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Katjes80

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1

Mittwoch, 6. Januar 2010, 15:31

"Coming out"

also, ich weiß nicht so recht, ob das der richtige thread ist, aber mich würde interessieren, wie ihr euer Problem mit der Angst und den Zustand eurer Problemzone euren Freunden oder Bekannten berichtet habt... wem habt ihrs (zuerst) erzählt? ich hätte gerne jemanden, dem ich mich anvertrauen würde, aber ich hab beim besten willen nicht den geringsten plan, wie ich das anstellen soll?!
03.01.10 Anmeldung + Email
Füllung Schneidezahn, Wurzelreste entfernt!!!
weitere Füllungen
SOMMERPAUSE
:rolleyes:
WEitere Füllungen, Zähne schleifen, Provis rein, neue Zähne unten!
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sheila

unregistriert

2

Mittwoch, 6. Januar 2010, 15:50

Ich hatte es damals als ich noch Angst hatte garkeinem erzählt und habe dann von heute auf morgen einen Termin beim Za gemacht und bat meine Oma mitzugehen.
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Echolot

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3

Mittwoch, 6. Januar 2010, 17:03

ich hab es auch keinem erzählt... bis ich zufällig in nem mailwechsel mit einem freund auf das thema kam. durch die distanz konnte ich mich dann ganz gut "auskotzen". drüber sprechen (in der familie) konnt ich erst, nachdem ich den ersten termin hinter mich gebracht hatte (voller stolz!).
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Franzi72

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4

Mittwoch, 6. Januar 2010, 17:15

Ich war damit sehr offen. Jetzt habe ich auch wieder Zahnprobleme, was mir sehr auf der Seele liegt. Das habe ich meinen Mann und meiner Mutter erzählt. Die Reaktionen waren unterschiedlich. Mein Mann hat mich ein wenig in den Hintern getretten: "Stell dich nicht so an."

Im Moment mache ich Richtung Psychotherapie eine Ausbildung. Ängste interessieren mich besonders. Die Reaktion von meinem Mann war gar nicht so schlecht. Besser als die von meiner Mutter. Die leidet auch an Zahnarztangst und wir peitschen uns gegenseitig auf. Da ist jemand, der "normal" mit dem Thema umgeht viel hilfreicher.

In meinem Kopf ist alles was mit Zähnen zu tun hat, furchtbar aufgeblasen. Und mein Mann reduziert das auf ein Minimum. Das ist besser.
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mimohanest

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5

Mittwoch, 6. Januar 2010, 17:34

Ich habe mit niemandem über meine panische Angst gesprochen. Bis zu dem Tag als ich vor Schmerzen weinend im Garten saß und meine Freundin zu Besuch kam. Sie hat es mir ange-

sehen, dass was nicht i.O. ist und hat mir dann auch geholfen und für mich den Termin beim Doc gemacht und ist auch mit dorthin gegangen. Selbst meinem Mann hatte ich das nicht gesagt....

Ich glaube auch, dass ich keinen von mir aus eingeweiht hätte....



Liebe mods> vielleicht könnte einer von Euch das Thema in Umfragen verschieben? Ich denke da passt es besser hin....

Wer könnte denn der lieben Moni einen Wunsch abschlagen? :knuddel: aus dem Angst-Forum hierher verschoben von ManGo
Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen (Aristoteles)
Anfang - hier anmelden! ;)
29.04. - 27.11.09 16 Termine "neue" ZA-Praxis
u.a. Antibiotikabehandlung, PZR, PA-Behandlung in 2 Sitzungen, Abdrücke OK und UK, 4 Front-Zähne EX im OK und Provisorium
01.02. Termin ZÄ - geschafft
04.02. 08.00 Uhr Abdrücke und Provi abgeben - 15.00 Uhr holen
19.02. 12.00 Uhr - Gespräch Implantologe
05.03. PZR

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ManGo« (6. Januar 2010, 18:00)

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MachmirMut

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6

Mittwoch, 6. Januar 2010, 20:25

Die erste person mit der ich über meine Sitaution und meine Angst geredet habe, war eine Bekannte , gelernte ZA-helferin und das auch noch am Telefon!!



das hat mich aber nur gute 10% weitergebracht..und dann habe ich mich einer Freundin anvertraut, die auc nicht über ein Super-Zahnpastawerbung-Gebiß verfügt..



