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bibber123

unregistriert

1

Montag, 15. August 2005, 14:50

Wie lange sind Schmerzen nach Wurzelbehandlung normal?

Liebe Leute, ich bin etwas ratlos und bitte um Hilfe bzw. Auskunft von wurzelbehandlungs-erfahrenen Menschen...

Habe letzte Woche eine WB in 2 Sitzungen machen lassen (Schneidezahn, noch vital). Der Zahn war aufgrund von freiliegendem Zahnhals/Parodontitis dauernd überempfindlich, hatte vorher ziehende Schmerzen, aber keine Karies, keine Vereiterung an der Wurzelspitze. "Beginnende Pulpitis durch ständige Reizung der Pulpa" meinte der Zahnarzt.

Mittwoch 10. August aufgebohrt (mit genügend Spritzen übrigens garnicht schlimm). erste Reinigung, Spülung, Medikamentöse Einlage, provisorisch verschlossen; Freitag 12.08. dann nochmals gereinigt (tat mal kurz weh, wurde nachgespritzt, dann alles ok), gespült, endgültig gefüllt.

Mein Problem: sowohl zwischen den beiden Behandlungen als auch jetzt hinterher tut der Zahn noch weh. Nicht mehr so stark wie vor der Wurzelbehandlung, aber er ist sehr aufbissempfindlich und zieht fast dauernd. Mit XXX zwar auszuhalten, aber irgendwie hab ich Schiss, dass das nicht alles war. ZA meinte schon, solche Beschwerden könnten noch 8-10 Tage nach der WB auftreten, und auf dem Röntgen sei keinerlei Entzündung an der Wurzel sichtbar...

Kann es wirklich so lange dauern, bis die Beschwerden weg sind?? Habe in 3 Tagen zwar ohnehin einen Kontrolltermin, bin aber reichlich genervt. Das Schlimme sind nicht die Schmerzen selbst, sondern die Angst davor, dass mir vielleicht noch Schlimmeres droht oder der Zahn gezogen werden muss.

Schon vorab vielen Dank für eure Antworten.

(medi nachträglich editiert - elc)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »elc« (22. April 2013, 21:59)

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barinkels

unregistriert

2

Montag, 15. August 2005, 17:14

Hai bibber 123 :D,

das Entfernen eines lebenden Nerves ist IMMER eine Verletzung von Gewebe. Das muss ausheilen wie bei JEDER Wunde. Immerhin wurde ein Nerv entfernt :D !!!!
Manchmal geht es schneller, mal dauert es ein paar Wochen.
Der Zeitpunkt, sich Sorgen zu machen ist dann erreicht, wenn es mit der Zeit, statt besser zu werden, schlimmer wird.
Gib dem Zahn noch ein paar Tage Zeit, vielleicht ist zum Kontrolltermin ja alles schon wieder etwas besser :],

viele Grüße, Barinkels 8)
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apoptygma

unregistriert

3

Montag, 15. August 2005, 18:45

RE: Wie lange sind Schmerzen nach Wurzelbehandlung normal?

Mach Dir mal keine Sorgen :-)

Das ist alles im grünen Bereich, ich als wurzelbehandelte Mehrfach-Geschädigte :tongue: kann das sagen. Es war alles dabei, von "sofort gut" bis hin zu "boah, schon 3 Wochen und immer noch nicht besser"

Geschafft haben es alle Zähne :]

Gib ihm noch Zeit, auch wenn Du bestimmt immer dabei bist, es zu testen, wie und wo es noch weh tut :-) Die Füllung drückt ja wahrscheinlich auch noch arg....

Ignorier es, und wie mein lieber Vorredner schon so schön sagte.....blöd wirds erst, wenn es richtig outsch macht und nicht besser wird.

Ich denk auch mal, dat wird bald besser :knuddel:
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bibber123

unregistriert

4

Dienstag, 16. August 2005, 12:26

Danke schon mal für euere Antworten, das baut schon etwas auf :-) Zumindest ist es heute nicht schlimmer als gestern... eher ein kleines kleines bisschen besser... bilde ich mir zumindest ein... Hatte gestern zwischendurch echt den Glauben verloren.

