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Hopeless

unregistriert

1

Donnerstag, 5. April 2007, 19:28

Ist es soweit? Kann ich es wirklich schaffen?

Hallo ihr!

Schön, dass ich euch schreiben kann.

Ich glaube, bei mir ist nun so weit, dass ich nicht mehr weiter kann. Ich muss was tun. Mein Leben ist so unlebenswert, ich kann einfach nicht mehr. Meine Zähne haben mir alles kaputt gemacht. Ich hab keinen Job, ich hab keinen Partner mehr, ich bin total einsam.

Seit ein paar Tagen denke ich nun schon, dass ich es endlich in Angriff nehmen muss. So viel Angst und Scham ich doch habe, es kann nicht mehr so weiter gehen. ;(

Aber immer wieder kommen mir auch Fragen in den Kopf, ob mir überhaupt noch zu Helfen ist. Bei mir ist wirklich sooo viel kaputt. Auch im sichtbaren Bereich. Und viele ganze Zähne sind auch leicht locker. Ich lebe schon so lange damit, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es anders gehen soll.

Es rattern halt 1000 Fragen durch meinen Kopf:

Wo finde ich einen lieben Zahnarzt oder Ärztin, der/die mir helfen kann?
Kann man mir überhaupt noch helfen oder ist schon zu viel kaputt?
Wie lange dauert so eine Behandlung, wieviele Tage, Wochen, Monate?
Und kann ich das überhaupt bezahlen? Kostet das nicht ein kleines Vermögen?

All diese Fragen kommen zu der Angst hinzu. Und werde ich die Angst wirklich überwinden?
Ich muss einfach.

Danke für's zuhören.
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Dark-Chris

unregistriert

2

Donnerstag, 5. April 2007, 19:40

RE: Ist es soweit? Kann ich es wirklich schaffen?

Hey hopeless, lass dich mal :knuddel:.
Nun ganz ruhig erstmal :] Du hast erkannt, dass es nicht mehr so weiter gehen kann & hast schon einen riesigen Schritt getan. Großen Respekt an dieser Stelle.

Egal wie kapput deine Zähne sind, geholfen wird dir immer !!
Wie lang soetwas dauert kann man glaub ich nicht so pauschal sagen, dennoch denke ich wenn man es wirklich will & die Unterstüzung bekommt die du hier natürlich zu jeder Zeit kriegst gehts ratz fatz !

Zu den Zahnärztin schaust du einfach mal hier http://www.zahnarzt-angst-hilfe.de/wbb2/board.php?boardid=3
Ich sehe gerade du wohnst in NRW & vielleicht nicht weit weg von Dortmund? Ich kenne da nämlich einen super Zahnarzt, wo ich auch seit kurzem hingehe ! Ich vertraue dem schon nach der 2. Behandlung. Der Mann ist einfach klasse, hat Verständnis für alles & auch privat hört der einem zu ;) Dem kann man echt alles sagen.(ok aber das mal nebenbei :zettel:)

Was die Kosten angehen kann ich dir leider nicht sagen, da ich damit noch keine Erfahrungen gemacht habe (hab kein Ersatz!) Dennoch denke ich gibts Überall Wege wie man das finanzieren kann. Ich hoffe du findest deinen Weg aus diesem Loch wo du dich im Moment befindest!

Alles gute :knuddel:

Chris
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Hopeless

unregistriert

3

Donnerstag, 5. April 2007, 19:54

Hallo Chris!

Ich hab dir eben eine PN geschrieben.

LG
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Dark-Chris

unregistriert

4

Donnerstag, 5. April 2007, 20:03

Zitat

Original von Hopeless
Hallo Chris!

Ich hab dir eben eine PN geschrieben.

LG


Hast ne Antwort :D
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Suselina

unregistriert

5

Donnerstag, 5. April 2007, 20:21

Hey, Ihr zwei Flüstertüten ;)!

Hopeless - es ist nie wirklich hopeless! Es gibt immer einen Weg - man muß nur seinen Weg finden und das dauert halt manchmal und ist vielleicht auch nicht immer einfach!

