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Hab-so-große-Angst

unregistriert

1

Montag, 12. März 2007, 13:06

Wie erging es Euch nach dem 1. Termin?!

Mich würde mal interessieren, wie es Euch nach dem 1. Termin erging und wie ihr mit der Diagnose umgegangen seit.

Ich habe solche Angst, daß alles noch viel schlimmer bei mir ist, als ich vermute und ich mit dieser Diagnose nicht umgehen könnte ... :(

Ganz liebe Grüße und vielen lieben Dank für Eure Antworten!

:knuddel:


verschoben v. avivi
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Esperanza

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Wohnort: Baden-Württemberg

2

Montag, 12. März 2007, 13:36

Hallo Hab-so-große-Angst,

also, ich war etwas geschockt nach der Diagnose, aber dennoch erleichtert, weil ich nun wusste, was gemacht werden muss. Einiges war weit weniger schlimm, als mein berühmtes Kopfkino, -welches zur Zeit außer Betrieb ist!-, mir vorgegaukelt hatte. Ich hab mit meinem Vater darüber geredet und überhaupt mit anderen gequatscht, wodurch ich guter Dinge die nächsten Termine überstanden habe und morgen auch wieder brav hingeh. Im Endeffekt ist es davor die Hölle und hinterher fühlst du dich wie im Himmel--->befreit von deinen Schmerzen. Ist ein schönes Gefühl und erstrebenswert.

Liebe Grüße,
Monika
Man kann Dir alles rauben, nur deine Hoffnung nicht!!!

nächste PZR Januar ´10

Termine vom 26.02.07 bis 27.06.07 mit Pausen:
15x ZA
4x KC

FERTIG!! :anbet: :anbet:
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JeyBi

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Wohnort: Niedersachsen

3

Montag, 12. März 2007, 14:04

Bei mir war die Scham und die Angst vor der Behandlung am größten. Die Diagnose über meine Mundhöhlensituation selbst hat mich nicht weiter geschockt. Da bin und war ich ziemlich realistisch und von daher hat es mich auch nicht umgehauen. Im Gegenteil, ich war sogar sehr erstaunt, was bei mir noch alles zu retten war! Ich war einfach nur glücklich, daß ich den ersten Schritt mit dem Bewußtsein gewagt hatte, daß, wenn ich hingehe, ich das komplette Programm durchziehe.

Was beim ersten Termin auch klasse war: Mein Doc hörte mir zu, sah sich mein Gebiß an und behandelte mich mit Respekt, dafür bin ich ihm heute noch dankbar!!!
Liebe Grüße von Jey

Der Unterschied zwischen Traum und Wirklichkeit ist die Tat.
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chris

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Wohnort: Baden-Württemberg

4

Montag, 12. März 2007, 14:21

Ich war nach dem ersten Termin SEHR erleichtert!!
Ich hätte den ZA grad umarmen können - vor allem, weil er so vorsichtig war und so nett...

lg
chris
nächste Termine:
19.01.12: PZR
13.10.11: Kontrolle
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panikmaus

unregistriert

5

Freitag, 16. März 2007, 10:42

ich konnte mit der diagnose des 1. termins überhaupt net umgehen und kann es immer ncoh net, so das ich am 20. zu einem anderen arzt gehen werde, der hoffentlich was anderes sagt... der arzt wo ich war war weder vorsichtig noch ist er auf mcih eingegangen, er sagte immer eigenverschulden und es wäre besser so für sie... das ich da nie wieder hingehe ist keine frage in dem fall...
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Charlie

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Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Nordrhein-Westfalen

