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Alexander_Ulm

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1

Montag, 19. Oktober 2009, 21:35

Was ist die schlimmste Behandlung beim Zahnarzt?

Hallo,

ich würde nur interessehalber mal gerne wissen was denn die schlimmste Behandlung ist, die einen beim Zahnarzt so erwarten kann? Ist es Zähne ziehen, Parodontosebehandlung, Wurzelbehandlung oder sonst irgendwas? Vielleicht hat ja wer schon mit verschiedenen Sachen "bekanntschaft" gemacht und kann ein differenziertes Urteil abgeben? Oder ist das rein subjektiv und bei jedem anders, oder hängt es auch vom Zahnarzt ab?

Vielen Dank für die Antworten, Alexander

aus ZA-Angst hierher verschoben - incredible5

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »incredible5« (19. Oktober 2009, 21:39)

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Trinchen90

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2

Montag, 19. Oktober 2009, 22:55

Laut meiner Erfahrung tut heute keine Behandlung mehr beim ZA weh, weil es ja ausreichend betäubt wird..

03.08.09 erster Termin nach 10 Jahren, Backenzahn gezogen..
21.08.09 zwei Zähne entfernen, Frontzähne füllen + Aufbissschiene anfertig lassen...
-?






November/Dezember09: strahlend weiße Beißerchen *gg
:rolleyesneu:
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Codeman

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3

Dienstag, 20. Oktober 2009, 17:10

Die schlimmste Behandlung ist die,wo er von aussen mit einer Kettensäge deine wange aufschneidet um zu schauen,ob diese genauso wie deine Zähne noch durchblutet wird...... :D :rolleyes:


Ernsthaft: Heut zu Tage wird alles mit Betäubung gemacht,du merkst in der Regel nix mehr.
Wenn man die Mutter trägt zu Grabe
Die uns voll Liebe einst gelenkt
Verschlingt die Erd` die beste Habe
Von Gottes Güte uns geschenkt
Der Glaub` jedoch zeigt ew`ges Leben
Die Hoffnung vertraut auf`s Wiedersehen
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abc123

unregistriert

4

Dienstag, 20. Oktober 2009, 17:21

ich denke mal, das ist individuell.... der eine hat panik vor dem ziehen, der andere vor dem bohrer, der nächste bibbert vor dem abschleifen.
für mich persönlich sind der absauger und dieses wasserteil dinge, die ich am wenigsten mag beim za.

richtige schmerzen während einer behandlung? ich glaub auch, dass diese zeiten zum glück vorbei sind.
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zaffm

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5

Mittwoch, 21. Oktober 2009, 18:23

Ich habe schon mit allen möglichen Spielarten Bekanntschaft gemacht, zum Glück auf der Gegenseite.

Das Unangenehmste ist, in entzündetem Gewebe herumzufummeln, weil dort die Betäubung nicht richtig wirkt. Das hat chemische Gründe und hängt mit dem niedrigen pH-Wert in diesem Areal zusammen. Der Rest ist Pillepalle.
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abc123

unregistriert

6

Mittwoch, 21. Oktober 2009, 19:01

Der Rest ist Pillepalle.


also pillepalle ist für mich gar nix bei einer zahnarztbehandllung ....erträglich, weniger schlimm als befürchtet, ja. aber nicht pillepalle.... denn jeder termin ist für mich auch als einigermaßen geheilte angstpatientin mit psychostress verbunden.
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perdita

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7

Mittwoch, 21. Oktober 2009, 20:01

@abc

Das liegt wohl an der Gegenseite. ;)
Aber wenn es schon unangenehm ist, in entzündetem Gewebe rumzufummeln, bedenke man, wie es für den ist, in dessen Gewebe rumgefummelt wird. (Gott was drücke ich mich heute wieder gewählt aus :tongue: )
Im Ernst, ich glaube, es kommt auf die Erwartungshaltung an. Ich erwarte einfach nicht mehr, dass es weh tut, weil ich mich inzwischen oft genug davon überzeugen konnte. Und wenns doch mal kurz eklig wird, kann ich mich drauf verlassen, dass auf Zeichen sofort abgebrochen wird. Wenn man das erst mal verinnerlicht hat, so richtig, dann isses echt nur noch pillepalle. Kann allerdings sein, dass das ein Weilchen dauert.

www.zahnarzt-angst-hilfe.de

Bitte achtet darauf, dass ihr keine Namen von Behandlern nennt. Näheres hierzu findet Ihr hier unter Punkt 2.11


