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Kielerin

unregistriert

1

Dienstag, 1. Mai 2007, 11:54

wirklich keine angst mehr?

ich gehe mitlerweile gut, gern und relativ locker zu meinem za.
und gestern war die praxis sogar für mich zufluchtsstätte, weil mein asthma zugeschlagen hatte, und überall menschen waren. das ist manchmal blöd wen dich die leute anstarren weil du keine luft bekommst.
also bin ich rein in die praxis und habe gefragt ob ich mich mal ausruhen könnte und meinen anfall bekämpfen. hallo, die praxis die vor noch einiegen wochen mir den magen umdrehte war mein ruhepohl.
jetzt würde ich zwar sagen, ich habe bestimmt keine angst mehr vor meinem za und ich bin gegenüber ihm auch sehr vertrauensseelig, doch ich würde nie sagen das ich grundsätzlich keine angst vorm za habe.
mich würde es interessieren ob die, die hier sich als eheml. betroffene eingetragen haben vielleicht auch nur ein gutes verhältniss zu ihrem za aufgebaut haben?

gruß gabi

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kielerin« (1. Mai 2007, 12:02)

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perdita

Team Moderator

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Wohnort: Stuttgart

2

Dienstag, 1. Mai 2007, 12:31

Hm, gute Frage.
Ich habe 1990 meine Angst bei einer halleschen Zahnärztin in den Griff gekriegt, die ich ein halbes Jahr später wegen Umzug nach BW aufgeben musste. Damals hatte ich mit dem Wechsel ganz große Probleme und hab ihn auch relativ lange hinausgezögert, das heißt, ich hab ungefähr ein Jahr gewartet, bis ich mir eine gesucht hab, die mir endlich mal den Zahnersatz macht. (Ich sehe gerade die Parallelen zu Dak ;) )
Als ich diesen Sprung geschafft hatte (und vor allen Dingen gemerkt hatte, dass in diesem Bundesland genauso nett und schmerzfrei behandelt wird wie bei meiner ehemaligen ZÄ), war ich an einem Punkt, wo mir klar wurde, diese generelle Angst ist tatsächlich weg. Auch der nächste Wechsel (wiederum nach Umzug innerhalb von BW) war dann nicht mehr so schwer.
Inzwischen hab ich ein weiteres Mal gewechselt und kann ehrlich sagen, der erste Termin bei jemand Neuem ist immer ein bisschen komisch und durchaus aufregend, weil man sich ja erst mal beschnuppern und die Chemie klären muss. Da ich aber diesbezüglich aus vergangenen DDR-Zeiten überhaupt nicht verwöhnt bin 8) und auch wirklich nie wieder auf einen richtigen gestoßen bin, und beim letzten Mal nach mehrmaligem Wechsel sogar die allerliebste und sensibelste Zahnärztin gefunden habe, die ich mir nur vorstellen kann, wage ich mir mal zu behaupten, ja, ich habe grundsätzlich keine Angst mehr und bin eigentlich auch überall behandelbar - es sei denn, ich gerate irgendwann mal wieder an einen richtigen (Was ich nicht hoffen will :( ), dann könnte es durchaus sein, dass ich rückfällig werde. Denn die Erinnerungen sind immer noch latent da, wenn auch nicht mehr aktiv.

Liebe Grüße
perdita

www.zahnarzt-angst-hilfe.de

Bitte achtet darauf, dass ihr keine Namen von Behandlern nennt. Näheres hierzu findet Ihr hier unter Punkt 2.11


"Ohne Angst kann es keinen Mut geben" Christopher Paolini "Eragon"
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Rike

unregistriert

3

Dienstag, 1. Mai 2007, 16:03

...zu meinem ZA zu gehen ist überhaupt kein Problem mehr. Da würde mich auch der Gedanke an "richtige" ;) Reparaturarbeiten nicht aus dem Tritt bringen.
Woanders? No chance. Habe ich neulich mal machen wollen, einfach, weil es superpraktisch gewesen wäre und der ZA erwiesenermassen angsthasengeprüft ist. Nix zu wollen, allein der Gedanke...
Was wiederum bestätigt, worauf wir hier ja immer wieder zu sprechen kommen... es ist wichtig, daß man ein gutes Gefühl hat bei seinem ZA, ihm vertraut und ein Team wird.
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chris

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Wohnort: Baden-Württemberg

4

Mittwoch, 2. Mai 2007, 10:39

Ich kann auch nur zu MEINEM ZA angstfrei gehen. Zu nem fremden könnte ich (momentan) noch nicht.

