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Anastana

unregistriert

1

Sonntag, 15. Juli 2007, 20:16

Vollnarkose- Wie ging es bei euch weiter?!

Hallo ihr Angsthasen und Häsinnen,

meine erste VN liegt hinter mir, die nächste folgt.
Nun stellt sich mir die Frage, wie geht es danach weiter?! Bzw. ich möchte die Frage gerne an euch weitergeben: Was war nach eurer VN-Behandlung? Lasst ihr euch seitdem regelmäßig "normal" behandeln? Habt ihr dem Zahnarzt wieder ganz den Rücken gekehrt? Wie groß ist eure Angst danach?

Ich würde mir wünschen, dass dies keine allgemeine Pro-/Contra Diskussion wird, sondern möchte hauptsächlich Erfahrungen von Patienten lesen, die sich für einen Anfang in VN entschieden haben.

in's Board "Umfragen" verschoben von avivi
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avivi

unregistriert

2

Sonntag, 15. Juli 2007, 20:32

Zitat

Ich würde mir wünschen, dass dies keine allgemeine Pro-/Contra Diskussion wird, sondern möchte hauptsächlich Erfahrungen von Patienten lesen, die sich für einen Anfang in VN entschieden haben.


Diese Bitte möchte persönlich unterstützen,
denn Diskussionen über mögliche oder wahrscheinliche Chancen bzw. Nicht-Chancen
der Angstbewältigung nach einem VN-Start gab es hier bereits genügend.

LG, Achim
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Anastana

unregistriert

3

Sonntag, 15. Juli 2007, 20:41

Es gab wahrscheinlich auch schon den einen oder anderen Erfahrungsthread zum Thema. Links dazu sind herzlich willkommen.

Über die Suche ist es nämlich sehr aufwendig, da sich die meisten VN-Threads nur auf Fragen dazu beziehen.
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felgenkauer

Erfahrungspunkte:

Beiträge: 492

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Bayern

4

Sonntag, 15. Juli 2007, 20:54

Grüß Dich Anastana,

die Wahl der richtigen Mittel für die anstehenden Behandlungen macht es aus. Niemand schneidet 1000m² Rasen mit der Schere, genauso wenig rattert jemand mit dem Balkenmäher über die Gewürzspirale. Und hier ist es genau so. Die VN ist gut für grobe Abbrucharbeiten und andere Großbaustellen. Die kleineren Sachen sowie die Vor- und Nachbehandlung lassen sich gut unter örtlicher Betäubung machen. Bei vielen Behandlungsschritten ist der ZA auch auf aktive Mithilfe angewiesen, da ist eine VN eher kontraproduktiv.

Und man sollte sparsam damit umgehen, jede VN stellt für den Körper eine nicht zu unterschätzende Belastung dar. Immerhin wird das Schmerzempfinden, das Bewußtsein und die Muskeltätigkeit ausgeknipst. Man kann sich vorstellen daß die Mittel, die dafür nötig sind, ziemliche Hämmer sind.

Bei mir fand die Generalziehung unter VN statt. Ich hatte einige vereiterte und viele entzündete Zähne, und bei mir konnte man nie sagen ob die ortliche Betäubung nun mal gerade wirkt oder nicht. Die Bandbreite ging von totaler bis fast keine Betäubung, ich hätte Glück oder Pech haben können. Daher habe ich mich für Nummer Sicher entschieden. Die ganzen Vorarbeiten einschließlich Biß einstellen und entfernen was im Weg stand fand unter örtlicher Betäubung statt. Danach war eh keine Betäubung mehr nötig.

Wenn ich heute nochmal dasselbe vor mir hätte, ich glaube ich würde es wieder genau so machen.

LG, felgenkauer
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit; aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)
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avivi

unregistriert

5

Sonntag, 15. Juli 2007, 21:03

Hi Felgenkauer,

die erste Absatz deiner Antwort
beinhaltet genau betrachtet eine Verallgemeinerung deiner eigenen Erfahrungen oder Einschätzungen.

Genau so etwas sollte in diesem thread vermieden werden - meiner persönlichen Meinung nach.

Ansonsten ist der Rest deines Beitrages auf jeden Fall ein hilfreicher Erfahrungsbericht.

LG, Achim
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RonjaRäubertochter

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Beiträge: 2 183

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Bayern

6

Freitag, 10. August 2007, 22:41

also ich berichte:
1. Termin: Bestandsaufnahme und Überweisung zum KC
2. Termin: RÖ
3. Termin: Vorgespräch VN mit KC
4. Termin: VN

Daraufhin folgten 34 Termine bei vollem Bewußtsein (naja, mit ganz normaler ZA-Demenz halt).

Würde ich es wieder so machen?
Ja das würde ich.
Für mich war diese Entscheidung die einzig mögliche, da ich zu einem Zeitpunkt angefangen hab, wo ich überhaupt keine Kraft hatte, die großen Arbeiten in vielen Terminen durchzustehen.. All meine Kraft ging dabei drauf, mich überhaupt zum Zahnarzt zu schleppen.

Ganz genau so würde ich es wieder machen.

