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miss-panic

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1

Mittwoch, 21. Februar 2007, 20:11

Weiss schon nicht mehr wie ich meine Angst ausdrücken soll

Ich grüße Euch

und versuche mir meine Angst aus der Seele zu schreiben, glaube jedoch nicht, dass es mir gelingt. Fakt ist, dass ich morgen zum Zahnarzt muss, ich hatte heute schon beim Notdienst angerufen in aller Verzweiflung, sie wollten mich nicht, haben mich auf morgen vertröstet, da Angstpatienten mehr Zeitaufwand bräuchten. Zumindest wissen sie, dass es diese Patienten gibt. Ich habe jetzt Schmerzen, die waren die letzten Tage nicht so schlimm, habe da akut einen ganz lockeren Zahn, ich glaube, wenn ich ein paar mal drehen würde, könnte ich ihn rausnehmen, letzte Nacht habe ich es ein wenig versucht. Es ist ein unterer Eckzahn, an dem auch noch eine Klammer für einen kleinen anderen Zahn halten muss. Wahrscheinlich hat ihn das so mitgenommen auf die Jahre. Mir ist elend schlecht, ich kann an nichts anderes mehr denken, fühle mich fremd, ausgeschlossen, komplett neben den Schuhen, obwohl ich sonst in anderen Dingen sehr stark bin, hier schaffe ich es einfach nicht. Nebst der Zahnarztangst habe ich noch eine Angst vor Antibiotika, aber das hängt mit der Zahnarztphobie zusammen. Es ist ein Teufelskreis, in dem ich schon seit Jahren lebe.
Nun ist es wieder akut, immer habe ich mich weggeschlichen, gebetet, gehofft, der oder der Zahn möge sich noch ein wenig gedulden, bis ich ruhiger, gefasster wäre. Nichts da. Nun ist sie wieder da, und ich weiss nicht, ist mir so elend vor Angst oder tut sich noch anderes in meinem Körper. Ich friere, habe Kopfschmerzen, kann nicht schlafen, - bin aber auch total verspannt.

