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Zahnarztneindanke

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1

Mittwoch, 24. März 2010, 07:40

warum eigentlich Angst?

hallo,

ich habe über mich selbst mal nachgedacht und mich gefragt, warum ich diese Angst vorm ZA hatte.

ist es die Angst vor Schmerzen? Ist es das Schamgefühl? die Angst vor Ungewissem? Angst vor Kosten? einfach unbequem? Angst wegen alter Erinnerungen?


ich glaube nicht, das es bei den meisten die Angst vor Schmerzen sind. Es tut ja nicht wirklich weh.

ich habe es bei mir noch nicht rausgefunden, vielleicht eine Mischung aus allem?

wie ist das bei Euch?

LG
Sabine
2009/ 2 WHZ Ex, 2 BZ Ex, 2 PZR, 1 WB
2010/7 Implis in VN gesetzt, 2 BZ ex, Dez. Implis freigelegt
16. März 2011: hoffentlich fertig :rolleyes: war wohl nix :cursing:

23. März 2011: :D :D :D FERTIG :D :D :D


meine Geschichte
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Hello_Kitty

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2

Mittwoch, 24. März 2010, 10:09

Ich habe generell ein Problem damit, wenn ich meinen Mund öffnen muss, jemand hinsieht und da drin irgendetwas anstellt.
Dazu zählte auch schon das fiese, unbehandelte Holzstäbchen, mit dem man bei einer Untersuchung meine Zunge nach unten drückte, um die Mandeln zu sehen.
Der Brechreiz, den ich dabei bekomme, ist meistens so stark, dass ich mich übergeben kann.
Diese Phobie vor allem, was mit dem Mund zu tun hat, habe ich schon sehr lange. Vor Schmerzen, der Behandlung an sich, der Betäubungsspritze oder ähnlichem habe ich beim Zahnarzt keine Angst, mein Problem liegt da etwas anders.


Ich denke aber, dass es bei vielen eine Art Kontrollverlust ist. Wann ist man schon so wehrlos ausgeliefert wie in einer solchen Situation?
Dazu kommt natürlich noch das Schamgefühl, dass eine große Blockade werden kann.

Meiner Meinung nach ist es weniger die Angst vor den Schmerzen, sondern eher die Situation an sich. (So erklärte mir auch mein ZA, dass mein Würgreiz eine übertriebene Schutzmaßnahme meines Körpers ist, die ich nicht steuern kann..und der Grund scheint tief zu sitzen. Was er ist...nun ja,das weiß ich noch nicht wirklich.)
"Ein Freund ist jemand, der Dir die Melodie Deines Herzens vorspielt, wenn Du sie vergessen hast."
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chris

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3

Mittwoch, 24. März 2010, 12:10

Bei mir sind es definitiv die schlechten Erinnerungen an früher. Denn das ZA nicht weh tut gilt vielleicht heute - in den 70-er Jahren, als ich meine ersten ZA-Besuche hatte war das durchaus noch anders, zumindest bei meinem ZA. Da wurde gebohrt ohne Spritze. Überhaupt wurde für nix betäubt, außer fürs Ziehen. Dazu war mein ZA noch recht grob, nicht einfühlsam und schon gar nicht verständnisvoll....

Bei mir war (oder ist) es echt noch die Erinnerung an alte Zeiten.... Als ich dann in den 80-er Jahren den ZA wechselte war es schon fast wie heute: Mehr Verständnis, kindgerechter (war auch damals erst 13 oder 14), lockere Atmosphäre, Spritzen bei allem was weh tun könnte. Ich legte damals meine Angst vorübergehend ab, nach einem Umzug vor 12 Jahren kam sie wieder, weil der damalige ZA hier an unserem Ort wieder so ein Grobian war der null verständnis hatte....