"Ohne Angst kann es keinen Mut geben" Christopher Paolini "Eragon"
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abc123

unregistriert

8

Mittwoch, 21. Oktober 2009, 20:02

Das liegt wohl an der Gegenseite. ;)
oh, wer lesen kann ist klar im vorteil, sorry zaffm :anbet:
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abc123

unregistriert

9

Mittwoch, 21. Oktober 2009, 20:05

(Gott was drücke ich mich heute wieder gewählt aus


und perdita, ich verneige mich vor deiner sprachlichen gewandtheit :anbet: :anbet: :anbet:
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zaffm

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Wohnort: Frankfurt

10

Samstag, 24. Oktober 2009, 10:19

Mit Pillepalle meinte ich Schmerzen. Außer bei Behandlungen in entzündetem Gewebe,die man tunlichst zu vermeiden sucht, ist der Rest regelmäßig völlig schmerzfrei gestaltbar.
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Cuxi84

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11

Samstag, 24. Oktober 2009, 21:43

Ja zaffm da hast du recht. Allerdings kommen wir als "Gegenseite" teilweise mit einer gewissen Erwartungshaltung zum ZA. Und da viele relativ schlechte Erfahrungen gemacht haben und die Behandlungen seeeeeehr schmerzhaft waren, da gar nicht oder zu wenig betäubt wurde, glaubt man dem ZA gerne mal NICHT, dass die Behandlung wirklich NICHT weh tut! So zumindest geht es mir. Selbst bei nem toten Zahn warte ich noch auf Schmerzen :huh: :huh: Liegt an der sehr schlechten Erfahrung mit eurer "Gattung". Jetzt allerdings habe ich einen netten ZA.
04.11. 24 EX und wie es weitergeht weiß ich noch nicht ;(
24.11. Termin beim KC :huh: voll versemmelt ich Dussel X(

Übrigens meine Front ist lt. 2 Zahnärzten nicht erhaltungswürdig und nun weiß ich noch nicht wie es weitergeht!?
10.05.2010 neuer Anlauf bei einem Angstzahnarzt, geschafft :]

14.05. Zahnersatz besprechen *beob*
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Codeman

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12

Sonntag, 25. Oktober 2009, 11:35

@Cuxi,

auch wenn man es nicht glauben mag - auch tote Zähne können Schmerzen. Ich hatte bis vor kurzem dieses Phänomen. Backenzahn,tot,muss wb behandelt werden. Erster Kanal,alles ok - zweiter Kanal Schmerzen. Das ging 2-3 mal so und dann hat sie mir letztlich nen Medi reingemacht. Abkürzung "tox". Danach war Ruhe. Also selbst bei toten Zähnen,ist es nicht immer selbstverständlich,dass man Schmerzlos behandelt werden kann.
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elc

Moderator

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13

Sonntag, 25. Oktober 2009, 22:10

das einzige, was ich bisher als "schlimm" empfinde - jetzt nicht vom schmerz her - ist der urst rüttelnde bohrer, von dem einem der ganze kopf vibriert. also da hab ich jedesmal sowas von keinen bock drauf, wenn der seinen einsatz hat. während der ganzen dröhnerei bete ich "werd fertig, werd fertig, werd bitte fertig" gedanklich vor mir her. weiß auch nicht, auch wenns bisher schmerzfrei war, ist mir das immer noch absolut ein greuel! ;(
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"Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende." - Demokrit
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felgenkauer

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14

Montag, 26. Oktober 2009, 23:03

Eine WSR von anno 1980 - ich glaub ich war 20cm länger als ich da rausgekommen bin. ;(

Das waren Zeiten... ;( Aber seitdem hat sich gottseidank eine Menge geändert! :]
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit; aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)
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Anne M.

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15

Dienstag, 27. Oktober 2009, 19:41

Mal ne neugierige Frage: Sieht man als ZA,wo das Gewebe entzündet ist? Oder ist das ein Rantasten? Sind entzündete Gebiete abgegrenzt, oder gibt es Übergangszonen?