Ich hoffe, ich hab Dir ein bisserl geholfen, liebe Anastasia und würde mich freuen, bald wieder von Dir zu lesen.
Das Leben ist wie ne Schachtel Pralinen, von allem etwas, drei Viertel mag man nicht...und man weiß nie, wo der Schnaps drin ist.
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MachmirMut

Erfahrungspunkte:

Beiträge: 2 284

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Niedersachsen

7

Freitag, 10. August 2007, 23:38

Zitat

Original von felgenkauer


Ich hatte einige vereiterte und viele entzündete Zähne, und bei mir konnte man nie sagen ob die ortliche Betäubung nun mal gerade wirkt oder nicht. Die Bandbreite ging von totaler bis fast keine Betäubung, ich hätte Glück oder Pech haben können. Daher habe ich mich für Nummer Sicher entschieden.
Wenn ich heute nochmal dasselbe vor mir hätte, ich glaube ich würde es wieder genau so machen.

LG, felgenkauer


Im großen und ganzen ist es bei mir auch so gewesen..

Aber bevor die große Aufräumaktion anlief wurden die kleineren Baustellen normal ausgeführt..bzw.in der für mich schonenden Hypnose..
die Vorarbeiten düre die Prothese natürlich ohne alles..weil für einen andruck braucht man ja eigendlich keine betäubung..
und in Zukunft werde ich mich auch weiter so behandeln lassen
und wieder liegt ein langer anstrengender Weg vo rmir... :thumbdown:
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spider

Moderator

Beiträge: 1 551

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Niedersachsen

8

Samstag, 11. August 2007, 00:41

Hallo Anastana,

meinen "Anfang" in VN würde ich rückblickend nicht als solchen bezeichnen, auch wenn es für meine Mundgesundheit sicherlich trotzdem gut war, einmal gründlich behandelt worden zu sein (wenn auch nicht saniert, aber das wußte ich damals noch nicht...).
Bei mir war es eher ein "Ausweg",der langfristig aber keiner war. Darüber hätte mit mir aber DAMALS niemand ernsthaft diskutieren können, ohne daß ich ihm an die Gurgel gefahren wäre...

Meinen diesbezüglichen Weg habe ich einmal ausführlich in diesem Thread ( erste Seite in der Mitte ) beschrieben.
Es ist zu lang, um es hier rein zu kopieren und auch wenn es in diesem älteren Thread auch um eine Pro-und-Kontra-Diskussion geht, so erlaube ich mir diesen Link hier einzufügen, weil da von vielen schon so einiges an Gedanken und ERFAHRUNGEN geschrieben wurde.

Vielleicht ist das ja auch interessant für Dich zu lesen, es gibt ja leider wenige hier im Forum, die nach einer erfolgten VN-Sanierung noch lange genug hier sind, um ihren weiteren Weg zu beschreiben.
Letztlich ist aber jeder Weg sehr individuell....

Viele Grüße von
Spider

Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung, dass etwas anderes
wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
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hodipas

unregistriert

9

Samstag, 11. August 2007, 11:39

RE: Vollnarkose- Wie ging es bei euch weiter?!

Hallo Anastana

Also ich habe auch eine VN hinter mir, die ich bis heute nicht bereut habe, ich gehe jetzt ohne Angst zu meiner Zahnärztin, weil ich die "schlimmen" Sachen hinter mir habe, mir wurden in einer 4 Stündigen OP 10 Zähne, Wurzelreste, und Zysten aus den Kieferhöhlen entfernt, und nu fühle ich mich rundum wohl, und ich würde jeder zeit wieder eine VN machen lassen, die Angst ist weg, weil ich meiner ZÄ vertraue.

Dieter
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SiPeb211

unregistriert

10

Samstag, 11. August 2007, 20:42

Nach meiner ersten VN ging ich fein brav immer regelmäßig, lies auch Zahnreinigungen machen usw. Ich kam eigentlich "gut" damit klar. Zwar immer mit Bauchweh und Angst, aber dennoch war es ok. Dann kam ein verhängnisvoller Sonntag, an dem mir ein Teil einer Füllung rausfiel beim Essen mit anschließenden Höllenschmerzen - und meine ZÄ war im Urlaub. Der Vertretungsarzt hatte leider gar kein Verständnis für meine Ängste "nu stellen Sie sich man nicht so an, Sie sind doch kein kleines Kind" und die Behandlung war super schmerzhaft und danach habe ich jetzt 2 Jahre keinen Schritt zum ZA gemacht. Leider war er wohl nicht nur unfreundlich - sondern auch ein Stümper, denn im Februar d.J. bekam ich eine Mords-Entzündung an der Wurzel des Zahnes. Die haben wir erstmal mit Antibiose behandelt und dann stand im Juni der VN-Termin an. Auch die Folgetermine habe ich, trotz Schmerzen absolvieren können. JEtzt aber, wo die Provisorien aus dem betroffenen Zahn und einem weiteren raus müssen, versagt es bei mir total und ich merke, wie sehr der Besuch bei diesem "blöden" ZA mich doch wieder zurück geworfen hat. Weiter, als ich wahrscheinlich je war. Aber ich werde weiter kämpfen!
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