Dass mir jemand in den Mund guckt, damit hab ich keine Probleme. Auch das Liegen auf dem ZA-Stuhl macht mir nix.

lg, chris
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zahnfee26

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4

Mittwoch, 24. März 2010, 14:52

hallihallo...



also ich glaub bei mir ists am meisten der kontrollverlust - das betrifft ja mehrere bereiche, erstmal liegt man ja einfach köperlich nicht gerade in der besten position, auf dem rücken unter anderen, die höher sind und zweitens hat man als patient ja immer nur begingt ahnung von dem was da gemacht werden soll. das man nicht gerne vor fremden (darum wirds ja auch bei mehreren besuchen leichter, dann ist der za ja nicht mehr fremd) auf dem rücken liegt, ist wahrscheinlich ne ganz instinktive sache und je nach erfahrungen die man so gemacht hat hat man wohl mehr oder weniger probleme damit.



für mich wurde es immer schwieriger den ärtzen zu vertrauen als diese privatleistungen eingeführt wurden, jeder verspricht das blaue vom himmel herab und ich kanns nicht beurteilen, was davon stimmt oder nicht. außerdem hab ich diese entwicklung "verschlafen" weil sie genau in meine zahnarztfreie zeit fiel, als ich dann wieder ging, war ich doppelt verunsichert.



und das nicht mehr zum zahnarzt gehen fing bei mir mit ner jungenlichen anti-haltung (zahnarzt ist unangenehm, mama passt nicht mehr auf, also glück gehabt, gehste auch nicht mehr hin) an und dann gings mit bequemlichkeit weiter, es ist ja nun mal nicht angenehm - sagen ja nun auch fast alle, die keine schlimme angst haben - also wirds von monat zu monat verschoben und dann wirds einem irgendwann peinlich, irgendwann merkt man ja, dass es nicht die allerklügste entscheidung war und dann wird die hürde noch grösser... so wurden dann vier jahre draus...



ich glaub ich bin eine der wenigen, die jetzt keine horror erlebniss hatte und trotzdem ne zeitlang total panik hatte, an den za, den ich als kind hatte kann ich mich kaum mehr erinnern und glaube daher nicht, dass er besonders böse oder grob zu mir war... trotzdem hab ichs immer gehasst dahin zu gehen.



mittlerweile ist es bei mir soweit wieder einigermassen normal, normale behandlungen sind problemlos, neue sachen verursachen immer noch mal kurze panikgefühle, lassen sich aber händeln... nur za wechseln das ist immer noch so ne sache, dabei müsste ich es mal tun, weil ich bei -wahrscheinlich dem einzigen in deutschland - meinem za keine privatleistungen bekomme... ;-)



einen schönen frühlingsresttag - die zahnfee
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chris

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Wohnort: Baden-Württemberg

5

Mittwoch, 24. März 2010, 15:17

Wollte noch ergänzen, dass ich seit ca. 5 Jahren nun endlich einen ZA hier am Ort gefunden habe, zu dem ich angstfrei gehen kann (in der Regel). Klar hab ich immer noch Bauchweh, wenn was gemacht wird, was ich nicht kenne oder schon lange nicht mehr hatte (wie z.B. Zahn ziehen letztes Jahr im Herbst). Auch wenn ich ein halbes Jahr nicht mehr dort war hab ich leichtes Magendrücken, warum weiß ich eigentlich gar nicht, gibt ja eigentlich keinen vernünftigen Grund dazu...

lg, chris
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Sydney1608

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6

Mittwoch, 24. März 2010, 20:18

Huhu,

ursprünglich wars "nur", dass mein Kieferorthopäde mal vor der ganzen Praxis ziemlich verletzende Sachen zu mir gesagt hat und mir anschließend meine feste Klammer extrem unsanft entfernt hat. Da habe ich dann Flucht angetreten. Danach hatte ich dann richtig Schiss jemals wieder zu meinem ZA zu gehen, auch weil ich mich geschämt habe, da der KFO sagte ich habe schon drei Löcher und Paro.

Zwei Jahre ungefähr habe ich dann einfach nur verweigert, danach wurde das Thema in meinem Kopf so groß, dass ich mich versucht habe davor zu verstecken indem ich nur noch seeeehr sporadisch Zähne geputzt habe. Wodurch natürlich alles irre schnell den Bach runter ging und die Scham dann irgendwann irrsinnig war. Angst vor bestimmten Behandlungen habe ich eigentlich erst während der Sanierung entwickelt, vorher wars wirklich fast nur die Scham, die mich so aufgefressen hat.