Einen guten Arzt findest Du entweder durch Freunde, durch unser Forum oder auch durch die Suche im Internet - einfach gucken, ob die HP sympatisch rüberkommt. Dann kannst Du ein mail schreiben oder wenn Du schon sehr mutig bist, gleich anrufen.
Kosten für die Grundversorgung werden ja sowieso übernommen, wenn Du darüberhinaus was willst, dann mußt Du meines Wissens draufzahlen, aber kein ZA der Welt wird erwarten, daß Du mal schnell die dicken Geldbündel rüberreichst. Erstens kann man immer Ratenzahlung ausmachen (- ist ja auch klar, der ZA bekommt das Geld auch lieber nach und nach als gar nicht... :rolleyes: ) und zweitens ist es bei vielen hier schon erheblich günstiger ausgefallen als sie zu Anfang dachten.

Wie lang Deine Behandlung dauern wird, ist ja nicht so leicht zu sagen, weil das von so vielen Dingen abhängt. Klar - erstmal... was muß überhaupt gemacht werden? Dann wie oft gehst Du hin - 1x die Woche oder häufiger oder seltener? Auch hier haben viele von uns festgestellt, daß weniger gemacht werden mußte, als man sich so ausgemalt hatte.
Aber keine Bange - helfen kann man immer! :]

Wünsche Dir, daß Du hier ganz viel Mut tanken kannst - mit Dark-Chris hast Du ja schon einen starken Verbündeten gefunden! :knuddel:

Alles Liebe, Ansthase
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Kielerin

unregistriert

6

Donnerstag, 5. April 2007, 21:18

Hallo hopeless!


Also allein ist schon mal nicht denn du bist ja hier.

Behandeln und helfen kann man immer.

Tja und wieviel du zahlen mußt hängt davon ab wieviel Einkommen du hast.
Bist du schon länger als ein Jahr arbeitslos?- dann tritt für dich der Härtefall ein. Über das Thema wird sehr viel unter " Zahnarzt Kosten" geschrieben.Eine Regelversorgung ist irgendwie immer drin.

lg

Gabi
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Hopeless

unregistriert

7

Donnerstag, 5. April 2007, 21:28

Danke für eure Antworten.

Aber allein fühle ich mich trotzdem. Ich kann es nicht ändern. Ich bin jetzt seit 4 Jahren allein, damals hat mein Mann mich verlassen. Zurecht, wie ich jetzt finde. Ich kann ihm da nicht böse sein. Aber langsam halte ich es nicht mehr aus.

Wahrscheinlich musste es so schlimm werden und kommen, damit ich endlich mal einen Schritt in die richtige Richtung mache. Ich hoffe nur, ich schaffe es.

LG

Nicole
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Brahma

unregistriert

8

Donnerstag, 5. April 2007, 21:52

Hallo hopeless,

sicher kannst du es schaffen und wir sind hier und bei dir, immer wenn du willst.

Und du musst auch die Angst gar nicht "überwinden", die ist sinnvoll und hat Gründe und darf auch da sein. Du kannst sie einfach mitnehmen. ;)

einen lieben Gruß :knuddel:

Brahma
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Suselina

unregistriert

9

Donnerstag, 5. April 2007, 22:23

Richtig - die Angst nimmst Du mit zum ZA. Anfangs will sie mit Dir auf den Stuhl, aber schon nach kurzer Zeit langweilt sie sich endlos, weil nicht wirklich was los ist. Auch die beste Freundin der Angst - die Scham - macht sich (sogar noch schneller) von den Socken und irgendwann hat die Angst gar keine Lust mehr immer mit zum ZA zu kommen, sondern sucht sich ein sonniges Plätzchen und guckt, ob sie nicht bei jemand anderem vorbeigucken kann... :D
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Brahma

unregistriert

10

Donnerstag, 5. April 2007, 22:56

Genau so ist das. :]
Bloß mir geht das alles immer nicht schnell genug. :rolleyes:

Brahma
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sandie

Erfahrungspunkte:

Beiträge: 86

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Bayern

11

Sonntag, 8. April 2007, 11:04

Ja, liebe Hopeless, manchmal muss man erst ganz, ganz unten sein, damit man bereit ist, etwas zu ändern.
So war es letztes Jahr im September bei mir auch und inzwischen befinde ich mich in Behandlung. Es kostet viel Mut und viel Kraft, aber es wird mit der Zeit immer besser werden, das weiss ich inzwischen :]
Wie lange es dauert? Ist doch eigentlich egal, denn schlechter wird Deine Situation dadurch auf keinen Fall, sondern von Termin zu Termin besser und irgendwann wirst Du wieder zuversichtlich.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Mut um den nächsten Schritt zu wagen. Dazu musst DU bereit sein, das kann Dir niemand abnehmen.

LG, sandie
Meine Termine: 12.10.2006, 15.11.2006 (VN), 28.11.2006, 11.01.2007 (Gutachter), 12.02.2007, 03.04.2007, 23.05.2007, 24.05.2007, 05.07.2007, 02.10.2007, 15.11.2007 (VN), 23.11.2007, 03.12.2007

Brückeneinbau: 11.12.2007 ***FERTIG***
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Hopeless

unregistriert

12

Montag, 9. April 2007, 10:42

Ich bin leider sehr ungeduldig bei allem. Und wenn etwas zu lange dauert, gebe ich leider schnell auf. Aber da ich hier ja noch nicht mal wirklich angefangen habe, stellt sich die Frage ja noch nicht wirklich.

Etwas mulmig ist mir im Moment schon. Vor allem habe ich meinem Ex-Mann am Freitag einen Brief gegeben. Wir sind noch sehr eng befreundet und ich liebe ihn auch noch. Und nun habe ich ihm zum ersten Mal gesagt bzw. geschrieben, was in mir vorgeht und dass ich endlich etwas tun will. Ich kann sehr schlecht darüber sprechen. Nun warte ich darauf, was er dazu sagt. Ob er sagt, dass es ihn nichts angeht und dass ich da allein durch muss oder ob er mir seine Hilfe anbietet. Ich hoffe natürlich sehr, dass er mir hilft. Aber ich kann es nicht sagen.

Egal wie er sich entscheidet, für mich wird es ein großer Einschnitt in meinem Leben sein. Ich hoffe, nur, dass es besser wird.

Danke für's Zuhören!
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Suselina

unregistriert

13

Montag, 9. April 2007, 13:58

Wenn Ihr noch eng befreundet seid, dann wird er vermutlich kaum sagen, daß es ihn nicht angeht, sondern schon irgendwie versuchen, Dir zu helfen. Auch wenn es natürlich nicht sicher ist, daß er Dich versteht - das sind zwei Paar Schuhe :rolleyes:, aber helfen ist doch eigentlich selbstverständlich, wenn man sich gut versteht.

Wenn Du so ungeduldigt bist, dann kannst Du Deine Behandlung (sobald Du sie begonnen hast) ja auch im Eiltempo durchziehen. Ich war letzte Woche innerhalb von 5 Tagen vier Mal beim ZA - also das kann man schon auch im Dauerlauf durchziehen. Auch wenn ich sagen muß, daß mir das am Schluß schon etwas viel wurde. :rolleyes:

Und was das schnell aufgeben betrifft - wenn Du erstmal die ersten Erfolge siehst, wirst Du vermutlich nicht aufgeben, sondern mehr davon haben wollen. So ist das im Moment jedenfalls bei mir. :]

Wünsche Dir alles Liebe und daß Dein Ex-Mann Dir hilft!!

:knuddel:
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MachmirMut

Erfahrungspunkte:

Beiträge: 2 278

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Niedersachsen

14

Montag, 9. April 2007, 14:03

Hallo hopeless,
ich bin von Haus aus auch sehr ungeduldigund wenn ich was will ist es am besten gestern schon geschehen..aber wie heißt es so schön >>"gut Ding will Weile haben">> und ganz Unrecht haben die alten Sprüche nicht8)

Eines ist aber absolut gewiss,alleine bist du nicht jedenfalls hier nicht
lg
3M
und wieder liegt ein langer anstrengender Weg vo rmir... :thumbdown:
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