt. Auch ich habe mit einer ZÄ aus der Liste per e-mail erst einmal Kontakt aufgenommen, und nach einer superfreundlichen Antwort dann im März meinen ersten Termin gehabt.

Zwar war ich die letzten 15 Jahre immer regelmäßig zur Kontrolle, aber ich habe nie den Zahnarzt "meines Vertrauens" gefunden, immer nur das Nötigste machen lassen, und auch jedesmal wieder eine Schweineangst gehabt.

Bei mir muss der komplette Oberkiefer saniert werden, eine Hälfte habe ich jetzt hinter mir. Ein Implantat musste mir auch gesetzt werden; den Termin habe ich vor Angst wohl an die viermal verschoben (natürlich hatte ich immer einen "guten" Grund...). Obwohl die Praxis für Angsthasen echt toll ist (kein Wartezimmer und somit auch keine Wartezeit, Duftlampen statt Zahnarztgeruch, Kuscheldecke und Kopfkissen auf dem Behandlungsstuhl, beruhigende Musik, supernettes und verständnisvolles Team), bekomme ich meine Angstzustände kaum in den Griff. Selbst zu einem einfachen Kontrolltermin zwischendurch zittern mir immer noch die Hände und ich muss ständig auf Klo rennen. Und das, obwohl ich die Erfahrung gemacht habe, dass es meist gar nicht so schlimm wird, wie man vorher denkt.

Wie sind Eure Erfahrungen? Hört das irgendwann noch mal auf? Besteht die Chance, irgendwann ein "normaler" ZA-Patient zu werden?

Ela
Alles ist gut geworden :D
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Chris_C82

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2

Freitag, 21. Oktober 2005, 13:11

Das frage ich mich auch manchmal... Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, ob ich beim nächsten termin wieder zitternd in die Praxis komme, oder nicht..

Ich glaube es kommt auch gar nicht darauf an, ganz ohne Angst da hinzugehen, sondern es immer wieder zu versuchen... Ich finde es ist schon ein riesen Erfolg die Angst auszuhalten...

Ich denke, darüber reden ist ein riesiger Schritt in die richtige Richtung...

Wenn eine Behandlung dann so gut wie zu Ende ist und man weiß, dass nichts dramatisches mehr passieren wird, dann geht schon alles viel leichter....

MfG

Chris
"Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig." 2. Kor 12,9
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pesa

unregistriert

3

Freitag, 21. Oktober 2005, 20:29

RE: Angst hört nie auf

Hallo Ela,

tja, die Angst ist auch bei mir immer da. Mal schlimmer , mal weniger schlimm. Ich glaube auch diese werde ich nie ganz verlieren. Aber ich kann und will lernen, das diese nicht mein Leben in Griff hat sondern ich dies Angst einigermassen beherrsche und in Griff habe. Ich möchte das die Angst nicht in Lage ist mich von notwendigen Arzt Besuchen abzuhalten. Wenn ich das hinkriege , wäre ich sehr froh. Zur Zeit klappt es einigermassen. Es muss aber noch besser werden. Daran arbeite ich.

LG Petra
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Wienerin17

unregistriert

4

Samstag, 22. Oktober 2005, 09:34

heLLoo eLa...

du schau mal die angst ist und wird immer da sein glaubs mir !"
bei mir is es uch immer so gewesen, ich war 8jahre nicht beim ZA.
aber als ich unerträgliche schmerzen hatte war ich irgendwie dazu gezwungen zum ZA zu gehen. dieser "erste" besuch nach 8jahren war ganz toll hatte eine wurzelbehandlung in narkose (lokal), ich dachte mir was war daran denn so schlimm.?

dann kamen die zweiten und dritten behandlungen (wurzelbehandlung)
die eine war schmerzhaft danach hatte ich wieder solche angst, danach kam die dritte es war auch urr super danach hatte ich wieder weniger angst.

aber jetzt nach einer behandlung wo mir 2weisheitszähne gezogen worden sind und dazu noch ohne die betäubung.... 8o
will nimma dran denken !"

