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Kaarsten

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1

Montag, 27. Juni 2011, 08:15

Zahnarztangst überwiegend in niedrigen sozialen Schichten und mit geringem Einkommen?

Bin gerade über einen heftigen Artikel in XXX gestolpert. Er trägt den Titel "...". Verkürzt gesagt sollen Studien belegen, dass die Angst vorm Zahnarzt eine Frage des sozialen Status ist. Reiche Menschen haben keine Angst vorm Zahnarzt. Arme Menschen haben Angst vorm Zahnarzt.

Könnte Ihr das bestätigen?

Link entfernt von jop. Ggf. bitte per PN erfragen!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »jop« (27. Juni 2011, 09:21)

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runaway

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2

Montag, 27. Juni 2011, 12:38

Das wäre vielleicht eine Umfrage hier wert. Ich weiß nur leider nicht wie man sowas einrichtet.

Kannst du mir die Daten zu dem Artikel nochmal per PN schicken?
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lili85

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3

Montag, 27. Juni 2011, 15:00

Also wenn man hört, was die ZÄ sagen, die mit Angstpatienten arbeiten, dann sagen diese : "Angst vor dem Zahnarzt/Zahnbehandlung geht durch alle Schichten." Es gibt wohl Menschen die eher ihre Angst outen. Ach ich weiß auch net :) Ehrlich gesagt wäre mir das eh egal. Egal wie viel Geld der Mensch hat oder welcher Schicht er angehört, wo ich die Einteilung eh schon sch... finde. Mensch bleibt Mensch und die Angst ist doch bei vielen ähnlich.

LG

lili
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Maunzi

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4

Freitag, 1. Juli 2011, 10:48

Also ich bin selbst Studentin und habe auch schon bei vielen Akademikern von einer ausgeprägten Zahnarztangst gehört... Die These, dass Zahnarztangst abhängig von der sozialen Ausgangssituation ist, ist meiner Ansicht nach absoluter Unfug. *beob*
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Schildkröte

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5

Freitag, 1. Juli 2011, 11:44

Hat Angst etwas mit niedrigen sozialen Schichten zu tun? Angst ist ein Gefühl und fragt meiner Meinung nach nicht nach dem sozialen Status. Viel mehr glaube ich, dass bei Menschen mit keinem oder niedrigem Einkommen die Angst vor den Kosten vordergründig sein könnte, sicher auch ist, und um das nicht jedem präsent zu machen, wird die Angst vor Behandlung vielleicht auch vorgeschoben, was dann wieder auch Scham bedeutet.
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Dina

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6

Samstag, 2. Juli 2011, 01:02

Moin,

Zitat

Verkürzt gesagt sollen Studien belegen, dass die Angst vorm Zahnarzt eine Frage des sozialen Status ist.


Ich glaube das ist der Falsche Ansatz, bzw. die Sache ist verdreht. Das kann ja nicht der Auslöser oder Grund für die ZA-Angst sein!

ABER: Ich habe auch schon sehr häufig gelesen (und das soll auch durch Studien belegt sein), dass ZA-Angst häufiger bei Menschen mit einem geringen Einkommen und/auch einem geringeren Bildungsniveau auftritt. Wohl bemerkt häufiger! Das hat wohl auch damit zu tun, dass der Umgang mit dem Körper ganz imm Allg. Prophylaxe, gesunde Ernährunge,..... und wohl in der nennen wir es mal "Unterschicht" eher ein bisschen vernachlässigt wird - ist nicht meine These. Und natürlich auch mit dem Finanziellen.

Aber bitte hey, mal nicht alle über einen Kamm scheren. Häufiger oder überwiegend heißt ja noch nicht alle und es heißt noch lange nicht, dass es die Ursache ist!!!!

Grundsätzlich sind wohl auch mehr Frauen als Mnner betroffen. Und, treiben sich hier ja trotzdem auch Männer rum ;-)
Geschafft nach 14 Jahren ZA Abstinenz!!

Jetzt weiß ichs, bohren muss echt nicht weh tun!!! :froehlich:
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lili85

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7

Samstag, 2. Juli 2011, 21:43

Frauen Outen sich wohl eher was die Angst angeht als Männer. Ich habe ne Dr. Arbeit gelesen und das steht sowas ähnliches drin wie die o.g. Überschrift sagt. Wer das mal gerne haben will, kann ich gerne per PN schicken. Da gehts in der Arbeit um Zahnarztangst.