Grüßle,
Anja
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Angstbeißer

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7

Freitag, 23. April 2010, 14:44

Ich hatte schon als Kind Angst vorm Bohrer, als ich dann älter wurde, mussten mir 6 Milchzähne und 4 bleibende gezogen werden, was auch nicht gerade förderlich war. Ich wohnte damals in einem Dorf mit nur einem Zahnarzt...und der war nicht gerade der Netteste.
Überhaupt hatte ich in Verbindung mit dem Zahnarzt nur Schmerzen. Als ich eine lose Spange bekam, zog er die beim Neueinstellen immer ziemlich straff, was in den ersten Tagen meist nicht sehr angenehm war.Aber kein Vergleich zum endgültigen Aus:

Als der dann ne Wurzelbehandlung bei mir anfing ohne Betäubung bin ich nie wieder hin. Das waren Schmerzen zum an die Decke springen, was er damals aber ned wirklich ernst nahm.

Da hatte ich dann endgültig Panik vorm Zahnarztstuhl....
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SchisserAusHH

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8

Samstag, 24. April 2010, 18:51

Gute Frage...
bei mir ist es ein Mix aus NEGATIVEN ERFAHRUNGEN (schon aus der Kindheit),
dann die ANGST VOR eventuellen SCHMERZEN (mir wurde ein entzüdeter Zahn gezogen, wo die Betäubung null Wirkung zeigte) und
die ANGST VOR möglichen KOSTEN (wir müssen so schon immer auf das liebe Geld achten und Kronen, Brücken & Co kosten nun einmal).
Dazu noch eine Portion Scham... ;(

Zu meinen schlimmsten Zeiten war ich 5 Jahre lang Zahnarztabstinent, bis mich ein Nerv zur weißglut brachte... Seitdem bin ich in Behandlung und bei der letzten Kontrolle musste nixx gemacht werden... :D :D :D Das war mal so richtig nett...;o)
LGs, Andrea
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Sternenstaub

unregistriert

9

Samstag, 24. April 2010, 23:18

hallo...
also bei mir fing die Angst schon ganz früh an ...die wurde mir quasi anerzogen.Meine Mutter predigte mir schon damals wie schlimm es beim Zahnarzt zugeht und wie schmerzvoll die Behandlungen doch sind....dann bekam ich mit ca.15 jahren die WZ gezogen und war voll ihrer Meinung....das ziehen war der Horror....und für mich stand fest......jeder ZA ist mein Feind.....
Im Laufe der Jahre kamen dann noch ein paar Za`s dazu....die mit gemeinen Sprüchen meinen Mut ganz zum Stillstand brachten....und seitdem ging gar nichts mehr....

Wäre mein Frondzahnbereich jetzt nicht angegriffen gewesen....denke ich hätte ich noch jahrelang so weiter gelebt und um jede ZA Praxis einen Bogen gemacht....


lg.Eva
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jh1991

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Wohnort: Oldenburg

10

Sonntag, 25. April 2010, 04:08

Bei mir ist es dei Angst der nackten Wahrheit.
Ich selber hatte nie angst vorm Zahnarzt, aber jetzt wo ich es hab schleifen lassen und sich Loch an Loch reiht habe ich Angst vor dem was gemacht werden muss. Man unterdrückt das ja imemr darüber nachzudenken. Ich hatte einfach die Angst zu "sehen" wie schlimm kaputt ich meine Zähne wirklich gemacht habe. Undnatürlich was für Maßnahmen der ZA ergreifen muss um alles wieder hübsch zu machen. Am Ende ist es doch gar nicht so schlimm geworden wie ich gedacht hätte.
16.3.10
19.4.10
13.7.10

10.8.10

20.8.10
30.8.10
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Physikus

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11

Montag, 26. April 2010, 16:10

Warum eigentlich Angst? Weiß nicht...

