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xabbu

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1

Sonntag, 10. Juni 2007, 14:36

27 und keinen heilen Zahn

Hallo ich hab mich gerade hier angemeldet.

Ich bin 27 und habe keinen heilen Zahn. Meine Milchzähne sind schon zerbrochen und rausgefallen, also war ich schon als Kind oft beim Zahnarzt. Später wurde ich dann immer von Berlin nach Heidelberg gekarrt, damit ich eine Spange bekomme (so eine ohne Plastik nur mit Draht), die hat dann SEHR schmerzhaft solange auf meine Zähne gedrückt bis ich sie alle bewegen konnte, doch auf Nachfrage hieß es, das ist normal und schmerzen wenn ich sie trage gehören dazu. Wenn man bedenkt das sie für die Prognose welche Spange ich kriegen sollte mich nach meiner Lieblingsfarbe und meinen Liebslingsessen und nach allerlei Zeug gefragt haben, kommt mir das mitlerweile komisch vor, doch das ist Vergangenheit.

Als dann mein Zahnartzt bei einer Behandlung einen meiner Backenzähne zerbrach und die Reste Stück für Stück aus meinem Zahnfleisch gezogen werden mussten, war bei mir schluss. Auch eine Profilaxe die ich alle 2 Wochen ein Jahr lang hatte habe ich dann abgebrochen. Hab meinen Eltern damals erzählt, wäre da gewesen, da sie mich am Ende aber nie begleitet haben ist es nicht aufgefallen. Bis die Rechnung kam oder auch nicht. Naja viele kennen das hier bestimmt auch aus ihren Kindertagen.

Mein Stand jetzt: 8 Zähne sind bis zum Zahnfleisch runter oder im Zahnfleisch drin und die meisten anderen sind absolut lädiert (ich weiß nicht ob man die retten kann oder nicht).

Vor einem Jahr hatte ich solche Schmerzen, dass ich früh Morgens zur [....] hier in Berlin bin. Die haben dann inerhalb einer Stunde meinen Backenzahn aufgebohrt - Wurzelbehandlung ;( - und alles wieder zugemacht. Mit dem Erfolg, das nachdem die Betäubung weg war, der Schmerz immer und immer schlimmer wurde bis ich dann Nachmittags wieder in der [...] war damit die mir den Backenzahn und den Nachbarzahn wieder aufbohren - wieder mit den Raspeln in den Nachbarzahn ;( diesmal Eiter (das schmeckt man ja) und dann nach Hause geschickt, um nach 3 Tagen wiederzukommen, doch das habe ich natürlich nicht gemacht sonst wär ich nicht hier. Jetzt sind beide Zähne zerbrochen und dahin (meine Schuld das will ich hier garnicht schönreden).

Mitlerweile bin ich Schmerztablettenprofi doch häufige Berichte über Herzprobleme und Knochenkrebs am Kiefer lassen mich immer nervöser werden, und jetzt habe ich mich auch noch selbstständig gemacht und repräsentiere mich selber in der Wirtschaftswelt da draußen und da sind meine Zähne hinderlich. Außerdem geht mit der Schmerz alle paar Monate derbstens auf die Nerven und auch das rummümmeln auf meinen Stumpen.

Ich will agieren, weiß nur nicht wie. Ich hab mir mehrere Methoden rausgesucht und am liebsten hätte ich die Hammer-Drauf-Und-Schluss Methode. Mit einer Narkose und alle Zähne die nicht rettbar sind raus und die anderen flicken.

Ich habe schonmal mit Freunden darüber geredet, doch ich glaube hier finde ich mehr Hilfe.

Ist die Hammermethode ok oder hat die Nachteile, die der Arzt vergessen hat zu erwähnen. Hilft es gegen meine panische Angst oder ist dem Übel ins Auge zu schauen besser. Wenn ich alles einzeln mache ist das ein Projekt für Monate min. 10 SItzungen um alleine die kaputten Zähne zu ziehen, da sie teilweise schon komplett im Zahnfleisch verschwunden sind und nur noch Reste ganz unten vorhanden sind. Wenn ich alles am Stück mache ist das wie eine richtige Operation mit Bettlegrigkeit nacher und allem drum und dran. Ich weiß nicht was ich tuhen soll.

