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Steffi-Angsthase

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Wohnort: Bayern

1

Mittwoch, 1. November 2006, 16:41

Wie lange habt Ihr gebraucht, um die Angst zu "beherrschen"

Umfrage

Wie lange habt Ihr gebraucht, die Angst zu "beherrschen"?

25%

Nach dem 1. Termin war es schon besser (13)

26%

zwischen 2. bis 5. Termin wurde es besser (14)

17%

zwischen dem 6. und 10. Termin wurde es besser (9)

42%

Ich habe immer noch Angst und schon viele Termine hinter mir (22)

11%

ganz Anders... (6)

Insgesamt 53 Stimmen
Hallo Zusammen,

ich hoffe, das klappt mit meiner Umfrage - wenn nicht, dann bitte einfach löschen...

Mich würde interessieren, wie lange Ihr gebraucht habt, bis die Angst auf dem Zahnarztstuhl für Euch "beherrschbar" war?

Danke - bin schon gespannt was dabei rauskommt 8)

Liebe Grüße
Steffi
Viele Grüße
Steffi-Angsthase

OP mit Extraktion von 5 Zähnen und 3 WSR und Austauschen der Füllungen geschafft (zwei VN-Sitzungen + drei "normale" Sitzungen)
ich glaub aus der "Kür" (Kronen und Brücken) wird allerdings nix mehr ;(
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Mona_85

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Wohnort: Rheinland-Pfalz

2

Mittwoch, 1. November 2006, 17:12

Mmh... ich habe hier gar nichts angeklickt... konnte mich irgendwie nicht so recht entscheiden.
Nach meinem ersten Termin war ich super froh, stolz und erleichtert, dass ich es überhaupt geschafft habe. Ich habe bis jetzt auch alle Termine wahr genommen (ich glaube es waren bisher 12). Ich habe keine Panickattacken davor, also wenn ich abends einen Termin hab, kann ich trotzdem den ganzen Tag über konzentriert arbeiten ohne an den Termin zu denken. Aber wenn ich dann auf dem Stuhl liege, wird mir schon öfters ziemlich schlecht und schwindelig und ich habe das Gefühl dass ich mich übergeben muss. Meine ZÄ weiß das aber. Ich rede mir dann immer ein: "Ich schaff das, ich schaff das,...", aber manchmal (kam bis jetzt 2 mal vor) muss ich die Hand heben und einfach unterbrechen. Meine ZÄ ist da zum Glück total verständnisvoll und hört dann einfach auf, redet mit mir und macht erst dann weiter wenn ich ihr das OK gebe.
Ich habe keine Angst vor Schmerzen, wie so viele. Ich würde von mir selber sagen, dass ich nicht schmerzempfindlich bin. Bei mir ist es einfach der Gedanke, dass sie da jetzt einen Zahn komplett aufgebohrt hat und mit irgendwelchen langen Nadeln in die Wurzelkanäle reingeht, das macht mich so fertig und ich finde das so ekelhaft, dass mir davon schlecht wird. Das ist aber nicht nur beim ZA so. Auch wenn ich zu einem anderen Arzt gehe und der mir Blut abnimmt. Es ist nicht die Angst vor Schmerzen, es ist einfach nur, weil ich weiß was da grad gemacht wird und ich das total ekelhaft finde. Ich selbst könnte niemals Ärztin werden! :(
Ich glaube das wird sich bei mir nie ändern, aber die Hauptsache ist doch, dass ich es geschafft habe, wieder zum ZA zu gehen. Ich habe das einfach akzeptiert, dass ich auf manche Sachen sehr empfindlich reagiere.
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ischae

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3

Donnerstag, 2. November 2006, 07:30

DAs kann ich Dir genau sagen, wenn ich in 1 Std. noch genauso ruhig wie jetzt bin und zur Praxis fahre, im Behandlungszimmer sitze und immer noch kein Grummeln im Bauch habe, auch nicht wenn ich die zurechtgelegten Behandlungsinstrumente sehe.
Also schaue wir mal.