weisst du wie ich höllische angst jetzt habe ? ich denke das wird nur dann weniger wenn ich eine behandlung habe wo ich keine schmerzen
hab ! dann wird meine angst bissal weniger als vorher, dan wieder eine behandlung ohne schmerzen wird die angst noch ein bissal weniger...
bis nichts mehr da ist !" :P :P

also geh zum ZA !" (da red grad die richtige :D ) und sag der ärztin das du angst hast und schau vor allem darauf dass du reichlich betäubt wirst damit jaaa keine schmerzen auftauchen :knuddel: :knuddel:

mit freundlichen Grüsssen.... BaHaR....
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Chris_C82

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Wohnort: Rheinland-Pfalz

5

Samstag, 22. Oktober 2005, 10:47

@wienerin17 Mh... "du schau mal die angst ist und wird immer da sein glaubs mir "... Ich denke es kann so sein, muss aber nicht...

Bei mir z.B. war sie gegen Ende meiner Behandlungsserie fast gar nicht mehr da... Ich bin ganz locker zum ZA gefahren, hab mich ganz locker behandeln lassen usw... Klar, es war nie toll beim ZA, aber am Ende hatte ich definitiv keine Angst mehr...

MfG

Chris
"Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig." 2. Kor 12,9
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zoe

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6

Samstag, 22. Oktober 2005, 11:10

"... Hört das irgendwann noch mal auf? ..."

Hallo Ela,
das ist eine gute Frage, aber so individuell die Angst bei jedem Einzelnen von uns ist, so individuell ist es auch, wie man das selber in den Griff bekommt.

Prinzipiell denke ich, dass man sich selber und auch die Angst sich verändert im Laufe einer guten Behandlung. Natürlich werden wir IMMER wissen, dass das Thema "Zahnarzt" bei uns einmal ein ganz sensibles Thema war, aber wir haben gelernt, damit umzugehen. Dabei meine ich, dass wir Denkweisen annehmen, die uns helfen, die Angst in den Griff zu bekommen. Wir haben gute Erfahrungen gemacht, die uns eben sagen, dass jede Behandlung machbar und für uns aushaltbar ist. Die Frage ist dabei nur, wie wir selber damit umgehen.

Wenn wir es schaffen, dass wir Vertrauen entwickeln können und wissen, dass wir als Patient nicht ausgeliefert sind, sondern unsere eigene Meinung kundtun dürfen, dann ist ein Anfang gemacht. Solche "Rückfälle" erleiden wir meist, wenn wir wieder anfangen, uns in das Thema hineinzusteigern und die schlechten Erfahrungen wieder Überhand gewinnen. Sie sind ja definitiv noch da, aber sollten im Laufe einer Behandlung von den guten Erfahrungen "überdeckt" werden .. nur, wenn wir wieder anfangen, es zu zu lassen, dass wir wieder nur noch schwarzmalerisch denken und den ZA und die Behandlung als "Feindbild" sehen, dann kann es durchaus sein, dass wir uns selber wieder in die Panik hinein laufen lassen -- so im übertragenen Sinne.

Immer wieder das Gute herauskehren vor einem neuen Termin ... am besten in alten Aufzeichnungen lesen, die uns bescheinigen, dass ein Termin gut verlaufen ist ... das kann auch in Zukunft helfen.

@Wienerin17:

Angst entsteht auch dadurch, dass von anderen Menschen erzählt bekommt, wie schlimm eine Behandlung war ... Angst durch Geschichten von anderen. Deine Behandlung lief unter schlechten Vorzeichen ab und ich denke, dass wir nun alle wissen, was dabei passiert ist. Es ist für dich schlimm, das sehe ich genauso ... aber es ist für jeden Neuen hier schlimm, wenn er gleich als erstes eine Behandlung mit Komplikationen zu lesen bekommt.

Liebe Grüße von zoe
Liebe Grüße von *** zoe ***

Nicht das, was wir nicht wissen, bringt uns zu Fall, sondern das, was wir fälschlicherweise zu wissen glauben. (Mark Twain)
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Wienerin17

unregistriert

7

Samstag, 22. Oktober 2005, 15:41

hy,

bei mir war es ja eine starke entzündung deswegen tat es so weh !
ich wollte niemanden angst einjagen bin selber ein riesiger angsthase !
tz tz... tut mir leid ! ich hätte es nicht schreiben dürfen,,,, X( X(
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Tessa

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8

Sonntag, 23. Oktober 2005, 16:19

Hallo,

ich habe mir eine Weile überlegt, ob ich hierzu etwas schreiben soll oder lieber nicht, denn ich möchte ja keine 'falschen Hoffnungen' wecken :rolleyes:

…andererseits war es mir hier immer ein ganz besonderes Herzensanliegen anderen ‚Angsthasen’ Mut zu machen, also werde ich es doch tun :]!