Ja, das mit dem "Ausprobieren ob und wo es noch weht tut"! Natürlich tippe ich immer mal wieder mit der Zunge oder einem Finger gegen den Zahn, um zu checken, ob er immer noch so empfindlich reagiert. Wahrscheinlich sollte ich das lieber ganz bleiben lassen, damit er Ruhe hat...

Würde mich über weitere Erfahrungsberichte freuen, am liebsten natürlich positive ;) Leider ist das Internet voll von misslungenen WB's, überfüllten oder nicht genügend gesäuberten Wurzelkanälen, statistischen Erfolgsquoten von 50 Prozent usw usw... *nerv*
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apoptygma

unregistriert

5

Dienstag, 16. August 2005, 16:22

Zitat

Original von bibber123
Danke schon mal für euere Antworten, das baut schon etwas auf :-) Zumindest ist es heute nicht schlimmer als gestern... eher ein kleines kleines bisschen besser... bilde ich mir zumindest ein... Hatte gestern zwischendurch echt den Glauben verloren.

Ja, das mit dem "Ausprobieren ob und wo es noch weht tut"! Natürlich tippe ich immer mal wieder mit der Zunge oder einem Finger gegen den Zahn, um zu checken, ob er immer noch so empfindlich reagiert. Wahrscheinlich sollte ich das lieber ganz bleiben lassen, damit er Ruhe hat...

Würde mich über weitere Erfahrungsberichte freuen, am liebsten natürlich positive ;) Leider ist das Internet voll von misslungenen WB's, überfüllten oder nicht genügend gesäuberten Wurzelkanälen, statistischen Erfolgsquoten von 50 Prozent usw usw... *nerv*


Vergiss die Statistiken :-), die machen nur bekloppt :tongue:

Siehsu.....nicht klopfen, nicht mitte Zunge dran....in Ruhe lassen :] Wenn Du eine Wunde woanders hast, haust Du ja auch nicht immer drauf um zu gucken, obs noch weh tut :-)

Dat wird schon *sicherbin und daumendrück*

:knuddel:
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pesa

unregistriert

6

Dienstag, 16. August 2005, 18:06

;) höre bloss auf dir negative Berichte im Internet reinzuziehn. Das hilft dir nicht weiter. Mein Zahn hat auch noch einige Tage empfindlich reagiert und jetzt ist Ruhe. Wenn es wirklich noch länger weh tut frage deinen Doc. Der hilft dir bestimmt. LG Petra
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EM747

unregistriert

7

Mittwoch, 17. August 2005, 19:43

Hallo !!
Meine Wurzelbehandlung zieht sich bereits über 7 Sitzungen und obwohl es ab und zu während der Behandlung weh tat, hatte ich zu Hause nie Schmerzen und auch nie beim essen.

Mich würde auch interessieren warum das bei mir so lange dauert :(

LG,
eric
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apoptygma

unregistriert

8

Mittwoch, 17. August 2005, 21:35

Zitat

Original von EM747
Hallo !!
Meine Wurzelbehandlung zieht sich bereits über 7 Sitzungen und obwohl es ab und zu während der Behandlung weh tat, hatte ich zu Hause nie Schmerzen und auch nie beim essen.

Mich würde auch interessieren warum das bei mir so lange dauert :(

LG,
eric


Sei doch froh, ein andere Arzt hätte vielleicht schon entnervt den Zahn gerupft :-)

Mein max. lag auch bei 6 Sitzungen :-), die Kanäle wurden halt nicht richtig sauber, weil sie krumm waren oder so und solang das nicht als picke packe sauber ist, wird nicht zugemacht :-), denn das geht oft dann nach hinten los, weil sich das entzündete Gewebe weiter vor sich hin "entzündet und es dann sehr wahrscheinlich bald wieder ganz ganz übel aua tut. :]
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bibber123

unregistriert

9

Mittwoch, 24. August 2005, 11:33

Hiermit möchte ich mich zu dem von mir angefangenen Thema nochmal melden, da ich davon ausgehe, dass mehr Menschen auf der Welt sich ähnliche Fragen stellen und dass es auch interessant ist, wie so eine WB weiter verläuft :-) Danke nochmals für euren Zuspruch, es scheint jetzt (12-13 Tage nach WB) endgültig besser zu werden.