Werden entzündete Wurzeln "glibberig" oder was hing da heute an der Wurzel dran? Sorry, hätte ich heute meinen ZA fragen können, aber mit dem Tupfer und der Rest-Betäubung war ich nicht so gesprächig :rolleyes:
6 Monate von September 09 bis Februar 10
17 Termine
4 Zähne ex
x Füllungen
8 Zähne beschliffen
4 Brückenteile
1 PZR
1 Packung Antibiotika

und was ergibt das?
Richtig!
F-E-R-T-I-G
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zaffm

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16

Freitag, 30. Oktober 2009, 12:36

Die Beantwortung der Frage ist sehr komplex. Ein scheinbar marktoter Zahn kann noch vitale Anteile haben, die schmerzen. Ich werde mal etwas Allgemeines dazu schreiben.
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adele09

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17

Freitag, 30. Oktober 2009, 14:48

einen abzess aufmachen tut schon ziemlich anständig weh ... find ich das schlimmste :-(
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chris

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18

Dienstag, 3. November 2009, 09:46

Ja, hatte ich auch neulich, beginnende Abszess-Bildung am Backenzahn. Der Kieferchirurg, zu dem ich überwiesen wurde, machte einen Schnitt, betäubte zwar erst, aber die Spritze wirkte nicht... Ich dachte, ich komm da nicht mehr lebend raus, und das , obwohl ich eigentlich Zahnartz-Angst-Frei bin (mittlerweile). Das war aber so eklig, sowas hatte ich schon lange nicht mehr...

Also definitiv schlimmste Behandlung (wie zaffm schon schrieb) : in entzündetem Gewebe "rumwerkeln".

Nun ist der Zahn schon seit 2 Wochen draußen und es tut nix mehr weh...

lg,chris
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19.01.12: PZR
13.10.11: Kontrolle
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adele09

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19

Dienstag, 3. November 2009, 10:19

die panik, die ich jetzt schiebe habe ich einem solchen chirurgen zu verdanken. ist schon ein paar jahre her. ich war so mutig und hatte meine kinderangst überwunden und ziemlich viel Aktion mit Kronen etc. überstanden. dann war alles heil und dann der Abzess. Der A... hat mich mit Hilfe seines Personals fixiert und dann gings los. Zugegeben waren die Schmerzen ziemlich sofort danach weg. Aber als ich dann einen Tag später zur Nachuntersuchung und diesen Stofflappen wechseln musste bin ich umgekippt, als ich er ins Zimmer kam. Meine Freundin, die mich da hingeschleppt hat, hat voll die Welle gemacht, aber der hat sich davon nix angezogen. Ich bin noch mmer so derartig sauer auf den!!!
Letztes Jahr hatte ich wieder einen Abzess und da bin ich der Göttin sei Dank an einen ZA geraten, der wirklich sehr lieb und in Ordnung war. Der hat mich eine halbe Stunde getröstet , Händchen gehalten, Tempo gereicht etc. und dann gings. Er hat mit mir gewartet, bis ich es geschafft habe den Mund aufzumachen und ihm zu erlauben, dass er schneidet. Hat zwar auch weh getan, aber ich konnte dem dann vertrauen. Da ich jetzt sehr weit umgezogen bin, kann ich nicht mehr zu dem hin. Das negative Erlebnis wiegt aber immer noch sehr viel schwerer als das positive - ist das merkwürdig mit der Psyche!!! Ich traue mir heute schon besser zu, dem "Einhalt" zu gebieten. aber dennoch, das negative Elebnis hat sich viel stärker in mein Hirn gebrannt...
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chris

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20

Dienstag, 3. November 2009, 21:43

Oh je..... Glaube, mir, ich kann dich sooo gut verstehen! Und mich tröstet es gerade etwas, dass nicht nur ich da so empfindlich war. Dachte schon, ich bin besonders wehleidig... Ich hab seit meiner Kindheit nicht mehr beim ZA geschrien, aber da kannte ich nichts....

Es war noch ein sehr junger ZA. Er war zwar nett, aber weder einfühlsam noch vorsichtig. Er war eher so der Typ "das muss jetzt halt sein und fertig". Mir war schon nach der Betäubungsspritze ganz schlecht, das stechen tat schon furchtbar weh. Ich mußte dann jeden Tag hin, um diesen Streifen zu wechseln. Das war auch unangenehm, aber nicht so schlimm wie das Schneiden...

Als es dann darum ging, wer den Zahn zieht, wollte ich nur noch zu MEINEM ZA, nicht mehr zu diesem Chirurgen. Mein ZA ist da viel feinfühliger. Ich hatte aber wegen dem schlimmen Erlebnis mit dem KC Riesenpanik vor dem Zahnziehen. So eine angst hatte ich lange nicht mehr vor meinem ZA. Aber er hat es sehr gut und schmerzfrei hinbekommen und er ist einfach sehr viel einfühlsamer als dieser KC.

Jetzt hoffe ich mal, dass mir sowas nicht so schnell wieder passiert....

lg, chris
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