Aber ich muss wohl versuchen zu erklären, warum solche Angst. Es begann vor ca 25 Jahren. Zuvor hatte ich nie Angst, bin auch regelmässig zum Zahnarzt gegangen, es waren nie so grosse Sachen. Bis zu einem Tag, als mein Zahnarzt meinte, ein Backenzahn müsse gebohrt und gefüllt werden und er würde mir dazu eine Betäubungsspritze setzen. Ich habe mir nichts dabei gedacht, doch kaum hatte er gespritzt, war das Zeug in meiner Schleimhaut, konnte ich nicht mehr atmen, überhaupt nicht mehr, und mein Kreislauf brach komplett zusammen. Ich weiss nur noch, dass ich nicht atmen konnte, dass mir unglaublich übel wurde und dass mir kalt wurde. Dann war ich weg. Irgendwie hat man mir wohl was gespritzt, damit ich wieder zu mir käme und der Zahnarzt meinte im Nachhinein, das wäre eine alllergische Reaktion auf die Lokalanästhesie gewesen, ein anaphylaktischer Schock. Nichts Krankenhaus oder Aufklärung, sie liessen mich im Wartezimmer sitzen, riefen meinen damaligen Mann an, der mich abholte. Und mit diesem Tag begann meine Angst-Odyssee. Gut, waren meine Zähne damals noch in Ordnung und ich schob es weg, aber vor einigen Jahren begannen die Zähne im Oberkiefer zu faulen, sie wurden brüchig, locker und machten unglaubliche Schmerzen. Ich kann fast nicht erzählen, was ich durchmachte, die Angst tauchte wieder auf. "Ich kann doch nicht zum Zahnarzt gehen, denn der wird spritzen und dann sterbe ich im Zahnarztstuhl" und dergleichen Gedanken gingen mir durch den Kopf. Ich schob und schob und litt, zog mich zurück, nahm irgendwie nicht mehr am Leben teil. Scham ob dieser Angst, die so gar nicht zu mir passte, Scham ob meiner immer schlechteren Zähne. Keine Lust mehr auszugehen, noch zu sonst etwas. Ich wurde von der Angst beherrscht. Irgendwann war es dann so schlimm, dass ich zu irgendeinem Zahnarzt ging. Viel kann ich dazu nicht sagen, ich erinnere mich kaum mehr an diese Besuche. Ich habe versucht zu erzählen, dass meine Angst eine ganz andere sei, als die meisten hätten. Es ist nicht unbedingt die Angst vor Schmerzen, die ist eher normal, es ist diese Angst vor der Lokalanästhesie.
Er hat dann irgendwas "Leichtes" gespritzt, meinte, die Mittel seien heute besser und hat mir einen Backenzahn und die vorderen Zähne gezogen. Dann wurde ein Provisorium mit Klammern gemacht, dass sich um die verbliebenen Zähne legte. Wie ich die Behandlung überstand, ich weiss es nicht mehr genau. Die Angst zuvor war so gross gewesen, dass sie alles beherrschte. Ich habe diese Narkose überlebt und eine Weile mit dieser Klammer gelebt. Nach zwei Jahren wurden zwei weitere Zähne schlecht, einer lockerte sich, der ander bröselte vor sich hin. Die Monate , die Wochen gingen mit diesem Zustand ins Land. Ich bekam über dem lockeren Zahn einen Abszess, den ich mir Nachts mit einer abgekochten Nadel angestochen habe, der Eiter floss ab. Der Zahn wackelte. Als nichts mehr ging und ich nur noch zitternd durch meine Wohnung kroch, bin ich an einem Samstag zu einem Notdienst gegangen. "Der Zahn muss raus", hiess es, "warten Sie, ich gebe Ihnen eine Spritze " . Da setzte es bei mir aus. Ich habe ihn gefragt, ob er schon mal einen Zahn ohne Betäubung gezogen hätte. Er schaute mich an, als sei ich irre, vielleicht dachte er sowieso , ich sei irre. Nein, hätte er nicht. Dann habe ich ihn gefragt, wieviele Umdrehungen dieser Zahn noch bräuchte, bis er ihn ohne Bet. raus hätte. Ein Schulterzucken und Zweifel seinerseits. Er könne es ja versuchen,l meinte er, legte vorsichtshalber eine aufgezogene Spritze auf das Tablett. Ich klemmte mich in den Stuhl, schaute ihn noch mal an und sagte, nun wäre ich soweit. Er setzt die Zange an, drehte dreimal und raus war das Ding. Es war nur ein kurzer Schmerz. Er hat mich nicht verstanden, war ganz konsterniert. Er kannte nur Patienten, die unbedingt eine Spritze wollten.
Wenn jemand mitgelesen haben sollte, kann er sich vorstellen, dass da soviele Zähne gar nicht mehr waren. Und ein paar Monate später meldeten sich auch die letzten im Oberkiefer. Die Angst war wieder gross. Wochen, in denen ich kaum gegessen habe, noch geschlafen, alles drehte sich um Angst und Zähne, Schmerzen und Scham.
Ich ging nachts durch die Straßen, schaute mir verschiedenen Zahnarztpraxen von draussen an, überlegte, hatte Angst, war nur noch ein Bündel aus Hilflosigkeit und habe mich zwischenzeitlich gehasst. Als ich innerlich einfach fertig war, stand ich morgens um viertel vor acht bei einem Zahnarzt in der Praxis und bekam gerade noch raus, dass man mir bitte helfen müsse. Man nahm mich dran. Dieser Zahnarzt hat mir dann oben die restlichen Zähne gezogen, nach einigem Überlegen. Er wollte es zuerst nicht, hatte Angst, dass ich ihm da zusammenbreche oder hysterisch würde. Hat dann ein Mittel gesucht, von dem er mir erst nur ganz wenig spritzte, gewartet haben wir, ob was passiert, es passierte nichts, ausser dass mein Herz raste als müsse alles Blut aus mir raus. Da hätte was passieren können. Aber als ich nach 20 Minuten merkte, dass nix passiert wurde ich ruhiger und er hat 5 Zähne gezogen, zwei Backenzähne auch, die mehrere Wurzeln hatte, da hat er dann herumgehakelt. Es ging soweit, ich wusste zwischenzeitlich nicht, warum ich so zitterte, aber konnte ruhig an mir arbeiten. Am nächsten Tag bekam ich ein Provisorium für den Oberkiefer, mit Zähnen vorne, aber ohne Backenzähne (dieses habe ich heute noch und klebe es immer mit Blendadent fest).
Der Oberkiefer heilte gut ab, ich ging auch brav hin, denn er hatte mir eine Zahnreinigung bei seiner Dentalhygienikerin verpasst, die ich selbst bezahlen musste von dem bisschen Geld, was mir nach der Scheidung blieb. Ich dachte, nun kommt alles gut, ich warte noch bis alles abgeheilt ist und dann bekomme ich oben ein feines Gebiss, damit ich mal wieder richtig essen konnte. Hatte mir auch fest vorgenommen, nun die unteren Zähne alle fertig machen zu lassen. Nach 6 Wochen Termin. Ich ging so froher Erwartung hin, freute mich aufs Gebiss, und da sagte mir der Zahnarzt, - nein, er würde da jetzt kein Gebiss machen oben, besser wäre es, die Zähne unten auch noch rauszunehmen, bis auf zwei oder drei, die dann unten das Gebiss halten sollten. Aber er würde das mit der Angst nicht mitmachen wollen, das wäre zu zeitaufwendig, ich bekäme eine schöne Vollnarkose mit einem Anästhesisten und würde mit wunderbaren Zähnen aufwachen. Da bin ich aufgestanden, habe nichts mehr gesagt und bin gegangen. Das war zuviel für mich.