Xabbu

[..] editiert von zoe - gemäß Nutzungsbedingungen des Forums - bitte keine Transparenz, wo man in Behandlung gewesen ist.
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hodipas

unregistriert

2

Sonntag, 10. Juni 2007, 15:02

RE: 27 und keinen heilen Zahn

Hallo xabbu
Erstmal Herzlich willkommen hier im Forum,und ich denke du bist hier genau richtig, wir sind oder waren alles Angsthasen, und ich denke wir können dir ganz viele Mutkekse geben.
Ich möchte dir mal meine Geschichte erzählen:
Ich war 18 Jahre nicht beim Zahnarzt, du kannst dir vorstellen wie meine Zähne aussahen, so ungefähr wie bei dir, dann konnte ich es nicht mehr vor Schmerzen aushalten, und durch eine Empfehlung, kam ich dann an meine jetzige Zahnärztin, mit der ich vor beginn der Behandlung lange gesprochen habe, und mit Hilfe der super Leute hier habe ich mich dann durchgerungen mich behandeln zu lassen.
Meine Zahnärztin empfahl mir 10 Zähne unter Vollnarkose ziehen zu lassen, weil viele auch abgebrochen waren. Ich mußte es in einer Klinik machen lassen, und ich muß dir sagen ich habe es nicht bereut, und würde es immer wieder machen lassen, ich habe nichts, wirklich nichts gespürt, man hat 4 Stunden an mir "rumgebastelt" mit Kieferhöhlen aufmachen usw. als ich dann wach wurde hatte ich keinerlei Schmerzen und ich war glücklich.
Nun habe ich oben eine Vollprothese, und unten zwei Teilprothesen, es sind im Moment noch provisorien, aber ich bin glücklich, ich kann wieder alles essen, und ich kann wieder lachen, in zwei Wochen ist es dann soweit dann bekomme ich meine "richtigen Zähne" ich freu mich.
Zu meiner Zahnärztin gehe ich mittlerweile gerne, weil ich weiß das sie mir nicht weh tut.
Ich hoffe du findest den richtigen Weg für dich, und glaube mir wenn du es überstanden hast bist du glücklich. Wenn du reden möchtest dann tu es hier wir hören dir zu und versuchen zu helfen.

:knuddel: Dieter :knuddel:
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Backy

unregistriert

3

Sonntag, 10. Juni 2007, 15:50

Hallo

bei mir wurden auch die "groben" Sachen unter VN gemacht, der "Rest" (sind noch 7 :tongue: Zähne) werden jetzt nach und nach überholt, teilweise nur Amalgan rausmachen und neue Füllung rein und oben hab ich nun eine Vollprothese und unten wird es eine Teleskopprothese werden, da ja dort noch Zähne vorhanden sind! Morgen bekomme ich eine Zahnfleischbehandlung, Zahnstein entfernen und Zähne reinigen auf einen Ritt und ich freu mich drauf (das hätte mir vor 2 Monaten jemand sagen sollen, dem hätte ich einen Piepmatz gezeigt). Fange schön langsam an, steigern kannst du dich immer noch! Suche dir einige Zahnärzte aus und wäge das für und wieder ab! Zu wem du letztendlich gehst ist deine Entscheidung aber alle hier aus dem Forum werden dich unterstützen und gedanklich bei jedem Termin begleiten!!
Das klappt hier wunderbar, sogar mit Terminerinnerungen!!! :D :D
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Kleeene

unregistriert

4

Sonntag, 10. Juni 2007, 16:39

Hey lieber Xabbu,.....

den ganzen Tag musste ich schon an dich denken, und an dass was ich dir hier gerne schreiben würde, erst mal ein ganz herzliches Moin Moin aussem Norden und Willkommen hier im Forum! :knuddel:

Zitat

Ist die Hammermethode ok oder hat die Nachteile, die der Arzt vergessen hat zu erwähnen. Hilft es gegen meine panische Angst oder ist dem Übel ins Auge zu schauen besser. Wenn ich alles einzeln mache ist das ein Projekt für Monate min. 10 SItzungen um alleine die kaputten Zähne zu ziehen, da sie teilweise schon komplett im Zahnfleisch verschwunden sind und nur noch Reste ganz unten vorhanden sind. Wenn ich alles am Stück mache ist das wie eine richtige Operation mit Bettlegrigkeit nacher und allem drum und dran. Ich weiß nicht was ich tuhen soll.


