Mittwoch, 23. Mai 2012, 11:24 UTC+2

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Papermoon

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1

Donnerstag, 26. Mai 2011, 13:24

Noch ne Schissbux

Hallo Leute



Leider ist der ellenlange Beitrag den ich eben verfasst habe irgendwie im Nirvana verschwunden.

Und nochmal krieg ichs nicht hin, da ich zur Zeit ein völliges Nervenbündel bin.



Deshalb nur die Kurzform,



nach Zahnarztangst von Kindheit an hatte ich vor 20 Jahren endlich den ZA gefunden bei dem ich mich rundum gut betreut gefühlt habe.

Innerhalb einiger Monate ließ ich dort meine gesamten Zähne sanieren und schaffte es sogar jahrelang die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen wahr zu nehmen.



Bis zum Frühjahr 2007.

Damals verließ ich seine Praxis mit einer Überweisung zum Kieferchirurgen zum röntgen und abklären lassen warum eine Brücke sich löst und was mit dem Knochen darunter los ist.

Und ward nie mehr gesehen.



Warum ichs nicht geschafft habe mich dort vorzustellen hat viele Gründe.

Urlaub, extremer privater Stress, die Angt vor der fremden Praxis (und dem Chirurgen selbst von dem ich sehr viel negatives gehört hatte), dazu Beschwerdefreiheit, die Überweisung die irgendwann abgelaufen war, ....irgendwann war ein Jahr um ... und ein weiteres ... und noch eins.



Den "Rückweg" zu meinem ZA habe ich mir dadurch aber auch versperrt.

Denn die Überwindung dort aufzukreuzen und ihm zu sagen das ich einfach den Kopf in den Sand gesteckt hatte konnte ich nicht aufbringen.



Die Konsequenz davon ist das ich seit gut 4 Jahren ohne zahnärztliche Versorgung bin.

Der kleine Spalt zwischen Brücke und Zahnfleisch ist inzwischen eine große Lücke, dazu wird mein Frontzahn immer dunkler und brüchiger und der abgebrochene Zahn im Unterkiefer der eigentlich überkront werden sollte wird auch nicht besser..

Plus, klar, Zahnstein und Co.

Plus die Baustellen von denen ich nichts weiß.



In dieser ganzen Zeit habe ich niemals einfach so vor mich hingelebt.

Das Thema Zähne war immer in meinem Kopf, ständig begleiteten mich die Gedanken "Du musst was tun", "Du musst bald was tun" ... gefolgt von "nächste Woche machst Du nen Termin" ... "nächsten Monat" ... "nächsten Herbst" ... "im neuen Jahr gleich als erstes" ...



Und währenddessen habe ich die Luft angehalten das die Zähne halten, nix rausfällt, keiner abbricht, ich keine Schmerzen bekomme.



Gestern war dann Tag X.

Ein Drittel meines oberen Frontzahns brach ab.



Für mich nun der Punkt an dem ich nicht mehr schieben kann, mich stellen muss.



Gestern Abend war ich ein heulendes Wrack.

Ist schon komisch, selbst wenn man weiß das es so kommen wird und quasi täglich damit rechnet ist man fassungslos wenn der Moment da ist an dem man dem nicht mehr ausweichen kann was man jahrelang vor sich hergeschoben hat.



Ich habe mir also heute morgen drei Zahnärzte ausgesucht (zu "meinem" kann ich nicht gehen, das schaff ich nicht), zwei davon speziellisiert auf Angstpatienten, die andere wirbt damit zwar nicht explizit, die Website macht aber einen sehr guten Eindruck.



Nach zwei Stunden mich sammeln war ich soweit zum Telefon greifen zu können, wenn auch mit echt zittrigen Händen.



Die ZÄ war direkt persönlich dran.

Zuerst hielt ich mich an das was ich mir zu sagen vorgenommen hatte, zu erfragen ob sie sich mit Angstpatienten auskennt.

Doch dann war sie so nett das einfach alles aus mir herausgesprudelt ist.



Ich habe hier gelesen das viele von euch vorab Mails an ihren zukünftigen ZA geschickt haben und geschildert wie es um sie und ihre Zähne steht, damit der ZA schon mal "vorgewarnt" ist.

Ich habs ihr einfach gesagt, ganz offen und direkt.

Und auch das es mir hochnotpeinlich sein wird wenn ich dort zum ersten mal hinkomme und sie mich begutachtet.

