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MXone

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1

Freitag, 2. November 2007, 13:37

Notzahnarzt Erfahrungen?

Servus,

Hab mal meine Erlebnisse bissl revue passieren lassen und da fiel mir das Thema Notzahnarzt ein, man kennt es ja, es ist Wochenende oder Abends und was ist? Der Zahn muckt derbe rum, weil man die schmerzen nicht ertragen kann schaut man hoffend das der eigene Zahnarzt notdienst hat aber pustekuchen. Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Kann man durchaus hin oder sollte man die meiden?

Meine Erfahrungen:

Die schlimmste Erfahrung die ich gemacht habe wo es mich echt wundert das ich danach nochmal zum Zahnarzt gegangen bin war an einem Sanstag glaub ich, ich hatte da einen vereiterten Zahn das war so derb das meine ganze linke Gesichtshäfte angeschwollen war, ich hielt die schmerzen nicht mehr aus und ging dann zu einem Notzahnarzt, dieser wirkte schon irgendwie komisch und eine Helferin war auch nicht anwesend, war damals mit Begleitung dort die dann auch noch Helferin spielen musste (schlauch halten etc.). Der Wunsch auf ein Schmerzfreies Wochenende war größer und ich hab mich auf den Stuhl gesetzt, er sah sich das ganze an und wusste direkt was los war und bohrte darauf los, anschließend stocherte er mit so ne art nadel herum um den Eiter freizusetzen, natürlich alles ohne Betäubung, ich spürte alles. Er stocherte da herum als ob er mit Fleisch spielen würde und ich bekam schon tränen in die Augen und verzog das Gesicht. Der gute bekam das nicht so hin und entschied sich dann das Zahnfleisch mit einem Skalpell aufzuschneiden, das ganze natürlich auch ohne Betäubung, ich würd ja nichts spüren. Er schnitt dann das Zahnfleisch auf und ich hätte brüllen können wie sonst was, eiter lief raus, er machte den Zahn provisorisch dicht mit Watte oder sowas und meinte das Zahnfleisch wird von selbst zu, muss man nichts dran machen, Ich verließ Wortlos danach den "Laden" und ging dann heraus, meine Begleitung erledigte die Formalitäten, ich stieg ins Auto und hab erstmal echt ne runde geheult, das war sowas grausames an dem Tag. Meine Begleitung versuchte mich erstmal aufzumuntern aber sie hatte keinen erfolg.
Es war ein wunder das ich dann am Montag direkt zu meinen eigenen Zahnarzt gegangen bin ohne ANgst, ich wusste er ist nen super Doc und ich brauchte keine Angst haben, ich erzählte ihm davon und er sah sich das ganze an und rufte noch in dem moment den Zahnarzt an und fragte was für nen mist er da eigentlich gemacht hat, das gespräch ging nicht lange und er versprach mir den Fall zu melden, was daraus geworden ist, keine ahnung.

Naja bei meine Freundin / Eltern hab ich erlebt das sie öfters angerufen haben (Nachts) und der Arzt dann meinte "Liege schon im Bett", frage mich warum die dann notdienst haben?

Fazit:

Ich würd egal wie groß die Schmerzen sind nie wieder zum Notdienst fahren.

Was für Erfahrungen habt ihr gemacht?

[aus ZA-Angst in Umfragen verschoben von perdita]
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Brahma

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2

Freitag, 2. November 2007, 16:12

Hallo MXone.

Gar keine. Noch nicht, zum Glück und das ist sicher etwas, dass man nach Möglichkeit besser vermeidet. Trotzdem geht das nicht immer, gerade bei uns hier.
Du hast mein ganzes Mitgefühl für dieses Erlebnis. :knuddel:

Ich bin aber auch sicher, dass es ganz tolle za gibt, die auch Notdienst machen und die das machen, weil sie helfen wollen. An einem langen Wochenende, an dem man plötzlich Schmerzen bekommt, kann das bestimmt sehr erlösend sein. Manche sind auch gleich dort geblieben, weil es genau der richtige war. Und manche sind einfach dankbar, dass jemand ihnen geholfen hat.
Ich will nicht behaupten, dass man mitten in der Nacht nicht auch mal auf schlechtgelaunte Wesen trifft, aber ich finde da auch keinen zwingenden Zusammenhang.
Was ich meine ist, es gibt hier viele, die das brauchen und die sich jetzt nicht verschreckt fühlen brauchen. So schlimm ist es nicht. ;)

Alles Gute für dich,
Brahma

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Brahma« (2. November 2007, 16:14)

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Jelly Belly

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3

Freitag, 2. November 2007, 16:36

Hallo MXone,
ich persönlich habe noch keine gesammelt (zum Glück), nur als Begleitperson durfte ich schon mal dabei sein.....

