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weiß auch nicht, wie lange ich überhaupt noch den mut habe, was tun zu wollen - aber schon alleine aufgrund des einen zahnes, der immer wieder weh tut werde ich eh früher oder später zum arzt laufen müssen. und ich möchte vermeiden, dass das wieder an einem wochenende beim notarzt sein wird.
Wenn er das täte, dann hat er anscheinend keine Patienten nötig, und Du ihn auch nicht.
Hallo Lisa Mutig,
RESPEKT,das nenne ich aber "die Sache"an packen ! Ich ziehe meine Mütze vor dir
Und du wirst es schaffen,bis zum Ende.Ich finde das echt klasse das du die Mail losgeschickt hast.
Sie verurteilt keinen und ist sehr vorsichtig und fragt immer wieder ob alles ok ist.Auch macht sie nichts was du nicht willst
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..ich trau mich auch nicht den mund aufzumachen,weil ich mich über den zustand meiner zähne schäme..bei mir müssen welche gezogen werden,dann wahrscheinlich prothese..ich kann dir gar nicht sagen,wie es mir geht,wenn ich nur drüber nachdenke,dorthin zu gehn.
die dir helfen soll,alles zu wuppen,was du dir vorgenommen hast...du schaffst das
..glaub an dich..

geschafft
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Das Gefühl hinterher muss einfach unglaublich toll sein! Erfahrungspunkte:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lisa Mutig« (29. Januar 2012, 15:55)
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ich sehe schon immer in den spiegel und stell mir vor, dass ich im mund wieder ordentlich ausschaut und ich stell mir vor wie es wäre andere anzulachen und mich wieder zu freuen
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Ja SUPER,was ich da lese
Nun geht es Bergauf
supi, Glückwunsch an Dich.
Und Leidensgenossen sind wir auch, war ebenfalls 10 Jahre nicht beim Zahnarzt und habe 2 Tage vor dir einen ersten Termin. Waahhh, das packen wir doch oder??
![:]](wcf/images/smilies/pleased.gif)
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aber es war ja "nur" einen termin machen. natürlich hab ich dabei auch im hinterkopf gehabt, das ich da ja noch lange nicht hingehen muss... aber immer, wenn ich wieder daran denke und angst bekomme, sage ich mir, du tust es für dich, nur für dich alleine. damit dein leben wieder lebenswerter ist, ohne schmerzen, ohne angst, ohne scham. für ein schönes lächeln. und ich glaub damit funktioniert es im moment auch noch ganz gut. mal schauen, wie sich das entwickelt. auf jeden fall hatte ich heute schon wieder ein paar momente, wo ich wahnsinnige angst hatte als ich daran dachte. aber hey, andere sind da auch durch. gibt ja genug vorbilder hier in diesem forum für mich.
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Hallo Lisa,ihr lieben,
gerade eben habe ich mich hier angemeldet, seitdem ich schon seit ein paar tagen fleissig gestöbert habe auf der seite. denn ich will was tun. und ganz ehrlich: die seite hier hat mir mut gemacht!
kurz zu mir: meine geschichte fing eigentlich schon als kind an. ich kann mich ganz genau daran erinnern, als ich mit ca 8 jahre meine mutter fragte: "warum müssen die anderen Kinder alle zum zahnarzt und ich nicht?" sie sagte dann: "ach, wenn du da auch hin willst, dann können wir einen termin machen. wir waren früher schon mal da, aber der zahnarzt hat immer gemeckert, da sind wir nicht mehr hin gegangen"... na ja, und so ging es bei mir dann auch weiter. blöd war, dass der erste zahnarzt auch nicht sonderlich einfühlsam war, ich kann mich erinnern das ich schon damals immer angst hatte, weil es oft furchtbar weh tat. bin dann irgendwann nicht mehr hingegangen und so hat es sich über die jahre hin ergeben, dass ich nur noch zum zahnarzt ging, wenn ich es wirklich nicht mehr ausgehalten habe vor schmerzen, bzw. wenn ich schon eine dicke backe hatte und alles entzündet und voller eiter war. ihr könnt euch also vielleicht vorstellen, dass meine erinnerungen beim wort zahnarzt nicht die besten waren...