6

Freitag, 16. März 2007, 11:40

Also ich war sehr erleichtert und euphorisch - weil ich es endlich geschafft hatte !!! Diesen ersten riesigen Schritt !
Das ganze Team und der ZA waren verständnisvoll und sehr nett und liebevoll und sind es immer noch !!
Gestern war nämlich mein erster Vorsorgetermin !! Jawoll - man kann es kaum glauben - ich bin nur noch ein Kontroll-Patient- und bleibe es wohl hoffentlich.... :tongue: :tongue:
Nach dem ersten Termin war es eigentlich ein Selbstläufer... ich wußte ja das Einiges auf mich zukommt und es war mir nur wichtig, dass die Behandlung endlich anfängt .....
Gestern als ich hinfuhr, war mir mein erster Termin vor fast zwei Jahren wieder sehr präsent und ich erinnerte mich an die Freude und Erleichterung über meinen ganz großen Mut !!
Ich hoffe es ergeht Dir ähnlich und das Du auch direkt den richtigen ZA bekommst :knuddel: :knuddel:
Liebe Grüße
Charlie
Schenkt Dir das Leben eine Zitrone, mache Limonade daraus :]:]
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schnarchi

unregistriert

7

Freitag, 16. März 2007, 14:03

Hi,

mir ging fast so wie Charlie. Nachdem ich aus der Praxis war, ging es mir richtig gut (hatte zwar einen glatsch nassen Rücken voller Angstschweiß). Der Rest ging dann wie von alleine. Ist wie beim laufen lernen. Der erste Schritt ist der schwerste - die nächsten kommen ganz von alleine und automatisch.

Wünsche dir viel Glück :D
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Kielerin

unregistriert

8

Samstag, 24. März 2007, 15:42

Hallo!

Ich kann dich wirklich gut verstehen. Bei meinem ersten Termin war zum Glück alles, im nach hinein, ganz easy. Ein erstes liebes Lächeln von meinem ZA, dann ein beruhigendes Gespräch, einmal kurz reinschauen
und dann eine Aufnahme. die haben sie mir auch gleich erklärt. Ich dachte es wäre viel schlimmer.Kein Dummerspruch und nichts. Vier Zähne sollten raus. Damit konnte ich leben, denn ich dachte es wäre schlimmer, da mir der vorheriege ZA immer sagte ich hätte bald gar keine Zähne mehr und das war vor 9 Jahren.
Also Kopf hoch:knuddel: !!! Es wird schon werden.

LG
g.hagemeister

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kielerin« (24. März 2007, 15:51)

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Harfe1

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Beiträge: 54

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Bayern

9

Freitag, 20. April 2007, 14:22

RE: Wie erging es Euch nach dem 1. Termin?!

Mir ging es nach meinem ersten Termin ganz super! Ich muß dazu sagen, daß ich 25 Jahre nicht beim ZA war! Ich hatte Panikattacken, Herzrasen, schämte mich in Grund und Boden! Jahrelang habe ich mich mit meinem Zahnzustand, abgebrochenen Zähnen, immer wiederkehrenden Zahnschmerzen, Entzündungenund meiner entsetzlichen Angst herumgeplagt. Ursache für diese Angst war erstens ein sehr unfreundlicher Dorfzahnarzt, der so blind war, daß er mir als Kind die falschen Zähne gebohrt hat, seine Frau, sie wr seine Assistentin, hat ihn dann darauf hingewiesen, daß er falsch bohrt! Meine Zähne waren schon mit 19 Jahren im Eimer.

Der nächste Zahnarzt war ein Zyniker, schimpfte immer nur mit mir herum, ich solle meine Zähne besser putzen. Tat ich aber! Putze dreimal gründlich am Tag, spülte sie. Immer wieder fielen Füllungen raus, mancher Zahn bestand nur noch aus Füllung. Er bohrte sämtliche Füllungen wieder raus, ersetzte sie alle mit Amalgam. Er baute auch meine Frontkronen, Vollkeramik. Haben 25 Jahre gehalten.
Mit 22 war ich das letzte Mal bei ihm. Er raste wieder zwischen seinen drei Behandlungsstühlen hin und her, wieder nichts als dumme, arrogante Sprüche.

Eigentlich wollte ich ganz normal weiter zu den Kontrollen gehen. Erst war da nur ein Unbehagen, zu diesem Zahnarzt zurück zu gehen. Dann traute ich keinem mehr. Putzte weiter gründlich meine Zähne. Ich vergaß den Zahnarzt. Dann fiel die erste große Füllung im Backenzahn raus. Nach einigen Jahren die zweite. Die Scham wuchs. Damals hätte ich aber noch gehen können. Irgendwann Schmerzen im dritten Zahn. Angst, Scham, Panik. Ich erspare Euch den weiteren Leidensweg, den kennt Ihr alle. Einige Zähne gingen im Laufe der Jahre drauf.