Ich habe mir gedacht, wenn das einer versteht dann sie, weil so perfekt sind ihre Zähne auch nicht..



für den gedankengang habe ich mich auch sehr lange geschämt, weil ich sie irgendwie auch auf ihre Zähne reduziert habe..

Aber für sie war und ist es immer noch okay..



der zweite war mein bester freund von dem ich wußte das er auch ewig und drei Tage nicht beim ZA war, und der dann innerhalb von einem Jahr seine Zähne machen lassen hat



Beide sind super lieb gewesen und haben gleich gesagt, "Komm, wir sin dbei dir..da mußt du nicht alleine durch"



Ebenso habe ich superblöde Kommentare bekommen..." das ist ja doof, soviele verschenkte Bonushefteinträge"...



Selbst Angsties haben teilweise sehr merkwürdig reagiert..



Ein anderer User hat zu meiner Anfangszeit mal gesagt :"Reden hilft!"

und das habe ich mir 8teilweise) zu meinem Lebensmotto gemacht!
und wieder liegt ein langer anstrengender Weg vo rmir... :thumbdown:
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jojan2006

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7

Dienstag, 12. Januar 2010, 14:32

Also ich habe es niemandem erzählt. Mein Mann weiß zwar, dass ich Angst vorm ZA habe, aber er kennt weder das Ausmaß der Panik geschweige denn den genaueren Zustand meines Gebisses. ?(
Wenn unter Freunden das Thema ZA aufkommt, versuche ich immer das Gespräch umzulenken (u.a. um nicht sofort in Angstschweiß auszubrechen). Ich glaube, die meisten meiner Freunde halten meine Angst für die völlig normale ZA- Angst, die doch so viele Leute haben. Von meiner Phobie weiß eigentlich niemand was - meine Mutter ahnt es evtl. ??)

Es kommt mir so vor, als würden das auch die wenigsten Menschen (außerhalb dieses Forums) verstehen, zumal ich mein Leben sonst prima auf die Reihe kriege und es mir weder an Selbstbvertrauen noch an Selbstbewußtsein fehlt - abgesehen von dem leidigen ZA Thema, wo es mir an allem mangelt.

Ich hoffe, dass ich mit einigem Abstand nach einer hoffentlich gelungenen Sanierung darüber reden kann. Im Augenblick kann ich das nicht. Ich will mich auch nicht noch intensiver damit auseinandersetzen, als ich eh´schon muss.

Ich werde sehen.

LG

Jojan
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jojan2006

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8

Freitag, 19. Februar 2010, 18:46

Hey, ich hatte gestern zumindest ein klitzekleines Coming out.
Ich bin sogar auf Verständnis gestoßen.
Beim nächsten Mal wünsche ich mir Lob und Ermutigung für meine tapferen Schritte - aber das fällt den meisten Menschen sowieso schwer.
Außer hier im Forum :D . Danke!
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Quersumme

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9

Freitag, 19. Februar 2010, 19:20

Erst hab ichs 2007 dem Forum hier erzählt. :tongue:
2008 habe ich es meinem Partner gebeichtet... (nach 8!!! Jahren Beziehung) ... seit 2009 wissens nun noch die Eltern und die Omi von meinem Freund.
Alle anderen sind immer noch ahnungslos und das wird sicher auch so bleiben. *beob*
Mai 2009 - März 2010

* viele Termine nach 18 Jahren Zahnarztabstinenz
* 2 Brücken / 1 Implantat

Das Elend hat endlich ein Ende... :D
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Kontrolle

unregistriert

10

Freitag, 19. Februar 2010, 20:07

vor 2 Jahren habe ich es meinen Mann gebeichtet, dann meiner Mutter 2-3 Monate später, und vor einer Woche meiner Oma :D

