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zahnlosinseattle

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Wohnort: Nordrhein-Westfalen

21

Montag, 1. Dezember 2008, 08:07

Ich habe schiss vor Bohrwasser. Bin fast ständig am ertrinken und setze mich darum nur unter extremer Angst in den Sessel.

Insgesamt ist es aber schon unglaublich wenn man das so liest. Zahnärzte sollten doch besonders sensibel und besser psychologisch geschult sein. Entweder ist der ZA gut und die Assistentin Horror oder umgekehrt.

Den Standardspruch "selber schuld wenn sie so lange warten" haben wir sicher alle schon mal gehört-. Sehr sehr traurig.

Ich bereite mich nun wieder auf meinen nächsten Termin vor.

Schmerzfreie Grüße aus Köln
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Kleeene

unregistriert

22

Montag, 1. Dezember 2008, 08:17

Zitat

Den Standardspruch "selber schuld wenn sie so lange warten"


...früher gabs den sicher häufiger - das kann ich mir schon vorstellen. Aber - ganz kurz MEINE Erfahrungen zu diesem speziellen Thema; ich war in den letzten Jahren bei circa 10 ZÄ - und nicht jeder von denen wusste, dass ich Angst hab. Und ich habe nicht einmal von einem ZA irgendetwas negatives in die Richtung gehört. :anbet: :anbet: Und ich hatte auch nur nette Helferinnen.

....zum Thema Psychologie im Studium haben wir hier irgendwo auch noch nen prima Fred , weiss grade net wo - kruschtl doch mal 8)
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Timpi

unregistriert

23

Dienstag, 20. Januar 2009, 01:01

Ich hab Angst weil mir mit 12 oder 13 mal ein Zahn unter voller Entzündung gezocken wurde : Ohne Penicilin Vorbehandlung. Die Schmerzen und der Schock waren so groß das ich nur noch geweint hatte. Würde mir sowas heute passieren läge 1 Tag später ein Schreiben meiner Anwälte bei der Ärztekammer.
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Irgendwer

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Wohnort: berlin

24

Mittwoch, 21. Januar 2009, 22:32

Als Kind war ich gern beim ZA, ich kann mich noch drann erinnern, Milchzahn ziehen mit solchen komischen "eisspray" oder was auch immer :tongue:.

Mit 12 war ich beim ZA, der Typ nannte sich so. Bei mir kam das Zahnfleisch durch die Zahnkrone, naja der das richtig aufgebohrt, was reingestopft, provosorisch zugemacht, und ich war am Ende, die ganze Nacht, vorm TV mit Eisbeutel, mit Tabletten, verheult ....nächsten Tag WE und ich konnt mein Mund nich mehr aufmachen, ein kleiner Schlüfter mehr war nich drinn ;(. Ich mit Mama zum BereitschaftsZA, der mir in Mund schauen wollen... reißt das auf und sagt, das muss sein, ich muss ja schauen. Der nun irgendwie versucht was zu machen. Naja nach 2 Tagen ging das mit den Mund langsam wieder. Ab dem Moment bin ich nur noch gegangen wenn Schmerzrn da waren.

Mit 17 kam der nächste Schock... Zahnschmerzen, der Zahn muss raus 8o. Naja Spritzen wirkten nicht, ich hab geheult, die haben mich zu dritt festhalten müssen und der Zahn ging nich raus... ;(. Ich war drauf und drann der ZÄ in die Finger zubeißen, die hat auch nich aufgehört und seitdem Zeitpunkt ist ganz ende im Gelände


aber nun, wage ich einen neuen anlauf, weil der Steinbruch...der schmerzt an allen ecken und kanten solangsam
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JudithS

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25

Dienstag, 10. Februar 2009, 12:01

Hallo!

Also ich habe auch Angst vor dem Zahnarzt weil ich, wollen wir mal sagen, sehr unangenehme Erfahrungen gemacht habe. Wobei die Schmerzen schlimm waren, aber die Reaktionen der Zahnärzte oder Innen alles noch viel schlimmer gemacht haben.

