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jey-Key

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1

Montag, 29. Mai 2006, 11:19

.........ich trau mich einfach nicht

Hallo Ihr Lieben,

ich habe hier nun schon einiges gelesen und möchte mich nun kurz vorstellen.

Ich bin 44, habe 5 wunderbaren Kindern das Leben geschenkt. Vor einem Jahr habe ich mich von meinem Mann getrennt und bin total raus aus meinem "alten" Leben.
Ich arbeite gerade meinen MB auf, habe mich aus den psychischen Fesseln endlich befreit und lebe wieder in einer festen Beziehung.
Mein Lebensgefähte kann mich und meine Angst vorm Zahnarzt gut verstehen, weil er ähnliche Probleme hat. Er war am Freitag nach tagelangen Zahnschmerzen beim Zahnarzt, er fand im Internet diese Seite und ich bin da wirklich froh drüber. Leider hatte er nach dem Zahnarztbesuch über das ganze Wochenende noch immer schlimme Zahnschmerzen, er geht heute wieder hin und ich hoffe diesmal wird es besser sein nach der Behandlung.

Mir hat das wieder mal meine eigenen Probleme vor Augen geführt, ich konnte ihn noch nicht einmal in die Praxis begleiten.........Angst, Angst, Angst.........
Ich bin seit 7 Jahren nicht mehr beim Zahnarzt gewesen und die letzte Behandlung ist nicht abgeschlossen worden, weil wir ein Haus kauften und fort zogen.
Ich habe so viele schlimme Erfahrungen beim Zahnarzt gemacht und es hängt wohl auch mit dem MB zusammen (orales ausgeliefert sein)........ich möchte so gerne gehen, ich weiss, dass meine Zähne für mich ein grosses Problem sind, ich schäme mich so sehr, dass ich den Mund kaum so weit aufmache, dass man meine Zähne sehen kann.
Vor zwei Jahren ist ein Backenzahn von alleine ausgefallen, ich kann kaum noch kauen, Zahnschmerzen haben es nicht mehr geschafft, dass ich zum Zahnarzt gehe ...........ich denke, die meisten meiner Zähne sind hinüber, zerbröselt, schwarz......kaputt.........einfach eine Katastrophe ;( ;(

Ach, ich weiss auch nicht, warum ich das alles hier schreibe, doch es bringt mir Klarheit, dass es langsam unausweichlich wird meine Zähne vollständig sanieren zu lassen. Ich hoffe ihr versteht mich und ich hoffe, dass ich es bald schaffe wenigstens einen Termin zu machen ;(

Alles Liebe
jK
Beginn nach über 10 Jahren Z.A. Abstinenz
20.11.2009: Röntgen, 1 Ex
14.12.: UK 6 EX
12.01.2010 : OK 5 EX
14.01.: Komplikationen
18.01.: ZA Wechsel Nachbehandlung
25. 01.: Kontrolle/Gespräch Beim Chef
02.03: Beratungsgespräch
19.03: Zweitmeinung
06.04: OK Karies entfernt, 3 Zähne WB, 2x Zahnaufbau, Füllungen, 1 Ex
09.04: Schmerzen/Kontrolle
07.05. Z.A.Wechsel
11.05 Fertig saniert/Abformung
20.05 Eingliedern Langzeitprofi
25.05 Nachkontrolle
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RonjaRäubertochter

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2

Montag, 29. Mai 2006, 11:26

Hallo jey-Key
kleine Zwischenfrage: Was ist eine MB?
Das Leben ist wie ne Schachtel Pralinen, von allem etwas, drei Viertel mag man nicht...und man weiß nie, wo der Schnaps drin ist.
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jop

unregistriert

3

Montag, 29. Mai 2006, 11:35

Hallo jey-key

erstmal Herzlich Willkommen im Angsthasenstall!! Mit allem was Du schreibst, bist Du bei uns genau richtig. Du stehst sozusagen "auf dem Startblock", ein Platz, den wir alle mal innehatten bzw. noch haben.
Du hast erkannt, dass etwas geschehen muss und hast Dich hier angemeldet. Damit hast Du die idealen Voraussetzungen für Deine Zahnbehandlung geschaffen. Sicherlich, die Angst kann Dir keiner nehmen, aber wir können vieles andere: Dir den Rücken stärken, Dir zuhören, die die Hände halten, Dich begleiten, Dir die Daumen drücken und...und...und....
Nimm Dir Zeit, fasse keine übereilten Beschlüsse und sprich Dir erstmal alle die grässlichen Zahnsorgen von der Seele. Du wirst sehen: Wenn Du das geschafft hast und mit unserer Unterstützung wird auch der erste Termin beim ZA nicht mehr weit sein.
Eines ist jedenfalls sicher: Auf uns kannst Du Dich verlassen!!!
Alles Gute
jop
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zuckerfrei

unregistriert

4

Montag, 29. Mai 2006, 18:33

RE: .........ich trau mich einfach nicht

Liebe jey-Key,

sei ganz herzlich willkommen bei uns :knuddel:

Auch wenn Du große Angst hast, Du hast doch schon einen ganz großen Schritt gemacht: Du weißt, dass Du Angst hast. Das ist gut und richtig, denn nur so kannst Du ihr begegnen und sie verstehen. Das hilft Dir Tag für Tag, Mut zu schöpfen und zu sagen: Ich bin stark, ich bin einzigartig!

Du hast schon so viel Mut bewiesen... ein Leben hinter Dir gelassen, das Du nicht verdient hast, einen Neuanfang nicht nur gewagt, sondern auch geschafft! Das zeigt Dir, wie stark Du bist – dass Du einzigartig bist! Du hast jetzt einen Mann an Deiner Seite, der Deine Ängste und Sorgen ernst nimmt, weil er Dich versteht. Und Du wirst gute Freunde haben, die Dich unterstützen, damit Du stark bleibst und immer stärker wirst.

Vielleicht ist ja eine Zahnärztin richtig für dich; eine Frau, die empfindet, woher Deine Angst kommt, damit ihre Unterstützung auch bei Dir ankommt.