Ich bin sicherlich nicht ‚das Maß aller Dinge’ und vielleicht sogar nur die Ausnahme, die die Regel bestätigt :rolleyes: (was ich allerdings nicht hoffe!), aber auch ich hatte einst höllische ZA-Angst (man könnte es durchaus auch eine ‚Phobie’ nennen…!) und heute keine Angst mehr vor einem ZA-Besuch!

Ja, das stimmt und das stimmt sogar auch, wenn ich genau weiß, dass etwas ‚getan’ werden muss :]!

Das bedeutet nicht, dass es nichts Schöneres auf dieser Welt geben könnte, als einen ZA-Besuch :rolleyes: und das bedeutet auch nicht, dass ich nicht weiß, dass eine Zahnbehandlung auch durchaus noch einmal unangenehm sein könnte :( (nein, so blauäugig bin ich nicht ;)!), sondern das bedeutet einfach, dass ich keine Angst mehr habe!

Tja, so ist es bei mir, aber meine ‚Phobie’ liegt ja auch schon eine ganze Weile zurück :rolleyes:
Meine Angst habe ich sicherlich nicht von heute auf morgen verloren, sondern es ging langsam und ganz allmählich… letztlich über ein paar Jahre hinweg :]!

Vielleicht müsst ihr euch einfach nur ein bisschen mehr Zeit gönnen ;)?!

Mein Lieblingszitat hierzu kennen wohl alle hier, die mich schon kennen:

ZA-Angst kann auf Dauer heilbar sein 8)! Und ich bin der lebende Beweis dafür :]!!!


Ganz liebe Grüße,

Tessa
CARPE DIEM!!!
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Rike

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9

Sonntag, 23. Oktober 2005, 17:25

Hey... DIE Frage hab ich mir auch schon oft gestellt. Das es viel besser werden kann, das ist wohl bei vielen so - aber geht sie ganz, die Angst? Ich bin da nicht ganz sicher, zu "meinem" Zahnarzt gehe ich inzwischen locker... aber was wäre, wenn ich zu einem anderen müsste? Ich glaube, da wäre die Situation, was mich anbetrifft, ähnlich wie am Anfang; wüsste ich, daß es ein Nachher gibt, daß ich es versuchen muss und KANN... und ich wäre, denke ich, schlau genug, es nicht wieder so vor mir herzuschieben, aber ich würde nicht so unbeschwert einen Termin ausmachen können wie bei meinem Zahnarzt.
rike
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Tessa

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10

Sonntag, 23. Oktober 2005, 18:25

@ Rike

Ja, diese von Dir beschriebene Angst kenne ich... und ich persönlich bezeichne es als die 'Angst vor der Rückkehr der Angst'!

Die eigentliche Angst vor einer Behandlung ist schon längst verschwunden, aber da sitzt einem immer noch dieser kleine Teufel im Nacken und flüstert immerzu gemeine Dinge wie "Ja, noch bist Du angstfrei, aber warte nur die nächst Behandlung mit Schmerzen ab... *heheheee*!" oder "Ja, bei diesem Doktorchen bist Du angstfrei, aber was, wenn Du den ZA einmal wechseln mußt...*hihihiiii*?"...

Nun, was soll ich sagen... mittlerweile konnte ich auch diese Angst recht gut überwinden, denn ich weiß, dass es für mich nicht mehr nur einen 'Dr. Wunderbar' geben kann und man seine Ärzte (oder 'Behandler' allgemein!) auch nicht auf eine Art 'Thron' setzen muss, nur weil sie einem - aus eigener Sicht - einmal 'das Leben gerettet' haben - hey, auch Ärtzte sind nur Menschen und kochen auch - man sollte es kaum glauben - mit Wasser *lach* :D!