Nööö.....also ich als Gegnerin von VN und Selberzuvielangsthättehaberin würde sagen, du verlierst vlt mehr an Zähnen, als du in einzelnen Behandlungen verlieren würdest, denn man kann durchaus ne Menge, auch das was dir als Laie unrettbar zerstört scheint, manchmal doch noch retten, da gibts mittlerweile verdammt gute Möglichkeiten, die Zahnmedizin hat sich nämlich ganz schön weiterentwickelt.... :] Und du hast bei einem netten Doc die Chance deine Angst zu verlieren und wenn du aus einer VN aufwachst, hast du deinen Kampf gegen die Angst ja sozusagen verschlafen.
Es gibt aber zum Beispiel auch die Möglichkeit der Hypnose, dass hat auch schon sehr vielen geholfen,....ehrlich!

Für den Anfang würde ich sagen, wir suchen dir nen netten Berliner Doc und du mailst ihm vlt mal?

Kleine Schritte können großes bewirken!

Ganz liebe Grüße Kleeene
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perdita

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Wohnort: Stuttgart

5

Sonntag, 10. Juni 2007, 16:54

Hi Xabbu,

ich schließe mich Kleeene da voll und ganz an. Wir haben hier gerade wieder aktuell die Geschichte eines bösen Erwachens aus einer Vollnarkose, wo mehr Zähne entfernt wurden als abgesprochen war. Ich will nicht sagen, dass das die Regel ist, hab aber gehört, dass so was schon hin und wieder mal vorkommt. Man hat ja als Chirurg keine Möglichkeit, mit dem Patienten in Narkose Rücksprache zu halten und macht einfach, weil man eh grad mal dabei ist. Diverse Maßnahmen zur Zahnerhaltung sind in VN auch nicht oder nur eingeschränkt möglich, lso kann es passieren, dass viel mehr entfernt wird, als bei herkömmlichen Behandlungen nötig wäre.

Das mit der Angst ist eine andere Sache, die fast noch wichtiger ist. Diese vielen kleinen Sitzungen, vor denen du dich jetzt so fürchtest, bergen eine ganz riesengroße Chance für dich: Du kannst dabei - wenn auch anfangs noch zitternd und schwitzend - ganz allmählich die Erfahrung machen, dass die Wirklichkeit einer Zahnbehandlung in keinem Verhältnis zu den Vorstellungen steht, die sich ein Panikpatient davon macht.

Ich gebe offen zu, ich bin so ein heftiger Verteidiger dieser Methode in kleinen Schritten weil ich selbst sehr davon profitiert habe. Ich hab es so gemacht und hatte einiges mehr als zehn einzelne Sitzungen für alle Reparaturarbeiten incl. Entfernen vierer Weisheitszähne, die wirklich nicht ganz einfach waren, Wurzelreste und Füllungen - aber genau dieses bewusste Erleben hat mir gezeigt, was ich alles schaffen kann, ich hab unheimlich viel Kraft gewonnen und mein Selbstwertgefühl ist ein ganz Neues geworden. Ich finde, diese Chance sollte jeder wahrnehmen, der es nur irgendwie fertigbringt, dem Behandler ein bisschen Vertrauen vorzuschießen (das ja bei den meisten von uns in der Vergangenheit gründlich missbraucht wurde). Es lohnt sich wirklich, und dieses Forum beweist es, dass Konfrontation und Vertrauen und das Verinnerlichen guter Erfahrungen der erfolgreichste Weg aus der Angst sind.

Liebe Grüße
perdita

www.zahnarzt-angst-hilfe.de

Bitte achtet darauf, dass ihr keine Namen von Behandlern nennt. Näheres hierzu findet Ihr hier unter Punkt 2.11


"Ohne Angst kann es keinen Mut geben" Christopher Paolini "Eragon"
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Backy

unregistriert

6

Sonntag, 10. Juni 2007, 17:07

Andersrum gehts auch

ich hatte z.B. nach meiner VN zwei Zähne mehr im Kiefer als vorher abgesprochen, da mein Doc sich eine weitere Möglichkeit des Zahnersatzes offen lassen wollte! Also es kann auch andersrum gehen............... :D
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Timidus

unregistriert

7

Sonntag, 10. Juni 2007, 18:58

Hallo Xabbu,

Du wirst eines feststellen: wenn Du hier schreibst und anfängst zu planen was man tuen könnte, dann wird es immer leichter auch zu handeln. Das WIE wird wichtiger als die Frage ob man sich überhaupt trauen soll.