Also als Schüler bin ich relativ brav zum Zahnarzt gegangen; er war nicht besser oder schlechter als viele andere... Aber irgendwann als Student hatte ich wohl ein "blödes" Erlebnis und dann haben mich Presse und Fernsehen total verunsichert. Jedenfalls: Nachdem ich mich hier 'geoutet' habe, wurde zunächst die Scham recht klein - soo klein, daß ich mich einem guten Freund anvertraut habe! Auch habe ich keine Problem mehr, meinen Mund aufzumachen. :) Allerdings mag ich es Nicht, wenn eine Helferin die Zunge wegdrücken will!! :huh:
Das Avatar ist ein Apfelmännchen. Erstellt mit einem Fraktalprogramm.
×Die, 12.8.08 Erstgespräch und Röntgen
×Don, 4.9. Wurzelbehandlung
×Fre, 26.9. PMZR
×Don, 20.11. Wurzelrest Ex
×Mon, 12.1.09 Zahn Ex
×Don, 26.3. PMZR + Gespräch
×......................
×Zwei Implis
×Zwei Kronen
×Eine rotte Füllung erneuert
=>FERTIG!
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Schluri

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Wohnort: bei berlin

12

Freitag, 18. Juni 2010, 14:16

So, Zahnarzt tut nicht weh ?

Das kenne ich leider anders

und so assoziiert man das Geräusch und den Geruch schon mit Schmerzen finde ich.



Vielleicht dumm gedacht

aber tut mir der Fuss weh, dann ist der da irgendwo ganz unten

die Zähne sind so nah am Gehirn *ggg*

und maskierte Menschen an sich haben schon was Bedrohliches, oder ?
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Mut

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13

Montag, 21. Juni 2010, 18:47

Interessant - diese Frage habe ich mir heute auch schon gestellt. :]

Wovor hat man eigentlich Angst, ich denke die meisten haben es schon sehr exakt geschrieben.
Kontrollverlust, Bedrohlichem, Schmerzen - aber wann und dann noch die Fremden.

Ich meine wir vertrauen einem Fremden, wir zeigen das innere nach außen
und sind so ausgeliefert einem Menschen, der seinen Job wirklich gut machen sollte.
Wissen wir das im Voraus - NEIN!

Vertrauen aufzubauen ist nicht leicht - Vertrauen zerstören, geht in einer Sekunde.

Die Docs müssen nicht nur ihren Job beherrschen, sondern auch sehr menschlich dabei
sein. Wenn sie einen schlechten Tag haben, dann passieren Dinge, darunter leidet ein anderer
und der hat dann wieder Angst.

Hmmm, also die Angst - das Wort

A - Adrealin
N - nicht kontrollierbar
G - genügend Selbstvertrauen fehlt
S - Schmerz
T - Tragik

wie soll man hier klar denken können, frage ich mich, das geht nur, wenn
man das Gehirn ablenkt und man sich konfrontiert mit seinen Vorstellungen.
Es kann immer weh tun, es kann immer blöd laufen - aber die meiste Zeit
wird uns doch geholfen - die docs versuchen es zumindest.

Aber - ein falscher Schritt - mit schlimmen Folgen und
die Angst hat wieder ihren Platz gefunden.

So denke ich darüber und bin sehr gespannt auf die Statements.

lieben Gruß
Eure Mut :knuddel:
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Alptraum84

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14

Dienstag, 29. Juni 2010, 17:15

warum angst?

mhh mit dieser frage beschäftige ich nun schon seit längerem.Eine einzige Antwort ist nie allein gültig es gibt immer mehrere!
Eines ist mir dabei sehr stark aufgefallen, Angst hat viele Gesichter.Jeder hat SIE!
Wie stark sie ausgeprägt ist hängt zum einen von Erfahrungen/Erlebnissen aber auch von unserem Umfeld also kann keiner was dafür!!!
Es ist doch so das uns von klein auf bewusst Angst gemacht wird sei es als Druckmittel oder einfach nur damit der andere sein Ego füttern kann!!
Unsere tolle gesellschaft bringt uns dazu uns zu schämen aus verschiedenen Gründen und das nur weil keiner ist wie der andere.
Doch genau das ist gut so!!! So hat jeder seinen eignen platz im Leben!!!