Ich hatte wohl zu allem Unglück auch noch Schwierigkeiten mit der neben dem behandelten Zahn befindlichen Zahnfleischtasche, obwohl ich meine Beißerchen wirklich gut pflege mit Zahnseide etc... und wusste dann schmerzmäßig nicht mehr genau, wo die Henne und wo das Ei ist... Jedenfalls ist die Zahnfleischtasche vor 5 Tagen auch noch kürettiert worden; die Behandlung war 98 % schmerzlos. Bis Montag tat die ganze Ecke dann auch immer wieder ziemlich weh (Ziehend bis drückend) sodass ich schon fast den Glauben verlor... aber seit gestern früh scheint Ruhe einzukehren :D Sollte sich daran nochmal was ändern, melde ich mich; ansonsten: NOCHMAL VIELEN HERZLICHEN DANK für euren guten Zuspruch, bin auf dem Weg der Besserung.
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bibber123

unregistriert

10

Montag, 10. Oktober 2005, 11:32

8oTja, das war wohl leider nichts.

6 Wochen (!!) nach der ersten Wurzelbehandlung musste der Zahn nochmal aufgemacht werden.

Während dieser 6 Wochen haben sich noch weitere Schneidezähne verabschiedet, 2 davon während des Türkei-Urlaubs (!!) und nun bin ich endlich wieder bei meinem normalen Zahnarzt - der war in Urlaub, als das Ganze losging. Habe also derzeit 6 (!!) Wurzelbehandlungen gleichzeitig laufen, von denen einige zwischendurch (mit Provisorium versorgt) jeweils nochmal hochgingen, und habe echt die Hölle hinter mir. Nicht unbedingt während der Behandlungen, sogar die türkischen waren erträglich, aber diese NÄCHTE davor wünsche ich meinem schlimmsten Feind nicht.

Grund für die Eskalation war wohl folgendes: Ich hatte seit vielen Jahren eine Aufbisschiene, die ich noch bekommen hatte, als ich in einer anderen Stadt wohnte. Sämtliche ZÄ fragten immer nur, ob ich eine hätte und ob ich sie tragen würde. Angeguckt hat sie sich keiner, obwohl ich sie immer mitbrachte; erst mein jetztiger ZA war total alarmiert, als ich vor einigen Tagen verzweifelt bei ihm einlief.

Ergebnis: das Ding passte überhaupt nicht mehr, sodass sich die Schneidezähne gegenseitig aus dem Leben knirschten :-(

Mein ZA hat mir jetzt eine neue angepasst und über Nacht fertig gemacht und spült die Wurzeln nochmal alle unter Ultraschall-Anwendung.

Ich werde wohl noch etwas Geduld haben müssen, bin aber zuversichtlich, dass ich die Beißer behalte.
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EM747

unregistriert

11

Dienstag, 11. Oktober 2005, 08:11

Hallo bibber!

Das mit den Schmerzen vor der Wurzelbehandlung stimmt, das ist wirklich sehr schlimm.
Ich hoffe, dass es Dir belad besser geht. Ich muss heute auch wieder hin zur Wurzelbehandlung ...

LG,
eric
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Wienerin17

unregistriert

12

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 13:17

hallo ..

ich möchte nun mal mein WB- Erlebnis erzählen!

Also mein oberer backenzahn hatte ein loch bekommen es war nicht so gross also hab ich das kleine loch gar nicht ernst genommen! nach einigen tagen begann der zahn zu schmerzen.. es wurde immer stärker von tag zu tag bis ich nicht mehr schlafen essen etcc konnte...!!
danach logischerweise dachte ich an dem ZA.. ich hatte keine andere Wahl ich musste es tun oder lebenslang mit diesen schmerzen leben!

also nahm ich meine schwester an der hand und wir gingen hin ohne einen termin zu nehmen weil ich dort sagte das ich schmerzen habe und es nicht länger ertragen kann! ich kam sofot dran! und nun ich zitterte vor angst mir wurde ganz heiss dieser geruch das ist ein unbeschreiblich unangenehmes gefühl! na kommen wir zur sache die ärztin machte ein röntenbild vom zahn und sagte : oh jeh oh jeh das ist aber ein riesenloch ich muss den zahn entweder ziehen oder eine wurzelbehandlung durchführen! ich konnte keine antwort geben aber ziehen lassen wollte ich es auch nicht denn womit esse ich danacher?