Ich find es klasse, dass Du etwas machen willst, und es ist völlig normal, dass Du nicht weißt wie Du anfangen sollst.

Hau-Drauf-Methode oder Einzel-Termine? Hm wahrscheinlich ist das auch gar keine entweder-oder Frage. Auch mit einer einzigen Vollnarkose ist nicht alles getan und es gibt sicher auch einiges aus medizinischer Sicht zu sagen.

Auf jeden Fall willkommen, und viel Mut für den weiten Weg!

Grüssle
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ManGo

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8

Sonntag, 10. Juni 2007, 19:03

ich hab selber mal das Thema VN ja oder nein aufgemacht, bin aber zu blöd, den Link zu setzen, Für den LInk bitte HIERklicken!
da gibt es wirklich sehr verschiedene Meinungen. Ich hab im Lauf der Diskussion mal gewackelt, aber mich dann doch dafür entschieden, und fand das total gut.

Aber klär im Falle, ob die KK die Kosten übernimmt, auch das wird sehr unterschiedlich gehandhabt, und das kostet...


[Link eingefügt von perdita] :D

http://www.zahnarzt-angst-hilfe.de


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"Alles ist schwierig bevor es leicht wird."
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xabbu

unregistriert

9

Sonntag, 10. Juni 2007, 19:46

erstmal ein DICKES DANKESCHÖN an alle, das hier so schnell reagiert wird.

Und eine Entschuldigung meinerseits, das ich das mit dem "gemäß Nutzungsbedingungen des Forums - bitte keine Transparenz, wo man in Behandlung gewesen ist." falsch gemacht habe.

Da ich bis auf die Front keinen Ersatz einsetzten lasse (Brücken und Stiftung gehen sowieso nicht wegen der schlechten Materialgrundlage) kann es mir kaum passieren, das ich mehr Zähne habe als vorher und da ich jeden Stressmacher raushaben will der geht würde es mich auch nicht stören, wenn n paar zu viel weg sind.

Ich habe gelesen, das die Genesung bei einer OP sehr lange dauern kann, da ich aber über ein SEHR gutes Immunsystem verfüge (Seit 10 Jahren nicht mehr krank gewesen), hoffe ich dass das gut geht. Deswegen kann ich mit meinen Stumpen auch gut essen und habe keine Heiß Kalt schmerzen (das kommt wohl eher davon das alle Zähne mehr oder weniger tot sind). Ich habe hier von anderen gelesen, deren Essverhalten drastisch unter den Zahnschmerzen gelitten hat. Ich habe nur hin und wieder unglaubliche Entzündungsschmerzen: Die muss ich hier wohl nicht erklären.

Auch wenn die KK die Kosten nicht übernimmt, wäre das nicht schlimm. Es gibt nichts besseres um Geld auszugeben als für die Gesundheit von sich selber und seiner Familie und Freunde.

Ich wars nur leid, meinen Bekannten und Freunden zu erklären, warum ich lieber höllische schmerzen in kauf nehme, anstatt zum Zahnarzt zu gehen. Doch wenn ich hier sage ich hab ein Problem damit gibt es wirkliche ehrlich gemeinte Anworten und das alleine zeigt einem das man weiterkommen kann.

Ich glaube ich werde die VN versuchen (werde mich aber noch schlauer machen) um die Ruinen loszuwerden und werd die kleineren Sachen in Sitzungen machen um meine Angst auch zu bekämpfen. Wie einige hier, frage auch ich mich wovor ich eigentlich Angst habe, wo ich keine probleme hatte schon ab meinen 8 Lebensjahr mir selber Spritzen zu geben. Doch ich hoffe diese Antwort dann zu finden.