Fall 1: Mein Freund weckt mich nachts und ist total apathisch vor Zahnschmerzen. Ich Freund ins Auto gepackt (waren jung und hatten keine Ahnung) und ab in die Klinik mit Zahnklinik. Die meinten wir müßten erst zum Notdienst und haben mir eine Tel.Nr. gegeben. Ich da angerufen, ca. 3 Uhr nachts, ein total verschlafener ZA an der Strippe. Habe ihm dann den Fall geschildert (mein Freund saß inzwischen total am Ende und am zittern vor der Telefonzelle). Was sagt der Doc.......kommen se ma morjen früh in de Praxis, bin ab 10 Uhr da 8o.
Ich meinen Freund wieder in die ZA - Abteilung der Klinik geschleppt, alles erzählt und ann haben sie ihm geholfen. Der ZA im KH war ein supernetter, der hatte ja nu auch nachts Dienst und der andere......brrr

Fall 2: Ist erst ein paar Wochen her. Ein wurzelbehandelter Zahn von meinem Mann war am rumspinnen und das am Mi - Nachmittag, wann auch sonst??? Wir sind dann zur ZÄ, die Dienst hatte und die war echt nett, hatte die Ruhe weg und hat ihm gut geholfen.

Ich für mich würde daraus schließen, daß ich mich über nacht lieber mit Tabs oder so zu dröhne, als einen Notdienst aus dem Bett zu klingeln. Und tagsüber auch nur wenn gar nichts mehr geht und immer brav vorher anrufen und lieb fragen, ob man vorbei kommen kann..... :]
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Atraxia

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Beiträge: 620

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Nürnberg

4

Freitag, 2. November 2007, 17:41

Irgendwie scheint der Mythos ja zu stimmen, dass man den Notdienst wohl besser nicht nutzt :rolleyes:
Bei mir wars auch schon öfter der Fall, dass ich von Freitag nacht bis Montag früh derbe Schmerzen hatte. Aber zum Notdienst? Ne danke, da hoff ich dann doch lieber auf meine Schmerztabletten.
Und wenn man das so hört, werd ichs wohl weiter so halten. Bin da mit den Zähnen eh so eigen,...bei einem anderen Notfall wärs komischerweise nicht schlimm.

Mxone,
das mit den Schmerzen kann ich gut nachvollziehen. Bei ne Vereiterung ist sowas immer extrem heftig :(
Hatte eine Kieferhöhlenvereiterung (bei der ich übrigens auch erst Montag zum Chirurgen bin) nach der Weisheitszahnentfernung und holla, als der meinte, er spült das mal durch, hing ich an der Decke.
Ich würde sagen, das war mein bisher ärgster Schmerz 8o
Und das hätte der Notdienst wohl auch nicht anders gemacht,..is halt immer blöd, wenns schon so arg entzündet ist.....
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Rike

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5

Freitag, 2. November 2007, 17:47

...also generell würde ich mal so sagen wollen: beim Notdienst kann man genau so an einen guten wie einen nicht so geeigneten ZA geraten wie sonst auch. Ein bisschen einschränkend kann man sagen, daß viele etablierte Zahnärzte den Notdienst an ihre Kollegen abtreten, die es "nötiger" haben, noch nicht so lang dabei sind.
Ich glaube, es ist wohl AUCH so, daß Angsthasen plus Zahnschmerzen plus fremder Zahnarzt, möglicherweise unter Zeitdruck, weil Praxis voll mit Notfällen, einfach keine gute Mischung sind.
Seit ich weiss, WIE gross das Notdiensteinzugsgebiet sein kann, ist mir auch klar, warum Notzahnärzte nicht gerade entspannt und geduldig sein können, oder jedenfalls nicht immer. Darum würde ich sagen, für uns, die wir einfach viel Geduld von einem Zahnarzt benötigen, ist der Notdienst eine gewisse Herausforderung. Sind wir andersherum aber möglicherweise ja auch. ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rike« (2. November 2007, 17:48)