vor ca 10 jahren war es dann mal wieder so weit und ich hatte schmerzen. natürlich am wochenende und ich mußte zum notdienst. ich weiß noch wie ich auf diesem stuhl saß, vor angst gezittert und schweißgebadet. ich hab nicht mal meine jacke ausgezogen, weil ich nicht vor hatte dort lange zu bleiben. aber ich wurde enttäuscht, der zahn mußte noch am selben tag raus. wider erwarten hat es aber kaum weh getan, der zahnarzt war auch ganz nett und die helferin war richtig lieb zu mir, hat mir die ganze zeit die hand gehalten und mich beruhigt. das hat echt geholfen. sie hat dann am ende gesagt, sie würden sich freuen, wenn ich wieder kommen würde, denn natürlich war der entzündete zahn nicht das einzige problem. fast alle backenzähne waren irgendwie hin, teilweise abgefault und es schauten nur noch schwarze stumpen hervor. schrecklich. nach einer woche hab ich dort dann wieder einen termin gemacht und als ich in die praxis kam, sprach die helferin mich gleich wieder an und sagte, dass sie es toll finden würde, dass ich wieder da sei. es folgte dann eine lange reihe an behandlungen. diverse zähne mußten raus und es wurden zwei wurzelbehandlungen gemacht. dann hieß es, die behandlung sei jetzt erst mal abgeschlossen, die wunden sollten heilen und ich sollte in 6 monaten wieder einen termin machen, damit wir dann über zahnersatz sprechen. tja, und dann kam die angst zurück. eines nachts ist mir ein stück zahn abgebrochen und als ich aufgewacht bin, war mir klar, ich kann nicht wieder in die praxis gehen, weil der zahn bestimmt gezogen werden muss. und da der zahn bei der behandlung selber schon solche probleme gemacht hatte (war eine wurzelbehandlung und der arzt mußte 2x nachspritzen, weil ich schmerzen hatte, als er begann), war ich mir sicher, dass ich das diesmal nicht überstehen würde. wie dumm, ich könnte mich heute noch dafür ohrfeigen!!!
mitlerweile sind 10 jahre vergangen und in meinem mund hat sich leider nichts zum positiven entwickelt sondern das gegenteil ist der fall. mindestens drei zähne müssen sicher wieder aus, man kann sehen, wenn ich den mund aufmache, das was nicht stimmt und ein backenzahn im oberkiefer macht mir auch immer wieder probleme, das geht sicher nicht mehr lange gut. ich hab mich schon ne weile damit auseinandergesetzt, aber bis zu einem termin hab ich es natürlich nicht geschafft - leider. jetzt habe ich heute allen mut zusammen genommen und einen zahnarzt angeschrieben. hab ihm geschrieben, dass ich seit 10 jahren nicht beim zahnarzt war, jetzt endlich den mut gefunden habe und was tun möchte, weil es so nicht weiter geht. mein größter wunsch ist es wieder lachen zu können ohne mich dafür zu schämen und endlich wieder reden können ohne zu versuchen den mund dabei nicht aufzumachen.
es ist gar nicht die angst vor der behandlung selber. da hab ich schon so einiges mitgemacht. es ist eigentlich nur die angst davor, was der zahnarzt sagen wird, wenn ich den mund aufmache und die frage ob man da überhaupt noch was tun kann. es wurden ja schon einige zähne gezogen. aber das ist 10 jahre her und so wie ich es sehe hat sich der knochen zurückgebildet an einigen stellen. keine ahnung ob man das wieder hinbekommt. dann natürlich der zahn, der mir schon immer probleme bereitet hat, obwohl er eigentlich tot sein soll. wenn er den zieht dann fürchte ich mich davor, dass ich trotzdem schmerzen habe. und zu guter letzt wird das ganze sicher auch nicht ganz günstig werden und ich weiß nicht, ob ich mir das leisten kann. obwohl ich eigentlich ganz gut verdiene, hab ich natürlich entsprechende laufende kosten und so viel Geld ist da im Monat nicht übrig, das ich tausende von euros für zahnersatz zahlen könnte...
ich hab die mail heute morgen abgeschickt und dazu geschrieben, dass ich mich über eine information freuen würde, ob er mich überhaupt behandeln will. Hatte gehofft, das er sich heute noch meldet. leider hat er das noch nicht getan und ich hab mich schon geärgert, dass ich überhaupt die mail geschickt hab und nicht einfach angerufen hab. jetzt muss ich erst mal abwarten. vielleicht will er mich ja auch gar nicht behandelnweiß auch nicht, wie lange ich überhaupt noch den mut habe, was tun zu wollen - aber schon alleine aufgrund des einen zahnes, der immer wieder weh tut werde ich eh früher oder später zum arzt laufen müssen. und ich möchte vermeiden, dass das wieder an einem wochenende beim notarzt sein wird.
vielleicht noch kurz zur info, warum ich nicht wieder zu dem zahnarzt von vor 10 jahren gehen möchte: zum einen ist es mir natürlich unangenehm, dass ich einfach nicht mehr hingegangen bin und ich damit natürlich alles viel schlimmer gemacht habe, zum anderen ist er etwas weiter weg von zu Hause und ich hätte gerne einen arzt in der nähe, zumal ich beruflich sehr eingespannt bin und eh schon jeden tag 3 stunden fahre um zur arbeit zu kommen und wieder zurück. da ist es mir lieber der arzt ist nicht auch noch so weit entfernt.
Ich hoffe ich habe euch jetzt nicht gelangweilt und es war nicht zu durcheinander...
LG,
die vielleicht-bald-zahnarzt-patientin
Lisa
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »perdita« (31. Januar 2012, 19:41)