Mein Mann hat super reagiert, dennoch schaut er manchmal wie oft ich doch zum Zahnarzt muss, glaube das Ausmaß kannte er gar nicht, sodass er immer sagt, oh schon wieder zum Zahnarzt :D ,
Meine Mutter tretet mir in den H... und zerrt mich teilweise noch hin, auch wenn ich manchmal einfach keinen Elan habe, weil ich kein Ende sah...
Tja, meine Oma sagte...Du bist doch immer zu deinem Onkel regelmäßig gegangen, wieso musst du soviel bezahlen lol
Na dann muss man das einer 80 - jährigen erst mal erzählen und sie sagte nur, mensch da hab ich ja mehr ganze Zähne in meinem alter als du und lacht....
HAhahaha, ja wenn ich das aus ihrem Mund höre find ich das auch langsam lustig, obwohl man darüberwohl nicht lachen sollte...
Auf jeden Fall hab ich eine super tolle Unterstützung...auch eine sehr gute Freundin, half mir wenn ich oft und sehr viel am verzweifeln war...
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twinmumy

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11

Freitag, 19. Februar 2010, 21:19

Ich habe es gar keinem erzählt und mich erstmal intensiv mit dem Thema hier durch das Forum beschäftigt. Dann hab ich mihc irgendwann überwunden und einen Termin gemacht. Erst an dem Abend hab ich es dann meinem Mann gesagt und ihm auch gesagt was es für mich bedeutet und ich Scheißangst hab. Aber es war wichtig für mich, das ich mich ohne Druck, oder das Gefühl einer Erwartungshaltung dazu entscheiden konnte.
Möglicherweise hätte er vieleicht auch einfach einen Termin für mich ausgemacht, aber das hätte ich furchtbar gefunden. Ich wollte nicht überroltl werden, wollte auch nicht wie ein 10-jähriges Kind behandelt werden. Und schlußendlich wußte ich ja auch, das ich eine Entscheidung bzw. den Schritt hinzugehen - alleine schaffen mußte. Da mußte was im Kopf bei mir passieren, das hätte mein Mann auch nicht gekonnt.

Nun...nachdem er es dann wußte, viel es mir leicht. Ich bin mit meiner Angst nicht hausieren gegangen, es MUSS auch nicht jeder wissen - warum auch. Es ist eine meiner schwächsten Punkte, das reicht wenn ich das mit mir und meinen engsten Vertrauten ausmachen kann. Aber es ist kein Tabu-Thema mehr. ICh kann es heut ansprechen und "normal" darüber reden. Ich kann mittlerweile auch dazu stehen, das ich z.b. 3 Kronen bekomme, was mir vorher noch unendlich peinlich gewesen wäre. Aber es ist wohl einfach ein Prozeß.

Dir alles Liebe!
22. Juni angemeldet
08. Juli nach 6 Jahren Termin ausgemacht
20. Juli - Bestandsaufnahme
07. Sept. 14 Uhr - 3 Füllungen
11. Sept. 14 Uhr - 3 Füllungen
16. Sept. 9 Uhr - PZR
29. Okt. 8.45
19. Nov. 14 Uhr
18. Dez. 8.30 - Frontzahn bleachen
12.Jan. 2010 - Präp. für die 3 Kronen
14.Jan. 2010 - am Sonntag hin - Provisorium ist rausgefallen
16.Jan. 2010 - 16.30 - Wachsabdruck für Krone wird ausprobiert
26.03. Kronen einsetzen - FERTIG!!
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Nelly9

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12

Samstag, 20. Februar 2010, 11:41

Also ich möchte es am liebsten keinen sagen - kann mir bei einigen aus der näheren Verwandtschaft schon "nett" gemeinte Äußerungen vorstellen. Darauf möchte ich natürlich am liebsten verzichten. Die wissen ja gar nicht wovon sie reden und erklären mag ich diesen "gewissen" Leuten auch nichts: Verstehen kann es im Endeffekt nur ein ebenso Betroffener...!

Aber wenn man dann mit der Behandlung beginnt, bekommt es ja auf jeden Fall der Partner mit und später auch der Rest der Familie...

Von meinem ersten Termin (Angstsprechstunde), dem Röntgen beim anderen Doc wußte keiner. Habe die Termine so gut legen können, dass es nicht auffiel. Beim zweiten Termin (Röntgenbildauswertung + Behandlungsplanung) war es dann schwerer. Habe meinem Mann gesagt, dass ich an diesem Tag erst gegen 20.00 Uhr nach Hause komme ( kann schon mal bei mir passieren, wenn auf der Arbeit was ganz Dringendes anliegt ), er hat nicht weiter nachgehakt.... als ich dann aber den besagten Tag später kam, fragte mein Sohn wo ich den solange gewesen bin und mein Mann fragte dann auch. Da dachte ich, das ist die Chance endlich damit rauszurücken - ich meinte dann: "Ich war da, wo ich am liebsten hingehe...". Mein Mann meinte dann: Frauenarzt und ich: "nein" und er : "Ach, beim Zahnarzt?" - haste einen gefunden? ... Damit war das Thema erstmal vom Tisch, weil mein Mann nichts weiter sagte ( hat wohl gemerkt, dass ich noch nicht bereit bin mehr dazu zu sagen.... ;( ).