Angst ist ein Urinstinkt den jeder hat doch wir brauchen sie nicht mehr.Doch es ist ein harter langer weg sie einzudämmen oder zu besiegen.
Es ist so schwer das man es manchmal kaum in worte fassen kann,man kommt sich so klein und so schrecklich allein vor.
DOCH DAS SIND WIR NICHT! So wie hier in diesem tollen forum :anbet:

Ich für meinen teil kann sagen das ich vieles durchgemacht hab,doch ich habs überlebt. Und ich werde sicher auch noch so einiges andere überstehn
doch leichter wärs wenn ich meine angst kontrollieren könnte. Nur wie??
Es ist meist ein gefühl das einem lähmt,die empfindungen sind oft so grausam das es leichter ist sie zu verdrängen!
Gibt es keine alternativen zu verdrängen?
Doch die gibt es da bin ich mir sicher!So wie mut kommt und geht so denk ich kann auch Angst kommen doch soll wieder auch gehen.
Wie erreicht man das? die einzige lösung die mir einfällt sind durch selbst kontrolle.Falls jemand noch andere möglichkeiten kennt so möge er/sie doch bitte nennen ;)

Warum mach ich mir so viele gedanken über angst? Ganz einfach ich habe nicht nur angst vorm ZA und andern Ärzten,sondern vor jedem einzelnen Menschen.
Den ich bin leider gottes eine Soziophobiekerin.Falls einer nicht weiß was das ist einfach fragen oder googeln.
Eine kurze erklärung will ich doch mal hier lassen.Ich bin generell nicht in der lange durch meine emotionen andernen menschen zu vertrauen oder eine richtige bindung aufzubauen egal wie lang ich jemanden kenn :redchops:
Daher habe ich mittlerweile schon sicher 10 bücher zum thema angst gelesen.Doch bisher hab ichs nie geschafft so richtig anzufangen meine angst zu bekämpfen.
Und im moment scheint es mir als wäre genau der richtige zeitpunkt dafür mein wissen zu nutzen und einzusetzen :woohoo:
wenn es hier einen interessiert tu ich meine versuche/erfolge und co. schriftlich dokumentieren
den einen wichtigen schritt hab ich ja schon gewagt und ich arbeite dran meinem neuen ZA zu vertrauen :froehlich:


sorry für den viel zu langen text doch die gedanken mussten mal raus :weissefahne:
31.05.10 kennenlerntermin und röntgen
11 u. 15 u. 18.06.10 Abdrücke
05.07.10 9uhr VN Op 16 Zähne Ex.
--""--- 10,30uhr einsetzen der sofortprothese :anbet:
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Fleur39