nun bekam ich eine spritze was ein kleines piekser machte und ich mich erschrak danach musste ich warten ca. 10 min. danach wurde ich wieder aufgerufen und es began die behandlung die ich 8jahre nicht wagte ! die ärztin begann zu bohren und bohren und ziehen und was sie so machte sah sich nämlich schrecklich an aber es tat überhaupt nichts weh ! so war die erste sitzung beendet.

nun die zweite sitzung: keine betäubung das war noch schlimmer ich hatte fuchtbare angst bei jedem schritt den die ärztin machte ! sie bohrte den provisorium raus und begann zu bohren wieder was schon weh tat muss ich gestehn.. danach wurde es wieder zu gestopft!

nun die dritte sitzung: wieder provisorium rausgebohrt und herum gebohrt und eingespritzt und gespült was nur noch bissal weh tat aber es war bestanden und ich war fertig !!

die ärztin sagte: jetzt habe ich die richtige füllung gemacht jetzt sollte er ruhe geben.. wenn nicht dan muss man es ziehen!

glücklich ging ich nachhause es bestanden zu haben!

seit dem moment an als ich die ordination verlassen habe hatte ich keine einzigen schmerzen... jippiii....

also ist die WB gar nicht so schlimm wie alle es erzählen..... !! :P :P :P
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pesa

unregistriert

13

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 13:24

:anbet: :anbet: super hast du das erledigt. Jetzt bleibe dran. Die ZÄ scheint ja gut für dich zu sein. Dieser Bericht ist für alle die eine WB vor sich haben sehr zu empfehlen. Ich habe sowas auch hinter mir, habe allerdings nicht eine Behandlung ohne Spritzte machen lassen. Da bin zu feige dafür. Also Hut ab vor dir. Alles Gute.

:knuddel: :knuddel:

LG Petra
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EM747

unregistriert

14

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 19:36

oh noch jemand aus wien :-) wollte dich eine PN schreiben aber du hast alle kontaktmöglichkeiten ausgeschaltet, schade du hast wohl angst *g* deine wb klingt nicht schlecht weil es schnell vorbei war. bei mir tat es glaube ich weniger weh aber es zieht sich über monate .... kannst du hier im forum nachlesen.

alles gute noch...

lg,
eric


Zitat

Original von Wienerin17
hallo ..

ich möchte nun mal mein WB- Erlebnis erzählen!

Also mein oberer backenzahn hatte ein loch bekommen es war nicht so gross also hab ich das kleine loch gar nicht ernst genommen! nach einigen tagen begann der zahn zu schmerzen.. es wurde immer stärker von tag zu tag bis ich nicht mehr schlafen essen etcc konnte...!!
danach logischerweise dachte ich an dem ZA.. ich hatte keine andere Wahl ich musste es tun oder lebenslang mit diesen schmerzen leben!

also nahm ich meine schwester an der hand und wir gingen hin ohne einen termin zu nehmen weil ich dort sagte das ich schmerzen habe und es nicht länger ertragen kann! ich kam sofot dran! und nun ich zitterte vor angst mir wurde ganz heiss dieser geruch das ist ein unbeschreiblich unangenehmes gefühl! na kommen wir zur sache die ärztin machte ein röntenbild vom zahn und sagte : oh jeh oh jeh das ist aber ein riesenloch ich muss den zahn entweder ziehen oder eine wurzelbehandlung durchführen! ich konnte keine antwort geben aber ziehen lassen wollte ich es auch nicht denn womit esse ich danacher?

nun bekam ich eine spritze was ein kleines piekser machte und ich mich erschrak danach musste ich warten ca. 10 min. danach wurde ich wieder aufgerufen und es began die behandlung die ich 8jahre nicht wagte ! die ärztin begann zu bohren und bohren und ziehen und was sie so machte sah sich nämlich schrecklich an aber es tat überhaupt nichts weh ! so war die erste sitzung beendet.

nun die zweite sitzung: keine betäubung das war noch schlimmer ich hatte fuchtbare angst bei jedem schritt den die ärztin machte ! sie bohrte den provisorium raus und begann zu bohren wieder was schon weh tat muss ich gestehn.. danach wurde es wieder zu gestopft!

nun die dritte sitzung: wieder provisorium rausgebohrt und herum gebohrt und eingespritzt und gespült was nur noch bissal weh tat aber es war bestanden und ich war fertig !!

