Das mit Bohren ohne Spritze hatte ich mich selber damit gemeint.

Jeder muss selbstverständlich für sich selber entscheiden, ob mit oder ohne Betäubung und gegenfalls nachspritzen lassen, wenn die Schmerzen beim Bohren grösser werden. Für mich ist dies nur eine Zeitersparnis, denn eine Spritze muss erstmal mit Betäubungsmitteln aufgezogen werden,
in den Mundraum eingespritzt werden und eine Weile wirken lassen, bevor dann gebohrt werden kann. Ohne Spritze ist der Bohrvorgang für mich viel schneller (nur wenige Minuten) beendet. Erst die "Heule" (Bohrer) angeschmissen, ein Loch gebohrt (ziept nur etwas bei mir) , Füllung rein und das war es dann.
zahnziehen? gut, sorry, viell. bissel heftige beispiele, die hält keiner
ohne dope aus, und falls doch, wird man sicher ohnmächtig.
Einen Zahn hatte ich mir tatsächlich in jungen Lebensjahren mit einer Kombizange gezogen, als nachts keine Tabletten mehr vorhanden waren und die Zahnschmerzen schon heftig wurden.
Leider hatte ich danach Nachblutungen, die dann immer stärker wurden. Ich hatte bis dahin nie für möglich gehalten, dass man aus so einer kleinen Zahnwunde so viel Blut verlieren kann.
Ohnmächtig bin ich dann aber tatsächlich geworden, aber erst als ich auf dem Behandlungsstuhl des Zahnarzt-Wochenendnotdienstes sass. Nach ein paar heftigen Schlägen ins Gesicht vom Zahnarzt wurde ich wieder wach, die restlichen Zahnstücke aus der Wunde entfernt und vernäht. Seitdem habe ich zu mir gesagt, schlimmer als meine eigenhändige Zahnentfernung kann ein Zahnarztbesuch auch nicht werden.
oder meinst du situationen, die nicht in den zahnmedizinischen bereich fallen?
Da fällt mir zum Beispiel ein, dass z.B. Unfallverletzte im Strassenverkehr, eine Weile starke Schmerzen aushalten müssen, bis der Notarzt eintritt.
ne geburt? das bleibt dir ja erspart

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Welch ein Glück!!!
Was ich bis jetzt zum Thema Geburt gehört, gelesen oder gesehen habe, ist für mich als Mann so grauenvoll, das dagegen noch so jeder schlimme Zahnarztbesuch wie eine Kinderverstaltung ist. Komischerweise habe ich bis jetzt im Gegensatz zur weit verbreiteten Zahnarztphobie noch nie etwas von einer Geburtsphobie gelesen, gehört oder gelesen. Denn ein
Zahnarztbesuch ist, schätze ich mal, auch viele Behandlungen ohne Betäubung viel weniger schmerzhafter als eine Geburt, denn Schmerzensschreie hatte ich bis jetzt beim Zahnarzt noch nie gehört. Auch die Verletzungen dürften erheblich geringer und die Überlebenschancen deutlich höher beim Zahnarzt sein, als beim Geburtsvorgang. Ich habe erst wieder vor ein paar Monaten einen schrecklichen Fall gehört, wo eine Frau bei der Geburt, durch Verblutung gestorben ist.
Zum Thema Schamgefühl, habe ich auch noch eine Frage, warum haben viele Menschen große Probleme ihren Mundraum beim Zahnarzt zu zeigen? Ich persönlich, habe damit keinerlei Probleme , aber zum Beispiel bei einer Untersuchung im intimen sexuellen Bereich ist die Scham doch bestimmt erheblich größer, als im Mundraum.
daher nehme ich den medizinischen fortschritt "spritze" gern in anspruch
und bin froh, nicht im mittelalter leben zu müssen.
Ich hätte auch wieder Angst vorm Zahnarzt, wenn ich wie im Mittelalter wegen Zahnschmerzen zum Schmied müsste.
Für mich ist ein Gang zum Zahnarzt in der heutigen Zeit viel weniger stressiger, als Einkaufen am Wochenenden oder zum Arbeitsamt.