Jetzt habe ich ansich einen netten Zahnarzt, aber trau mich immer wieder nicht hin ;(

Und weil ich selbt von der Zahnarztangst betroffen bin und Psychologie studiere interessiere ich mich auch sehr für die Ursachen der Zahnbehandlungsangst. Denn wenn man die Ursachen kennt kann man auch die Prävention verbessern. Solche Online Portale finde ich ja schon mal ganz toll! :)

lg Judith

PS: Es wäre ganz toll wenn ihr auch an meiner Studie zum Thema Ursachen der Zahnbehandlungsangst teilnehmen würdet! Der Link ist unter Umfragen "Studie der Universiät Wien"
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SveaS.

unregistriert

26

Mittwoch, 20. Mai 2009, 14:33

Hey,

also ich hab immer die falschen Zahnärzte erwischt, naja um genau zu sein... 2 Zahnärzte und 3 termine ;) Kein Mut hatte ich denn... Aber nun habe ich einen Zahnarzt der fühlt sehr mit mir :)
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Sasso83

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27

Donnerstag, 18. Juni 2009, 16:31

Ich hatte noch nie perfekte Zähne, war glaub nie bei nem Kontrollbesuch und es hieß "alles ok" dabei habe ich immer gut geputzt, als Kind sogar Floirid Tablettchen genommen usw usw...

Naja... jedenfall habe ich ne allgm. Angststörung und bin abgesehen davon als Kind oft umgekippt, als ich älter wurde auch mal nach nem Impfen oder als ich ne Zerrung hatte im Als hats mich umgehaun. Und einmal als ich beim ZA war und er eingespritzt hat (ich war die letzte Patientin und die halbe Praxis war scho dunkel) haben mich der Arzt und die Helferin allein im Zimmer gelassen und mir wurde schwindelig, bin dann uffs Klo aber da bin ich dann gelegen und kaum noch hochgekommen... bin dann raus und hab der Helferin gesagt es ginge mir nicht gut, daraufhin meinte sie dass wir die Behandlung dann besser lassen, und ich bin allein heim... da war ich glaub noch nicht mal volljährig... im Nachhinein ist das doch unverantwortlich so jemanden gehen zu lassen?...

Meine mom hatte dazu auch immer große Angst vorm Zahnarzt...

Naja habe jedenfalls den ZA dann auch gewechselt, wollte da nimmer hin, hatte so Angst... Ne Freundin hat mich dann dazugebracht mit zu ihrer Ärztin zu kommen, ich war vier mal dort, vier Backenzähne bohren mit Spritze allem drum und dran :( um dann festzustellen dass die gute Dame ihre Arbeit nicht korrekt macht!!

So dann war ich wieder Jahrelang nicht... aber meine WHZ mussten raus, ich hatte aber so Panik und konnte net mal zum Gespräch gehen und hab dann aufgrund dessen ne Therapie angefangen... und dann auch die OP durchgezogen, eine Woche vor der OP hat jedoch mein damaliger Freund Schluss gemacht (der von meiner Angst wusste)... mir gings dementsprechend und ich war so am Ende... hat die OP zwar durchgezogen aber nach der VN gings mir nicht so gut - die Anestäsistin hat das wohl nicht so ganz ernst genommen, erst als ich dann wieder weg war und mein dad nen Brüller losgelassen hat hab ich dann 2 Mittel bekommen der mein Puls zum rasen gebracht hat und ne Infu...

Heilung war dann auch ganz toll nachdem sich eine Seite dann noch entzündet hatte ich hatte Schmerzen wie Sau...

So das war jetzt alles negativ :tongue: ... der Arzt von der OP war aber total lieb und nett!!!!!!!

Und jetzt hab ich über meine mom und das Forum eine super Ärztin gefunden, die soooooo eine Geduld mit mir hat!!!!! Die ganze Praxis ist wirklich einmalig!!! Und sie haben es nicht leicht mit mir, ich bin mir nicht sicher ob ich wirklich mal fergig werde mit der Behandlung und das alles schaffe durchzuziehen...aber ich weiß wenn nicht dort dann nirgens... die dürfen jetzt halt ausbaden was ich an schlechten Erfahrungen gesammelt habe...

Sorry für den langen Text kann mich immer so schlecht kurz fassen :rolleyes:

... Das ist meine Geschichte...
28.08.07 1. ZA-Termin
18.09. KC in BB
11.10. KC Plan B
22.11. Narkosearzt
27.11. OP GESCHAFFT

27.01.09 ZA
14. ZA Termin am 16.11. GESCHAFFT!!
Februar; Mai und September Kontrolle OK
Februar 2011 Kontrolle - brauch ne Krone
:(
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Seschat