Sie war super und sagte genau das was mir das Gefühl gegeben hat mich dort (eventuell) gut aufgehoben fühlen zu können.



Zum Schluss bot sie mir einen Termin für heute Abend an.

Und ich habe zugesagt.



Ich werde nicht kneifen, soviel steht fest.

Aber wie es mir gerade geht könnt ihr euch denken.



Angst, Nervosität, Panik, Überlkeit, weiche Knie, Heulanfälle, das volle Programm.

Am allerschlimmsten ist nicht mal die Angst vor eventuellen Schmerzen sondern die Tatsache das ich dort bis in den hintersten Winkel "ausgeleuchtet" werde und jedes unangenehme Detail des Dramas sichtbar wird.

Das kleine Gefühl der Erleichterung weil ich jetzt den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht habe und das Fünkchen Hoffnung auf ein Leben ohne diese alles bestimmenden Gedanken an Zähne gestehe ich mir fast nicht zu.

Denn ich bin was Zahnarzt betrifft schrecklicher Pessimist und rechne mit dem allerschlimmsten.

Gerade wechselt eine Horrorvision die nächste ab, dabei versuche ich wirklich positiv zu denken.

Zumal sie am Telefon sehr zuversichtlich klang.



Ich schwanke momentan zwischen dem Gedanken es möge ganz schnell heute Abend werden damit ich es hinter mich bringen kann - und es möge bitte nie heute Abend werden.

So ein Mist, echt.
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Hosenschisserin

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2

Donnerstag, 26. Mai 2011, 14:48

Hallo Papermoon,

lass Dich mal drücken. Du hast heute schon so viiieeelll erreicht. Oh wie gut kann ich Dich verstehen. Mir geht es auch immer so wenn ich zum ZA muss. Ich zähle die Stunden runter bis ich los muss und mach mir in die Hosen. Und wenn ich es dann mal wieder geschafft habe, denke ich warum habe ich mich so angestellt. Aber das nächste Mal läuft wieder das gleiche Programm ab.........

Guck mal, wenn Du den Termin heute hinter Dir hast dann kommt die Sache ins Laufen und Du hast einen riessen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Streich den Gedanken aus Deinem Kopf was der ZA über Dich denkt. Das ist sein Beruf...........

Kopf hoch, dass wird schon

LG

Moni
Meine bisherige Geschichte
Neuer Anfang 11.10.10 Kennenlernbesuch beim neuen Zahnarzt
Es folgten Paradontosebehandlungen und setzen von 4 Implis im Dämmerschlaf. Fertigstellung des UK im Dez.2011-Ende des 1. Bauabschnitts
2.Bauabschnitt folgt im Jahr 2012
30.01.12 Bepr. wie es mit dem OK weiter geht
27.04.12 OP, 1 Impli + 2 Zähne Ex -GESCHAFFT
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Physikus

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3

Donnerstag, 26. Mai 2011, 16:07

Mutpuschel...

Hallo Papermoon!
Laß Dich :knuddel: Boah, das ist toll - gleich einen zeitnahen Termin ausgemacht - Hut ab! :!:
Für Deinen Erst- und alle weiteren Termine wünsche ich Dir viel Glück. Hier noch ein paar Mutpuschel:
:goodluck: :anfeuern: :puschel2: :anfeuern: :puschel2: :anfeuern: :puschel2: :anfeuern: :puschel2: :anfeuern: :puschel2: :anfeuern: :goodluck:
Das Avatar ist ein Apfelmännchen. Erstellt mit einem Fraktalprogramm.
×Die, 12.8.08 Erstgespräch & Röntgen
×Don, 4.9. Wurzelbehandlung
×Fre, 26.9. PMZR
×Don, 20.11. Wurzelrest Ex
×Mon, 12.1.09 Zahn Ex
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Papermoon

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4

Donnerstag, 26. Mai 2011, 16:20

Danke.

Ich gestehe, gerade rollen wieder die Tränchen.
Aber besser jetzt als nachher dort einen Nervenzusammenbruch mit Heulkrampf zu kriegen.

Nur noch anderthalb Stunden.
Ich bin sooo nervös ... und mir ist kotzübel.
Hab ich ne Schxxssangst.
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Papermoon

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5

Donnerstag, 26. Mai 2011, 19:31

Ersten Besuch und somit die erste große Hürde geschafft!!

