wobei eben selbst bei minimaler selbstreflexion mir klar ist, dass ich grad einfach mit keinem zufrieden bin - der der direkt immer für alles geld will, unterstelle ich dann geldmacherei, der der mir ungefragt alles kostenlos macht, unterstelle ich schlechte beratung und vielleicht auch noch weniger qualitative arbeit, macht er zu viel gedöns, dann macht mich das noch verrückter, überfährt er mich irgendwie, bin ich nachher auch irgendwie sauer...
Dann ist dein Problem vielleicht weniger die Angst als vielmehr das Vertrauen?
Hm, da könnte eine Verhaltenstherapie vielleicht schon eher was bringen.
Ich halte es mit neuen Ärzten, die ich ausprobiere so, dass ich ihnen versuche, eine gute Chance zu geben, nach dem Motto: Unschuldig bis zum Beweis des Gegenteils.
Ich geh also immer erst mal vom Positivsten aus. Ich glaub nämlich, es gibt da so was wie eine Selbsterfüllende Prophezeihung, was wir erwarten, kriegen wir dann evtl. auch. Oder reden uns zumindest ein, dass es so ist.
Fakt ist, dass viele sinnvolle Behandlungen von der Kasse nicht übernommen werden, was noch lange nicht heißt, dass ein ZA dich ausnimmt, wenn er sie dir ans Herz legt. Diese Sparte ist mir noch wesentlich lieber, als die, die nicht beraten sondern alles kostenlos und dafür stümperhaft machen - das hatte ich auch einige Jahre lang.
Schauen wir doch mal, ob sich noch jemand mit Therapieerfahrung meldet.