Daher glaube ich schon, daß es in erster Linie vom ZA abhängt (bei mir zumindest).

Ich habe in meinen ZA großes Vertrauen mittlerweile (nach vielen größeren und kleineren Behandlungen) und das Team ist auch sehr nett. Ich will fast behaupten, ich gehe gerne hin inzwischen.

chris
nächste Termine:
19.01.12: PZR
13.10.11: Kontrolle
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Wiesodasdenn

unregistriert

5

Mittwoch, 2. Mai 2007, 11:41

Ich habe mich darüber auch schon mit anderen unterhalten, ob ich nur angstfrei zu meinem ZA könnte, oder ob ich im absoluten Notfall dann auch streßfrei zu jemandem anderen könnte.

Sieht man mal davon ab, daß ich nicht mehr sooo viele Zähne habe, die mir unaufschiebbare Probleme machen könnten, bin ich mir trotzdem sicher, im äußersten Notfall könnte ich durchaus.

Mit den neuen und positiven Erfahrungen die ich dabei gemacht habe, weiß ich jetzt, daß ich es keinem ZA mehr erlauben würde, Dinge zu tun, die ich nicht aushalten kann und will. Ich weiß ja inzwischen, daß es anders geht.
Ich bin nicht mehr so eingeschüchtert wie zu Anfang und bin inzwischen doch in der Lage zu sagen was ich möchte oder auch nicht.

Das heißt aber nicht, daß ich es jemals vergessen werde, wie schlimm das vorher war.
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Esperanza

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Wohnort: Baden-Württemberg

6

Mittwoch, 2. Mai 2007, 13:12

Hm, also ich bin ja zur Zeit noch bei einem fremden ZA, der aber wirklich super nett ist, weshalb ich da keine Angst hab :] Aber zum ZA meiner Eltern würd ich nie im Leben gehen können :( Der ist ziemlich unhöflich und kann gar nicht mit Angstpatienten. Seine Worte, wenn ein Kind nicht zu ihm will: "Ach, der/die kommt schon, wenn er/sie Schmerzen hat!" Toll, oder? Ist doch keine Lösung, so lange zu warten, wie es nicht mehr geht. Und das Beste ist: Er hat selbst Kindern!
Nun fachlich, das muss man sagen, ist er okay, nur menschlich eben nicht. Aber ich bin überzeugt davon, dass es viele gute ZAs gibt, man muss sie nur suchen und finden. Vor allem muss man dann auch sagen, dass man Angst hat und ihm somit klar machen, dass er nicht sofort rumhantieren soll, sondern erstmal reden muss. Dasberuhigt wirklich ungemein, wenn man dabei merkt: "Hey, der hat sogar Humor!" Und wichtig find ich auch, wie die Praxis ist, ob es dort schon zum Gang rasu 'riecht' oder ein neutraler Geruch herrscht. Wie die ZA-Helferin am Empfang einen begrüßt, wie das Wartezimmer eingerichtet ist ... Alles Kleingkeiten, die mir persönlich sehr wichtig sind.
Ah, noch was: Wie die Leute, die im Wartezimmer hocken drein schauen. Wenn sie selig vor sich hinlächeln, dann bin ich richtig! Wenn ich schon von weitem Geschrei höre, dann denke ich: "Nur weg da!" Ist mir noch nicht passiert. Zum Glück!
Man kann Dir alles rauben, nur deine Hoffnung nicht!!!

nächste PZR Januar ´10

Termine vom 26.02.07 bis 27.06.07 mit Pausen:
15x ZA
4x KC

FERTIG!! :anbet: :anbet:
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LadySunshine