Reingegangen, mit zitternden Händen den Fragebogen ausgefüllt, nur ca 10 Minuten warten müssen.
Dann wurde ich ins Sprechzimmer geleitet, direkt danach kam die Zahnärztin rein.

Kurze Begrüßung, kleines Vorgespräch, dann wurde ich auf den Stuhl gebeten.
Ich hatte vorher schon beschlossen heute nicht nur zu reden sondern die riesen Hürde sie da reingucken zu lassen schon heute zu überwinden
Das bis zum nächsten Termin aufzuschieben und bis dahin wieder diese Vollpanik zu schieben hätte mich nur unnötig viel Kraft gekostet.

Der Moment als ich den Mund aufmachen musste war trotzdem schrecklich unangenehm.
Das sie mir sagte sie hätte schon weit schlimmeres gesehen hat mir zumindest ein bißchen geholfen mich dabei nicht mehr ganz so unwohl zu fühlen.

Sie guckte also alles nach, danach wurde ein Röntgenbild gemacht das sie mir dann auch erklärt hat.
Bisheriges Fazit ( nach nochmaligem überprüfen, rütteln und ein wenig schmerzfreiem! stochern - es ist jede Menge zu tun und was und wie genau die Endlösung aussieht ist noch nicht absehbar , es ist aber noch nicht Hopfen und Malz verloren.

Heißt am Ende des Weges dessen erstes winziges Stück ich heute gegangen bin warten funktionierende Zähne auf mich.
Und ein, so hoffe ich doch, wieder schönes und unbeschwertes Lächeln.

Einziger "Wehmutstropfen", mein abgebrochener Frontzahn ist unverändert.
Und wird es auch, mindestens bis zum nächsten Termin, bleiben.

Eine Füllung an ihm ist möglich, ich denke aber sie fürchtet das ich, sobald ich da optisch wieder "normal" aussehe, auf Nimmerwiedersehn verschwinde.
Werde ich nicht, ich zieh das jetzt durch!
Zu verlockend ist die Aussicht in einigen Monaten endlich dieses bedrückende Gefühl miese Zähne zu haben los zu sein.

Weiter geht nächste Woche Freitag, dann kommt die erste Brücke runter und das untendrunter wird entfernt.
Und mit etwas Glück. und vorausgesetzt ich halte das durch, wird auch noch die Füllung am 1er gemacht.

Ich bin, trotz Angst vor dem was jetzt auf mich zukommt, erleichtert endlich den Start geschafft zu haben.
Und optimistisch alles hinzukriegen.

Und jetzt gönne ich mir Sushi zur Belohnung, wird das erste sein was ich seit gestern Mittag esse.

Erleichtert und mit nem ganz kleinen Schimmer von Hoffnung das alles gut werden wird
Papermoon
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ManGo

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6

Donnerstag, 26. Mai 2011, 19:44


Ich hatte vorher schon beschlossen heute nicht nur zu reden sondern die riesen Hürde sie da reingucken zu lassen schon heute zu überwinden
Das bis zum nächsten Termin aufzuschieben und bis dahin wieder diese Vollpanik zu schieben hätte mich nur unnötig viel Kraft gekostet.

Der Moment als ich den Mund aufmachen musste war trotzdem schrecklich unangenehm.


Der Moment IST definitiv unangenehm, aber es ist eben wirklich nur ein Moment 8): . Damit ist die Scham schon mal abgehakt :daumentop: , und das Problem nur noch halb so groß *beob* , das ist doch für heute ein voller Erfolg :anbet: ,

Bitte stolz sein, versprochen?

...und am Ball bleiben :]

http://www.zahnarzt-angst-hilfe.de


Bitte achtet darauf, dass ihr keine Namen von Behandlern nennt. Näheres hierzu findet Ihr hier unter Punkt 2.11



"Alles ist schwierig bevor es leicht wird."
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Papermoon

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7

Donnerstag, 26. Mai 2011, 19:47

Ach ja, ganz vergessen,


ich bin sooo stolz auf miiiiiiich

:D :D :D
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8

Donnerstag, 26. Mai 2011, 20:16

super, dass du es geschafft hast!



mir ging es genauso wie dir- nur dass ich am ersten Termin gleich die Frontzahnfüllung bekam

(hab der Ärztin auch versprochen, dass ich trotzdem wieder komme - sie hatte auch die Vermutung, dass ich mich dann nicht mehr blicken lasse)

ABER: sie hat sich geirrt!! hab die anderen Termine alle eingehalten!!!







wünsche Dir weiterhin viel Glück !!