Liebe Grüße,

Tessa
CARPE DIEM!!!
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Rike

unregistriert

11

Sonntag, 23. Oktober 2005, 18:44

@ Tessa... ja, ich hoffe sehr, daß das auch bei mir so ist. Noch bin ich ja relativ "frisch" halbwegs angstfrei...

...mit Wasser? Meiner macht Nachtisch... :D

:knuddel: rike
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Tessa

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12

Sonntag, 23. Oktober 2005, 19:28

...und was für einen Nachtisch kochen Ärzte in der Regel :rolleyes:?!

Na, HalbGÖTTERinweißSPEISE :D!!!

;) Tessa
CARPE DIEM!!!
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dijay

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13

Sonntag, 23. Oktober 2005, 22:23

@Tessa

Du machst mir richtig Mut mit Deinen Postings! Vielen Dank!

Bei mir flüstert das Angstteufelchen im Moment:
"Ja, noch hast Du mich im Griff, aber warte bis am Donnerstag Deine Wurzelbehandlung ist.
Du wirst schon sehen, der wird Dich stundenlang in der Mangel haben und dann muss der Zahn doch dran glauben!" :rolleyes:

Ich bin irgendwie immer zu gut darin, mir das schlimmste vorzustellen! X(

Aber ich habe dem ganzen jetzt 14!! Zahnarztbesuche seit
4. August entgegenzusetzen. :]
Das hat schon Vertrauen geschaffen und das ist meiner Ansicht nach das wichtigste Mittel überhaupt um bei der Dressur seines Angstteufelchens voranzukommen.

Dann wird Zahnarztbesuch Nummer 15 mir sicherlich auch weiterhelfen auf meinem Weg in Richtung Ex-Betroffene. Hoffe ich zumindest mal.

Liebe Grüße
dijay
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Tessa

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14

Sonntag, 23. Oktober 2005, 23:14

Liebe Dijay,

es freut mich von Herzen, wenn ich Dir ein wenig Mut machen konnte :]!

Nun ja, ich müßte lügen, wenn ich behaupten würde, mich mittlerweile selbst auf eine Wurzelbehandlung freuen zu können :rolleyes: - nee, ich bin doch keine Masochistin :(!

Aber ich hätte keine Angst davor - doch nicht bei meinem Superdoc :D!

...und würdest Du mir glauben, wenn ich Dir erzählen würde, dass bei mir schon eine Wurzelbehandlung ohne mein Wissen - damals aus gutem Grund ;)! - durchgeführt wurde und ich nichts, aber auch rein gar nichts davon gespürt habe :rolleyes:?!
Nein?! Es war aber so und bei so einer Sache würde ich hier niemals lügen!

Bevor ich nun viele Gegenreaktionen bekomme...

Ich habe nicht gesagt, dass es immer so sein muss, dass eine Wurzelbehandlung nicht durchaus auch wehtun kann... nur meine beiden haben überhaupt nicht weh getan! Nicht während der Behandlung und auch nicht später! Und auch hier hoffe ich von Herzen, dass ich nicht die Ausnahme von der Regel bin ;)!!!

Ja, es kann natürlich immer mal wieder Rückschläge geben (wie in fast jedem Bereich des Lebens)... aber der eigentliche Weg sollte stetig bergan führen - heraus aus der ZA-Angst in ein neues sorgenfreieres Leben :]!!!

Dir weiterhin alles Gute auf Deinem Weg!!!

Liebe Grüße,

Tessa :)
CARPE DIEM!!!
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Ela49

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15

Montag, 24. Oktober 2005, 12:01

RE: Angst hört nie auf

Vielen Dank für die vielen Beiträge und aufbauenden Antworten!

Ich gebe die Hoffnung nicht auf, irgendwann "nur" noch mit einem mulmigen Gefühl, aber ohne Angstzustände zum ZA gehen zu können.
Natürlich helfen positive Erlebnisse, die hatte ich auch zwischendurch. Aber wenn ich dadurch in der Lage war, den nächsten Termin gelassener anzugehen, dann kam wieder eine sehr unangenehme Behandlung. Dadurch hat sich bei mir im Kopf wohl festgesetzt: wenn ich nichts Schlimmes erwarte, dann kommt es garantiert ganz schlimm.