Gestern abend im Bett fragte er dann aus heiterem Himmel, was der Zahnarzt gemacht hat? Da wir schon im dunkeln lagen, fiel es mir irgendwie leichter etwas darüber zu sagen, obwohl ich ihm noch nicht das volle Behandlungsausmass erzählen konnte. Habe ihm erstmal erzählt, dass der Heil- und Kostenplan erstellt wurde und dass ich Beruhigungstropfen vor der Behandlung nehmen kann, aber wenn ich nicht klar komme gäbe es auch die Möglichkeit der Vollnarkose (Kosten müßte ich selbst tragen). Aber ihm sagen, dass ich im OK nur noch 4 eigene Zähne habe und dass der eine Schneidezahn auch noch raus muss, ich zuerst ein Provisorium bekomme und später eine Teleskopprothese - das war mir so unendlich peinlich - das packe ich jetzt noch nicht. Vielleicht weiß er ja mehr als ich ahne und kommt mir wieder ein Stückchen entgegen, indem er nochmal nachpiek...! Er hat auch noch gefragt, warum ich nicht einen Zahnarzt in unserer Wohnortnähe genommen habe. Ich meinte, weil der wo ich jetzt bin auch Ahnung von "Psychologie" hat und das bei "SOLCHEN" wie ich es bin wohl nicht verkehrt wäre. Da hat er dann nichts weiter darauf geantwortet. Würde zu gern wissen, was er jetzt alles so denkt. Außerdem ist das mit dem "outen" auch nicht so leicht, weil ja da auch der finanzielle Aspekt eine Rolle spielt. Schließlich wird ja das gemeinsame Budget belastet. Da habe ich auch mächtig Schiss, dass ich mir dann irgendwann mal anhören kann "wärst Du früher gegangen, hätte man ne Menge Geld gespart..." :(.

Aber irgendwie bin ich doch froh, dass mein Mann es jetzt weiß - so hat man mehr Druck im Nacken die Sache anzugehen ( in gewisser Weise ist etwas Druck doch manchmal recht hilfreich - bei mir jedenfalls denke ich schon). Und ständig dieses "belastende Geheimnis" mit sich rumzuschleppen ist über ..zig Jahre sowas von belastend und sicher irgendwo auch nicht gut für eine Partnerschaft. Ständig Angst zu haben in seinem Beisein mal auf meine Zähne angesprochen zu werden - ist ja nicht nur für mich mega peinlich, sondern auch für ihn...! Man meidet ja auch unter Menschen zu gehen, weil man Angst hat, die könnten einen mal darauf ansprechen - man vereinsamt ja irgendwie und muss dann ständig dem Partner gegenüber nach Ausreden suchen, warum man zu irgendwelchen Treffen nicht hin möchte. Was man über die Jahre alles so in Kauf genommen hat ist schon erstaunlich und irgendwo ja auch "krank"... (da fällt mir so ein Satz aus einem Film ein: "ANGST essen Seele auf" ).

So, nun werde ich abwarten wie mein Mann das Thema weiter mit mir angeht. Ich sage bis zum nächsten Termin (meine wirklich erste Behandlung) erstmal nichts weiter... die alten "Verhaltensmuster" (Verdrängung) funktionieren leider noch sehr sehr gut. Und wann ich den Rest der Familie einweihe weiß ich ehrlich gesagt nicht. Bekommen die sicher irgendwann mit und dann lasse ich mich schön "zutexten". Vermutlich müßte man ganz offen damit umgehen, aber da fehlt mir einfach das notwendige Selbstbewußtsein ?( !