LG

Angsthase hoch 3
16.02.11 -- Anmeldung hier im Forum
Anfang März -- Termin vereinbart


Termine : 5.4./13.4./6.5./13.5./17.5./24.05./7.6./12.7./21.7 /27.7./4.8./13.9.--Geschafft :)
Jan.2012.--2 Termine- 2 Provi drinnen....

Febr. /März 2012 - wieder 5 Termine geschafft

22.03.2012 -->fertig. :)
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Physikus

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Wohnort: Kiel (Schleswig-Holstein)

9

Freitag, 27. Mai 2011, 10:15

Mund aufmachen...


Ich hatte vorher schon beschlossen heute nicht nur zu reden sondern die riesen Hürde sie da reingucken zu lassen schon heute zu überwinden.
Das bis zum nächsten Termin aufzuschieben und bis dahin wieder diese Vollpanik zu schieben hätte mich nur unnötig viel Kraft gekostet.

Der Moment als ich den Mund aufmachen mußte war trotzdem schrecklich unangenehm.

Das hast Du doch ganz gut gemacht! :!: Ging mir seinerzeit ähnlich: Der Doc fragte mich bei meinem Ersttermin, ob nur geredet werden solle oder ob er sich meine Zähne schon anschauen dürfe. Ich sagte: "Evtl. X-Rayen (Röntgen)". Schließlich traute ich mich doch auf den (gar nicht häßlichen) Behandlungsstuhl und schaffte es, den Mund wenigstens einen Spalt weit zu öffnen...:)
Jetzt mache ich den Mund normal weit auf; allerdings erst nach einer - wenn auch kurzen - Zeitverzögerung... :tongue:
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Papermoon

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10

Freitag, 27. Mai 2011, 12:43

Oh, hübsche Stühle hat se auch.
Irgendwie lila oder pink (war zu aufgeregt, achte beim nächsten Mal drauf. Wenn ich kann.)

Ja, Mund aufmachen ist schlimm.
Aber noch schlimmer ist die Angst davor den Mund aufzumachen.

Ich hab meine Panik weggeredet, hab geplappert wie ein Wasserfall.
Bestimmt 20 Sätze lang erklärt wie es da drin ungefähr aussieht.
Dann schoss mir, kurz vorm Öffnen noch was ins Hirn.
Ich also "Ehm, Moment, eins noch" ...

Ich hatte nämlich soooolche Schiss dass das vorherige putzen nicht so 100%ig war.
Ich hab zwar gut 15 Minuten lang und in allen erreichbaren Winkeln so gründlich geschrubbt wie's nur ging aber dieser große Spalt zB der putzt sich nicht wirklich gut.
Ebenso wenig ein abgebrochener Frontzahn den man so zart bearbeitet wie es nur geht ... während man betet der Rest möge halten.

Im Nachhinein denke ich meine (unbewusste) Taktik war es fast schlimmer zu reden als es ist damit ZÄ's und Helferlein's Ersteindruck dann eher "besser" ausfällt als sie erwartet hatten.
:rolleyes:

Schlimm, weil genau das was ich Monate lang vermieden hatre, war auch ihrer Bitte nachzukommen sie so breit wie möglich anzugrinsen.
Meine Backen wollten das gar nicht mitmachen, vermutlich haben sie die Bewegung schon verlernt.

Oder auch der Moment beim röntgen wo man dieses Mundstück zwischen den Zähnen halten muss.
Ich hab seit ca einem Jahr vermieden mit diesem einen Frontzahn irgendwo gegen zu kommen und mein Kopf wollte auf keinen Fall das dieser 2/3 Zahn dieses Plastikding "festhält".

Irre wie einem solche antrainierten Meideverhalten in Fleisch und Blut übergehen.
Und wie sehr man sich zwingen muss um davon abzuweichen.

Ich finde es übrigens super das ihr hier teilnehmt an meinen Gedanken und (hoffentlich) meinem Weg der mir bevorsteht.
Es hilft ungemein sich mitteilen zu können.
Nicht nur die Ängste, auch die Freude und den Stolz nach einem Fortschritt.

Ich habe zwar einen lieben und verständnisvollen Mann der sich gestern tapfer bestimmt 15x anhören musste "ich war heut beim Zahnarzt ... wo war ich heut ... JAHAAA ... beim ZAHNARZT!!!".
So ganz nachvollziehen kann er aber doch nicht welche Hürde ich da bewältigt habe und wie groß die Last war die danach von mir abgefallen ist.

