Ich mache die Augen dann zu, wenn er die Betäubungsspritze zückt, damit ich die nicht sehen muss. Und zu bleiben sie auch eigentlich während der ganzen Behandlung, nur dass ich manchmal das rechte Auge - und nur das Auge - aufmache um ihm in die Augen zu sehen und sicher zu gehen, dass alles ok ist.
Das linke Auge bleibt zu! Ich versuche die Helferin - die sich auf der Seite aufhält - nämlich konsequent zu ignorieren, damit ich mir nicht den Kopf darüber zerbreche was sie wohl über meine Ruinen denkt.
Ansonsten verkrampfe ich meine Hände um meine Kette - oder besser gesagt das Anch, welches daran hängt - die ich schon fast mein ganzes Leben besitze und mir irgendwie Kraft gibt.
Passend dazu zähle ich in meinen Gedanken sämtlich Ägyptische Götter auf, die mir so spontan einfallen und bitte sie um Beistand...
Krank, ich weiß!