Die Zeit ging ins Land, und im Sommer 2004 lockerte sich ein unterer Zahn. Ich liess ihn eine Weile locker, wieder bis nichts mehr ging und ich mit meiner Angst nicht mehr schlafen konnte noch am Leben teilnahm. Wieder das Schleichen um Praxen. Ich suchte eine Zahnärztin aus in der Nähe meiner damaligen Wohnung. Habe kein Auto und musste schon immer überlegen, wie ich da hin käme, mit zitternden Beinen und den Verstand ausgesetzt vor Angst. Ich ging einfach in die Praxis, berichtete leise und beschämt von meiner Angst, erzählte das was ich immer erzählt hatte und kam in den Stuhl. Der muss raus (das wusste ich selbst) und sie gab mir wie sie sagte auch wieder ein leichtes Mittel - redete mit mir während die Narkose wirken sollte, ging nicht raus und liess mich allein. Lächelte mich an, es war ruhig in der Praxis und leise Musik. Sie war einfach gehalten die Praxis, das gefiel mir. War auch schon ein Kriterium bei mir geworden, die Gestaltung einer Praxis. Je protziger, je ungeduldiger der Arzt. Sie hat mir diesen Zahn gezogen und ich bekam am nächsten Tag einen kleinen Zahn mit einer Klammer, die sich um den Zahn schloss, der mir jetzt solche Angst bereitet und hinter den anderen Zähnen unten verlief und eine Klamer um einen anderen Zahn an der anderen Seite hatte. Auch dieser ist kaum noch da.

Es ist eine Odyssee und ich stecke wieder herinnen, winde mich, zittere, fröstele, schäme mich, könnte schreien vor lauter Angst, denn sie wird von mal zu mal schlimmer. Es ist mir, als sei das gar nicht ich, denn das was da in mir vorgeht ist so ganz anders, als ich sonst bin. Ich habe schon so viel geschafft, so viel Kraft bei anderen Dingen lassen müssen, habs geschafft und nun haut mich das gänzlich um. Wirft mich komplett zurück in die Angst. Alles ist wieder fremd, ich sperre mich ein, fühle mich hilflos und allein.
Und dieses lockere, fremde Ding im Mund, um das ich unter höllischen Schmerzen und mit zitternden Händen zweimal am Tag diese Klammer stecke, denn wenn die Klammer drum herum ist, wackelt er nicht ganz so. Habe ich die Klammer ab, sehe ich diesen langen, weit aus dem Zahnhals lugenden Zahn, gehe ich mit dem Finger oder der Zunge daran, tut es höllisch weh, so locker ist er und man kann ihn fast umbiegen.
Da ist wohl nicht mehr viel, was noch verwurzelt ist. Wie lange braucht der Zahnarzt diesmal, bis er ihn raus hat ? Ob man es bitte wieder ohne Betäubung machen kann ? Und dann ist daneben noch der alte Backenzahn, mit dem das ganze Diliemma vor 25 Jahren begann. Und wenn er dann rauskommen sollte der lockere Zahn, dann habe ich untern zwei ganz grosse Lücken. Da kann man keine Klammer mehr machen, da wollen die an all die Zähne ran.