Ich bin sehr froh hierher gefunden zu haben :)
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flowery73

unregistriert

11

Freitag, 27. Mai 2011, 13:17

Liebe Papermoon, :)

es ist sehr schön über deinen aufgebrachten Mut und deine Mund-aufmach-Überwindung zu lesen :]

Nach meinen 2 ersten ZA-besuchen kann ich inzwischen sagen, die Angst ansich ist noch lange nicht weg, aaaaaaber schämen vorm Mundöffnen beim ZA tue ich mich jetzt schon nicht mehr :anbet:



Zitat

Ich finde es übrigens super das ihr hier teilnehmt an meinen Gedanken und (hoffentlich) meinem Weg der mir bevorsteht.
Es hilft ungemein sich mitteilen zu können.
Nicht nur die Ängste, auch die Freude und den Stolz nach einem Fortschritt.

Ich habe zwar einen lieben und verständnisvollen Mann der sich gestern tapfer bestimmt 15x anhören musste "ich war heut beim Zahnarzt ... wo war ich heut ... JAHAAA ... beim ZAHNARZT!!!".
So ganz nachvollziehen kann er aber doch nicht welche Hürde ich da bewältigt habe und wie groß die Last war die danach von mir abgefallen ist.

Ich bin sehr froh hierher gefunden zu haben :)

Du hast vollkommen Recht - es hilft auch mir ungemein hier zu lesen und zu schreiben :] und wir werden dich auf deinen Weg begleiten!!!

Von mir bekommst du für deinen nächsten Besuch jetzt schon ein paar Mutpuschel :anfeuern: :puschel2: :anfeuern: :puschel2:

VLG

und "nerv" deinen Mann ruhig weiter :tongue: denn du hast wirklich allen Grund stolz auf dich zu sein :knuddel:
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Papermoon

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12

Freitag, 27. Mai 2011, 13:46

Huhu flowery,

die Angst wird mir erhalten bleiben, da mach ich mir nix vor.

Ich habe was Zähne betrifft schon so einiges mitgemacht und egal was beim ZA Besuch auf dem Programm stand, ich saß jedesmal mit zitternden Händen ein Taschentuch nach dem andern zerfieselnd im Wartezimmer.
Ich frag mich wie Leute da lesen können.

Aber trotz der Panik die ich immer schiebe gehe ich, wenn ich erst mal drin bin im Rythmus, auch tapfer hin.

Was mich momentan am meisten ängstigt ist das ich nicht weiß was das Ziel sein wird.
Befinde mich ja sozusagen schon in " Phase Drei".

Eins waren Füllungen, Zähne ziehen wo dann einfach ne kleine Lücke bleibt oder Wurzelbehandlungen.
Zwei präparieren und mit Kronen/Brücken versehen.

Drei ist jetzt den Kram ( zum Teil) wieder runter zu nehmen und zu schaun was dann noch an beschliffenen, wurzelbehandelten und reparierten Zähnen da ist die man in die Endlösung mit einbeziehen kann.
Und auch die Knochensache macht mir ziemlich Angst.

Aber ich versuche (erstmal) so wenig wie möglich nachzudenken und einfach durchzuhalten.
Einen Schritt nach dem andern.
Irgendwie.
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flowery73

unregistriert

13

Freitag, 27. Mai 2011, 14:06

Liebe Papermoon :)

dann bin ich ja noch ganz am Anfang von Phase 1 :rolleyes: :redchops: Aber egal - einen Schritt nach dem anderen :thumbup:

Und am Ende des laaaaangen Weges kann ich dann vielleicht auch im Wartezimmer ganz relaxt Zeitschriften lesen :D .....zur Zeit ist das für mich noch unvorstellbar :schock:
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Papermoon

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14

Samstag, 28. Mai 2011, 17:53

Ich habe gerade mal wieder "Nachdenk,- und Grübelphase".

Meist gelingt es mir zur Zeit noch ganz gut den Gedanken am kommenden Freitag weit weg zu schieben, dann aber kommt mir das was bevorsteht wieder ins Hirn und ich denke hin und her.