Sei Dir sicher: Du bist nicht allein :]
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Sina

unregistriert

5

Montag, 29. Mai 2006, 20:17

Hallo Jey-Key,

auch von mir ein Herzliches Willkommen!!! :knuddel:

Mir ging es am anfang ähnlich wie Dir, aber dank des Forum`s hab ich mich getraut einen ZA in meiner nähe an zu mailen.
Jetzt hab ich am Freitag meinen ersten Termin, und glaub mir, mir zittern die Knie!
Aber ich bin froh, über meinen Schatten gesprungen zu sein, und "freue" mich auch ein bisschen über das Projekt "schöne Zähne"!

Dir wird es ähnlich gehen, wir alle unterstützen Dich ganz dolle mit Mutprodukten!!!

Schau doch einfacj mal in der ZA-Liste nach, vielleicht schickst Du einfach einem ZA eine mail, da kannst Du Deine Situation unverbindlich erklären, und auf seine Reaktion warten.

Vielleicht hilft Dir das ein bisschen!

:knuddel:

Liebe Grüsse

Deine Sina
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jey-Key

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6

Freitag, 2. Juni 2006, 12:28

Hallo Ihr Lieben,

vielen lieben Dank, für die aufbauenden Worte, das tut gut.

@RonjaRäubertochter. MB ist die Abkürzung für Missbrauch
xxx (ich hoffe, das das ok ist, sonst bitte einfach wieder löschen)

MMh ja, es ist schwer und ich werde bestimmt nicht überstürzt handeln, weil jetzt bin ich so lange nicht zum Zahnarzt gegangen, da werde ich mir auch jetzt Zeit lassen. Vor allen Dingen hilft mir immer am meisten meine Angst zu bekämpfen, wenn ich genau Bescheid weiss.
Hier in Koblenz sind wohl 3 Ärzte in Eurer Liste, dabei ist eine Frau.
Der Gedanke, dass mir ein Mann mit den Fingern im Mund rumfummelt ist für mich unerträglich.
Lange Wartezeiten sind auch etwas, wo vor ich furchtbare Angst habe und weiss, ich würde wieder aus dem Wartezimmer flüchten.
mmh, und vor der Narkose habe ich auch tierische Angst, bin mit 12 während einer Not OP wach geworden und habe von oben zugeschaut, wie sie mich wieder beleben..........*schüttel* *bibber*
Ach Mensch, könnt ihr das verstehen, ich möchte so gerne aber ich möchte soviel einfach noch darüber wissen. Ich kriege schon hier beim schreiben ganz nasse Hände und es schnürt mir die Kehle zu..............

Na ja, aber wenigstens befasse ich mich schon mal damit.............
hier zu lesen fällt mir auch oft schwer, weil ich dabei so ne Angst kriege, wenn ich mir das vorstelle..........
Puh, so genug gejammert, bis dann

Alles Liebe
jK

Link entfernt von jop
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20.05 Eingliedern Langzeitprofi
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jop« (23. Januar 2010, 20:48)

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unsicher

unregistriert

7

Samstag, 3. Juni 2006, 17:06

hallo jey-Key,

erst einmal hut ab, dass du den mut gefunden hast, über deine "geschichte" so offen zu schreiben.
ich möchte an dieser stelle sagen, dass du dir sicher sein darfst, auch mit solch einer "geschichte" nicht alleine zu sein.
es gibt mehr menschen, als du glaubst, die aufgrund eines missbrauch-erlebens angst vor einer zahnbehandlung haben.
das ist ja auch kein wunder, denn es passiert wohl sehr schnell, dass das, was man beim zahnarzt fühlt, in gedanken dem gleicht, was man früher in missbrauch-situationen gefühlt hat.

ich kann dir eigentlich nur einen rat geben:
wenn du es irgendwann schaffst, einer zahnärztin eine e-mail zu schreiben, so versuche, möglichst offen zu sein.
sicherlich ist das schwer, aber je mehr diese person über das weiss, was dich beschäftigt und was du erlebt hast, desto besser kann sie auf dich eingehen und weiss, welche dinge sie unbedingt vermeiden sollte.
heutzutage wollen viele ärzte keine willenlosen und "mundtoten" patienten -
du hilfst ihnen und dir selbst, wenn du sagts, "was sache ist".

du schreibst, du hast dich aus den psychischen fesseln des missbrauchs befreit bzw. du bist mittendrin in der befreiung...
das ist und war sicher ein enormes stück arbeit, bedeutet viel kraftaufwand, viel disziplin und vor allen dingen, dass du einen eisernen willen hast.

warte es ab, irgendwann ist die zeit bestimmt auch reif für eine befreiung aus der zahnarztangst. lass dir zeit und gehe es step by step an.
du hast hier viele menschen um dich, die dir helfen wollen dabei.
ich drücke dir ganz feste die daumen.

liebe grüße von unsicher

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »unsicher« (3. Juni 2006, 17:09)

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Zahn-W

unregistriert

8

Samstag, 3. Juni 2006, 18:02

Hallo!

Ein herzliches Willkommen auch von mir!
Ich fand es sehr bemerkenswert, dass Du hier so offen von Dir schreibst. Das zeigt doch, dass Du wirklich auf einem guten Weg bist , Deine Probleme und Ängste anzugehen und zu besiegen.
Du beweist sehr viel Mut und Kraft. Lass Dir Zeit dabei, und schreib hier ruhig so viel Du willst, wenn es Dir gut tut. Schreiben hilft die Gedanken zu ordnen und aus dem Kopf auf´s Papier oder ins Forum zu bringen.
Und wie werden uns sicher alle bemühen Dir den Rücken zu stärken!

Schön, dass Du da bist!

LG Zahn-W
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spider

Moderator

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9

Dienstag, 6. Juni 2006, 01:34

Hallo jey-Key,

auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN in unserer Runde! :]

Und natürlich auch ein Riesen-Kompliment für Deinen Mut, so offen zu schreiben UND Deine Entscheidung, auch beim Thema "Zahnarztbehandlung" bald "Entwarnung" auf Deinem Lebensweg zu sehen.
...Es sieht sehr gut aus, wenn stattdessen an dieser Stelle nun auch "Vertrauen" stehen kann, das haben hier schon viele sehr angenehm erfahren dürfen (...und ... es fiel - mal unabhängig von Vorerfahrungen... - so ziemlich allen am Anfang nicht leicht, sich das vorzustellen 8)...).