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-sonnenkind-

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6

Sonntag, 4. November 2007, 03:28

Ich hab da total gemische Erfahrungen gemacht:

Ein Freund von mir hat am späten Abend mal tierische Zahnschmerzen bekommen. Keine Tablette hat mehr gewirkt, also haben wir uns aufgemacht zum ZA der Notdienst hatte.
Der ZA war freundlich und hat meinem Freund schnell geholfen.

Ich selbst hab mal Freitags Abends auf dem Weg in die Disco richtig üble Zahnschmerzen bekommen und bin dann auch zum ZA der Notdienst hatte.
Dieser ZA hatte aber mal überhaupt keinen Bock auf nächtlichen Notdienst und hat mich das auch gleich spüren lassen.
Das Bohren tat sau mäßig weh, von viel Betäubung oder gar nachspritzen hielt der Mann nichts.

Letzten Freitag musste ich zu einem anderen ZA, weil ich schlimme Zahnschmerzen hatte und die Praxis von meinem ZA nicht geöffnet hatte.
Das war kein Notdienst, aber ich hab auch überhaupt nur einen Termin bekommen weil ich Schmerzen hatte. Und eigentlich hatte die ZA schon Feierabend.
War aber alles ziemlich easy. Die ZA war nett und hat mir einen vereiterten Zahn problemlos gezogen. Und obwohl es sogar mein Problemzahn war, hatte ich überhaupt keine Schmerzen!

Ich kann Rike nur ganz zustimmen, es gibt immer solche und solche.
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Björn

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7

Sonntag, 4. November 2007, 11:15

Ich hatte bisher immer relativ gute erfahrungen mit notdienst-zahnärzten.

Sicher ist es blöd, in eine unbekannte praxis zu kommen und vor schmerzen halb wahnsinnig zu sein. Ganz klar. Aber sie haben es bei mir jedesmal geschafft, dass zumindest die ganz argen akuten schmerzen weggingen und ich das wochenende einigermaßen überstand.

Um alles weitere hat sich dann mein normaler ZA gekümmert. :]
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Monas

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8

Montag, 26. November 2007, 20:20

Also ich habe durch den Notdienst meinen jetzigen Zahnarzt gefunden
der war so super nett, dabin ich dann gleich bei ihm geblieben
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Vanilla74

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9

Mittwoch, 28. November 2007, 20:16

Ich war einmal an Silvester bei einem Notzahnarzt, da ich morgens mit einem schmerzenden Zahn aufgewacht war und so dann doch nicht ins neue Jahr starten wollte.

Hatte schon die Horrorvision von entzündeten Wurzelkanälen, vereiterten Weisheitszähne und so weiter, also das volle Panikprogramm.

Bin dann in die Uniklinik, wo ich erst mal ewiglich warten durfte. Hatte mir aber vorsorglich eine dicke Lektüre mitgenommen (Herr der Ringe), so verging die Wartezeit etwas schneller.

Und dann hatte ich gleich zweifach Glück: der Zahnarzt war sehr nett und kompetent, und mein schmerzender Zahn entpuppte sich bloß als gereiztes Zahnfleisch! Eine kleine Injektion von irgendeinem Mittel, und kurze Zeit später war ich schmerzfrei. ;)

Also ich schätze, nicht alle Notzahnärzte sind per se unbrauchbar, aber es gehört wohl auch eine Portion Glück dazu!

LG, Zamara
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Celestina

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10

Sonntag, 2. Dezember 2007, 17:51

Ich musste zum Glück nur einmal in meinem Leben zum Notdienst, und die ZÄ war nett und hilfsbereit.