- Die ZÄ versprach mir ich würde niemals ihre Praxis mit sichtbaren Lücken verlassen, wie wird das am Freitag gemacht wenn sie die Brücke abnimmt und Zähne darunter zieht?
Da kann doch nicht direkt ein Provisorium drauf! Oder doch?

- Ich habe keine Ahnung wie weit die Brücke nach vorne reicht.
Zwar ist der 3er auch versorgt, es könnte aber auch eine Einzelkrone sein.
Muss die Brücke denn komplett runter? Die ZÄ sagte was von "trennen", meint sie damit von den Zähnen trennen oder halbieren und Teile davon noch ´drauf lassen?
Geht sowas überhaupt???
(Ich ärgere mich so das ich das alles nicht gefragt habe aber ich war gedanklich völlig neben mir)

- Alles in allem ängstigt mich, glaube ich, am meisten das ich fürchte mir fliegt beim ziehen der gesamte Kiefer um die Ohren.
Die Gedanken hatte ich früher nicht. Aber ich war die letzten Monate so auf "Schonung" aus das ich aus diesem Gedankenkarussell "da ist alles völlig morsch, weich, schlecht, unbelastbar" irgendwie nicht rauskomme.
Spinne ich?

Und last but not least

- werde ich irgendwie immer mehr ein klein wenig sauer auf die ZÄ.
Wegen der Frontzahnsache.

Sie wollte ihn mir ja nicht direkt versorgen und meinte auch dann käme ich vielleicht nicht wieder.
Ich hab ihr versprochen das ich dran bleibe und ihr quasi abgequasselt das sie ihn kommenden Freitag mit hinbiegt.

Nun aber denke ich wie soll das gehen?
Wenn muss es ja vorher passieren, ich glaube kaum das sie erst zieht und dann noch den Zahn vorne aufbaut.
Also umgekehrt.
Auch bissel viel, hab ja bestimmt keinen 3 Stunden Termin.
Ich glaube auch kaum das ich beides auf einmal durchhalten kann.
Also verlasse ich doch am Fr die Praxis wieder mitohne Schneidezahn?

Den Freitagtermin hab ich übrigens nur bekommen weil ich gedrängelt hab, ursprünglich hatte sie den 14.6. vorgeschlagen.
Weil sie Freitags nicht gerne ziehen - was ich auch verstehen kann.
Aber bis Mitte Juni so rumlaufen? Puh.

Und das ist der Knackpunkt der mich etwas irritiert.
Je länger ich drüber nachdenke desto mehr schleicht sich in mir das Gefühl ein das sie mich jetzt bewusst "so" rumlaufen lässt. Als erzieherische Maßnahme.
Und mir das Ding dann irgendwann erst repariert wenn ich bewiesen habe das ich nun verlässlicher Patient bin. Als Belohnung sozusagen.

Drehe ich jetzt völlig durch?
Wie seht ihr das?


Versteht mich nicht falsch, ich suche keine Ausreden dafür das "sie" wohl doch nicht die passende ist.
Im Gegenteil, ich will das sie es ist!
Erneutes Suchen und nochmal ein Ersttermin fände ich echt gruselig.
Und noch schlimmer wäre mir das Gefühl wieder keinen Plan zu haben.

Ich bin nur grad völlig verunsichert.
Hilfe!
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Papermoon

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15

Montag, 30. Mai 2011, 09:25

Niemand Erfahrungen?
Eine Meinung?

Ein paar aufbauende Worte?

;(
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flowery73

unregistriert

16

Montag, 30. Mai 2011, 12:47

Ich habe gerade mal wieder "Nachdenk,- und Grübelphase".

Meist gelingt es mir zur Zeit noch ganz gut den Gedanken am kommenden Freitag weit weg zu schieben, dann aber kommt mir das was bevorsteht wieder ins Hirn und ich denke hin und her.
Du solltest nicht zu viel darüber nachgrübeln, sondern es etwas auf dich zukommen lassen.-

Die ZÄ versprach mir ich würde niemals ihre Praxis mit sichtbaren Lücken verlassen, wie wird das am Freitag gemacht wenn sie die Brücke abnimmt und Zähne darunter zieht?
Da kann doch nicht direkt ein Provisorium drauf! Oder doch?

Das weiß ich leider nicht - aber wenn sie es dir so gesagt hat, dann vertrau ihr doch bißchen ;-)-

Ich habe keine Ahnung wie weit die Brücke nach vorne reicht.
Zwar ist der 3er auch versorgt, es könnte aber auch eine Einzelkrone sein.