die ärztin sagte: jetzt habe ich die richtige füllung gemacht jetzt sollte er ruhe geben.. wenn nicht dan muss man es ziehen!

glücklich ging ich nachhause es bestanden zu haben!

seit dem moment an als ich die ordination verlassen habe hatte ich keine einzigen schmerzen... jippiii....

also ist die WB gar nicht so schlimm wie alle es erzählen..... !! :P :P :P
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SebastianM

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Wohnort: Schwerin

15

Montag, 22. April 2013, 20:55

Hi,

Das Thema ist zwar super alt, aber da ich selber auch total unter Zahnarztangst leide und auch eine Wurzelbehandlung hatte, und vorallem dieses Thema kannte, möchte ich gerne was dazu schreiben.

Die Wurzelbehandlung hat mehrere Stunden gedauert, unüblich.
Man sagte mir, es könnte sein, das ich danach Schmerzen haben könnte, und Medikamente nehmen sollte.

Nach ca. 3 Monaten, kam mir das alles ein bisschen merkwürdig vor, weil ich immer noch Schmerzen hatte.
Bin zum Zahnarzt, und der hat gesagt, das ist normal und kann sogar bis 1 Jahr dauern.
Nach 4 Monaten, war mir das dann zu doof, ich bin zu einem anderen Zahnarzt.

Dieser hat den Zahn angeschaut und gescannt, und was kam dabei raus, Die Wurzel war voller Bakterien und wurde geschlampt wie sonst was.

Ich empfehle allen, über die Qualifikationen seines zahnarztes informationen einzuholen.
Achtet darauf, das er mit Laser arbeitet! Und das er nicht nur ein Röntgenbild macht, sondern auch mit lasertechnik ausmisst.

Sorry, das musste ich einfach drunter packen.
Alles Gute euch allen!

Da ich auch sehr unter zahnarzt angst leide, werde ich wohl noch mehr dazu beitragen. Freut mich das Forum gefunden zu haben :O

LG, Sebastian

(signatur entfernt - lt. forenregeln keine fremdlinks posten - elc)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »elc« (22. April 2013, 22:05)

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tomm

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16

Montag, 22. April 2013, 21:20

Hallo Sebastian,
herzlich willkommen hier, dass ein Zahn nach Wurzelbehandlung so lange schmerzt ist in der Tat nicht normal und weist meist auf ein -manchmal behebbares, manchmal eben nicht behebbares- Problem des Zahnes hin.
Insofern ist es sehr erfreulich, dass Du einen Behandler gefunden hast, Der Dir helfen konnte.
Bestimmte Behandlungsschritte sind sicherlich notwendig und manche Qualitätskriterien müssen erfüllt werden, dass das Ganze funktioniert.
Die Ausmessung der Wurzel erfolgt allerdings nicht mit Laser sondern elektronisch, Stichwort hierzu ist Endometrie.
Was den Einsatz des Lasers anbetrifft, da muss ich Dich allerdings etwas bremsen.
Die ADA, die American Dental Association, deren Stellungnahmen in der Fachwelt einen sehr hohen Stellenwert einnehmen schreibt zum Thema Wurzelbehandlungen:
"There is no evidence that lasers provide a superior seal or higher clinical success rate than conventional instrumentation." Also : es gibt keine Ersichtlichkeit, daß der Laser eine bessere Abdichtung oder eine höhere klinische Erfolgsrate als mit konventioneller Instrumentierung erzielt.
Ich würde da vorläufig die Kirche im Dorf belassen.
Viele Grüße
tomm
IM URLAUB BIS 17.08.2014



Ein Weg entsteht, indem man ihn geht.
(chinesisches Sprichwort)

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lobuekiner

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Wohnort: Hamburg

17

Montag, 28. Oktober 2013, 20:01

Also nach meiner Wurzelbehandlung hatte ich auch mal richtig heftige Schmerzen. Neben den Schmerzmitteln habe ich aber zur Schmerzlinderung
auch noch auf einige Hausmittel gesetzt. Diese habe ich auf folgender Seite gefunden: XXX


bitte keine Fremdlinks, siehe NuB's / S@bin€

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »S@bin€« (28. Oktober 2013, 20:15)

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