Hallo Feigling,
eigentlich mag ich dich gar nicht so gern so nennen, denn allein dass du dich bei uns angemeldet hast, beweist doch eine Menge Mut!
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Wer sich mit seinem Problem auseinandersetzt, ist bereit etwas zu unternehmen, seiner Angst entgegenzutreten, und ist in meinen Augen ganz gewiss kein Feigling mehr.
Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, dass wir uns normalerweise immer alles viel schlimmer vorstellen, als es in Wirklichkeit ist. Je länger man die Angst vor sich herschiebt, desto größer wird sie, wie ein Schneeball. Dass du einmal beim Zahnarzt schlechte Erfahrungen gemacht hast, muss sich nicht wiederholen. Wie Marina schon schreibt, die Spritzen müssen gar nicht schlimm sein, wenn der Arzt ganz langsam einspritzt und das Zahnfleisch ggf. vorbetäubt merkst du kaum was davon.
Vielleicht solltest du dich ein wenig mit dem Gedanken motivieren, was für eine riesige Erlösung es sein wird, wenn du es hinter dir hast, und wie stolz du dann sein kannst.
Schade, dass deine Mutter damals nicht gleich einen Termin für dich gemacht hat, ich finde, das kann man als Mutter schon mal tun, wenn sein Kind sich nicht überwinden kann. Meine Tochter ist 13 und ich geh sogar noch mit zu ihren Terminen.

Sie findet das auch überhaupt nicht peinlich.
Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Mut. Bleib bei uns und schreib dir deine Sorgen von der Seele, wir werden dich ganz gewiss begleiten - zumindest in Gedanken.
Liebe Grüße
perdita