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Wohnort: OWL

28

Mittwoch, 24. Juni 2009, 15:48

Nunja... bis zum 15. Lebensjahr hab ich mir nie vorstellen können, das ein Zahnarzt weh tun könnte. Mein Stamm-ZA war so super genial und einfühlsam.
Beim ZA-Wechsel hab ich dann erfahren wie heftig eine Zahnbehandlung schmerzen kann. Hab die ganze Praxis zusammen gebrüllt. Nach einer Weile Tortur bei dem ZA ging ich zum nächsten, der an dieser Behandlungsart nahtlos anknüpfte und mir ebenfalls unglaubliche Schmerzen zugefügt hat. Ich dachte bei der ZÄ davor, dass das nur eine Ausnahme war. NEIN, solche Zahnärzte gibts zu Hauf! Und leider steht denen nie auf der Stirn "Achtung, ich tue dir weh" ;)
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Celestina

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Wohnort: Bayern

29

Montag, 29. Juni 2009, 17:35

Als Kind fand ich Zahnarzt ganz toll. Ich war sogar stolz, wenn ich hindurfte. Dann aber kam ein Kieferorthopäde, der mir vier noch ziemlich festsitzende Milchzähne ohne Betäubung und ohne ein freundliches Wort gezogen hat. Natürlich habe ich geweint, ich war ja auch erst neun Jahre alt. Zwischendurch zischte meine Mutter, ich solle mich gefälligst zusammenreißen. Hinterher hat sie mich auf der Straße vor der Praxis geohrfeigt, weil ich mich so "angestellt" habe. Als Erwachsene habe ich mehrere Zahnärzte erlebt, die sich Mühe gegeben haben (manche auch nicht...), aber regelmäßig gehe ich erst seit knapp zwei Jahren wieder hin. Ich habe immer noch Atemnot und bin generell ziemlich dünnhäutig beim Zahnarzt. Ein unfreundliches Wort (oder ein schiefer Blick von der Assistentin) reicht aus, dass ich mit dem Gedanken spiele, nicht mehr hinzugehen. Ich gehe halt aus Trotz, weil mir mal jemand gesagt hat, ich würde das sowieso niemals auf die Reihe bringen. Toll finde ich Zahnarztbesuche aber zur Zeit nicht :tongue: (obwohl, da war dieser Kieferchirurg, den ich zu Anfang extrem unsympathisch fand und der sich als sehr angenehm entpuppte - manchen muss man wohl einfach eine zweite Chance geben....)

Celestina
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bandita

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30

Mittwoch, 29. Juli 2009, 10:23

Im Vorschulalter fand ich Zahnarzt überhaupt nicht schlimm... - der hat zwar ohne Betäubung an meinen Milchzähnen rumgebohrt, aber wehgetan hat da irgendwie nix ?( - für mich war das ein "netter alter Onkel", vor dem ich mich nicht fürchten muß :D

Dann bin ich erst mit 12 Jahren wieder zum ZA, weil ein Backenzahn wehtat. Bin frohen Mutes zu unserem "Dorf-Doc" (ein anderer Arzt als der erste) - hatte ja viele Jahre voher nur gute Erfahrungen gemacht. Tja, leider war die Erfahrung dann eine andere: Das Bohren tat saumäßig weh, ich wurde angeraunzt "halt gefälligst still, sonst wird's noch schlimmer". Trotzdem bohrte er mir versehentlich an der Zunge entlang (viel später habe ich übrigens erfahren, daß der Doc ein Alkoholproblem hatte und ich noch zu den Glücklichen gehörte, die er nicht mit zittrigen Händen behandelte).
Nachdem dieser Arzt verstorben war (totgesoffen?), mußte ich wegen eines abgebrochenen Zahnes zu einem anderem ZA im Nachbarort.

Der toppte den Verstorbenen noch an Grobheit. Nachdem ich mir zudem anhören mußte, ich solle nicht so rumheulen, sonst wäre ich ja wohl nur noch ein Fall für den Pferdeschlachter :rolleyesneu: , weigerte ich mich, je wieder einen Fuß in seine Praxis zu setzen.
Ergo wieder ein Arztwechsel. Diesmal gottseidank ein "modernerer" ZA, der endlich beim Bohren betäubte, ruhig und gelassen war. Er brachte meine Zähne in mehreren Sitzungen wieder auf die Reihe, konnte mir aber nie ganz die Angst nehmen.

Daher bin ich dann wieder etliche Jahre nicht zum ZA gegangen... - bis mir ein Schneidezahn abbrach, was so richtig bescheiden aussah. Gottseidank traf ich wieder auf einen einfühlsamen ZA, ließ aber wieder nur das Allernötigste machen.