LG

lili
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Wussie

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8

Montag, 4. Juli 2011, 00:00

Zumindest die Angst vor hohen Kosten ist für reiche Leute kein Problem...
8. Mai.2010: Anmeldung im Forum,
dann Attest für VN geholt
24. Juni: Anruf bei ZA
8. Juli: Erster Termin: Röntgen, Prophylaxeberatung
20. Juli: Besprechung / Planung der Behandlung
13. August: Op unter VN
24. August: Nachkontrolle
5. April: PZR + Nachkontrolle
September/Oktober: Setzen der Implantate.
Februar 2012: Einsetzen der Kronen
Maerz 2012: Kontrolltermin
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Chrissi27

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9

Mittwoch, 20. Juli 2011, 16:27

Ich glaube, was die Angst vorm ZA angeht, gibt es echt gar keine Unterschiede - da hat jeder gleich viel oder gleich wenig Angst, unabhängig vom Einkommen etc. Hier im Forum haben wir doch 1000 Beispiele von Leuten, die erfolgreich sind, gut verdienen etc. - und trotzdem tierische Angst haben.

Was ich mich aber manchmal frage - und ich finde, bei dem Thema bewegt man sich eh auf dünnem Eis, deshalb hoffe ich auch, da niemandem zu nahe zu treten - ist, warum scheinbar Leute aus sozial niedrigeren Schichten eher von ganz schlechten Zähnen bzw. Verlust von Zähnen betroffen sind.

Das klingt jetzt voll blöd formuliert und trifft auch keinesfalls pauschal auf alle Leute zu!, aber ich kenne relativ viele Leute aus, wie man es so doof ausdrückt, "der Unterschicht" und da sind echt einige bei, die schon richtig viele Zahnlücken haben - auch fehlende Frontzähne - oder insg. ziemlich katastrophale Zähne. Die sind teilweise noch sehr jung und haben schon ganz viele Zähne verloren, verstecken das aber teilweise auch gar nicht, sondern es scheint sie nicht großartig zu kümmern (wirkt zumindest so).

Mir ist schon sehr klar, dass das auch ne Kostenfrage ist, aber meines Wissens nach wird die Grundversorgung von der KK bezahlt (Wenn man unterhalb eines bestimmten Einkommens liegt, kann man doch auch komplett von Zuzahlungen befreit sein, oder?). Auch wenn das nicht die optische Top-Lösung ist, finde ich das Ergebnis der Krankenkassen-Lösung auf jeden Fall akzeptabel und allemal besser als Zahnlücken usw.

Ich frage mich dazu, ob man sich, wenn es einem gerade (finanziell usw.) eh nicht so gut geht, auch generell mehr gehen lässt und sich auch bei den Zähnen denkt "Ar***lecken, ist doch eh alles egal" ... ? Vielleicht trägt das dazu bei.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass Leute, die in ner höheren Position sind, mehr verdienen etc., von kleinauf stärker eingebunden sind und mehr dem Zwang unterliegen, zum ZA zu gehen - trotz riesiger Angst.
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lili85

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10

Mittwoch, 20. Juli 2011, 22:24

Na ich denk mir, dass wenn Leute schon lange arbeitslos, krank ect. irgendwann resignieren und das mehr oder weniger hinnehmen. Sie würden bestimmt was ändern wollen, kommen aber aus dieser Resignation oft nicht alleine heraus und ich habe schon oft erlebt, dass man auf Leute "schimpft" deren leben nicht so toll läuft, aber auf die Idee zu kommen ihnen zu helfen, kommen recht wenig. Es ist ja auch einfacher zu "Schimpfen" Traurig aber wahr. In schwierigen Lebenssituation, hat man wohl auch nicht die Kraft sich auch noch um die Zähne zu kümmern, obwohl man das gerne möchte und dann bleibt natürlich die Angst und die Kostenfrage. Alles irgendwie ein Teufelskreis.

Nachdenkliche Grüße

lili
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muss-sein

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11

Donnerstag, 21. Juli 2011, 08:58

Schwierige Lebenssituationen sind ja aber auch kein Phänomen der "Unterschicht". Wenn man da mal an Stress, Burnout und Depressionen denkt, das trifft ja alle Schichten und führt alles dazu, dass die Kraft einfach nicht reicht, sich um alles zu kümmern.
Allerdings spielt natürlich auch die Ernährung eine wichtige Rolle bei der Zahngesundheit. Und die Ernährung steht schon auch im Zusammenhang mit der Bildung :-/ Sind aber alles gewagte Thesen, finde ich. Angst an sich, denke ich, macht aber vor niemandem Halt.
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lili85

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12

Donnerstag, 21. Juli 2011, 19:19

Angst an sich, denke ich, macht aber vor niemandem Halt.
Da hast du absolut Recht. Das mit den gewagten Thesen auch :redchops: Vor irgenwas hat doch jeder Angst, also ist keiner furchlos. Das kann doch einerseits beruhigend sein.