LG
Inge
Schenk der Welt ein Lächeln und Du bekommst 1000 zurück

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ischae« (2. November 2006, 07:30)

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Charlie

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Wohnort: Nordrhein-Westfalen

4

Donnerstag, 2. November 2006, 08:22

Hallo,
bei mir ist es eher so, wenn ich einen Lauf von einigen Terminen hintereinander habe ist es ab dem 2. Termin völlig ok ! Ist dann hingegen eine längere Pause von ein paar Wochen mache ich mich vor dem ersten Termin wieder ziemlich verrückt... so ganz läßt es einen wohl nicht los ?!
Vielleicht irgendwann mal...... :rolleyes:
Schenkt Dir das Leben eine Zitrone, mache Limonade daraus :]:]
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karen66

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Wohnort: Niedersachsen

5

Donnerstag, 2. November 2006, 09:42

Tja....genau kann ich das nicht sagen...aber nach den ersten Terminen wurde es immer besser.....es ist mir ja nie etwas schlimmes passiert....keine Schmerzen...eigentlich nur Positive Dinge, die passiert sind....

Klar...einiges war auch nicht so unangenehm....aber ich habe festgestellt, daß die größte Hürde bei mir wirklich die Scharm war....die mich manchmal so ganz heimlich und still immer mal wieder überkommt.....

Naja.....und als ich fertig war, mit der Behandlung, habe ich ja ganz kühn mein " Betroffene" in "ehemalige Betroffene" verwandelt. Gefühlsmäßig war mir so danach.....

Aber ich denke, die Angst ist wirklich weg...was geblieben ist, ist wohl hier und da leichte bis mittelschwere Aufregung, bzw. Nervosität.....die normale Routine kommt ja erst jetzt......wo es sich wirklich zeigt, wie sich mein Gemütszustand entwickelt....Aber ich bin da ganz zuversichtlich....

Ich bin fest entschlossen, es nie wieder soweit kommen zu lassen und das Schludern gar nicht erst anzufangen.....


LG Karen


ähm....Perdita....bist Du da????? 8o (...Diesmal hat "es" Spider mal kurz übernommen... :D)
schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. (ausser Bügelwäsche)

(Morgenstern)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »karen66« (2. November 2006, 09:43)

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Ela49

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Wohnort: Hamburg

6

Donnerstag, 2. November 2006, 10:27

Hallo Steffi,

im vergangenen Jahr hatte ich einen Marathon, waren so um die 30 Termine. Und es hat wirklich ALLE gebraucht, bis meine Angst weg war - soo viele stehen in deiner Umfrage aber nicht zur Auswahl :rolleyes:

Also: 10 Monate und 30 Termine

Jetzt ist aber auch egal, wie lang die Pause zwischen Terminen ist. Gut, es wird nie ein Hobby von mir werden, aber Magengrummeln etc. ist nie wieder gekommen. Dass ich jetzt in der Lage bin, völlig entspannt im Wartezimmer eine Zeitschrift zu lesen UND den Inhalt aufzunehmen und ebenfalls nicht mehr ständig zum Angst-Pullern auf Klo rennen muss (hatte ich früher sogar während der Behandlung 8o), hätte ich früher nie geglaubt.

LG Ela
Alles ist gut geworden :D
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jop

unregistriert

7

Donnerstag, 2. November 2006, 10:52

Ich hab hier schon mal was drüber geschrieben...(natürlich nur, wenn's jemanden interessiert....).
LG
jop
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chris

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Wohnort: Baden-Württemberg

8

Donnerstag, 2. November 2006, 13:34

Hallo STeffi,

mir geht es wie Charlie.

Wenn ich mehrere Termine hintereinander habe (war jetzt im Oktober 4 mal dort), dann gehe ich ab dem 2. Termin völlig entspannt und angstfrei hin.

Sind aber längere Pausen da gewesen (war im Sommer 2 Monate nicht dort - urlaubsbedingt), dann ist der erste Termin doch wieder von Angst begleitet...

Aber im Großen und Ganzen würd ich mal sagen, hab ich meine Angst im Griff. Ich kenne meinen ZA inzwischen gut und er mich auch, ich glaube allein schon deshalb kann ich entspannter dort hin gehen.

lieben Gruß
chris
nächste Termine:
19.01.12: PZR
13.10.11: Kontrolle
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Frustrierter

unregistriert

9

Donnerstag, 2. November 2006, 17:15

RE: Wie lange habt Ihr gebraucht, um die Angst zu "beherrschen"

Leider ist keine Option dabei, die ich wählen würde.
?(
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RonjaRäubertochter

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10

Donnerstag, 2. November 2006, 18:29

@Frustrierter: welche wäre denn das? :rolleyes:
Das Leben ist wie ne Schachtel Pralinen, von allem etwas, drei Viertel mag man nicht...und man weiß nie, wo der Schnaps drin ist.
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Frustrierter

unregistriert

11

Donnerstag, 2. November 2006, 20:18

Die Frage lautet: Wie lange habt Ihr gebraucht, um die Angst zu "beherrschen"?