Ich schaffe das alles nicht mehr !
Verzeiht mir dass ich soviel geschrieben habe, es hat mich kurz abgelenkt.

miss-panic
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Fueldi

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2

Mittwoch, 21. Februar 2007, 21:03

Hey,

erst mal Herzlich Willkommen hier. Und lass dich mal umarmen :knuddel: :knuddel: :knuddel:.

Ich verstehe dich soooooooo gut. Auch mir geht es ähnlich. Was kann ein Mensch alles ertragen? So viel Schmerzen um nur nicht zum ZA zu gehen.??
Ich bin auch noch nicht so weit, endlich durchzustarten, aber kurz davor. Denn, es geht nicht mehr so weiter. Ich habe in den letzten Monaten so viel abgenommen, weil ich nicht mehr richtig essen kann. Und dadurch auch kaum (Verdauung) sorry, aber ist wahr. Der Körper ist total verseucht durch die Bakterien, habe ständig Nacken- und Rückenprobleme. Es ist bis jetzt immer gutgegangen aber ich merke, dass es kurz vor der Explosion ist.

I
Ich wünsche dir viel Kraft bei der Suche eines supertollen ZA und auch das durchzustehen. Vielleicht liest du hier noch ein wenig und hier sind viele die dir zuhören........

Gruß Andrea
Indem wir vertrauen, lernen wir zu vertrauen!

FERTIG
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miss-panic

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3

Mittwoch, 21. Februar 2007, 21:15

Herzlichen Dank , liebe Fueldi...

Für Dein Wahrnehmen und Deine ehrlichen Worte, denn ich glaube auch, dass sich hier Menschen treffen, die nicht unbedingt etwas beschönigen müssen.
Ich weiss nicht wie ich es bis morgen aushalten soll, zumal das Ding nun auch noch schmerzt.
Du hast mich auf eine Idee gebracht, indem Du über die Bakterien und die Nacken- und Rückenschmerzen schriebst, denn mir geht es ähnlich, ausserdem habe ich glaube ich jetzt auch noch eine Blasenentzündung dazu bekommen, renne nur noch und es schmerzt auch wieder. Das wäre dann die dritte innerhalt eines Jahres, hatte ich früher noch nie. Und ich vertrage doch das Antibiotika nicht.....

Tut gut irgendwie nicht allein zu sein, bin ziemlich verzweifelt und hoffentlich schaffe ich den Weg dahin morgen auch....Irgendwo siegt immer der Wahnsinn, entweder zum Guten oder zum Rückzug.

Alles Liebe
miss-panic
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Muthase

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4

Mittwoch, 21. Februar 2007, 21:17

Du meine Güte,

so viel Angst auf einem Haufen. Gib mal ein bißchen davon her, ich nehms dir ab und umarme dich.

Schön, daß du hergefunden hast und ich meine, du hättest nicht alles so frei raus geschrieben, wenn du nicht wüßtest, daß wir hier alle liebe Angshasen sind, die eines vor allem haben: Verständnis.

Ich glaube, es wird immer ein klitzekleines bißchen besser, wenn man sich mit seiner Angst auseinandersetzt. Zumindest mir ging das damals so. Und noch viel wichtiger: du bist nicht allein!

Wovor du genau Angst hast ist dabei nebensächlich, wenigstens im Moment. Du bist den ersten Schritt in die richtige Richtung gegangen. :)

Schau doch mal nach einem ZA in deiner Nähe, der auf Angstpatienten spezialisiert ist - oder nimm jemanden mit zum Termin, der für dich artikulieren kann, was geht und was auf keinen Fall. Wär das nicht ne Möglichkeit?

Einen ganz lieben Gruß

Ulrike
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miss-panic

unregistriert

5

Mittwoch, 21. Februar 2007, 21:31

Danke auch Dir, Muthase

für Zuspruch und Verständnis.
Habe wirklich sehr viel geschrieben, stellte ich soeben fest, es ist als ob mit den Zähnen so alles aus mir heraus will. Doch die Angst hält alles fest, lässt unsere Schultern hochgezogen, wir merken es nicht, erst wenn es schmerzt. Dieses Frieren trotzt Heizofen, diese Gedanken, die ein ganzes Chaos-Orchester veranstalten.
Und vor allem diese vermaledeite Hilflosigkeit, dieses Ausgeliefertsein....dabei gibt es viel viel Schlimmeres als einen Zahnarztbesuch, aber irgendein Dämon hat da von mir Besitz ergriffen.