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Wohnort: Niedersachsen

7

Mittwoch, 2. Mai 2007, 17:40

Hm, darüber habe ich letztens auch lange nachgedacht. Aber ich muss sagen, ich gehe jetzt ganz normal zu meiner neuen ZÄ, sie ist toll, ich kenne sie schon von früher, ist nur 2 Jahre älter wie ich und absolut toll (ach,das sagte ich schon... sorry...). Zu ihr zu gehen nach meinem Wechsel war nicht so schwer. Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich müsste zum Notdienst hätte ich glaube ich keine großen Probleme damit. Und wie wiesodasdenn schon sagte, weiß man nun, wie es abgeht und wann man "nein" sagen kann! Ein bißchen Nervosität ist glaube ich immer da, aber ich nenne es bewußt Nervosität, das ist keine Angst mehr. Und abhängig ist es denke ich auch davon, wovor genau man Angst hat. Ob es die Scham ist, den Mund aufzumachen oder z.B. ne Spritzenphobie.

LG LadySunshine
ICH BIN FERTIG!!!
11.09.07-04.08.09 feste Zahnspange

Nachkontrollen bis 01.06.10 = KOMPLETT FERTIG!!


Februar/März 2011 ZA Kontrolle
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dieffie

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Wohnort: Nordrhein-Westfalen

8

Mittwoch, 2. Mai 2007, 18:47

nun ich war am montag zu meiner ersten kontrolle und zur pzr, es ist alles ganz easy gelaufen und ich habe mich beinahe schon gefreut, die mädels wieder zu sehen.
was meine ZÄ angeht, so habe ich absolutes vertrauen, es ist aber auch alles immer prima gelaufen und die hürden haben wir gemeinsam genommen.
zu einem anderen ZA würde ich zwar gehen, wenn es sich nicht vermeiden lässt aber nicht gern. man muss sich wieder erklären und sich auf einen anderen ZA einstellen. ich denke schon, dass ich das könnte und verpacken würde - aber eben nicht besonders gerne. :rolleyes:
"Der Mut stellt sich die Wege kürzer vor." (J. W. von Goethe)

Seit dem 03.08.2006:
24 Termine, 4 x WZB, 1 Wurzelex, 11 neue Flg., Krone und Brücke
21.12.2006: FERTIG!!!
Kontrolle + PZR: 27.08.2009, alles i.O.
letzter Termin am 06.10.2009, Plombe erneuert
Kotrolle + PZR: April 2012, November 2010, Mai 2011, November 2011.
Alles tiptop! :D
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Wombelchen Gabi

unregistriert

9

Freitag, 4. Mai 2007, 14:46

Hi
also ich kann wirklich behaupten keine Angst vor dem ZA mehr zuhaben. Liegt daran das er super lieb und verständnisvoll ist und sein Team natürlich auch.
Aber mir kann er ja eh nichts mehr machen , ohne eigene Zähne tut er mir nicht mehr viel.
Ich finde es aber schade, nicht mehr so oft zu ihm zu gehen, war am Schluß wirklich wie ein Kaffeekränzchen.
Meine Kinder haben auch keine ANgst mehr und das trotz Wurzelziehung.:]

LG WOmbelchen Gabi:knuddel:
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Kielerin

unregistriert

10

Freitag, 4. Mai 2007, 18:58

hallo ihr lieben,

ich finde es echt toll wie ehrlich ihr geantwortet habt.
ganz egal was kam ich konnte das alles gut nachvollziehen und habe dadurch über meine eigene lage noch mal nachgedacht.

es ist jetzt bei mir so:
ich gehe unheimlich gerne in die praxis, weil dort alle echt nen hammer angeduld, ganz viel humor,richtig viel ruhe und eine super liebe art haben. ich bin noch nie in meinem leben so schnell so vertrauenseelig geworden wie dort. manchmal möchte ich die am liebsten alle einpacken und mit nehmen.:tongue:
da ich ja aber kein problem mit den geräten usw. hatte sondern mit der berührung im gesicht so denke ich doch eher ich habe die angst vor der berührung durch meinen za verloren und nicht die allgemeine angst vor dem za. denn einen anderen würde ich nicht an mich heran lassen. nicht mal den echt lieben kollegen.
ich bleibe also betroffene aber mit einem guten gefühl einen menschen gefunden zuhaben den ich nicht mehr missen möchte.
gabi
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