Hallo
heute ist eine der verwirrenden Nächte in der ich Dinge mache an die ich sonst nie denken würde. Aber es geht um das Thema was mit keine Ruhe mehr lässt: Meine Zähne! Ich habe seit gewisser Zeit ansgt vor dem Zahnarzt. Ich weiß nicht genau woher es kommt und ich habe auch nie wirklich nachgedacht darüber. Erst seitdem vor circa einem Jahr meine Zähne angefangen haben zu schmerzen denke ich andauernd über einen nötigen Besuch beim Zahnarzt nach, schiebe es aber immer wieder in die dunkelsten Ecken meines Gedächtnisses, weil mir schon der Gedanke angst bereitet. Ich habe die Schmerzen (zum Glück) nicht durchgehend, aber wenn ich sie habe dann richtig und da helfen dann auch nur noch Schmerztabletten und bei jeder Tablette die ich schlucke fühle ich mich nur noch schlechter.
Wie gesagt eine Weile konnte ich es erfolgreich verdrängen, aber seit neustem scheint mich das Thema Zähne und Zahnarzt zu verfolgen. Sei es in gesprächen oder wenn ich Fernsehn gucke. Der erste Blick geht immer auf die Zähne und dann wandern die Gedanken natürlich auch zu meinen Zähnen. Ich selber habe mich darauf eingestellt nie wieder zum Zahnarzt zu gehen, aber das kann ja keine Lösung sein am Ende.
Da ich noch nicht sehr alt bin, also 18, habe ich am meisten Angst, dass die Schmerzen was mit meinen Weißheitszähnen zutun haben könnten, da ich ja nicht weiß wie es um diese steht. Insgesamt war ich ungefähr 4 Jahre nicht mehr beim Zahnarzt und zu der Zeit war die Angst auch noch nicht da. Kla Gedanken hat man sich immer gemacht vor dem Besuch, aber schlimm war es nicht. Erst als ich im alter von 14 privat Probleme bekam, Schulangst und Stress in der Familie habe ich aufgehört dort hinzugehen. Ein ganzes Jahr habe ich überhaupt nicht das Haus verlassen und der Arzt geriet in Vergessenheit. In der Zeit war meine Zahnhygiene nicht die Beste. Man hat mal nen Tag gar nicht geputzt weil man sich schleifen lies und hat Süßes sozusagen in sich hineingestopft.
Doch seitdem ich letztes Jahr meine Schulangst besiegt habe und wieder mitten im normalen Leben stehe und unter vielen Menschen bin fällt mir auf wie schlimmes um meine Zähne steht. Löcher häufen sich (Gott sei dank nicht sichtbar) und ein Zahn ist komplett auseinander gebrochen, nur noch ein paar überreste sind zu sehen. Ich traue nicht mehr richtig zu grinsen, nur noch löcheln mit geschlossenen Lippen ist okay. Dann auch noch das Problem, dass ich als Schauepielerin und Sängerin auf der Bühne stehe, dadurch kommt die Schwarm nur noch mehr durch. Aber es kann für mich so doch einfach nicht weitergehn.
Dennoch habe ich angst auf die reaktion des Zahnarztes wenn ich meinen Mund öffne, habe angst vor angeekelten Blicken. Und natürlich angst davor was passieren wird wenn ich mich behandeln lasse. Mir ist bewusst, dass es gefährlicher ist einfach nichts zu tun, als mich auf diesen (verhassten) Stuhl zu setzen, aber die Geschichten die man von anderen hört helfen einem da auch nicht wirklich. Eher im Gegenteil.
Tut mir leid wegen dem langen Text, aber das musste irgendwie von meiner Seele.
Habt ihr vielleicht einen Rat für mich?
Liebe Grüße, Jennifer.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jh1991« (28. Februar 2010, 02:16)