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Wohnort: NRW

15

Dienstag, 29. Juni 2010, 17:32

Gerade diese Frage stellte ich mir nach meinem Termin letzte Woche. Warum habe ich 4 Jahre gewartet? Warum bin ich immer nur zum Zahnarzt gegangen, wenn ich Schmerzen hatte? Angst hatte ich schon immer oder sagen wir, ein ungutes Gefühl, obwohl ich früher regelmäßig ging. Ein entzündeter Zahn in der Schwangerschaft vor 15 Jahren war wohl der Auslöser für die große Angst, die ich noch vor 4 Wochen hatte. Jedes Mal, wenn der ZA die Füllung aufmachen wollte, bin ich vor Schmerzen an die Decke gegangen. Ende der Geschichte: mein 1. Zahn und dann auch noch der letzte Backenzahn war nicht mehr zu retten.
Jahre später hatte ich Zysten - unbemerkt - unter 2 Backenzähnen, die gezogen werden mussten und die Entzündung am Knochen abgeschabt werden musste. Dazu musste ich zum Kieferchirurg. Ein mir unbekannter Arzt. Der Kommentar: Dann fehlen Ihnen ja schon 3 Zähne und das in Ihrem Alter.
Ich habe mich soooooo dermaßen geschämt, dass ich sofort einen anderen Kieferorthopäden aufgesucht habe, der mir die Zähne zog und seine Sache gut machte, außer, dass die Betäubung nicht anschlug. :cursing: Danach war ich so bedient, dass ich zwar noch zum Fäden ziehen ging, aber danach nie wieder zum ZA.
Jetzt endlich habe ich mich durchgerungen und plötzlich ist alles nur noch halb so schlimm. Ein ganz lieber ZA, der über meine Geschichte nur den Kopf schüttelte und sagte, auch ein Kieferchirurg kann mal eine Entzündung bekommen. Das hat mir so gut getan, endlich keine blöden Kommentare, keine Vorwürfe und eine schmerzfreie 1. Behandlung bei ihm. Jetzt ist morgen der 3. Termin und wenn mir einer vor 4 Wochen gesagt hätte, dass ich einen Abend vorher fast keine Nervosität merke, dem hätte ich einen Vogel gezeigt. Aber es ist so. Ich hoffe, es bleibt auch so. Fast freue ich mich auf morgen, dass wieder ein paar hässliche Amalgamfüllungen schönen weißen weichen und ich irgendwann wieder so tolle Zähne habe, um die mich früher immer alle beneideten.

Meinen Mut zum 1. Schritt habe ich durch Euch bekommen. Den Rest muss ich alleine schaffen. Allen dafür ein dickes Dankeschön!!! :anbet:

Wenn ich irgendwann sagen kann: Ich komme heute nur zum Nachsehen (ich glaubte nicht, dass es Leute gibt, die das freiwillig tun), dann bin ich der glücklichste Mensch der Welt :D
26.05.2010: Anmeldung hier im Forum
04.06.2010 bis 15.07.2010 5 Termine Füllungen etc.
01.09.2010: Setzen von 2 Implis (örtl. Betäubung) GESCHAFFT :froehlich:
19.11.2010 Abschleifen für 2 Kronen und 1 Brücke Geschafft! :D
17.12.2010 F E R T I G ! ! ! ! :froehlich: :froehlich: :froehlich:
Juli 2011 Wurzelentzündung, auch die hab ich geschafft!
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Peter58

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Wohnort: Raum Tübingen

16

Donnerstag, 1. Juli 2010, 23:38

Auch mich beschäfftigt die Frage.

Angst ist eigentlich nichts schlimmes, im Gegenteil, Angst ist ein Schutzmechanismus welcher uns vor Gefahren schützen soll. Da wir aber fast alle schlechte Erfahrungen mit dem ZA hatten, haben wir natürlich Angst. Unser unterbewusstsein wehrt sich dagegen, da wird mir weh getan, da gibts Schmerzen, da werd ich schlecht behandelt und kann mich nicht wehren, da will ich nicht hin. Aber was tun gegen die Angst, eigentlich wird uns ja beim ZA geholfen nur ist die Erinnerung an negatives viel größer als das positive Ziel.

Ich für mich habe festgestellt das Vertrauen die Angst besiegen kann. Wenn erst einmal Vertrauen aufgebaut ist, man spürt das einem wirklich geholfen werden will, kann man auch über Schmerzen hinwegsehen.
Allerdings denke ich, es gibt kein Patentrezept gegen Angst, jeder muss für sich herausfinden wie er mit seiner Angst umgehen und sie besiegen kann.
Der Bericht
23.06.10 Hier angemeldet
25.06.10 Mail an ZA geschickt
01.07.10 erstes Beratungsgespräch (geschafft)
08.07.10 EZ / SZ aufgebaut, BZ Ex
15.07.10 Front OK 2 EX
22.07.10 EZ Karies entf,, ein BZ aufgebaut
29.07.10 Zahnst. entf. Zähne poliert, Abdrücke
05.08.10 OK eine Wb
12.08.10 Provi bekommen
:woohoo:
19.08.10 Provi nachgebessert
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