Ja, es tut gut, hier ein wenig zu lesen, auch wenn jeder mit sich selbst und alleine klar kommen muss, so weiss man aber, dass man diese furchtbaren Momente der Angst nicht als einzigste hat.

Wie sind eigentlich eure Angstsymptome ?

Herzlich
miss-panic
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Muthase

unregistriert

6

Mittwoch, 21. Februar 2007, 21:56

Zitat

Und vor allem diese vermaledeite Hilflosigkeit, dieses Ausgeliefertsein....dabei gibt es viel viel Schlimmeres als einen Zahnarztbesuch, aber irgendein Dämon hat da von mir Besitz ergriffen.


Hey, das ist ja gar nicht so. DU bist der Chef und DU bestimmst, was gemacht wird, und was nicht. Hilflos ist man nur im Kopf, weil man noch ein gutes Stück "Altlasten" verarbeiten muß - und dabei helfen dir sicherlich alle gerne hier.

Und zu meinen Angstsymptomen kann ich nur sagen: ich bin Meister der Verdrängung und Vermeidung. Und du siehst an meiner Anwesenheit heute abend in diesem Forum - mir ziehts auch die Schlinge zu. Vielleicht hilft es mir, wenn ich dir gute Tipps gebe um mich mit einem ZA-Besuch auseinanderzusetzen... oder es ist schon wieder ein Ablenkungsmanöver, ich weiß es nicht. Tatsache ist nur, daß mir ein Schneidezahn dermaßen wackelt, daß es eine Frage von Tagen ist, wann ich ohne dastehe und dann weiß ich auch nicht, was ich tue. Mein liebster ZA, dem ich auch meinen Namen verdanke sitzt leider in Hamburg und ist somit 700km von mir entfernt.

Neben Angst allgemein ist es wohl mittlerweile die Scham und auch die Kosten, die mich so handeln lassen. Aber auch ich denke, es wird noch eine Lösung geben. Das jedenfalls hält mich aufrecht. :knuddel:

Einen lieben Gruß

Ulrike
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miss-panic

unregistriert

7

Mittwoch, 21. Februar 2007, 22:11

Liebe Ulrike - Muthase

Genau so ist es bei mir. Ein ganz schrecklich wackelnder Zahn, den ich nur noch mit dieser Klammer für zwei Stunden etwas aufrecht halten kann, aber essen kann ich nichts, da obere Provisorium lässt sich auch nicht mehr so gut kleben und nebst dem Zahnziehen (denn das ist unabweichlich), kommen da sicher noch mehr schreckliche Sachen auf mich zu. Dann habe ich da untern zwei grosse Lücken, dahinter steht nur noch ein Trümmerbackenzahn und die paar Zähne die ich unten vorne noch habe, sind eigentlich auch nichts mehr wert, da ich sie kaum richtig putzen konnte, obwohl ich es immer vorsichtig versucht habe. Dann hat es hinten noch zwei Backenzähne, die sicher auch behandlungswürdig sind und vorne das Zahnfleisch was so gerötet und etwas dick ausschaut, obwohl das nicht schmerzt.
Mir tut alles weh vom anspannen, ich weiss es und kann doch nichts ändern. Habe nur Kopfkino und das mit Sicherheit kein schönes.

so lieb, dass Du einfach noch da bist/warst, ich bin nämlich die meiste Zeit ganz allein und komme normalerweise gut damit zurecht, aber diesmal hauts mich wieder aus den Schuhen.
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perdita

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8

Mittwoch, 21. Februar 2007, 22:23

Glaub mir, auch für dich wird sich eine Lösung finden, die allemal besser ist als die jetztige Situation. Vielleicht sind viele Zähne auf den ersten Blick nichts mehr wert, aber kämpfe um jeden, der sich noch erhalten lässt, je mehr Pfeiler du für den Ersatz hast, desto besser ist es. Man glaubt gar nicht, was die genialen Zahntechniker heutzutage noch so alles zaubern können. Auch wenn du einen weiten Weg vor dir hast, der sicher mitunter anstrengend sein wird, er wird nicht die ganze Zeit so schwer sein. Hast du mal Ria's Thread gelesen? Sie kam so ähnlich an wie du und ist inzwischen so gut wie fertig, und hat in den letzten Monaten nicht nur ein neues befreites Lächeln, sondern ein ganz neues Selbstwertgefühl bekommen.
Guck mal rein, hier ist der Link: Höllenangst vorm Zahnarzt, oder der Fluch der frühen Geburt… - ich glaube, da hast du für heute Nacht genug zu lesen! ;)