Eure Nelly9
28.01.10 Gesprächstermin > 25 Jahren
02/2010 = Röntgen + Auswertung
seit 10.03.10 = 4 Zähne UK & 1 Zahn OK saniert
10 Wurzelreste ex + 1 Schneidezahn = Provi OK rein
3 Wurzelreste ex + Provi UK rein = fertig mit Ex'en
2 winzige Füllungen UK
10/2010 = Zähne f. Teleskopprothese beschleifen, Abdrücke
11/2010 = Wachsmodellanprobe = Korrekturen nötig
6./13.12.10 = Einsetzen der Tele im OK = überarbeiten
04.01.11 = Tele ohne zementieren eingesetzt
05.01.11 = FERTIG : alles eingesetzt !
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poppea

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13

Samstag, 20. Februar 2010, 12:10

so jetzt will ich doch dazu was schreiben.

eigentlich war das bei mir ganz komisch, ich habe es meiner besten Freundin schon vor ca. 10 Jahren erzählt, weil ich da gerade in Behandlung war und die mich unheimlich viel Kraft gekostet hat. Damals kannten wir uns noch nicht lange und sie wirkte immer so stark und als wenn ihr einfach nichts was anhaben könnte.
Sie hat mich auch dann zu meinen Terminen begleitet. Doch diese waren nicht gerade Schmerz frei und erfolgreich.
Was ich damals nicht wusste war, dass sie noch viel mehr Schiss hatte als ich und das obwohl sie ja gar nicht dran war. Aber sie ging auch nie zum Zahnarzt, außer einmal als sie was am Schneidezahn hatte und das hätte man gesehen.
Irgendwann als ich fertig war vor 10 Jahren sagte sie mir wie sehr sie mich bewundere dort trotz Angst hinzu gehen. Aber im Grunde ist meine Angst damals nur noch schlimmer geworden.
Erst gute sieben Jahre später kam das Thema wieder auf den Tisch. Ein Nachtbar meiner Freundin hatte sich überwunden und es sah alles so toll aus. Da machte sie sich auf die Suche und stand zu ihrer Angst. Als ich merkte das es bei ihr echt besser wurde wollte ich das auch können und das Thema wurde in ihrer Familie, die mich wie ein weiteres Kind aufgenommen hat, ein immer größeres Thema.
Dann sagte ich es meiner Mutter und ihrem Mann. Die hatten Verständnis. Auch die Familie hier war eigentlich ganz nett und zum Teil kamen immer mehr Angsthasen an das Tageslicht. Das war irgendwie spannend. Na ja und die Offenheit die daraus entstanden ist hat bewirkt das es immer mehr Menschen hier geschafft haben sich behandeln zu lassen.

lg
Wir haben gelernt wie Vögel zu fliegen und wie Fische zu schwimmen, aber wir haben verlernt wie Menschen zu leben.
Martin Luther King
:frosch:
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jojan2006

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Wohnort: 82140 Olching

14

Sonntag, 21. Februar 2010, 18:43

Außerdem ist das mit dem "outen" auch nicht so leicht, weil ja da auch
der finanzielle Aspekt eine Rolle spielt. Schließlich wird ja das
gemeinsame Budget belastet. Da habe ich auch mächtig Schiss, dass ich
mir dann irgendwann mal anhören kann "wärst Du früher gegangen, hätte
man ne Menge Geld gespart..." :(.
Das geht mir genauso,
mittlerweile weiß mein Mann zwar Bescheid - er guckt allerdings eher ratlos -, aber ich befürchte, dass seine "Ratlosigkeit" auch eher Vorwürfen weicht, wenn ihm klar wird, dass die Kosten eines Mittelklassewagens auf uns zu kommen ?( .

Ansosnsten halte ich es auch mit der Devise "aller - aller kleinster Kreis an Auserwählten" zu beichten (sprich: Mann und Mama wissen Bescheid) und gedenke für´s Erste auch nicht daran, diesen Kreis zu erweitern und außerhalb dieses Forum meine Schmach einzugestehen.
Wenn ich es hinter mir habe - vielleicht ???? Und wenn ich selbst einen gewissen Abstand gefunden habe - viellecht. Und wenn .........
Naja, es sieht so aus, aus könnte das alles noch länger dauern.