Erstmal werde ich Kontakt zu einem Zahnarzt aufnehmen (nich einer wie mein erster der immer nur meinte: "Wenn du den Mund nicht aufmachst benutzte ich die Maulsperre!" und es dann auch getan hat)

Ich glaube ich suche hier Bestätigung das ich ein Problem habe und ich nicht alleine damit stehe. Das es nicht Kindereien meines Hirnes sind die meinen Kreislauf abstürzen lassen nur wenn ich diesen Zahnartztpraxisgeruch in die Nase kriegen. Ich will mein Problem entmystifizieren und es ein für alle mal in den Griff kriegen. Ich will jeder Behandlungsangst den hier :P zeigen können.
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ManGo

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Geschlecht: Männlich

Wohnort: im richtigen Bayern

10

Sonntag, 10. Juni 2007, 19:50

Zitat

Original von xabbu

Ich glaube ich suche hier Bestätigung das ich ein Problem habe und ich nicht alleine damit stehe. Das es nicht Kindereien meines Hirnes sind die meinen Kreislauf abstürzen lassen nur wenn ich diesen Zahnartztpraxisgeruch in die Nase kriegen. Ich will mein Problem entmystifizieren und es ein für alle mal in den Griff kriegen. Ich will jeder Behandlungsangst den hier :P zeigen können.



...ich glaube, das kriegen wir gemeinsam hin... :] :] :]

und Danke @ perdita

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Alexandra

unregistriert

11

Sonntag, 10. Juni 2007, 20:35

Du wirst es auch schaffen!
Wo ich hierher gekommen bin dachte ich auch das geht ja alles agr nicht und dann schafft man das eine und dann das andere und dann ist man ganz stolz auf sich!!Was meinst was das für ein Gefühl ist wenn du es geschafft hast zum Za zu gehen, ist auch egal wie du das schaffst wichtig ist nur das du es packst! Un das wirst du,wir sind ja hier!!




Lg Alexandra
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perdita

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12

Sonntag, 10. Juni 2007, 21:28

Wenn ich lese, welcher Spezies dein erster Zahnarzt angehörte ("Wenn du den Mund nicht aufmachst benutzte ich die Maulsperre!" und es dann auch getan hat) - wird mir klar, warum du hier gelandet bist. So entstehen Phobien schon im Kindesalter, die haben gar nicht gewusst, was sie uns angetan haben, aber das entschuldigt in meinen Augen nichts.


Zitat

Wie einige hier, frage auch ich mich wovor ich eigentlich Angst habe, wo ich keine probleme hatte schon ab meinen 8 Lebensjahr mir selber Spritzen zu geben. Doch ich hoffe diese Antwort dann zu finden.


Wenn du dir seit deinem 8 Lebensjahr selbst Spritzen gibst, dann weißt du schon seit langem, dass eine Spritze nichts Schlimmes ist, einfach, weil es für dich auch alltäglich ist. Jetzt gilt es genauso, die Erfahrung zu machen, dass eine Zahnbehandlung nichts Schlimmes ist (nicht mehr, denn die Ärzte unserer Kindheit sind ausgestorben, oder zumindest beinahe - Ausnahmen bestätigen die Regel). Auch Zahnarztbesuche können zu so etwas Alltäglichem werden, wenn man nur oft genug hingeht, so lange bis man es sich selbst bewiesen hat und endlich dran glauben kann, dass die Realität nicht im Entferntesten mit unseren Horrorvorstellungen zu tun hat.
Das meine ich damit, wenn ich schreibe, wie wichtig ich das bewusste Erleben finde.

Ich denke aber auch, dass es funktionieren kann, wenn du das gröbste in Narkose machen lässt, um dann die "kleineren Sachen" nach und nach in Einzelterminen "abzuarbeiten". Wie immer du dich entscheidest, ich würde dir nach wie vor raten, nach den großen Aufräumarbeiten dann viele kleine Einzeltermine für Füllungen, Präparation und Zahnersatz zu machen, mit nicht allzugroßen Abständen. Sind die Abstände zwischen den Terminen zu groß, hat die Angst bessere Chancen, wieder zuzuschlagen.
Ich drück dir jedenfalls bombenfest die Daumen!
Halt uns auf dem Laufenden.

Liebe Grüße
perdita

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MachmirMut

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13

Sonntag, 10. Juni 2007, 23:03

Ich finde du bist eine sehr entschlossene Person die genau weiß was sie machen möchte..und das finde ich toll..
Deine Überlegung die Behandlung teilweise in kleinen Schritten und auch in einer Op zu machen hört sich schon mach viel gedanklichem Auseinandersetzen an.

Ich habe meine Zahnbehanldung auch so aufgeteiel/teilen lassen (müssen)..erst die einzelenen kleinerern Dinge die mein ZA in der Praxis machen konnte und dann die Op.

HAst du denn schon einen Za ins Auge gefasst?
und wieder liegt ein langer anstrengender Weg vo rmir... :thumbdown:
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