So zog es sich - mit einigen umzugsbedingten Zahnarztwechseln bis vor fünf Jahren hin.
Seitdem habe ich den ZA nicht mehr gewechselt, bin auch einigermaßen konsequent am Ball geblieben, habe das erstemal im Leben ein gut gefülltes Bonusheft :D - war mit dem Thema "Angst" einigermaßen durch... - bis ich im letzten Jahr eine sehr schmerzhafte Wurzelbehandlung hatte. Die Betäubung schlug aufgrund der Entzündung nicht an allen Stellen der Wurzel an. ;( - Naja, ich hab's mit ein paar Tränchen überstanden, aber seitdem steckt die Angst wieder in mir drin und ich muß an mich halten, nicht wieder in die alte Schluderei/ Verdrängungstaktik abzugleiten.
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heldenlama

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Wohnort: Hamburg

31

Mittwoch, 29. Juli 2009, 13:38

ich hab ne allgemeine Panikstörung die Panik vorm Zahnarzt ist ein Zweig davon ... der kommt davon, dass ich von einem ZA ohne wirkende Betäubung behandlet wurde und als ich geweint und gejammert hab vor Schmerzen (war ne WB ohne wirkende Betäubung) hat der mich zusammengeschrieen, das sich mich zusammenreissen solle er könnte so nicht arbeiten und in meinem Alter (war schon 20 oder so) is das ein unding, dass man wegen so nem bissi rumflennt.... (er hat nicht begriffen dass es nicht wirkte und /oder es hat ihn nicht interessiert) ja er hat aus mir gemacht, was ich jetzt bin .... 8| X(
09.04.09 - Füllung (Nerv 1-6 angebohrt!)
13.04.09 - wieder auf + 1-7 gr. Füllung
18.05.09 - Arzt gewechselt
11.06.09 - Angstbesprechung!
15.06.09 - Röntgen und Bestandsuffnahme + AB für 1-6
22.06.09 - 1-6 auf + Nervtötendes Mittel rein
06.07.09 - Nerv von 1-6 gezogen (tat nicht weh)
20.07.09 -1-6 wieder auf + Ledermix
28.07.09 - 1-6 + 1-7 entzündet + neues AB
14.08.09 - Schmerzen 3-6 (füllung gebrochen) ;(
31.08.09 - Wurzelfüllung 1-6
21.09.09 - 1-7 Prov gegen Kunststoff getauscht
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Quersumme

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32

Mittwoch, 29. Juli 2009, 14:48

Ich bin als Kleinkind immer regelmäßig beim ZA gewesen. Bei mir musste aber immer gebohrt werden und davor habe ich von Mal zu Mal immer mehr Angst bekommen, dass ich dann irgendwann nicht mehr hingegangen bin. Das bohren zu DDR Zeiten war einfach schrecklich und ich hatte immer fürchterliche Schmerzen... nix da Betäubung, leider. ;(

Aber zum Glück ändern sich die Zeiten und endlich hab ichs angepackt! :rolleyes: Und vorm Bohren habe ich heute gar keine Angst mehr, denn wenn heute alles schön betäubt ist, ist das echt easy. So meine Erfahrung... :D
Mai 2009 - März 2010

* viele Termine nach 18 Jahren Zahnarztabstinenz
* 2 Brücken / 1 Implantat

Das Elend hat endlich ein Ende... :D
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bandita

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33

Mittwoch, 29. Juli 2009, 17:32

Das bohren zu DDR Zeiten war einfach schrecklich und ich hatte immer fürchterliche Schmerzen... nix da Betäubung, leider. ;(
...das war im Westen lange Zeit nicht anders. Ich glaube, meine erste Betäubung beim Bohren habe ich 1980 oder so bekommen. Davor gab's Purismus, Bohrschläuche sowie Zahnärzte aus der "guten alten Zeit" - so wie die beiden von mir erwähnten Horror-Docs - einer von denen hat meinem Bruder doch tatsächlich vor den Kopp geknallt, "daß ein DEUTSCHER Junge nicht heult" :rolleyesneu: X(
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ampat777

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34

Freitag, 31. Juli 2009, 19:40

Ich habe auch Angst weil ich als Kind schlechte Erfahrungen gemacht habe. Das bohren taut immer sehr weh und sogar mit Spritze. Deswegen graust mir extremst vor dem Bohrer und dem Gedanke, dass es weh tun könnte.

Die Angst ist nicht vergangen. Leider die Probleme bei den Behandlungen auch nicht, schaut mal meine Beiträge...