LG

lili
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shangrilar

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13

Dienstag, 2. August 2011, 08:31

ich glaube auch das angst jeder hat. nur denke ich das es auch nen finaziellen aspekt hat. wenn ich die kohle hätte würd ich zum doc sagen " leg mich in vollnarkose mach ,was du tun mußt, weck mich wenn es vorbei ist" was sich nicht jeder erlauben kann.

aber eventuell ist es ein eistellungsproblem, das vielen leuten das doch egal ist oder ein bildungsproblem, weil durch das kkdeutsch zu forsten doch nich so leicht ist
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Wohnort: Ruhrgebiet

14

Dienstag, 2. August 2011, 08:52

ich glaube ganz einfach, das die Leute aus "gehobenen" Schichten sich keine Blöße geben und ihre ZA-Angst zugeben würden.
Das "gehört" sich halt einfach nicht, man kann es sich nicht leisten mit schlechten Zähnen rumzulaufen oder meint es zumindest.

die Kosten die sich beim ZA ergeben, davor haben bestimmt mehr Menschen Angst in niedrigen sozialen Schichten. Das glaube ich bestimmt.

aber die reine Angst vor dem ZA? Ich glaube die ist in allen Schichten gleich vertreten.

LG
Sabine
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Gudi

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15

Dienstag, 2. August 2011, 18:08

Also meine Chefin kann viele Nächte vor nem ZA-Besuch nicht schlafen. Sie hat
auch Angst vor ner PZR.
Angst hat doch nichts mit Einkommen zu tun. Klar, Leute, die es sich leisten können,
"gönnen" sich dann ihre Behandlungen entsprechend.
Grüssle v. Gudi

18.03.2010 - abtrennen von 2 Brückengliedern und EX eines Backenzahnes darunter
09.09.2010 - Knochenaufbau (Sinuslift) und setzen v. 2 Implantaten beim KC
28.01.2011 - Freilegung der Implantate
29.03.2011 - neue Beisserchen sind drin - jetzt brauch ich ne Pause, bevor es weiter geht

07.10.2011 - neue BZ-Krone ist drin
13.02.2012 - endlich ist der WHZ raus
:anbet:
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poppea

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Wohnort: Schleswig-Holstein in der Schönsten Stadt der Welt

16

Mittwoch, 3. August 2011, 11:34

Wenn die Angst was mit dem Einkommen zu tun hätte, dann dürften bei uns nicht so viele Touristen mit edel Klamotten aber dafür mit schlechten Zähnen herum laufen.
Ich denke das hat nichts mit den Finanzen zu tun. Angst ist Angst die macht sich nicht am Geldbeutel fest.
Wir haben gelernt wie Vögel zu fliegen und wie Fische zu schwimmen, aber wir haben verlernt wie Menschen zu leben.
Martin Luther King
:frosch:
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undjetzt?

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Wohnort: Mindelheim

17

Donnerstag, 11. August 2011, 20:11

ich verdien jetzt zwar nicht wirklich viel und zähle mich eher zur mittelschicht, aber zumindest hab ich ein abgeschlossenes studium und darf mich somit akademiker schimpfen... *g*
das bringt mir halt überhaupt nix, wenn ich auf dem stuhl sitze ^^
könnte mir allerdings vorstellen, dass leute, hm, wie drück ich das aus, ohne jemanden zu beleidigen?, also rtl2-klientel, bzw die, die in den sendungen auftauchen...,generell eher weniger auf gesundheit, gesunde ernährung etc. achten und daher mehr probleme haben und je größer die probleme, desto größer auch die angst.
ich mein, wenn man einmal im jahr hingeht und nie auch nur irgendwas gemacht werden muss (wie bei meinem partner z.b.), wovor soll man dann auch angst haben...
ach ja: gebildetere menschen zeigen die angst nicht so und überwinden sich halt dann mal, weil ihr kopf sich doch mal durchsetzt gegen den bauch - oder suchen sich eher hilfe (zumindest die, die es sich leisten können). weil unter akademikern gehört es sich nicht ängste zu haben...
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Sternchen23

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18

Freitag, 12. August 2011, 13:14

Ob Reich oder Arm es gibt Menschen die sind so und so ich finde es gibt in beiden Teilen Angst Patienten.
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Zahnsteiner

unregistriert

19

Samstag, 13. August 2011, 16:15

Ich selbst kenne keine armen Menschen,denn Jeder für mich lebende Mensch ist gleich!Diesen Finanzstatus sollte man auf sich selbst reduzieren inform von "kann ich oder will ich?"

Ich kenne sehr viele "reiche" Menschen deren Gebiss einem erbauten 1851er Schloss ähnelt und ich kenne andere die sich trotz mindersozialen Umständen besser am Leben beteiligen als eben das Gegenüber.Es sollte nicht an den Umständen ermessen werden,wer nun gut/besser behandelt werden sollte.Dieses "Querschnittsdenken" sollte m.M.n verboten werden!
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