Das weiß ich leider erst recht nicht - kenne ja deinen Mund nicht.

Muss die Brücke denn komplett runter? Die ZÄ sagte was von "trennen", meint sie damit von den Zähnen trennen oder halbieren und Teile davon noch ´drauf lassen?
Geht sowas überhaupt???
(Ich ärgere mich so das ich das alles nicht gefragt habe aber ich war gedanklich völlig neben mir)

Das kann ich gut verstehen.

- Alles in allem ängstigt mich, glaube ich, am meisten das ich fürchte mir fliegt beim ziehen der gesamte Kiefer um die Ohren.

Keine Sorge - davon habe ich noch nie gehört.

Die Gedanken hatte ich früher nicht. Aber ich war die letzten Monate so auf "Schonung" aus das ich aus diesem Gedankenkarussell "da ist alles völlig morsch, weich, schlecht, unbelastbar" irgendwie nicht rauskomme.
Spinne ich?

Nein, aber du machst dir zu viele Gedanken. Versuche einen Gang zurück zuschalten.

Und last but not least

- werde ich irgendwie immer mehr ein klein wenig sauer auf die ZÄ.
Wegen der Frontzahnsache.

Sie wollte ihn mir ja nicht direkt versorgen und meinte auch dann käme ich vielleicht nicht wieder.
Ich hab ihr versprochen das ich dran bleibe und ihr quasi abgequasselt das sie ihn kommenden Freitag mit hinbiegt.

Nun aber denke ich wie soll das gehen?
Wenn muss es ja vorher passieren, ich glaube kaum das sie erst zieht und dann noch den Zahn vorne aufbaut.
Also umgekehrt.

Genauso wirds wohl sein - erst FZfüllung dann Ziehen.

Auch bissel viel, hab ja bestimmt keinen 3 Stunden Termin.
Das wird auch alles nicht 3 Stunden dauern.

Ich glaube auch kaum das ich beides auf einmal durchhalten kann.

Das kann ich leider nicht beurteilen - versuche bitte etwas positiver zu denken bei der Sache.

Also verlasse ich doch am Fr die Praxis wieder mitohne Schneidezahn?

Den Freitagtermin hab ich übrigens nur bekommen weil ich gedrängelt hab, ursprünglich hatte sie den 14.6. vorgeschlagen.
Weil sie Freitags nicht gerne ziehen - was ich auch verstehen kann.
Aber bis Mitte Juni so rumlaufen? Puh.

Und das ist der Knackpunkt der mich etwas irritiert.
Je länger ich drüber nachdenke desto mehr schleicht sich in mir das Gefühl ein das sie mich jetzt bewusst "so" rumlaufen lässt. Als erzieherische Maßnahme.
Und mir das Ding dann irgendwann erst repariert wenn ich bewiesen habe das ich nun verlässlicher Patient bin. Als Belohnung sozusagen.

Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen - ZA und erzieherische Maßnahme???? Und wenn es so sein sollte, dann finde ich ist es nicht der richtige ZA für dich.

Drehe ich jetzt völlig durch?
Wie seht ihr das?


Versteht mich nicht falsch, ich suche keine Ausreden dafür das "sie" wohl doch nicht die passende ist.
Im Gegenteil, ich will das sie es ist!
Erneutes Suchen und nochmal ein Ersttermin fände ich echt gruselig.

Naja, wenn's sein muss... und erneuter Ersttermin ist echt nicht so wild (hatte ich ja nun auch).

Und noch schlimmer wäre mir das Gefühl wieder keinen Plan zu haben.

Ich bin nur grad völlig verunsichert.
Hilfe!


Mach dir bitte nicht soooo viele Gedanken. Wenn du dem ZA vertraust, dann glaube daran, daß er schon weiß was er da tut.
Viel Glück und Kopf hoch!!!!!!!
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Papermoon

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17

Mittwoch, 1. Juni 2011, 11:49

Hi ihr Lieben,

... noch zwei Tage .... ;(

Und nein, ich suche nicht weiter.
Ich denke ich bin da gut aufgehoben und habe (hoffentlich!) jetzt ja die Zeit ohne kompletten SZ schon fast rum.