Meine Schwester ist kein Angsthase, geht regelmäßig zum ZA und pflegt ihre Zähne sorgfältigst. Sie musste aber schon öfters zum Notdienst, weil sich irgendwelche Zähne am Freitagabend oder Sonntagmorgen gemeldet haben und ist da auch schon mehrmals schräg angeredet worden. In einem Fall hat ihre reguläre ZÄ den Notdienstzahnarzt auch mal kontaktiert und "zur Ordnung gerufen". Sie hat ihm unter anderem klargemacht, dass eben auch eine Patientin wie meine gewissenhafte Schwester schlechte Zähne haben kann. Er hat sich dann sogar ausdrücklich entschuldigt.

Also, es gibt wohl solche und solche (wie unter dem Rest der Menschheit auch).

Celestina
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Anke77

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Beiträge: 30

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Wohnort: Niedersachsen

11

Dienstag, 11. Dezember 2007, 14:05

Meine Erfahrung mit Notdiensten sind eher positiv.

Einmal musste mein Mann zum Notdienst, da haben wir Glück gehabt. Der Zahnarzt war sehr nett und ich bin auch heute noch bei ihm. Mein Mann allerdings nicht mehr, da es für ihn neben der Schichtarbeit ein zu weiter Weg ist (Bus fahren, Wartezeiten an den Haltestellen).

Dann musste ich einmal zum Notdienst, weil mir ein Zahn abgebrochen war. Ich hatte totale Panik und hatte mich vorher schon "müde geweint", sodass ich es nur noch hinter mich bringen wollte. Die Zahnärztin hat dann mit Betäubungsspritze gebohrt und eine provisorische Füllung gemacht, sodass ich das WE überstehen konnte. Das Prozedere war also schmerzfrei und nicht so schlimm wie gedacht. Hinterher kam allerdings eine WKB bei dem ZA meines Vertrauens, aber das ist eine andere Geschichte.

@MXone: Deine Story ist ja wirklich ein hartes Brett. Alle Daumen hoch für deinen ZA, der dann noch nachträglich bei dem Notdienst-ZA angerufen hat - wirklich spitze!!!
Seit ZA-Neustart in 2005: 5 Inlays, 3 WZB, 1 Füllung --> to go: 1 Krone
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JuleSugarbabe

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12

Dienstag, 11. Dezember 2007, 15:41

hmmm, also meine erfahrung war folgende:

freitag nachmittag, wie soll es auch anders sein, ist mir eine riesige plombe rausgefallen...
erst wollte ich das ganze bis monntagmorgen aussitzen, aber es tat höllisch weh, wenn nur luft daran kam.

naja, ich habe eine stunde meinem freund die ohren vollgeheult, wie grausam doch das schicksal ist, nur mir sowas passiert, ich immer so ein pech habe usw. von den ganzen sachen, die einem dann durch den kopf gehen. irgendwann hat er mich dann unterbrochen und meinte nur: "also entweder du gehst jetzt zum notdienst, oder du bist jetzt still mit jammern". 8o

nachdem ich noch ca. eine halbe stunde geschmollt hatte, waren wir auf dem weg zu eben diesem.

ich musste eine geschlagene stunde warten (ok, nicht seine schuld, aber für mich schon total tragisch in dem moment). dann ab auf den stuhl und schnute auf.
einziges kommentar war: "hui, das ist aber gaaaaanz schön tief und nah am nerv! naja, bohren darf ich im notdienst eh nicht... (?????????????? ging es mir nur durch den kopf) Wir machen erst mal provisorisch was rein und dann am montag einen termin zum füllen!"
gesagt getan beauftragte er schon seine helferlein die sachen zu besorgen. ich hab dann erst mal STOP gerufen und eine spritze verlangt (himmel, dass ich dazu noch in der lage war vor schreck).
diese wurde mir jedenfalls verweigert, weil nichts sein würde, was weh tut. aha. naja, wenn er meint. nun hatte ich auch keinen mut und keine kraft mehr zu widersprechen...
es tat höllisch weh übrigens, als er das zeug da reingeschmiert hat. einzige reaktion war: "jaja, das ist gleich vorbei. gehen sie mal schon an die rezeption um einen termin zu machen... und nichts essen und trinken die nächsten 2 stunden bitte. auf wiedersehen!"

darauf habe ich nur noch geantwortet: "ich hole mir für montag einen termin... ABER BESTIMMT NICHT BEI IHNEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!" draussen habe ich nur noch geweint... auch wegen den schmerzen, die ich noch hatte.

für mich sind notdienstzahnärzte jedenfalls seitdem gestorben!
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jewelz

unregistriert

13

Mittwoch, 5. März 2008, 01:33

Mein Notdiensttheater...