Ein ganz wichtiger Tipp ist, nicht die ganze Wegstrecke auf einmal zu überblicken, da verliert man schnell den Mut. Denk immer nur an den nächsten anstehenden Termin. Den gilt es zu schaffen, und erst wenn der hinter dir liegt, nimmst du dir den nächsten vor. Das klappt wunderbar, und das Schöne ist, ganz allmählich merkst du, wie es sich leichter läuft, wie die Angst nachlässt - vorausgesetzt, du hast den richtigen Doc gefunden. Aber das ist gar nicht mehr so schwer.
Ich wünsche dir so, dass du es schaffst, dass allein der Wunsch eigentich schon ausreichen müsste, dich auf den Weg zu bringen. :knuddel:

www.zahnarzt-angst-hilfe.de

Bitte achtet darauf, dass ihr keine Namen von Behandlern nennt. Näheres hierzu findet Ihr hier unter Punkt 2.11


"Ohne Angst kann es keinen Mut geben" Christopher Paolini "Eragon"
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~Nathalie~

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9

Mittwoch, 21. Februar 2007, 23:13

Zitat

Original von miss-panic
Liebe Ulrike - Muthase

Genau so ist es bei mir. Ein ganz schrecklich wackelnder Zahn, den ich nur noch mit dieser Klammer für zwei Stunden etwas aufrecht halten kann, aber essen kann ich nichts, da obere Provisorium lässt sich auch nicht mehr so gut kleben und nebst dem Zahnziehen (denn das ist unabweichlich), kommen da sicher noch mehr schreckliche Sachen auf mich zu. Dann habe ich da untern zwei grosse Lücken, dahinter steht nur noch ein Trümmerbackenzahn und die paar Zähne die ich unten vorne noch habe, sind eigentlich auch nichts mehr wert, da ich sie kaum richtig putzen konnte, obwohl ich es immer vorsichtig versucht habe. Dann hat es hinten noch zwei Backenzähne, die sicher auch behandlungswürdig sind und vorne das Zahnfleisch was so gerötet und etwas dick ausschaut, obwohl das nicht schmerzt.
Mir tut alles weh vom anspannen, ich weiss es und kann doch nichts ändern. Habe nur Kopfkino und das mit Sicherheit kein schönes.

so lieb, dass Du einfach noch da bist/warst, ich bin nämlich die meiste Zeit ganz allein und komme normalerweise gut damit zurecht, aber diesmal hauts mich wieder aus den Schuhen.


Ach wie gern würde ich dich jetzt drücken.Wenn ich mir so deine Geschichte durchlese frage ich mich vor was ich so eine Angst habe.
Ich hatte eigentlich (gott sei Dank) noch kein schlimmes Erlebnis beim Zahnrzt -im Gegenteil. Ich bin früher sogar gerne, naja, was heißt gerne, aber ohne Angst zum ZA gegangen. Ok, ich war noch klein aber ich war damals überhaupt noch nicht ängstlich.
Bin zwar jetzt auch erst 20, aber ich hab schon ne Angst wie ne Große 8). Ach mensch, wenn ich hier so lese und sehe, dass Menschen z.b. wie Du solch schlimme Dinge durchmachen mussten frage ich mich woher meine schlimme Angst kommt.
Vielleicht weil mein Vater Zahnarztangst hat? Meine Mutter hat so etwas aber nicht. Angst ist etwas ganz seltsames, und vorallem unnötiges :(.
Morgen früh um halb 11 hab ich einen Termin und ich frage mich wie ich diese Nacht schlafen soll.
Fühl dich auf jeden fall gedrückt. :knuddel:
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miss-panic

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10

Donnerstag, 22. Februar 2007, 00:16

Liebe Nathalie

Sicher wirst Du ein wenig schlafen können - ich habe mich nun hier die ganze Zeit aufgehalten, einen wunderschönen ergreifenden Bericht gelesen,der mich über zwei Stunden fesselte und sich für kurze Zeit mein Herzschlag beruhigte.
Wenn Eltern Angst haben, überträgt es sich auf die Kinder, auch wenn man noch so umsichtig damit umgeht. Aber noch bist Du jung, noch hast Du alle Chancen, dieser Angst frühzeitig entgegen zu treten und wenn es Dir hilft, schaue hin und wieder her.
Baue nicht zuviel auf an Angst, die Mauer wird schnell gross und nachher ist es ein Haus, in dem man eingesperrt ist. Rede über Deine Angst, dann wird es leichter.

