Mmh... ich habe hier gar nichts angeklickt... konnte mich irgendwie nicht so recht entscheiden.
Nach meinem ersten Termin war ich super froh, stolz und erleichtert, dass ich es überhaupt geschafft habe. Ich habe bis jetzt auch alle Termine wahr genommen (ich glaube es waren bisher 12). Ich habe keine Panickattacken davor, also wenn ich abends einen Termin hab, kann ich trotzdem den ganzen Tag über konzentriert arbeiten ohne an den Termin zu denken. Aber wenn ich dann auf dem Stuhl liege, wird mir schon öfters ziemlich schlecht und schwindelig und ich habe das Gefühl dass ich mich übergeben muss. Meine ZÄ weiß das aber. Ich rede mir dann immer ein: "Ich schaff das, ich schaff das,...", aber manchmal (kam bis jetzt 2 mal vor) muss ich die Hand heben und einfach unterbrechen. Meine ZÄ ist da zum Glück total verständnisvoll und hört dann einfach auf, redet mit mir und macht erst dann weiter wenn ich ihr das OK gebe.
Ich habe keine Angst vor Schmerzen, wie so viele. Ich würde von mir selber sagen, dass ich nicht schmerzempfindlich bin. Bei mir ist es einfach der Gedanke, dass sie da jetzt einen Zahn komplett aufgebohrt hat und mit irgendwelchen langen Nadeln in die Wurzelkanäle reingeht, das macht mich so fertig und ich finde das so ekelhaft, dass mir davon schlecht wird. Das ist aber nicht nur beim ZA so. Auch wenn ich zu einem anderen Arzt gehe und der mir Blut abnimmt. Es ist nicht die Angst vor Schmerzen, es ist einfach nur, weil ich weiß was da grad gemacht wird und ich das total ekelhaft finde. Ich selbst könnte niemals Ärztin werden!

Ich glaube das wird sich bei mir nie ändern, aber die Hauptsache ist doch, dass ich es geschafft habe, wieder zum ZA zu gehen. Ich habe das einfach akzeptiert, dass ich auf manche Sachen sehr empfindlich reagiere.