Ich merke allerdings, dass ich Fremden gegenüber (in meinem Falle sollte ein Handwerker kommen), sehr stolz sage: "Nein, da geht es nicht, da habe ich einen ZA- Termin." Natürlich merkt das kein Mensch, wie viel Überwindung das für mich bedeutet. Aber irgendwie erfüllt es mich mit Stolz, das sagen zu können. UND WIRKLICH EINEN TERMIN ZU HABEN UND WIRKLICH HINZUGEHEN!!! Versteht wohl auch kein Mensch. Ist aber so. Als würde ich mich dadurch selbst ermutigen und belobigen, was ja sonst keiner tut oder besser tun kann (weil es eben keiner weiß).
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Libell

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15

Sonntag, 21. Februar 2010, 23:12

Ich hatte auch vor, es niemanden zu erzählen. Also bei mir war meine Angst ja unübersehbar was meine Zähne betraf. Bei mir waren auch die vorderen oberen Zähne angegriffen. Komisch das hier so zuzugeben. In der Öffentlichkeit konnte ich´s immer gut verstecken. Also wußte nur mein engerer Bekannten-und Verwandschaftskreis davon. Das ich n Termin gemacht habe, hab ich erstmal keinen erzählt. Wer weiß, vielleicht kneift man ja doch noch. Einen Tag vor meinem Termin war ich so sensibel, das ich wegen jeden Sch...losheulen musste. Da fragte mein Mann natürlich was los sei....da ist es nur so aus mir rausgesprudelt und er hat mich zum Termin begleitet. Als dann feststand das ich alles unter VN machen lassen möchte hab ich mir zum Geburtstag von meinen Eltern Geld gewünscht....die fragten natürlich was ich mir davon kaufen möchte. Antwort war...ne Vollnarkose :D Da wars bei denen auch raus.....Naja, und der Rest hat´s halt hinterher mitbekommen. Hab auch nur positives Feedback bekommen.



@ jojan.....ging mir auch so mit Fremden gegenüber.....beim einkaufen steckte mein Terminzettel mit nem Zahn als Logo immer ganz vorne in der Geldbörse so das ihn jeder sehen konnte. :D :D :D
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Bilanzi

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16

Montag, 22. Februar 2010, 17:37

Ich konnte vor meinem ersten Termin auch mit Niemanden darüber reden. Erst nach dem Termin habe ich meinem Mann alles erzählt. Eigentlich erzählen wir uns alles und haben keine Geheimnisse, auch deshalb lastete die Angst doppelt schwer bei mir. Ich wußte, dass mein Mann tief enttäuscht sein würde, wenn er erfährt, dass ich ihm die ganzen 10 Jahre, die wir uns kennen, nichts über meine Angst erzählt habe.

Er war auch tief betroffen und hat gesagt, dass er erst einmal darüber nachdenken müsse und ob ich noch mehr Geheimnisse hüten würde. Ich glaube, er stellte an dem Abend unsere ganze Beziehung in Frage. So konnte ich die ganze Nacht nicht schlafen. Er hat dann auch die ganze Nacht gegrübelt, tagsüber auch noch. Als er dann von der Arbeit kam, nahm er mich in den Arm und meinte, dass wir das zusammen schaffen können und dass es eine furchtbare Angst sein müsse, sonst hätte ich es ihm bestimmt erzählt. Außerdem hat er sich die ganze Zeit gefragt, ob er vielleicht zu unsensibel war und es hätte merken müssen.

Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, dass mir 2 Gebirge vom Herzen gefallen sind. Eins, weil ich mich endlich nach 16 Jahren wieder zum Zahnarzt getraut habe und eins, weil mein Mann endlich, endlich Bescheid weiß und ich mich nicht mehr verstellen muss. Manchmal erwische ich mich dabei, zu überlegen, ob es vielleicht nur ein Traum ist..... Ich habe mir diesen Zustand so lange gewünscht!

Aber außer meinem Mann weiß Niemand Bescheid und das soll auch möglichst so bleiben. Meine Kinder sind ja nun schon erwachsen, sie haben bei meinen letzten beiden Terminen mitbekommen, dass ich beim ZA war. Aber sie wissen nicht, wie es in meinem Mund aussieht und sie wissen auch nichts von meiner Angst. Ich bin mit beiden immer regelmäßig zur Kontrolle gegangen und habe mir dabei auch nichts von meiner Panik anmerken lassen. Die beiden gehen völlig gelassen zum ZA, und haben beide mit fast 20 Jahren noch kein einziges Loch in den Zähnen.