Ich wünsch Dir viel Kraft für den morgigen Termin, es wird alles gut gehen.

miss-panic
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Bruce

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11

Donnerstag, 22. Februar 2007, 06:50

Hi miss-panic,

ich wünsche dir für heute,alles Gute :knuddel:

LG Ute
-----------------------------------------
leben und leben lassen
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perdita

Team Moderator

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Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Stuttgart

12

Donnerstag, 22. Februar 2007, 06:52

Ich auch!!!!
Und schiebe dir für alle Fälle eine große Portion Mutkekse aus dem Hause Perike rüber.
Die helfen, hundertprozentig!!! :knuddel:


www.zahnarzt-angst-hilfe.de

Bitte achtet darauf, dass ihr keine Namen von Behandlern nennt. Näheres hierzu findet Ihr hier unter Punkt 2.11


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Rike

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13

Donnerstag, 22. Februar 2007, 07:37

:knuddel: Moin... tja, die Zeit bis heute hast Du ja schon mal... und jetzt noch bis Nachmittag, ja? Ich kann Dir versprechen, sie wird rumgehen. Wenn man der Zeit zuschaut, ist sie ein Chamäleon. Von Schnecke bis Windhund ist da alles dabei... und meist ist sie das, was man gerade nur ungern möchte. Auf jeden Fall wünsche ich Dir heute eine Windhund-Zeit... weil ich nämlich gelernt habe, daß Angst viel Zeit braucht. Wenn man sie ihr nicht gibt... kommt sie wirktechnisch kaum nach. Und für alle Fälle...
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miss-panic

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14

Donnerstag, 22. Februar 2007, 10:41

Mensch....

hätte nicht gedacht, dass sich bei all meinem Geschreibsel gestern jemand die Zeit merkt, wann ich da hin muß. Nachdem ich gestern diesen langen Bericht gelesen hatte, war ich tatsächlich etwas ruhiger, im Bett kam die Angst dann zurück, ich habe versucht dagegen anzukämpfen, bin mit Kopfschmerzen und verkrampften Beinen aufgewacht. Sitze nun hier wie gelähmt bei einer Tasse Kaffee, essen kann ich nicht. Immer noch hin und her ob ich gehen soll oder, aber ich werde gehen,es ist unvermeidbar. Vielleicht kann ich auch mal mit der Zahnärztin sprechen., es soll eine liebe sein, hat mir die Sprechstundenhilfe gesagt. Alles dreht sich um Zähne und Angst und Scham. Kann da gar nicht so richtig sauber machen jetzt. Und wenn er dann raus sein sollte, wie auch immer, dann habe ich in der Front seitlich diesen hässlichen Lücken, denn da hält nirgendwo mehr eine Klammer. Diese Gedanken kommen nun auch noch dazu. Und ich bin starke Raucherin, ich hoffe man verdonnert mich nicht dazu, 2 Tage nicht zu rauchen, das halte ich nach dem Nervenstress der letzten Tage gar nicht aus. Es ist so still im Haus und meine vier Katzen merken schon, dass mit mir was anders ist als sonst. Migräne habe ich irgendwie und das Herzrasen beginnt auch schon wieder. Vielleicht gehe ich mal in die warme Badewanne......

Vielleicht, vielleicht, vielleicht.....Das Urteil wird schlimm werden, ich weiß es, viel schlimmer als ich mir selbst ausmalen kann. Vielleicht kann sie ihn auch ohne diese Betäubung ziehen, hab das ja schon mal ausgehalten. Wenn er schon so wackelig ist, was meint ihr ?

Und diese Mutkekse......ich bedanke mich ganz herzlich, obwohl ich doch erst so neu hier bin.....sie werden meine einzige Nahrung sein. Habe schon extrem abgenommen.
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Rike

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15

Donnerstag, 22. Februar 2007, 10:46

...die machen nicht dick, weil sie umgehend in Mut umgewandelt werden. Du schaffst es... und in den wenigsten Fällen ist eine ärztliche Diagnose so schlimm, wie von uns befürchtet. Aber selbst wenn... Du hast beschlossen, es zu ändern. Also... wird ab heute geplant, wie das geht. Du tust da was absolut Konstruktives, richtig Gutes... für Dich.