Vor sechs Wochen zerbrach dann eine Krone im Frontzahnbereich. Es sah asozial aus und schmerzte. Man konnte das abgebrochene Stück wieder über den beschliffenen Zahn schieben, aber nun war Schluß, ich wußte, so geht es nicht weiter. Ich hatte entsetzliche unkontrollierbare Angstattacken, weinte nur noch nachts, konnte nicht mehr schlafen. Hatte Angst, das Kronenstück zu verschlucken. Unaussprechliches Leid.

Dann habe ich mir bei meiner Hausärztin eine Narkosetauglichkeitsbescheinigung geholt, selbst dort hatte ich Herzrasen, Puls 105! Bin dann nach V. in Bulgarien gefahren, dort gibt es eine Zahnklinik, die auf Angstpatienten spezialisiert sind. Dort gibt es eine TIVA (intravenöse Narkose aus Schmerzmittel und Schlafmittel). Im Hotel, vor dem ersten Termin, hatte ich wieder so Panik, daß ich nicht mal in der Klinik anrufen konnte. Ich wußte ja die Uhrzeit gar nicht. Schließlich rief die Klinik bei mir an. Sie hatten mich ganz einfach ausschlafen lassen! Dann sagte ich, daß ich sofort kommen will.

Die Ärztin hatte viel Zeit für mich, sie hörte mir sehr gut zu. Sie hatte ganz liebe Augen und war sehr ruhig. Sie meinte, ich könne ganz einfach aufstehen und gehen, wenn ich wollte. Ich erzählte ihr einfach alles, wie es war, schilderte ihr meine ganze Angst und Scham. Und ich gestand ihr, daß ich die kaputte Krone geklebt hätte! "Aber nicht mit Sekundenkleber, hoffe ich?" fragte sie. Ich verneinte. "Was haben sie den genommen?" Ich wand mich wie ein Wurm auf dem Stuhl herum und meinte dann: "Zweikomponenten-Kleber". Sie nahm es mit Humor, lachte und meinte: "Nun, da haben sie ja eine ganz neue Methode erfunden! Haben sie denn keine Schmerzen?" Als ich nun schließlich bereit war, öffnete ich den Mund. Sie nahm ganz sachlich den Zustand auf, dann ging es zur Tomographie. Danach gab es in dem wunderschönen Wartezimmer erst einmal einen Kaffee. Ich war da schon unheimlich froh und erleichtert. Dann haben wir zusammen die Tomographiebilder angesehen, da konnte ich meinen eigenen Schädel ganz genau betrachten. Spannend. Schon war ich neugierig. Die Ärztin hat dann alles ganz genau besprochen, hat gemeint, drei Zähne müßten definitiv raus (klar, die waren sowieso abgebrochen) , die anderen beiden könnte man evtl. retten, drei Füllungen müßten erneuert werden, und die vier Frontkronen. später mußten aber doch insgesamt fünf Zähne gezogen werden. War mir aber egal, weil ich den ganzen Mist, der Ärger macht, raushaben wollte. Sind immer noch 27 Zähne im Mund.

Montag drauf war dann die Vollnarkose. Ich hatte dann einen sehr netten deutschen Zahnarzt, der alles ganz genau erklärte, ich war dann dreieinhalb Stunden in Narkose. Ich habe überhaupt nicht gemerkt, daß ich eingeschlafen war. Ich dachte, komisch, ich schlafe noch gar nicht, aber die arbeiten schon. Dabei machten sie nur die letzten Handgriffe. Ich spürte gar nichts. Dann kamen die Provisorien. Dann jeden Tag ein Termin, wegen der Füllungen. Die machte eine völlig süße und mitfühlende bulgarische Zahnärztin, die war total lieb.