So in 10 Min muss ich etwas gegen die Schmerzen nehmen...
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Phini

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Wohnort: Bayern

35

Dienstag, 4. August 2009, 11:20

Ich suche vergeblich Hilfe

Ich habe solch grosse Angst weil ich vor 20Jahren ein Za hatte der der Meinung war mit Gewalt geht alles.ich muss vielleicht kurz ausholen ich bin seit meinen 8 Lebensjahr im Heim gross geworden und hatte es ab da an nicht leicht habe viel Gewalt zuhause erlebt usw.
Mit 13 hatte ich dann einen Za der total lieb war er war etwas älter und hat mir zusätzlich das gefühl zu der Behandlung gegeben zu ihm so ein Vertrauensverhältniss aufzubauen das ich gemerkt habe das der mir nicht weh tut,er ist leider verstorben.danach kam dann eben dieser schlimme ZA arzt wodurch diese Grosse Angst enstanden ist.
Ich bin kein Mensch der über seine Ängste nicht sprechen kann bei mir ist das Problem das ich kein habe der mit mir durch dieses problem geht,ich brauche jemand der mir zeigt das ich das schaffe was handfestest das schreiben im Net ist zwar nett aber hilft mir persöhnlich nicht.
Ich habe bei sämtlichen Psychologen angerufen die alle eine Wartezeit von min.6monaten,bei der Krankenkasse hat man mich ausgelacht und nur gesagt wer hätte denn keine Angst vorm za und ich sollte vieleicht eine selbsthilfegruppe günden.Ich hab nur gedacht danke für die Hilfe.
Dann habe eine Anzeige geschaltet im Net um vielleicht jemand zu finden mit dem gleichen Problem nichts.Ich glaube das ich die Kraft hätte das durchzustehen aber eben nicht allein,wo kann ich noch Hilfe finden,snief.
Lieben Gruss ;(
Nicole
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Amethyst

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36

Samstag, 15. August 2009, 10:38

Tja...
bei mir fings mit schlechten Erfahrungen in der Kindheit an.

So tolle Sprüche wie:"Stell dich nichtso an"..."das KANN gar nicht weh tun"...und so weiter.
Ich gehe trotz meiner Angst zum Zahndoc....erstaunlicherweise...wahrscheinlich,weil ich noch mehr Angst vor einem Gebiss habe.

Das Schlimmste aber ist....manchmal wirkt die Spritze nicht.
Jetzt vor kurzem musste die Behandlung abgebrochen werden,weil der Zahnnerv nicht zu betäuben war.

Ich weiß echt nicht,wie da wieder hin komme,ich weiß,ich muss hin.....

Weiß keinen Rat und bin fix und alle...

Liebe Grüße
Amethyst
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Brainbug

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37

Sonntag, 30. August 2009, 22:40

Es gibt wohl bei den meisten konkrete Auslöser. Bei mir war es folgendes: Ganz stolz ging ich mit etwa 12/13 Jahren das erste mal alleine zum Zahnarzt.
Ich hatte noch 4 Milchzähne, die zwar schon am wackeln waren, aber halt noch drin waren. Da hat er diese Milchzähne als Zahnruinen bezeichnet (deswegen ist das für mich heute noch ein absolutes Horrorwort...) und eine Zange genommen und sie einfach - ohne groß etwas zu erzählen - rausgebrochen. Ohne Betäubung, ohne Vorwarnung. PENG
Angst! Aber nun, wo ich bei einem Zahnarzt bin, wo ICH die Kontrolle habe, da wird diese Angst langsam weniger, auch wenn sie wohl nie ganz weg sein wird. Aber es wird langsam zu einer normalen Angst, zu einer "ok - ich habe Angst, aber es geht wieder vorbei" Angst, so wie andere halt Angst vor engen Fahrstühlen, großen Höhen haben - aber damit umgehen können. Wenn ich wieder ein normales Angstlevel habe, werde ich ihm einen Brief schreiben, damit er mal weiß, was er damit in meinem Leben angerichtet hat. Kein bitterböser Brief, kein dramatischer Brief, einfach einen Brief, damit ich mit diesem Kapitel abschliessen kann.
17.08.09 Erster Termin seit über einem Jahrzehnt :)
Erfahrungen seitdem gesammelt in: Zahnsteinentfernung, Bohren, WB, PZR, Zahnziehen, Paradontosebehandlung
und wie die Angst von mal zu mal weniger wird :)
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