Ich war vermutlich einfach nur gefrustet weil ich mich nicht zu Hause vergraben kann und jeder Besuch in der Öffentlichkeit zum unangenehmen Erlebnis wird.
Zwar versichert mir mein Mann das dieses fehlende Stück beim sprechen so gut wie nicht auffällt, (wer mich nicht kennt könnte es für ein ausgeprägtes Diastema halten da der Zahn senkrecht weggebrochen ist und noch dazu relativ gerade) aber mich verunsichert der Zustand dennoch total.
Und ich mag auch niemanden treffen den ich kenne, eine längere Unterhaltung von Angesicht zu Angesicht wäre der Horror.
Zumal sich das F und V mit Lücke seeeehr schlecht sprechen :S

Das sorgt natürlich für Stress und ein komplettes Unwohlgefühl.
Und man wird dünnhäutig und fühlt sich jämmerlich. Also ich zumindest.

Ich wünschte ich wäre schon zwei Tage älter ... so langsam schleicht sich die Panik an.
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flowery73

unregistriert

18

Mittwoch, 1. Juni 2011, 18:03

Liebe Papermoon :)

du schaffst das am Freitag :] und ich hab Zeit und komme mit in deiner :tuete: als Beistand.....hatte heute auch zentnerweise :tuete: Tüten mit dabei und das hat supi geholfen!!!!!!

Nochmal hier einige Mutpuschel für dich bis Freitag :anfeuern: :puschel2: :puschel2: :anfeuern: und :goodluck:
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Papermoon

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19

Freitag, 3. Juni 2011, 09:36

Geschafft !!!
:D

Mehr später :]
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Papermoon

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Freitag, 3. Juni 2011, 16:49

So, nun noch ein wenig ausführlicher.

Die letzte Nacht war überraschend gut, heute Morgen gings auch.
Um 8:00 war mein Termin, zum Glück so früh das nur wenig Zeit zum verrückt machen blieb.
Ich musste auch nicht warten, kam direkt dran.

Kaum auf dem Stuhl zückte ZÄ auch schon die Spritze.
Ich kam grad noch dazu zwei, drei meiner Bedenken zu äußern die sie ratzfatz zerstreute und schwupps war mein OK rechts von ganz hinten bis ganz vorne betäubt.
Spritzen machen mir zum Glück nichts aus, einzig der komplett taube Gaumen hat zeitweise zu einem leichten Panikgefühl geführt.
Konnte ich aber immer ganz gut wegatmen.

Zuerst kam die FZ Füllung, völlig schmerzfrei und noch nicht mal unangenehm.
Danach das abtrennen der Brücke um den 3er überkront stehen lassen zu können.

Tat auch nicht weh, das Geräusch und Gefühl was das Trenngerät verursachte war allerdings ziemlich eklig.
Das ging echt bis in den Kopf und zweimal dachte ich sogar kurz ich verabschiede mich in eine Ohnmacht weil im Gehirn alles irgendwie durcheinander gewirbelt wurde.
Obs Einbildung war oder eine normale Reaktion auf so ne Behandlung, ich habe keine Ahnung. Hatte ich so jedenfalls noch nie.

Zum Glück ging auch das trennen recht schnell, das runternehmen der Brücke ebenfalls.
Und das ziehen der beiden Wurzelreste die unter der Brücke dümpelten hab ich sogar so gut wie verpasst, ich dachte sie fummelt noch an der Brücke rum.
Dabei war das ziehen schon erledigt.

Alles in allem dauerte der Termin knapp 40 Minuten und war wirklich sehr gut auszuhalten.
Die FZ Restaurierung ist zwar nicht wirklich nach meinem Geschmack, ich vermute aber mal das es nur eine vorläufige Versorgung ist.
Muss ich beim nächsten Mal erfragen.

Nun klafft in meinem OK eine ziemlich große Wunde was sich recht doof anfühlt.
Es blutet aber nicht mehr und der Wundschmerz ist (aufholzklopf) minimal.
Dazu bissel Nachschmerzen von den Spritzen und insgesamt ein unwohles Gefühl von "dzrch den Fleischwolf gedreht", alles in allem gehts mir aber viel besser als ich befürchtet hatte. Um nicht zu sagen fast gut :)

Weiter gehts schon am Dienstag mit dem ersten Termin zur PZR.
Davor graut es mir zwar auch weil ich weiß das es sehr unangenehm werden wird, ich glaube aber diese Vollpanik wird sich diesmal nicht einstellen.
Und der Lohn dafür wird gigantisch sein :D

Seeeeehr erleichtert
Tapferkeitsprinzessin Papermoon
:D 8): :D
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