Du hast bereits erfolgreich Schwerstarbeit geleistet, die sich ja zum größten Teil in einem abspielt und von vielen Nichtbetroffenen kaum nachvollzogen werden kann.
Das ist ein Fakt ,der Dir sehr-sehr viel Mut machen kann auch für Dein neues "Projekt".
Natürlich spielen da gerade beim ZA-Thema viele Dinge ineinander, denn es gibt kaum eine Situation - außerhalb der Privatsphäre -, an der man so viel Nähe zuläßt... zulassen muß, damit eine Behandlung erfolgreich sein wird.

Ich wünsche Dir von Herzen, daß Du auch weiterhin erfolgreich Deinen Heilungsweg gehst und all die guten Erfahrungen, die Du dabei machen durfest und die vielen Erfolge, die Du dabei schon errungen hast, auf die Du bauen und vertrauen kannst, nun auch weiterhin effektiv ausnutzen und anwenden wirst bei Deinem weiteren Weg zu gesunden Zähnen und angstfreier Zahnbehandlung. :]

Manchmal sieht jeder neue zu bewältigende Berg auf den ersten Blick sehr hoch aus... Man besorgt sich ein paar mehr Informationen, wie andere solche Dinge bewältigt haben, welche Hilfen und Unterstützungen es da gibt...und...auf dem zweiten Blick wird schon alles etwas überschaubarer... und ...wenn man dann das neue "rote Tuch" mal kurz zur Seite schiebt, sieht man dann oftmals in solchen Situationen, daß man ja rückblickend schon ganz andere Dinge erfolgreich bewältigt hat, aus denen man Kraft und Mut schöpfen kann und bereits erlernte und bewährte Bewältigungsmechanismen anwenden kann.
Viele Themen ähneln sich ja doch erstaunlicherweise, auch wenn eine andere "Überschrift" drüber zu stehen scheint...

Trau Dich ruhig, ein Gesprächs-und Kennenlerntermin kann einen schon sehr viel weiter bringen und Du weißt ja, daß Du dich auf Dein Bauchgefühl verlassen kannst !

Ganz viel Kraft, Mut und vor allem Erfolg, den Stempel der Vergangenheit auch bei diesem Thema ins Archiv zu verbannen, um den Weg in eine angstfreie und entspannte ZA-Zukunft zu bahnen wünscht Dir herzlich
Spider

Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung, dass etwas anderes
wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
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gigi9999

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10

Dienstag, 6. Juni 2006, 09:33

Hallo jey-key..

ich kann dich sooooooooooooooooooo verstehen....dass das orale Ausgeliefertsein das Ende bedeutet....ich habe auch MB-Erfahrungen, oder wie frau das wohl nennen mag...klingt so beschei... Erfahrungen....Erlebnisse...Traumata...

und ich, 46 Jahre, ließ mir über 10 Jahre nicht mehr in den Mund schauen....von niemandem....und ich habe es geschafft, weil ich wieder lachen will, ohne schei...gefühl wegen schwarzen oder schlimmen Zähnen...und ich will meinen Mund wieder zeigen können....

hatte schon 2 Termine bei der ZÄ, war supi....musste eine ZÄ sein, ist eine gute Entscheidung gewesen, ein Mann kommt mir so nicht an den Mund....
an alle Männer im Forum: nix gegen EUCH, aber einfach üble Erfahrungen...

JEY-KEY...DU wirst es schaffen...es ist das erhebenste Gefühl seit Ewigkeiten gewesen, der erste Besuch bei der ZÄ...morgen wird mir ein Stumpen gezogen und soll ich dir was sagen: hab totalen Schiss, aber ich freu mich drauf...jeden Tag ein Stückchen weiter...mit dieser DRecks-Angst...
Da wo die Angst sitzt, da geht es lang....
und .....es tut so gut...Angst überwinden und ....WIR schaffen das....schau, wie viele supi Leute hier sind, die einem allen Mut machen und helfen den Weg zu gehen...
Trau dich, du bist NIE allein...
lieben Gruß Gigi
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jey-Key

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11

Samstag, 23. Januar 2010, 15:56

Hallo Ihr alle,

ich habe mir diesen Thread jetzt gerade noch einmal heraus gesucht ... sooo lange ist das nun schon her *staun*

Naja, das "Nicht gehen zum Z.A." hat sich noch weiter hin gezogen bis zum 20. Nobember 2009 .... dann bin ich gegangen, weil ich die ganze linke Gesichtshälfte entzündet hatte und ein Backenzahn die Ursache dafür war... ich dachte, nun hätte ich es endlich gepackt, war mir auch der wahren Ursache meiner Ärtze Phobie und Oral Phobie bewußt ... doch es war der Anfang meines ganz persönlichen Horror Filmes, den ich seit dem immer und immer wieder durchlebe und grade im Moment mehr als verzweifelt bin...
Beim ersten Besuch wurde ich durch die Greifarme des Röntgengerätes und die unpfroffionelle Reaktion einer Helferin schwer retraumatisiert, suchte mir umgehend therapeutische Begleitung.. ging dann auch im Januar wieder hin, mir wurden 6 Zähne/Zahn und Wurzelreste aus dem Unterkiefer entfernt ... beim 2. Besuch im Oberkiefer 5 Zahn und Wurzelreste... ich kann das gar nicht alles hier aufschreiben, was alles bisher geschah.
Wen es wirklich interessiert, der kann die Horror und Neverending Story hier nachlesen:

xxx

Ich bin gerade so ziemlich am Boden, niemals hätte ich gedacht, daß es so schlimm sein könnte.. ich mich so veraten, übergangen und mißbraucht fühlen würde ... und mir soetwas bei einem auf Angst spezialisierten ZA passieren würde ..
Bitte, ich brauche etwas seelischen Beistand, bin total verzweifelt und mein ganzes Umfeld mag ich nicht andauernd zutexten .... :(

Ich bin hier im Chat, vielleicht mag sich ja jemand zu mir gesellen und kann mich gerade ein wenig aushalten
Traurige Grüße
jK

Link entfernt von ManGo. Bitte per PN austauschen :]
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19.03: Zweitmeinung
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09.04: Schmerzen/Kontrolle
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20.05 Eingliedern Langzeitprofi
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ManGo« (23. Januar 2010, 18:18)

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jey-Key

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12

Samstag, 23. Januar 2010, 20:42

Oh sorry, das wußte ich nicht mit den Links ... weil auch der andere Link zu meiner Web-Page ganz oben noch drin stand ... na ja, wen es interessiert, der kann bei mir dann halt per PN nachfragen..