Weitere mögliche Optionen:
o Ich arbeite noch dran
o Ich habe es aufgegeben
o Ich will meine Ängste nicht beherrschen
.....
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Steffi-Angsthase

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Wohnort: Bayern

12

Donnerstag, 2. November 2006, 20:48

Hey - danke für Eure Antworten - finde das total interessant - denn der "Trend" geht eigentlich dahin, wo ich mich auch sehe:

Der erste Termin ist der allerschlimmste, dann wird es nach und nach besser (wobei es bei mir noch nicht ganz gut ist mit der Angst - aber zumindest kann ich die Praxis betreten, ohne Atemnot zu bekommen) und wenn dann längere Pause ist, dann gehts wieder von vorne los :rolleyes:
Viele Grüße
Steffi-Angsthase

OP mit Extraktion von 5 Zähnen und 3 WSR und Austauschen der Füllungen geschafft (zwei VN-Sitzungen + drei "normale" Sitzungen)
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perdita

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13

Donnerstag, 2. November 2006, 23:27

Nach dem ersten Termin war es schon besser.
Ich hatte gleich zu Anfang die volle Dröhnung: Entzündeter Weisheitszahn, wo die Spritze nicht richtig wirkte, und ich nahezu die Elvis-Brücke auf dem Stuhl hingelegt habe. Ich hatte allerdings so eine liebe und verständnisvolle Zahnärztin (nach jeder Menge traumatischer Erfahrungen und 6 oder 7jähriger daraus resultierender Vermeidungsstrategie), dass ich anschließend top-motiviert war und genau wusste: so heftig wird es nie wieder, und wenn du das geschafft hast, packst du alles andere auch. Und so war es dann auch. Nur, bis die Angst wirklich richtig weg war, das hat noch eine Weile gedauert. Aber auch das ist zu schaffen. :]

www.zahnarzt-angst-hilfe.de

Bitte achtet darauf, dass ihr keine Namen von Behandlern nennt. Näheres hierzu findet Ihr hier unter Punkt 2.11


"Ohne Angst kann es keinen Mut geben" Christopher Paolini "Eragon"
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karen66

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14

Donnerstag, 2. November 2006, 23:43

@spider......das ist lieb.....

es war nur die Macht der Gewohneit...... 8)


das ist völlig okay so- sehr gern geschehen!!! :knuddel:
schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. (ausser Bügelwäsche)

(Morgenstern)
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spider

Moderator

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15

Samstag, 4. November 2006, 00:48

Zitat

Zitat von Frustrierter:
Die Frage lautet: Wie lange habt Ihr gebraucht, um die Angst zu "beherrschen"?

Weitere mögliche Optionen:
o Ich arbeite noch dran
o Ich habe es aufgegeben
o Ich will meine Ängste nicht beherrschen
?


Hallo Frustrierter,

wie Du möglicherweise schon öfter hier mitbekommen hast: ...Punkt 2 und (...vor allem...) 3 Deiner "Auswahl" sind HIER im Forum nicht das Thema!!!

Mit Punkt 1 bist Du hier allerdings herzlich willkommen! :]
Spider

Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung, dass etwas anderes
wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
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ischae

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Wohnort: Niedersachsen

16

Samstag, 4. November 2006, 10:51

Nun kann ich eine klare Aussage machen:
Ich habe vom ersten Termin Juli 2004 bis zum Februar 2005 (unmittelbar nach der Implantatsetzung) gebraucht um meine Angst zu überwinden. Sorry die gesamten Termine hab ich nicht gezähl, es waren zu viele.
Am letzten Donnerstag bin ich in die PRaxis trotz umfangreicher und auch unangenehmer Arbeiten die zu machen waren ohne jegliches Kopfkino und Angstzustände und das blieb während der gesamten Behandlungsdauer so.

Für mich selber eigentlich unfassbar.
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Steffi-Angsthase

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17

Samstag, 4. November 2006, 19:33

Hey Ischae,

das hört sich doch toll an, wenn Du nun bei der Fortsetzung so gut klar kommst! *respekt*

Liebe Grüße und alles Gute
Steffi
Viele Grüße
Steffi-Angsthase

OP mit Extraktion von 5 Zähnen und 3 WSR und Austauschen der Füllungen geschafft (zwei VN-Sitzungen + drei "normale" Sitzungen)
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