Komm, nimm noch einen Keks...
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Sinmara

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16

Donnerstag, 22. Februar 2007, 10:49

Aloha,
ich wollte mal meine Daumen mit ins Spiel bringen.
Die schauen gerade so aus:

Ich weiss, ich hab nun gut reden...aber...versuche, das Kopfkino mal für ne Weile auszuschalten. Vielleicht ist es nicht the-worst-case sondern the-nicht-so-ganz-worst-case?
Immerhin bist du heute abend schlauer, du weisst dann ganz genau, woran du bist. DAS hat mir unglaublich viel Last von den Schultern genommen, ich war ja schon bei Gebiss im Wasserglas.
Ich drück dir alle Daumen (s.o.) und vll. magst du etwas Mutkuchen? Mit Zitrone 8) Immer nur Kekse ist ja nix.

Ganz lieben Gruss,
Ina
*die den Windhunden mal das Karnickel vor die Nasen setzt*
Komödie ist gleich Tragödie plus Zeit.
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Mögen alle meine Fehler sich auf ihre Plätze begeben und möglichst wenig Lärm dabei machen.
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miss-panic

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17

Donnerstag, 22. Februar 2007, 10:54

Danke Danke......
für Alles.....

Wisst ihr, eigentlich wäre es mir egal, ein komplettes Gebiss zu haben, aber ich weiss auch, dass die unten nicht gut sitzen, ich glaube ich habe mehr Angst vor dem ganzen Gefummel, wenn etwas erhalten werden soll, als vor der Extraktion - was rede ich - ich habe einfach totale Panik jetzt
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Rike

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18

Donnerstag, 22. Februar 2007, 10:57

:knuddel: ... mal Dir nicht so viel aus. Es wird anders sein. für mich hat sich das vorher angefühlt wie... der Gang zum Schaffott oder sowas. Tatsächlich war ich bei einem freundlichen ZA... das Gefummel erstaunlich aushaltbar und nichts, gar nichts... so wie ich befürchtet hatte. Du musst in Dir drin... ein Stück weggehen. Einen Schritt weg von der Panik. Das geht... :]
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miss-panic

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19

Donnerstag, 22. Februar 2007, 11:00

Ich habe einfach Angst, dass mich diese Lokalanästhesie wieder umhaut, denn ich bin ja vorher schon derart fertig, dass mein Kreislauf im Stuhl gleich Null ist und wenn dann das Zeug in meinen Körper läuft, kann ich wieder nicht atmen und dann rast das Herz bis zum geht nicht mehr und dann kann man unten wieder nicht schlucken, weil alles wie gelähmt ist, so kann ich mich zumindest erinnern. Bis jetzt hat dieser Zahn nur geschmerzt, wenn ich die Klammer abnahm oder wenn das obere Gebiss anstiess, aber jetzt beim Kaffee trinken tut das Heiss höllisch weh. Mein Gott, wäre dieses Ding nur endlich raus, habe letzt Nacht schon selber versucht, aber wir haben wohl nicht den richtigen "Dreh".....

Ich kann nicht hingehen, aber ich muss.....so kämpft alles in mir.

Entschuldigt bitte
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Sinmara

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20

Donnerstag, 22. Februar 2007, 11:01

Was mir grad so einfällt...
Es muss doch einen Weg geben, jemanden zu betäuben, wenn der die konventionelle Spritze nicht verträgt, oder? Und das wird nicht die Holzhammermethode sein? Vll. kann da einer der ZÄ was zu sagen?
Und hey...
ich hab schon ne Menge machen lassen seit letztem Juni (und manches war echt NICHT schön)...aber schöner als ne Extraktion wars allemal. Die E. hat nur einen Vorteil: sie geht fix.
Und ich ärgere mich heute noch über einen 7er, den ich habe ziehen lassen, weil der damalige ZA meinte, an seiner Stelle könne der Weisheitszahn in die Lücke wachsen.
Tja, der Weisheitszahn ist nu auch weg und ich hab ne Lücke, die ich in der jetzigen Situation null gebrauchen kann. Ein toter 7er wäre hier allemal besser gewesen als keiner X(

Ich weiss, unsere Zahnsituation ist net vergleichbar, aber jeder eigene Zahn ist Gold wert. Achwas, mehr als das.
Komödie ist gleich Tragödie plus Zeit.
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