Aber immerhin hatte ich alleine im Oktober schon 8 (!) Sitzungen. Und ich habe gelernt, Termine nicht mehr zu verschieben - auch wenn es schwer fällt. Ende November wird mein Oberkiefer komplett saniert sein, und dann kann ich wieder lachen, ohne mich meiner Zähne schämen zu müssen.
Dass ich überhaupt so weit gekommen bin, habe ich diesem Forum zu verdanken, also Euch. Was andere schaffen, wollte ich auch. So habe ich hier gelesen und auch mal an einem Mutkeks genascht, der nicht für mich bestimmt war - sorry. Aber selber darüber zu schreiben, war mir zu Anfang nicht möglich. Mittlerweile bin ich schon fast ein bisschen stolz auf mich, dass ich überhaupt so weit gekommen bin.
Ela
Alles ist gut geworden :D
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Tessa

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16

Montag, 24. Oktober 2005, 12:50

RE: Angst hört nie auf

Zitat

Original von Ela49
Mittlerweile bin ich schon fast ein bisschen stolz auf mich, dass ich überhaupt so weit gekommen bin.
Ela


;) Die typische Art für Angstpatienten so etwas zu schreiben... wie ein verschüchtertes Kaninchen, welches um die Ecke linst... ;)

Ela, Du kannst schon völlig zu recht sehr stolz auf Dich sein :]!!!

Angst vorm ZA ist nichts, dessen man sich schämen müßte! Nein, viele ZÄ sollten sich eher für ihre Behandlungsmethoden schämen :(... aber ich glaube kaum, dass sie es tun :rolleyes:!

Du bist auf dem richtigen Weg :]! Stecke Dir immer kleine Ziele, die Du dann aber auch recht problemlos erreichen kannst! Und jedes noch so kleine Ziel, welches Du erreichst (und sei es eine erfolgreiche Terminvereinbarung!), ist schon ein ganz großer Grund sehr stolz auf Dich zu sein :]!!!

Kopf hoch, liebe Ela! Du schaffst das auch...!!!


Liebe Grüße,

Tessa :)
CARPE DIEM!!!
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tom_mannheimer

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17

Montag, 24. Oktober 2005, 13:59

Hmm, ob Angst wirklich nie aufhört, kann ich auch nicht sagen, soweit bin ich noch nicht :rolleyes: ...

Muss vielleicht ja aber auch nicht, was aufhören muss, ist die Panik. Und die hört irgendwann auf ... :] ... die hört dann auf, wenn wir Angsthasen unseren persönlichen WunderDoc oder WunderDocin gefunden haben und merken, dass da jemand ist, der uns Ernst nimmt, der sich mit uns beschäftigt, der uns auf alle Fälle versucht zu verstehen ... was zugegebenermaßen nicht immer einfach ist, weil wir immer auf dem Stuhl sitzen und wie ein gehetztes Tier schauen und eben nicht sagen, was in uns vorgeht, weil wir damit beschöäftigt sein, einfach nur dazubleiben ... :rolleyes: ...

Vor etwas über einem Jahr hab ich mich hier angemeldet, vor fast einem Jahr hatte ich nach etwa 17 Jahren meinen ersten 'Termin', ein Beratungsgespräch. Inzwischen habe ich zehn, fünfzehn Termine hinter mir, mir wurden Zähne gezogen, mir wurden Implantate gesetzt, Füllungen gemacht, Zähne repariert. Ich war sogar Zweitmeinungen einholen 8o ... da waren Termine dabei, die waren einfach, da waren auch welche dabei, die waren schwer. Aber es war keiner dabei, den ich abgesagt habe.

Angst habe ich immer noch, mal mehr, mal weniger. ich brauche immer noch meine ZÄ, ich brauche immer noch meinen Forumsengel und ich brauche immer noch allen Mut den ich habe. Aber es funktioniert. Denn die Panik ist weg.

Also, Ela49, hol Dir hier Mut, soviel Du kriegen kannst und geh den Weg weiter, Du schaffst das. Und Du wirst sehen, es lohnt sich!

Liebe Grüsse,
Tom
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