raffzahn
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Leuchtkeks
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Diamant
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pesa
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Oh wie kommt mir das alles sehr bekannt vor. Ich denke fast sogar, das die Scham noch grösser ist. Aber du kannst es schaffen. Versuche doch mal per Mail einen ZA anzuschreiben. Möglichst einen aus der Liste. Die kennen uns Angsthasen. Ich habe in deinem Zustand das so gemacht. Schreibe von vornherrein alles offen rein. Auch den schlechte Zustand deiner Zähne. Du hast doch nichts mehr zu verlieren. Das erstemal zum ZA nach 20 Jahren war schwer und dann auch noch den Mund aufmachen. Aber es hat geklappt. Keine Bemerkungen nichts. Nur Zuspruch und Lob und Hilfe. So ist die Scham jetzt schon weniger, die Angst noch nicht und es muss sehr sehr viel gemacht werden. Ich fühle mich aber trotzdem besser als noch vor paar Monaten weil ich endlich dazu stehe und auch mit meinem Partner gesprochen habe. Mit Hilfe aus diesem Forum schaffst du das.
Gruß Petra raffzahn
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Leuchtkeks
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Original von raffzahn
Es wäre schön wenn dem ganzen mit Logik beizukommen wäre
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Leuchtkeks« (6. August 2005, 00:41)
Tantra des Wartens
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Original von raffzahn
Hallo
Bin glücklicherweise bei der Suche nach „Leidensgenossen“ fündig geworden, und habe dieses Forum entdeckt.
Es tröstet mich schonmal enorm das ich offenbar nicht der einzige Betroffene bin – es kommt einem halt manchmal so vor.
Mein Problem ist das ich wirklich ein katastrophales „Restgebiss“ habe. Einige Zähne wurden mir vor Jahren gezogen, andere haben einfach keine Substanz mehr, sind am „zerfallen“.
Dazu kommen natürlich hin und wieder Höllenqualen durch die Schmerzen.
Mein letzter Zahnarztbesuch liegt jetzt 2 Jahre zurück, aber das war nur wegen eines akuten Notfalls. Das letzte Mal richtig was gemacht wurde 1996.
Damals hatte ich meine Zahnarztangst durch eine sehr gute Zahnärztin einigemaßen im Griff. Doch die ist damals völlig unerwartet verstorben, und danach konnte ich mich nicht aufraffen mich wieder auf die Suche einzulassen.
Jetzt sitze ich da, mit einer Ruine im Mund, und schäme mich einfach nur. Ich bin eigentlich ein sehr kommunikativer Mensch, und sehe an und für sich auch durchaus ansehnlich aus. Doch dieses Gebiss macht mein Leben einfach unerträglich.
Ich weiß nicht was größer ist. Die Angst vorm Zahnarzt, oder die Scham.
Wie überwindet man diese Scham? Wie findet man einen Zahnarzt der einen dafür nicht „verurteilt“, bzw. einem nicht das Gefühl gibt ein „Schwein“ zu sein?


Tantra des Wartens
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Original von Snowflake
@Tantra
zum Thema Behandlung an Unikliniken gabs schon mal eine sehr interessante Diskussion die Du hier findest. Ich würde abwägen jemandem zu raten sich dort behandeln zu lassen.
Hat alles seine Vor- und Nachteile
LG Snowflake






Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Tantra des Wartens« (7. August 2005, 19:57)
Tantra des Wartens
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Original von Leuchtkeks
Hi,
kommt mir bekannt vor. 20 Jahre Lebensfreude hat's mich gekostet, und am Ende wars eigentlich ganz einfach:
Du hast freie Zahnarztwahl. Mach zunächst einen Beratungstermin zur Bestandsaufnahme. Wirst Du dabei, wenn als Phobiker angemeldet, blöd angekuckt oder fällt gar ein dummer Spruch (was äusserst unwarscheinlich ist), drehste Dich auf dem Absatz und gehst zum nächsten. So einfach ist das.
Zahnärzte sind Dienstleister. Sie leben von uns. Würdest Du freiwillig einen potentiellen Kunden durch abfällige Kommentare vergraulen?
LK
rainbowms
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