LG
jK
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13

Samstag, 23. Januar 2010, 20:54

Du hast recht jey-Key :]

diesen Link haben wir übersehen, sorry :] ;)
www.zahnarzt-angst-hilfe.de

Bitte achtet darauf, dass Ihr keine Namen von Behandlern nennt. Näheres hierzu findet Ihr hier unter Punkt 2.11
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Aneszka

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14

Sonntag, 24. Januar 2010, 14:21

Hallo liebe Jey-Key;

:knuddel: auch ohne den Link hört sich dein Posting ziemlich niedergeschlagen an und ich tut mir leid, dass es dir so ergangen ist. :knuddel:

Wenn man deinen Start liest, den du vor 2 Jahren hier gemacht hast, Hut ab, du hast schon so viel Stärke und Mut aufgebracht, ein ganzes Leben umzukrempeln. Dass dein Mut leider im ZA-Fall nicht belohnt wurde, ist natürlich wirklich unschön. Was hat den deine Therapeutische Begleitung dazu gesagt? Ich kann mir zwar vorstellen, dass es schwer ist, wenn man sich einmal überwunden hat, zu einem ZA zu gehen, dann nochmal zu wechseln, aber ich glaube, in dem Fall hätte ich es dir sofort schon nach dem ersten Termin geraten. Gerade Angstpatienten sollten sich gut aufgehoben fühlen, denn es geht schließlich nicht nur darum, die Zähne wieder zu reparieren, sondern auch in erster Linie die Angst zu besiegen, das funktioniert aber nicht, wenn man sich schon unsensibeln Helferinnen gegen über stehen sieht und sich nicht einmal annähert wohlfühlt oder gut aufgehoben.

Wir beide leben gar nicht so weit von einander entfernt. Du hast Koblenz erwähnt, was von mir knapp 45 Minuten Autofahrt entfernt ist. Ich hab hier in meiner Nähe eine ganz tolle ZA gefunden, die mir meine Angst genommen hat. Überhaupt ist das eine sehr angenehme Praxis, superliebe Mädels da, sehr einfühlsam und sensibel. Auch die ZA ist eine ganz Liebe. Ich weiß nicht wie weit du fahren magst, aber wenn du willst, geb ich dir gerne mal die Adresse der Praxis, sie ist recht klein, dort arbeiten 2 Zahnärzte zusammen, eben meine ZA und noch ein älterer ZA, auch sehr lieb, aber Angstpatienten kommen nur zu ihr. Die Helferinnen dort, sowie die Verwaltungsfachangestellt ... egal wem du da begegnest, die sind alle superlieb, sehr sensibel und nett.

Das mag vielleicht noch ein enormer Schritt sein, sich noch mal einem anderen ZA anzuvertrauen und noch mal den Mut aufzubringen einen Vertrauensvorschuss zu geben, aber ein Wechsel wäre vielleicht wirklich für dich besser. Denn wichtig ist, gerade bei Angstpatienten, zu wissen, es passiert nichts, wozu du nicht bereit bist, es läuft nach DEINEM Tempo ab, was gemacht werden muss und du brauchst einen ZA der sehr viel Fingerspitzengefühl und auch Geduld hat, damit du dich wieder öffnen kannst.

Wenn du magst können wir uns auch gern via PN hier austauschen. Vielleicht kann ich dich ein bissel unterstützen! :knuddel:

Ganz liebe Grüsse aus der Eifel
Aneszka
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jey-Key

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15

Sonntag, 24. Januar 2010, 18:22

Liebe Aneszka und auch alle anderen hier lesen,

ich danke Dir sehr für Deine Antwort. Ja, ich hänge im Moment total in der Luft, bin verwirrt, ratlos, traurig, enttäuscht und auch wütend.

Ich schreib mal den entscheiden Teil davon, was bisher geschah hier auf:

Ich erlitt wie schon geschrieben, beim 1. Besuch ein Re-Trauma und plöttzlich habe ich Todesängste empfunden und es kamen Bilder aus meiner Vergangenheit wieder hoch .. mein 1. K.H. Trauma, das ich mit 5 Jahren erlitt, nach einem Unfall wobei ich ein Schädel-Hirn Trauma mit halbseitiger Lähmung erlitt, dort wurde mir eine Hirndrainage ohne Betäubung gelegt und ich anschließend auf der Intensivstation isoliert, meine Eltern durften mich nur durch eine Glasscheibe sehen ... das wußte ich auch schon vorher und hatte deshalb auch auf den Fragebogen "Schweres Krankenhaustrauma" geschrieben.
Retraumatisiert wurde wurde ich durch die Greifarme des Röntgengerätes, die an meinen Kopf kamen (wohl zur Fixierung)... ich brach weinend zusammen und wurde von Ärztin, meinem Lebensgefährten und herbei gerufenen Helferinnen fest gehalten... ich konnte nur noch stammeln und bat darum, bitte nix an meinen Kopf kommen zu lassen und ob das nicht anders ginge, weil ich es nicht ertrage .. die Helferin hat mich dann mit sehr resulutem Ton "gezwungen", weil es nicht anders ginge... schlotternd und hyperventilierend ließ ich die Prozedur über mich ergehen und war froh, daß das Röntgenbild verwertbar war ...
Von da an, bin ich wieder hoch empfindlich und schreckhaft auf jedes Geräusch, denke hinter jeder Ecke steht jemand, kann keine Nacht mehr schlafen, bin ein nervöses, unkoordiniertes Nevenbündel, das war am 20. November 2009 ... ich durchlebe das Krankenhaus Trauma immer wieder und darüber hinaus kamen mir Bilder und Geschehnisse wieder in den Kopf, von kurz vor dem Krankenhaus... ich weiß seit dem, daß ich damals keinen Unfall erlitt, sondern mir jemand mit einem schweren Gegenstand auf den Kopf geschlagen hat und dachte ich wäre tot, doch das habe ich überlebt, wie auch immer (würde hier zu lang werden).
Trotzdem bin ich zum nächsten Termin am 12.Dezember wieder hin und schob alle unguten Gefühle auf die Retraunamtisierung und das gefühlte Durchleben meiner Vergangenheit.
Ich hielt die Ärztin für sehr nett und sie erschien mir unbedrohlich, weil sie sehr klein und zierlich ist.
Ich versuchte zu vertrauen, denn schließlich war diese Praxis ja auf Angstpatienten spezialisiert ... Im Mai 2008 hatte ich mit Herrn Dr. F. e-mails getauscht und fühlte mich verstanden, er ist der Chef dort.
Ich konnte bei dem Termin selber entscheiden was gemacht wird und ließ mir alle Zahnreste und schlechten Zähne aus dem Unterkiefer entfernen.
Es wurden mir also 6 Zähne, Zahn und Wurzelreste entfernt (davon 3 Frontzähne) und direkt danach fühlte ich mich schon fast euphorisch und dachte, ich hätte endlich meine Angst überwunden und alles wird gut...
Doch es ging mir immer schlechter, ich konnte keine Nacht mehr schlafen, kaum noch essen, traute mich nicht mehr raus, kriegte absolut nichts mehr auf die Reihe, empfand nur noch Angst bei allem und jedem. So daß ich beschloß mir Hilfe zu holen und mich an eine Beratungsstelle wandte, weil bei örtlichen Therapeuten die Wartezeiten sehr lang sind.
Ich bekam einen Termin am 6. Januar, was auch wirklich gut war, denn ich war so ziemlich am Ende und dachte ich würde das nicht weiter durchziehen können.
Die Therapeutin dort ist sehr nett und ich fühle mich gut aufgehoben, sie bestätigte mir meine Wahrnehmungen und sicherte mir eine wöchentliche Überbrückungstherapie zu, bis ich hier in der Gegend einen ansässigen Therpeuten gefunden habe.
Also ging ich zum nächsten Termin am 12. Januar wieder hin. Doch schon die Hinfahrt war ein Drama, ich wäre am liebsten aus dem fahrenden Auto gesprungen und aus dem Aufzug bin ich auch raus gesprungen als er zu voll wurde...
Zu diesem Termin kam ich so zerfahren an, daß jeder sah, wie schlecht es mir geht und mir erst mal ein Glas Wasser beim Z.A. angeboten wurde. Die Ärztin teile mir mit, daß sie heute die Zahn und Wurzelreste aus dem Oberkiefer entfernen wolle.. was auch meinem Wunsch entsprach, erst mal alles was raus muß und nicht mehr zu retten ist, zu entfernen. Jedoch war ich weder aufnahmefähig noch entscheidungsfähig, ich fühlte mich wie eine Puppe und ließ es einfach über mich ergehen.
Vor und während der Behandlung glichen Praxis und Behandlungszimmer einem Taubenschlag, ich schreckt bei jedem Geräusch hoch und mein Lebensgefährte bat darum, doch mal dafür zu sorgen, daß nicht alle 2 Minuten jemand herein gerannt käme.
4 Zähne ließen sich relativ leicht entfernen, der 5 Wurzelrest machte Schwierigkeiten und die Ärztin merkte kurz an, daß sie wohl "Aufklappen" müsse... es dauerte eine Gefühlte Ewigkeit, wobei ich zwischendurch das Gefühl hatte, sie würde mir den Kiefer brechen .. und ich durfte enlich heim fahren.
Ich hatte wahnsinnige Schmerzen und nur 3 Tabletten mitbekommen, wieder ein Gespräch bei meiner Therapeutin (13. Januar), die meinen Mut bewunderte. Während ich bei der Therapeutin war, ist mein Freund in die Praxis und hat nach stärkeren oder anderen Schmerzmitteln gefragt, doch er bekam nur wieder die gleichen Tabeltten, die bei mir aber nicht wirkten.
Ich hatte die Nase zu geschwollen, Stiche in der Wunde und es kamen kleine Mengen Eiter heraus und ging am 14.Januar zur Nachkontrolle.. die Ärztin meinte, es sähe doch super aus und für meine Schmerzen habe sie keine Erklärung, aber sie wolle das jetztn och einmal aufschneiden und nachschauen ob noch entzündetes Gewebe da sei. Das wollte ich nicht, bat aber um stärkere Schmerzmittel, das wurde abgelehnt.
Nun wurde mein Freund behandelt, er sollte eine Wurzelbehandlung beendet bekommen und die Ärztin meinte, dann würde ich schon einmal sehen, wie das geht ... es war der Horror, es ging so viel schief, zuerst vergaß sie die Betäubung zu setzen, dann bekam sie für das Zwischenröntgen die Geräte nicht richtig zusammen gebaut, dann fiel der Computer aus und mein Freund mußte die ganze Zeit im Röntgenraum ausharren u.n.m.
Ich wollte da nie mehr hin gehen und war froh, als ich wieder daheim war.
Wir versuchten am nächsten morgen (Freitag 15.1.) bei der örtlichen Klinik einen Termin zu bekommen, doch wir wurden abgelehnt und auf unseren behandelnden Arzt verwiesen.
Meine Wunde schmerzte weiterhin sehr, schlafen ging gar nicht und Essen war eine Qual. Am 15. Januar, als ich mir die Op Wunde anschaute und vorsichtig drüber wischte, weil ich wieder Eiterfäden sah, wischte ich die Fäden mit heruas, sie lagen obenaus, mit Knoten und allem ..... da fiel mir ein, daß ich das Gleiche schon einmal mit 18 Jahren hatte, an einer Wunde, die mir am Arm genäht wurde, eine allergische Reaktion und die Fäden wurden abgestoßen .. das erklärte mir auch die Schmerzen und den oberflächlichen Eiter.
Ich dachte nun würde alles besser, doch mittlerweile hatte sich wohl die ganze Wunde entzündet und mit schwoll wieder die Wunde zu, zum Notarzt wollte ich nicht, in der Klink erreichten wir keinen, auf der Notrufnummer erhielten wir die Ansage, daß wir aus einem nichtzuständigen Vorwahlgebiet anrufen.
Irgendwie bekam ich das WE herum, glaubte auch es würde besser und rief Montag(18.1) morgen wieder in der Klinik an um einen Termin zu bekommen, diesmal bekam ich einen Termin für Mittwoch, als ich erklärte, daß ich zu meinem ZA. nicht mehr hin möchte.
Ich war erst mal erleichtert und auch wieder total aufgeregt... doch es ging mir stündlich schlechter, die Schmerzen wurden wieder schlimmer und es schwoll wieder alles mehr an.
Am Dienstag morgen (19.1) hielt ich es vor Schmerzen nicht mehr aus und mein Freund rief in der Klinik an, ob wir nicht vorbei kommen können .... er bekam gesagt, daß wir um 17 Uhr kommen können, aber uns auf sehr lange Wartezeiten gefaßt machen müssen.
Wir waren ratlos und beschlossen bei unserm Z.A. anzurufen und ich war sicher, ich wollte die Ärztin nicht mehr an mich ran lassen, sondern nach dem Chef fragen, der so viele gute Kritiken hat und mit dem ich schon E-mails gewechselt hatte.
Sie sagten wir sollen direkt um 12. Uhr vorbei kommen.
Also fuhren wir hin und ich bin mehr schlotternd und von meinem Freund gestützt in die Praxis. Eine Helferin brauchte uns in ein Behandlungszimmer, ich schaffte es zu fragen ob außer Frau Dr. K. noch andere Ärzte da seien, sie meinte ja, der Dr. F. seie noch da und ging raus.
Wenige Minuten später kam Frau Dr. K. herein und gab uns nicht einmal die Hand, ich sollte auf den Behandlungsstuhl. Ich ließ sie in meinen Mund schauen, mir war gerade alles so dermaßen egal, ich wollte nur, daß mir jemand hilft... Sie schaute und meinte, das sähe doch gut aus... ich wollte ihr erklären, was mit den Fäden passiert sei, sie fühlte sich direkt angegriffen und meinte bei meinem Lebensgefährten habe das doch auch gehalten .. sie ließ mich einfach nicht ausreden ...
Sie meinte, sie würde das mal spülen, ich hatte vorher daheim mit Odol gespült... Sie spülte und es tat so dermaßen schweineweh, daß ich fast von Stuhl sprang und den Kopf weg zog, sie fragte ob es geht und ich sagte nein, keine Antwort mehr von ihr.
Ich sagte, daß es absolut nicht gut aussehe, sich auf jeden Fall nicht so anfühlen würde, darauf meinte sie, sie würde den Chef holen.. der dann auch kam.
Ich hatte Angst, dachte ich würde mich nur anstellen und alles einbilden, traute meinen Gefühlen nicht, war wie gelähmt...
Dann kam Herr Dr. F. mit Frau Dr. K. wieder ein. Herr Dr.F. war sehr freundlich, hörte sich geduldig an, was ich erzählte und meinte direkt die Schmerzmittel, die wir zusätlich gekauft hatten (...), das wäre gut gewesen und er würde die uns aufschreiben, damit wir sie erstattet bekommen. Er meinte auch, ich würde ja wahnsinnige Qualen ausgestanden haben und ob er denn einmal ganz vorsichtig schauen dürfe.... ich ließ ihn schauen und er war wirklich so sehr vorsichtig, daß es überhaupt nicht weh tat. Er meinte, jetzt noch einmal zu nähen, das ginge leider nicht, weil dafür noch einmal die Wundränder aufgefrischt werden müßten und durch die Entzündung auch die Betäubung wahrscheinlich nicht wirken würde.
Er erklärte mir, daß er mir jetzt eine Salbe darauf schmieren würde und ich ein Antibiotika bekäme, außerdem schrieb er mir eine Munsspülung auf, weil ich ja unmöglich meine Zähne putzen könne...
Ich war so erleichtert und fühlte mich verstanden und gut behandelt und wir fuhren wieder heim.