Wißt ihr, wie weit ich jetzt schon bin? Ich habe mir freiwillig zwei kleine, häßliche Amalgamfüllungen ohne Betäubung rausbohren lassen. Tat gar nicht weh! Jetzt habe ich schöne neue weiße Füllungen. Wenn mir das jemand vor zwei Monaten erzählt hätte, dem hätte ich einen Vogel gezeigt! Donnerstag kamen die neuen Kronen rein, sie sind aus Zirkon, sehen aus wie ganz normale Zähne, leicht durchscheinend. Der Zahnarzt hat sie mir ein wenig kleiner gemacht als die vorherigen "Blöcke" (ich hatte Probleme, die Oberlippe über den Zähnen zu schließen), außerdem ist das Material aufgrund seiner Stabilität viel dünner und angenehmer im Mund. Mit dem Zahnarzt konnte man richtig viel lachen. Er hat mich an allen Entscheidungen beteiligt. Wir hatten die Abmachung, daß ich die linke Hand heben kann, wenn ich eine Pause brauche. Den letzten Zahn hat er mir dann bei normaler örtlicher Betäubung gezogen, wir hatten gemeinsam entschieden, ihn zu ziehen. Das war gut so, der Entzündungsherd war nämlich auf der Tomographie nicht sichtbar, weil hinter einer Wurzel verborgen.

Jetzt müssen die Knochen wachsen, dann bauen mir meine süßen Zahnärzte Imlantate und Brücken. Im Sommer geht es wieder an's Schwarze Meer, es hat nachts immer so beruhigend gerauscht.

Wie geht's mir jetzt? Phantastisch! Weil die Entzündungsherde aus meinem Mund raus sind, habe ich kein Kopfweh mehr. Meine Gelenk- und Nackenschmerzen sind weg. Ich schlafe eine Stunde weniger pro Nacht. Der Puls bewegt sich bei 75, der Blutdruck ist gesunken. Meine Mundhöhle ist sauber, da gammelt nichts mehr, und mein Gesicht ist viel dünner geworden, weil mein Hals nicht mehr geschwollen ist.
Freue mich auf meine neuen, schönen Beißerchen. Meine Seele ist befreit!

Mein Tip am alle Angstpatienten: Sprecht ganz offen im Vorfeld mit dem Zahnarzt über Euer Problem. Sucht Euch einen Zahnarzt, der wirklich lieb ist. und Erfahrung mit Angstpatienten hat. Wenn ein Zahnarzt in der Praxis einen blöden Spruch macht, wird er Euch nicht gut behandeln. Keiner muß sich schlecht behandeln lassen, vor allem niemand, der mit einer Angst kämpft und es geschaftt hat, sie zu überwinden. sollte ich nochmal einem solchen Zahnarzt begegnen, werde ich aufstehen und gehen. Und ihm vorher noch gehörig die Meinung sagen! Es geht auch ganz anders! ;)
25 J. kein ZA!
03/07 4 kaputte Kronen durch Zirkoniumk. ersetzt, 5 Ex 1 WZB 3 Füll. wg. Karies 2 weiße Füll. wg. Optik. Angst überwunden!
09/07 fünf Implantate, 12/07 fünf Kronen auf Implantate
05/08 Amalgam durch Inlays ersetzen lassen

FERTIG! :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Harfe1« (20. April 2007, 14:30)

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kurzes.schnuerchen

unregistriert

10

Montag, 23. April 2007, 15:14

Mein Gefühl nach dem ersten Termin war...:

Zuerst: Völlig "neben der Kappe"

dann: etwas irritiert was mein "Mundgefühl" anging. Die Betäubung war mir noch ein bißle ungeheuer

dann: irgendwie stolz

abends: "stolz wie Bolle" Ich wär am liebsten den ganzen Abend mit offenem Mund rumgelaufen unter dem Motto: "Guckt mal akke her!"
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kurzes.schnuerchen

unregistriert

11

Montag, 23. April 2007, 15:14

Mein Gefühl nach dem ersten Termin war...:

Zuerst: Völlig "neben der Kappe"

dann: etwas irritiert was mein "Mundgefühl" anging. Die Betäubung war mir noch ein bißle ungeheuer

dann: irgendwie stolz

abends: "stolz wie Bolle" Ich wär am liebsten den ganzen Abend mit offenem Mund rumgelaufen unter dem Motto: "Guckt mal alle her!"
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