Es war total schön, dass ich letzte Woche vor meinem Termin meine Ängste und Sorgen mit meinem Mann teilen konnte. Auch nach dem Termin hat es immer wieder gefragt, wie es mir geht. Und meinte nicht nur das körperliche Befinden, sondern auch wie ich mich psychisch so fühle.

Hach, ich wusste ja schon vor 10 Jahren, dass er mein Traummann ist. Und trotzdem war ich so lange in meinen Ängsten gefangen.....
21.01.2010: Erster Zahnarztbesuch nach 16 Jahren

02-11/2010: Viele Termine, Ergebnis: 3 Brücken im UK, 2 Brücken im OK
18.11.2010: FERTIG !!!!! :froehlich:
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Aventura

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Wohnort: Bremen

17

Samstag, 27. Februar 2010, 16:50

ich habe es auch lange zeit für mich behalten, dass ich schlechte zähne habe, meinem freund habe ich mich dann anvertraut und irgendwann dann auch einer arbeitskollegin mit der ich gut zurecht komme, weil sie selber das problem hat...ich hatte immer angst, man könnte mich auf meine zähne beschränken,..weil sie einfach nicht schön aussahen...
9/2/2010: 1.Termin/Bestandsaufnahme/Zahnsteinentfernung/Reinfall/im Forum angemeldet :)

23/2/2010:Termin bei neuem ZA/Bestandsaufnahme/Füllungen in der Front/bitte lächeln:)

1/3/2010:Beratungsgespräch Kronen

3/3/2010:Röntgenaufnahme/2 Füllungen

Ende 2010: Kronen bei allen Backenzähnen :-)

22.11.2011 : Weißheitszahn oben links EX! und ich bin stolz
:]
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Ben

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Wohnort: Minden

18

Samstag, 6. März 2010, 18:34

mir fällt es sehr schwer darüber zu reden weil mir die ganze sache einfach zu peinich ist.hab mich bis jetzt nur meiner freundin anverstraut und das ist mir schon richitg schwer gefallen.ich denke die anderen müssen das alles auch nicht unbedingt wissen.
02.03.10: 1 Zahnrest EX
29:03:10: Beratung der weiteren Behandlung
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Physikus

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19

Dienstag, 21. September 2010, 14:38

Sich jemanden anvertrauen...

Hallo zusammen!
Also, ich habe mich erst im Forum geoutet: KLICK! Erst später, als ich den ersten ZA-Termin vereinbaren wollte, habe ich einen guten Freund gebeten, mich zum ersten und zu "ganz schlimmen" Terminen zu begleiten. Er sagte Ja und einige Tage später saßen wir beide im Wartezimmer... Er darf sogar kucken, wenn alles fertig ist; dieses Versprechen habe ich ihm gegeben... :) :) :)
Das Avatar ist ein Apfelmännchen. Erstellt mit einem Fraktalprogramm.
×Die, 12.8.08 Erstgespräch & Röntgen
×Don, 4.9. Wurzelbehandlung
×Fre, 26.9. PMZR
×Don, 20.11. Wurzelrest Ex
×Mon, 12.1.09 Zahn Ex
×Don, 26.3. PMZR + Gespräch
×..................
×2 Implis
×2 Kronen
×Rotte Füllungen erneuert
=>FERTIG! Näheres hier! ;)
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Fleur39

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Wohnort: NRW

20

Dienstag, 28. September 2010, 17:58

Du lieber Himmel, ich gehe da nur alleine hin.
Sagen kann ich es auch irgendwie keinem, weil alle immer sagen "Da muss jeder hin, stell Dich nicht so an".

Nein Danke, dann rede ich lieber nur mit Euch darüber :D

LG Fleur
26.05.2010: Anmeldung hier im Forum
04.06.2010 bis 15.07.2010 5 Termine Füllungen etc.
01.09.2010: Setzen von 2 Implis (örtl. Betäubung) GESCHAFFT :froehlich:
19.11.2010 Abschleifen für 2 Kronen und 1 Brücke Geschafft! :D
17.12.2010 F E R T I G ! ! ! ! :froehlich: :froehlich: :froehlich:
Juli 2011 Wurzelentzündung, auch die hab ich geschafft!
Leider vergeblich, jetzt fehlt mir wieder ein Zahn und ich war doch fertig ;(
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