Bei diesem Arzt konnte ich mir eine weitere Behandlung vorstellen und wir bekamen 2 neue Termine.... doch vergaßen abzuklären, daß wir zu Frau Dr.K. nicht mehr hin wollten.

Ich beschloß also am nächsten Tag in der Praxis anzurufen und abzuklären, daß wir nur noch von Herrn Dr. F. behandelt werden möchten und nun endlich auch auf dem Beratungsgespräch (in entspannter Atmosphäre) zu bestehen, wonach sowohl ich, als auch mein Lebensgefährte mehrfach gefragt hatten.
Fest enschlossen versuchte ich am Mi, (20.1) in der Praxis anzurufen, doch es war immer nur Band dran... vergessen die wohl schon mal des öfteren gerade am Mittwoch abzuschalten, das ist weniger Personal in der Praxis.
In der folgenden Nacht, die wieder schlaflos war, spürte ich an meiner Op Narbe, eine kleine spitze Ecke, mittlerweile hatte auch das Antibiotika angeschlagen und alles schwoll merklich ab. Ich fühlte also genauer nach und mir wurde schlecht und ich mußte mich erst einmal übergeben. Da wo der Zahn entfernt worden war und die kleine Ecke Kieferknochen durchs Gewebe kommt, ist eine riesige Delle, gefühlt so groß, daß der Umfang eines Bleistiftes hinein paßt ... ich kann das hier nicht beschreiben, wie ich fühlte und noch immer fühle, es treibt mich in die Verzweiflung, es wurde mir nicht gesagt, daß soviel Kieferknochen entfernt würde.. ich wurde darüber nicht aufgeklärt und ich bin wirklich erschüttert und empört, fühle mich veraten, mißhandelt und mißbraucht ... für mich ist das Schlimmste eingetreten, was es gibt ... es wurde etwas bei mir gemacht, ohne es vorher mit mir abzusprechen oder es zu erklären...
Ich habe dann am Donnerstag morgen, nach einer schlaflosen Nacht in der Praxis angerufen, die Termine abgesagt, gesagt, daß ich zu Frau Dr. K. nicht mehr hin möchte und endlich mein Beratungsgespräch bei Herrn Dr. F. haben möchte.
Die Helferin war sehr nett und hat mir, bzw. uns einen Termin für ein Beratungsgespräch bei Herrn Dr. F. gegeben, für morgen den 25. Januar um 16 Uhr.