Es war Freitag nachmittags als einer meiner rechten unteren Backenzähne Theater gemacht hat... da ich ja son Angsthase bin habe ich mir gedacht das wird schon wieder und habe mal wieder alles vor mich hingeschoben... Freitag abend ging es dann wieder so einigermaßen ich war soweit das ich mir mit schmerzmittelchen helfen konnte, die vorher nicht wirkten....
Freitag nacht wurd es dann immer schlimmer aber ihr kennt das sicherlich "das wird schon wieder morgen ist alles wieder gut"
Den kompletten Samstag habe ich mit Kühlakkus, Schmerztabletten(die null gewirkt haben) verbracht bis irgendwann abends mein Ex meinte geh doch zum Notzahnarzt... 200x habe ich die nummer gewählt und sofort wieder aufgelegt (nach dem Motto da geht keiner dran) ..bis er dann dort anrief und ich abends um 20.00 auf den Weg zur UNI-Klinik war.... Dort angekommen habe ich dann lieblos so einen Patienten Fragebogen bekommen.... kaum im behandlungszimmer habe ich meinen ersten Nervenzusammenbruch bekommen... der ZA nur stell dich nicht so an du bist nicht der einzige Notfall...nach 5min hatte ich mich dann etwas beruhigt und konnte mich auch den Behandlungstuhl setzen... Mein Ex hat dann versucht ihm die Sache zu schildern mit der Panik und sein einziges Kommentar dadrauf war na und trotzdem muss die schnautze nicht so aussehen... zu allem übel hat er mir dann noch den falschen Zahn aufgebohrt ...wie ich dann nach der Betäubung festgestellt hatte...
ich hab wortlos die Klinik verlassen und mich während der Fahrt von W nach H nicht mehr eingekriegt...

Dorthin gehe ich NIE wieder, da kann mir der halbe Kiefer abfallen
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Physikus

Erfahrungspunkte:

Beiträge: 1 146

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kiel (Schleswig-Holstein)

14

Montag, 17. März 2008, 11:03

Zahnarzt auf QCI...

Hallo zusammen!
Dies paßt zwar Nicht ganz hierher, aber trotzdem...
Ein Freund war vor Jahren längere Zeit in Kanada, genauer gesagt auf den QCI (Königin Charlotte-Inseln). Diese sind zwar flächenmäßig so groß wie Schleswig-Holstein, aber haben etwa so viele Einwohner wie Eckernförde. Somit gibt es dort nur wenige Zahnärzte. Nun hatte mein Freund sehr schmerzhafte Probleme mit seinen Zähnen und ging dort zu einem Zahni. Dieser hat sich die "Bescherung" angeschaut und dabei festgestellt, daß eine Wurzel stark vereitert war. Der betroffene Zahn könne nur noch mit einer Wurzelresektion gerettet werden; diese sei für ihn aber zu schwierig... Also trotz allem Hut ab vorm Zahni, dieser war zumindest ehrlich und hat nicht - wie mancher andere - vergeblich herumgedoktort und dabei alles noch schlimmer gemacht! ;) ;) ;)
Der Zahni gab meinem Freund starke Antibiotika und rief bei einem Kollegen in Vancouver an und kündigte diesem das Kommen seines Patienten an. Daraufhin hat der Zahnarzt meinen Freund sozusagen ins Flugzeug nach Vancouver gesetzt und ihm genau beschrieben, wie er den Kollegen finden könne. Der Zahnarzt in Vancouver hat den Zahn tatsächlich retten können! ;) ;) ;)
Das Avatar ist ein Apfelmännchen. Erstellt mit einem Fraktalprogramm.
×Die, 12.8.08 Erstgespräch & Röntgen
×Don, 4.9. Wurzelbehandlung
×Fre, 26.9. PMZR
×Don, 20.11. Wurzelrest Ex
×Mon, 12.1.09 Zahn Ex
×Don, 26.3. PMZR + Gespräch
×..................
×2 Implis
×2 Kronen
×Rotte Füllungen erneuert
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