Ich habe hier teilweise in der "wir Form" geschrieben, weil mein Lebensgefährte mit mir zusammen sein gesammtes Gebiß sanieren läßt ... und auch bei ihm wurde so viel vom Kieferknochen entfernt, ohne daß er vorher aufgeklärt worden wäre, oder es bemerkt hat .
Erst in der Nacht, als ich das bei mir bemerkt habe, hat er bei sich nachgefühlt und wurde kalkweiß ... das kann doch einfach nicht sein.
Ich weiß, daß die Aufklappung und das Wegfräsen (Spalt) des Kieferknochens eine gängige Methode ist um Wurzelreste zu extrahieren, aber ich weiß, daß es auch anders geht und ich hätte dem niemals ohne Weiteres zugestimmt ?(

Ich weiß jetzt absolut nicht, was ich tun kann und werde, wir haben uns Fragen aufgeschrieben und möchten erst einmal abwarten, wie der Dr.F. da morgen drauf reagiert ... aber ob ich den noch mal nach der OP. Narbe schauen lassen kann, das weiß ich nicht.
Ich möchte, daß es weiter geht, ich habe jetzt gerade nur noch jeweils 6 Zähne im Ober- und Unterkiefer, kann mich nur von Suppen und anderen fast Flüssignahrungen ernähren .. und bin physisch und psychisch so ziemlich am Ende gerade....

@Aneszka,
wegen Deiner Praxis schreibe ich Dir eine PN, je nachdem wie das morgen abläuft werde ich wohl den ZA wechseln und meine verltzten Rechte geltend machen.

Danke fürs Lesen

Liebe Grüße
jK

Medi editiert - incredible5
Beginn nach über 10 Jahren Z.A. Abstinenz
20.11.2009: Röntgen, 1 Ex
14.12.: UK 6 EX
12.01.2010 : OK 5 EX
14.01.: Komplikationen
18.01.: ZA Wechsel Nachbehandlung
25. 01.: Kontrolle/Gespräch Beim Chef
02.03: Beratungsgespräch
19.03: Zweitmeinung
06.04: OK Karies entfernt, 3 Zähne WB, 2x Zahnaufbau, Füllungen, 1 Ex
09.04: Schmerzen/Kontrolle
07.05. Z.A.Wechsel
11.05 Fertig saniert/Abformung
20.05 Eingliedern Langzeitprofi
25.05 Nachkontrolle

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »incredible5« (24. Januar 2010, 18:29)

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Aneszka

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16

Sonntag, 24. Januar 2010, 19:22

Himmel, da hast du ja einiges hinter dir. :S

Aber der Termin morgen ist eine gute Gelegenheit u. a. auch deiner Wut Luft zu machen, ganz ehrlich, das was du hier eben gepostet hast, wie du behandelt wurdest, was danach mit dir passiert ist, usw. würde ich dem Arzt morgen ganz genauso noch einmal schildern und auch deine Zweifel. Mach ihm entschieden klar, dass du auf gar keinen Fall weiter mit dieser ZA zusammenarbeiten möchtest nachdem was da los war.

Ich bin ehrlich etwas sprachlos und das passiert mir relativ selten, aber bei deiner Geschichte bin ich wirklich fassungslos über einiges. Mir kommt das alles ein bisschen so vor, als müsste man diese ZA immer wieder aufs Neue daran erinnern, wer da auf dem Stuhl sitzt, bzw. dass sie es immer noch mit einem Angstpatienten zu tun hat, auch wenn du wiederkommst. Angst sitzt oft tief und das braucht mehr als nur ein oder zwei Sitzungen beim ZA um das abzubauen, jedenfalls bei den meisten.

Solltest du dich je nachdem morgen entscheiden die Praxis zu wechseln, dann lass dir auch die Röntgenbilder bitte aushändigen und nimm sie zum nächsten ZA mit. Wie gesagt ich geb dir gern die Adresse und auch Website der ZA-Praxis wo ich hingehe. Das ist eine kleine Praxis, alle sind dort sehr lieb und nett, man wird dort sehr freundlich behandelt und du kannst die da mit Fragen löchern bis zum umfallen. Meine ZA ist eine ganz Liebe und sie ist auch sehr geduldig, nimmt sich für jeden Patienten viel Zeit und du triffst dort auf Verständnis. Neben ihr arbeitet dort noch ein älterer ZA, dem auch die Praxis gehört, aber Angstpatienten gehen nur an sie. Bei ihr ist es so, sobald du nur zuckst, hält sie gleich inne, fragt dich auch immer wieder, ob alles okay ist, lässt dir auch Pausen, wenn du die brauchst um tief durchzuatmen ... also ich hab meine Termine dort gut überstanden und bin früh, dass ich diese ZA gefunden habe.

:knuddel: Für mich klingt das alles jedenfalls wirklich danach, als war diese ZA gleich von Beginn an doch nicht die richtige für dich und auch die Helferin beim Röntgen. Ich bin ehrlich, nach so einer Aktion (bzw. nur bei dem Versuch) hätte die mich nicht mehr wiedergesehen, denn das trägt nicht dazu bei, die ZA-Angst in den Griff zu bekommen. So muss und sollte das auch nicht ablaufen und DU musst dir das auch nicht gefallen lassen.

Der Arzt selber scheint ja anders zu sein, besteh einfach darauf, dass entweder er die Behandlungen bei dir und deinem Männe weitermacht, oder du wechselst die Praxis punkt! Natürlich kann es möglich sein, da es ja eine Gemeinschaftpraxis ist, dass er sich das zwar anhört, aber man kennt das ja ... die eine Krähe pickt der anderen kein Auge aus ... aber das muss nicht unbedingt sein, kann ja auch sein, dass er die Behandlungen fortsetzt und er es eben besser kann, bzw. die Chemie zwischen ihm und dir einfach besser ist und du ihm vertrauen kannst. Wenn du allerdings dir nicht sicher bist, kein gutes Gefühl dabei haben sollte, ob das noch was wird, dann wechsel lieber ... denn ohne Vertrauen bringt das alles nichts und es ist als Angstpatient sowieso schon schwer genug zu vertrauen. Es hat keinen Wert, sich immer wieder in eine Praxis zu zwingen, wo du dich nicht wohlfühlst und dir sich bisher auch nicht besonders von ihrer besten Seite gezeigt hat.

:knuddel: Ich wünsch dir wirklich Verständnis und das es jetzt nur Besser wird.

Ganz liebe Grüsse
Aneszka
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Aneszka

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17

Dienstag, 26. Januar 2010, 14:18

Hallo Jey-Key,

und wie war das Gespräch gestern?

Liebe Grüsse
Aneszka
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jey-Key

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18

Mittwoch, 27. Januar 2010, 21:03

Hallo Aneszka,

na ja, ich weiß noch nicht so wirklich was ich von dem Gespräch halten soll/kann...
Ich habe ihm ziemlich viel erzählt davon, wie übergangen und betrogen ich mich fühle, warum das so ist und daß das alles eben sehr schlimm für mich ist.
Nu ja, wir werden wohl, wenn überhaupt vom Chef weiter behandelt, er merkte auch mal so an, daß sein Stundenlohn normalerweise 350 Euro betrage und daß grundsätzlich alles möglich ist, nur halt eine Geldfrage ist. Angesetzt ist jetzt als nächstes noch einmal ein Beratungsgespräch, Dr. F. wollte nun einen Behandlungs- und Kostenplan aufstellen, mit verschiedenen Möglichkeiten.

Was mich frustriert hat, er meinte meine beiden oberen Schneidezähne wären wohl nicht erhaltungswürdig, wirtschaftlich gesehen .. ich hatte eigentlich darum gebeten, daß alles entfernt werden möge, was nicht mehr wirklich für länger zu reparieren geht .. mhh
Auch auf unsere Frage, warum ich nicht aufgeklärt wurde vor der Zahnwurzelentfernung, wie das von statten geht und daß mir dabei soviel Kieferknochen entfernt wurde, habe ich sehr unbefriedigend beantwortet bekommen ... er meinte, da wäre wohl schon vorher der Knochen weg gewesen und was ich da vorher gefühlt hätte, das wäre der Zahn selber gewesen... das ist aber Quatsch, ich habe in meinem Patientenakten gesehen, daß dort Ost1 eingetragen ist, was für Zahnentfernung durch Osteotomie (Aufklappung) steht, also ist er nicht ehrlich zu mir gewesen, warum auch immer ... werde ich ihm aber beim nächsten Gespräch auch sagen, daß es so nicht geht, ich bin auch ehrlich .. und wenn Mist gebaut worden ist, also fehlende Aufklärung vor der OP, dann soll er gefälligst auch dazu stehen.

Na ja, ich warte jetzt erst mal das nächste Gespräch ab und was er vorschlägt an Möglichkeiten für Zahnersatz und dann werde ich wohl mit den ganzen Akten auf jeden Fall eine 2. Meinung einholen.

Liebe Grüße
jK
Beginn nach über 10 Jahren Z.A. Abstinenz
20.11.2009: Röntgen, 1 Ex
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12.01.2010 : OK 5 EX
14.01.: Komplikationen
18.01.: ZA Wechsel Nachbehandlung
25. 01.: Kontrolle/Gespräch Beim Chef
02.03: Beratungsgespräch
19.03: Zweitmeinung
06.04: OK Karies entfernt, 3 Zähne WB, 2x Zahnaufbau, Füllungen, 1 Ex
09.04: Schmerzen/Kontrolle
07.05. Z.A.Wechsel
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jey-Key

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19

Montag, 5. April 2010, 16:57

Morgen früh um 9 Uhr .....

Hallo Ihr Lieben,

morgen früh um 9Uhr habe ich einen 3 Stunden Behandlungstermin... meine noch verbliebenen 12 Beißerchen sollen von Grund auf saniert werden, bzw. einer kommt noch raus. :(
Ich weiß nicht wirklich was da auf mich zukommt, behandlungstechnisch schon in etwa, aber ich weiß nicht wie ich solch einen lange Termin verbacken bekomme.... und zuallererst muß ich Reden, dass ich nun doch erst mal einen provisorischen Zahnersatz brauche/haben möchte, bis ich die nötige Kohle zusammen habe für meinen definitiven Zahnersatz.
Ich möchte endlich fertig werden, jedenfalls vorerst dann ........ voll das Kopfkino, Fluchtgedanken, einfach nicht hingehen, mir ist speiübel und die Nacht werde ich wohl sicherlich absolut nicht schlafen können.

Ach Mann :look: :cry:

jK
Beginn nach über 10 Jahren Z.A. Abstinenz
20.11.2009: Röntgen, 1 Ex
14.12.: UK 6 EX
12.01.2010 : OK 5 EX
14.01.: Komplikationen
18.01.: ZA Wechsel Nachbehandlung
25. 01.: Kontrolle/Gespräch Beim Chef
02.03: Beratungsgespräch
19.03: Zweitmeinung
06.04: OK Karies entfernt, 3 Zähne WB, 2x Zahnaufbau, Füllungen, 1 Ex
09.04: Schmerzen/Kontrolle
07.05. Z.A.Wechsel
11.05 Fertig saniert/Abformung
20.05 Eingliedern Langzeitprofi
25.05 Nachkontrolle
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Matilde

unregistriert

20

Montag, 5. April 2010, 17:19

du schaffst das

:streichel:
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